Diese wiederkehrenden Wendungen störten den Lesefluss
Du hast mich zuerst getötetSie ist bewusstlos, kann sich nicht rühren und als sie wach wird merkt sie, dass sie mit einer festen Folie umschlossen ist. Ein Knebel verhindert, dass sie Hilfe herbeirufen kann. Plötzlich hört sie eine ...
Sie ist bewusstlos, kann sich nicht rühren und als sie wach wird merkt sie, dass sie mit einer festen Folie umschlossen ist. Ein Knebel verhindert, dass sie Hilfe herbeirufen kann. Plötzlich hört sie eine Stimme. Sie kommt aus ihrem Smartphone, das sich wohl in einer ihrer Hosentaschen befindet. Mit Mühe kann sie sich von ihrem Knebel befreien und auf die Stimme im Telefon antworten. Doch, was ist das? Diese unglaubliche Hitze und dann die immer näher kommenden Flammen? Sie gerät in Panik und findet sich damit ab, dass sie bei lebendigem Leibe verbrennen wird.
Die Story wird in zwei Zeitebenen erzählt. Auch die Hauptpersonen kommen jede für sich zu Wort. Alle berichten in der Ich-Form von ihrem Leben und der Leser wird lange im Unklaren gelassen, worum es eigentlich geht.
"Du hast mich zuerst getötet" war mein erstes Buch des Autors John Marrs. Die Story spielt in zwei Zeitebenen. Die Gegenwart berichtet über das Kennenlernen der drei Frauen, deren Leben und auf welche Weise sie sich näherkommen. Der Schwenk in die Vergangenheit war für mich zunächst nicht nachvollziehbar. Das änderte sich im Laufe des Lesens aber erst kurz vor dem Ende des Buches war er völlig schlüssig.