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Veröffentlicht am 09.01.2026

Gelungene Fortsetzung

The Woman in Suite 11
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Lo Blacklock ist zurück! Die junge Journalistin, die wir bereits aus dem Vorgänger "Woman in cabin 10" kennen möchte sich nach einer jahrelangen Auszeit, die sowohl der Geburt ihrer zwei kleinen Söhne ...

Lo Blacklock ist zurück! Die junge Journalistin, die wir bereits aus dem Vorgänger "Woman in cabin 10" kennen möchte sich nach einer jahrelangen Auszeit, die sowohl der Geburt ihrer zwei kleinen Söhne als auch einer offenbar aus ihren dramatischen Erlebnissen aus Band 1 erfolgten Psychose, nun wieder verstärkt ihrer Karriere widmen. Da kommt eine überraschend ins Haus flatternde Einladung zu einem Event anlässlich einer Neueröffnung eines Luxushotels in der Schweiz gerade recht. Doch in dem beschaulichen Alpendorf überschlagen sich die Ereignisse, Lo schlittert wieder in einen dramatischen Fall, eine verfolgte Frau bittet sie um ihre Hilfe. Ruth Ware inszeniert dies auf ihre gewohnte Weise in einem rasanten Schreibstil mit spannenden Plottwists. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, habe mit der sympathischen Protagonistin gebangt und gehofft, dass sich irgendwie alles zu ihrem Besten wendet, u. sie aus der beklemmenden Situation herauskommt und zurück zu ihrer Familie kann. Die Autorin hat mich einmal mehr perfekt unterhalten, dafür gibt es die volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Toller Thriller - für mich ein absoluter Pageturner

Sophie L.
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Natürlich war ich auf dieses neue Buch von Matthew Blake sehr gespannt, nachdem mir der Vorgänger "Anna O." aus seiner Feder bereits extrem gut gefallen hatte! Als Anfangslage lernen wir die Großmutter ...

Natürlich war ich auf dieses neue Buch von Matthew Blake sehr gespannt, nachdem mir der Vorgänger "Anna O." aus seiner Feder bereits extrem gut gefallen hatte! Als Anfangslage lernen wir die Großmutter Josephine der Protagonistin und Psychologin Olivia kennen. Die junge Frau hat sich auf das Thema "Gedächtnisstörungen" spezialisiert, und ist natürlich genau die richtige, um ihrer Großmutter, die von Demenz betroffen ist, in Paris plötzlich und unerwartet einen Mord gesteht, der viele Jahrzehnte zurückliegen soll. Was verbirgt sich dahinter? Die Erzählweise und der flüssige Schreibstil des Autors lassen einen nur so durch die Seiten fliegen. Ihr weiteres tun die extrem kurzen Kapitel, die mich als Leser dazu veranlasst haben, immer noch eines lesen zu wollen/müssen, da ich aufgrund der hohen Spannungslage unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht, u. wie alles zusammenhängt. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven fast aller handelnden Personen und abwechselnd zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Wir haben es als mit mehreren Handlungssträngen zu tun, was mir sehr gut gefallen hat. Wer steckt hinter dem Mord, der kurz nach Kriegsende angeblich in dem sagenumwobenen Hotel Lutetia in Paris begangen wurde? Was für eine Rolle hat der Psychologe und Mentor Olivias, der alte Louis mit der ganzen Sache zu tun? Und wo ist Tom geblieben, der Liebhaber Olivias, der plötzlich und ohne Erklärung komplett von der Bildfläche verschwunden ist? Hat der auch etwas mit dem Fall zu tun? Ja, man kann vielleicht darüber streiten, ob es sich wirklich um einen echten Thriller handelt oder nur um einen guten Krimi! Aber das war für mich ehrlich gesagt nebensächlich! Ich fühlte mich grandios unterhalten, konnte das Buch kaum aus der Hand legen, u. es bekommt deshalb von mir die volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Interessanter Plot, zum 'Ende hin leider ein paar Längen

Ruf der Leere
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Im Buch "Ruf der Leere" von Daniel Alvarenga lernen wir als erstes Felix kennen, einen jungen Mann, der beim Beginn seines Medizinstudiums die Kommilitonin Laura kennen- und bald auch lieben lernt. Als ...

