Cover-Bild Satanstango
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER E-Books
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 17.10.2025
  • ISBN: 9783104020914
László Krasznahorkai

Satanstango

Roman | Nobelpreis für Literatur 2025
Hans Skirecki (Übersetzer)

Eine heruntergekommene Ansiedlung in Südostungarn. Keine Arbeit, keine Hoffnung, keine Zukunft. Ringsum Verfall, von strömendem Oktoberregen in tiefe Trostlosigkeit getaucht. Nur eine Handvoll Menschen sind geblieben und warten auf ein Wunder, das ihr Los zum Besseren wenden könnte. Eines Tages kommt einer und verheißt Erlösung: Irimias, ein ehemaliger Dorfbewohner mit dem Charisma eines Propheten. Er verspricht anderswo einen neuen Anfang, Arbeit und ein besseres Leben. Die Dorfbewohner können sich der Suggestionskraft seiner Verheißungen nicht entziehen, wenngleich sie ahnen, daß sie wie schon so oft in ihr Unglück rennen werden. Und richtig, Irimias ist ein Gaukler und Gauner, der, seinerseits den Zwängen eines übermächtigen Systems ausgeliefert, Spitzeldienste für die Polizei verrichtet. Während aus dem Mund eines Irren Warnlaute erklingen und rätselhaftes Glockengeläut das Dorf erzittern läßt, tanzen dessen Bewohner zur Feier ihrer bevorstehenden Befreiung in der Kneipe einen infernalischen nächtlichen Tango... Eine Parabel über das Versagen von Ideologien, über Indoktrination und Manipulation, über politische Hörigkeit und Spitzelwesen, über die Macht von Worten und das Unglück der Zeit. 

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.11.2025

Das Buch konnte mich nicht fesseln

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Irimias ist tot. So wird es im Dorf erzählt und alle glauben dem Jungen, der die Neuigkeit überall verbreitete. Eines Tages kommt er zurück, dieser Irimias und mit ihm die Hoffnung, dass doch noch alles ...

Irimias ist tot. So wird es im Dorf erzählt und alle glauben dem Jungen, der die Neuigkeit überall verbreitete. Eines Tages kommt er zurück, dieser Irimias und mit ihm die Hoffnung, dass doch noch alles besser wird.

"Satanstango" stammt aus der Feder des diesjährigen Nobelpreisträgers László Krasznahorkai. Das Buch erschien bereits im Jahr 1985 und etliche Jahre später folgte die Verfilmung. Der Autor erzählt von einem Doktor, der sich aufgegeben hat und einer jungen Frau, die sich immer wieder fragt, warum sie von ihrer Familie als dumm und unbrauchbar angesehen wird.

Kein Buch, das mich begeistern konnte. Alleine die Tatsache, dass es aus der Feder des diesjährigen Nobelpreisträgers stammt, machte mich neugierig und ich las es. Kein roter Faden und nur wenig Spannung, so empfand ich das Lesen. Zu viele Protagonisten und eine Sprache, die sich für mich recht vulgär präsentiert, lässt mich nachdenklich zurück.

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