Im Buch "Ruf der Leere" von Daniel Alvarenga lernen wir als erstes Felix kennen, einen jungen Mann, der beim Beginn seines Medizinstudiums die Kommilitonin Laura kennen- und bald auch lieben lernt. Als sein bester Freund Ben nach einem Auslandssemester in Australien zurückkehrt, gibt Felix in einer abgelegenen Waldhütte eine Wiedersehensparty. Allerdings ist er nicht allzu begeistert, als sowohl Ben als auch Laura unangekündigt einige Gäste mitbringen, die nicht in Felix' Konzept zu passen scheinen. Als dann auch noch ein unbekannter alter Mann, der sich als "der Tod" vorstellt, auftaucht, droht die ohnehin schon brenzlige Stimmung vollends aus dem Ruder zu laufen. Alvarenga hat eine spannende Geschichte geschrieben, die mich von Beginn an komplett gepackt hat und in die Handlung hineingezogen. In einem sehr flüssigen packenden Schreibstil schildert er die zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb der Clique der jungen Menschen. Eigentlich jeder scheint irgendeine Art von Geheimnis zu haben, das wir als Leser nach und nach erfahren. Nichts ist so wie es scheint, der Autor baut gekonnt einen Spannungsbogen auf, der mich das Buch nicht aus der Hand legen ließ, weil ich wissen musste, wie alles zusammenhängt. Einzig im letzten Teil gibt es ein paar Längen, doch dies hat meinem Lesegenuss nicht wirklich einen Abbruch getan. Deshalb gibt es von mir trotzdem eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Ein wirklich faszinierendes Buch

Mr. Saitos reisendes Kino
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Annette Bjergfeldt nimmt uns in ihrem Buch "Mr. Saitos reisendes Kino" mit ins Jahr 1927. Wir lernen die Protagonistin kennen, die auf der Tanzfläche beim Tango, man kann es kaum glauben, ein Kind zeugt. ...

Annette Bjergfeldt nimmt uns in ihrem Buch "Mr. Saitos reisendes Kino" mit ins Jahr 1927. Wir lernen die Protagonistin kennen, die auf der Tanzfläche beim Tango, man kann es kaum glauben, ein Kind zeugt. Ihre so entstandene Tochter Lita steht mit ihr im Mittelpunkt der Geschichte. Die beiden verlassen gezwungenermaßen ihre Heimat, es verschlägt sie nach Neufundland. Hier finden sie zahlreiche neue Freunde, die ihnen quasi die Familie ersetzen. Die Autorin hat wunderbare teils skurrile Charaktere geschaffen, die man einfach ins Herz schließen muss. Als dann auch noch Mr. Saitos auftaucht, der sein reisendes Kino aufschlägt und alle mit seinen Filmen fasziniert, war für mich das Märchen perfekt. Das ganze wird in einem fast schon poetischen Schreibstil erzählt, der mich als Leser wirklich begeistert hat. Deshalb die volle Punktzahl und eine unbedingte Leseempfehlung für alle, die sich hierauf einlassen können!

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Veröffentlicht am 09.12.2025

Für mich ein absolutes Highlight

Die weiße Nacht
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Mit "Die weiße Nacht" hat Anne Stern, zugegebenermaßen eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen, mal wieder ein für mich persönliches Highlight abgeliefert. Zuallererst einmal danke dafür! Es handelt ...

Mit "Die weiße Nacht" hat Anne Stern, zugegebenermaßen eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen, mal wieder ein für mich persönliches Highlight abgeliefert. Zuallererst einmal danke dafür! Es handelt sich hier um perfekte Leseunterhaltung genau nach meinem Geschmack. Aber ich greife vor! Wir befinden uns im sogenannten Hungerwinter 1946/47 in meiner Heimatstadt Berlin. Die junge Hobbyfotografin Lou findet im Schnee eine Leiche und lernt in diesem Zusammenhang den Kriminalkommissar König kennen. Die beiden verbindet von Beginn an etwas, wobei der Leser noch nicht konkret weiß, worum es sich hierbei handelt. Die Leiche wirkt drapiert, sie hat auf eindringliche Art und Weise die Hände gefaltet, was steckt dahinter. König steht unter Druck, zumal bald weitere Leichen auftauchen. Lou wird mehr oder weniger unfreiwillig in die Ermittlungen mit einbezogen, da sie Fotos von der Toten geschossen hat. Anne Stern hat wieder einmal perfekte Recherchearbeit geleistet und die Atmosphäre und Gegebenheiten kurz nach Kriegsende in der deutschen Hauptstadt großartig wiedergegeben. Auch das verwendete Lokalkolorit ist genial gelungen, für mich als gebürtige Berlinerin war allein schon aus diesem Grund die Lektüre ein Hochgenuss, alle Schauplätze sind überzeugend wieder gegeben. Aber auch der Kriminalfall ist überaus spannend, man fliegt nur so durch die Seiten, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Gott sei Dank wird es (hoffentlich bald!) ein Wiedersehen mit König und Lou Faber geben, denn es handelt sich bei "Die weiße Nacht" um den Auftakt einer Reihe. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil! An dieser Stelle aber erstmal eine absolute Leseempfehlung!

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