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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2023

Schönbrunn nach dem 1. Weltkrieg

Die Kinder von Schönbrunn (Die Schönbrunn-Saga 2)
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Das Buchcover ähnelt sehr dem ersten Teil (die Frauen von Schönbrunn) und gefällt mir wieder sehr gut. Da ich bereit den ersten Teil gelesen habe und mir dieser sehr gut gefallen hat, war ich über das ...

Das Buchcover ähnelt sehr dem ersten Teil (die Frauen von Schönbrunn) und gefällt mir wieder sehr gut. Da ich bereit den ersten Teil gelesen habe und mir dieser sehr gut gefallen hat, war ich über das vorliegenden Buch gespannt und meiner Meinung nach ist ihr auch mit dieser Fortsetzung wieder ein Bestseller gelungen.
Beate Maly erzählt die faszinierende Geschichte um die verwitwete Greta, die im Kinderheim Schönbrunn versucht, die traumatisierten Kinder ein lebenswürdiges Leben zu ermöglichen. Sie ist zwar unpolitisch, verwirklicht aber die (theoretischen) Erziehungsmethoden der Schönbrunner Schule (Gewalt wird als Erziehungsmethode abgelehnt), während die fanatischen Parteimitglieder Katharina und Veronika weiterhin die alten Erziehungsmethoden anwenden. Zwischen dem Leiter Michael Brenner und Greta bahnt sich eine Vertrautheit an, die zu Eifersuchtsattacken von Seiten Katharinas führt.
Alle handelnden Personen wirken authentisch. Einige der Protagonisten, wie zum Beispiel Veronika und Katharina sind unsympathisch, da sie sich nicht für das Wohl der Kinder interessieren, sondern nur die Macht über die Kinder haben möchten. Die Protagonisten Greta und Michael sowie Emma, Julius, Gisela und Gretas Freunde wirken sehr sympathisch.
Fazit:
Dies ist ein leicht und flüssig lesbarer historischer Roman, der im Jahr 1924 angesiedelt ist und in dem die Sozialdemokraten um eine neue Erziehungsmethode kämpften.
Im Nachwort erläutert die Autorin Beate Maly, die Geschichte des Schlosses Schönbrunn und dessen Nutzung nachdem der Kaiser abgedankt hatte. Es passt alles wunderbar zusammen und ich gebe die volle Punktzahl.

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Veröffentlicht am 26.02.2023

Sehr gelungener Auftakt

Internat Schloss Sommerberg – Fünf Pfoten retten Ferdinand Nuss
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Das wunderschöne Buchcover zeigt Anton, Dalena, Sponsch, Finn und Lili, die zusammen im Internat Schloss Sommerberg zur Schule gehen sowie auf dem kleinen Ast das Eichhörnchen-Baby Ferdinand Nuss, der ...

Das wunderschöne Buchcover zeigt Anton, Dalena, Sponsch, Finn und Lili, die zusammen im Internat Schloss Sommerberg zur Schule gehen sowie auf dem kleinen Ast das Eichhörnchen-Baby Ferdinand Nuss, der von diesen fünf Pfoten gerettet wird. Dieser Auftakt der neuen Reihe um das Internat Schloss Sommerberg finden meine Tochter und ich richtig gelungen. Sie wollte gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören, da ihr diese Geschichte so gut gefiel. Die Illustrationen, die zu Beginn eines Kapitels und dann immer wieder im Text eingestreut sind, gefallen uns ebenfalls sehr gut. Besonders neckisch finde ich die kleine Illustration von Ferdinand Nuss, die als zusätzlicher Trenner innerhalb eines Kapitels dient.
Anhang des Lageplans von Internat Schloss Sommerberg auf der vordere und der hinteren Innenseite kann man sich die Handlungen noch besser vorstellen.
Fazit:
Absolute Kauf- und Leseempfehlung für Kinder ab 8 Jahren

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Veröffentlicht am 23.02.2023

Aufzugeben ist keine Option

Das Kreuz der Hugenotten
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Dieser historische Roman spielt um 1700 in Berlin, wo Friedrich III. (der „schiefe Fritz“) als Kurfürst in Brandenburg regierte. Zusammen mit seiner Ehefrau Sophie Charlotte, einer sehr gebildeten, aber ...

Dieser historische Roman spielt um 1700 in Berlin, wo Friedrich III. (der „schiefe Fritz“) als Kurfürst in Brandenburg regierte. Zusammen mit seiner Ehefrau Sophie Charlotte, einer sehr gebildeten, aber nicht ungefährliche Frau, will er den wirtschaftlichen Aufschwung forcieren und daher wurden die in Frankreich verfolgten und fortschrittlichen Hugenotten nach Brandenburg eingeladen und auch von ihm protegiert. Dies führt zu Spannungen in der deutschen Gemeinde.
Ich bin sofort sehr gut in die Geschichte gekommen und war von diesem Buch bis zum Schluss total begeistert. Dies lag nicht nur an dem herrlichen, flüssigen Schreibstil von Claudius Crönert, sondern auch an der Struktur des Buches. So haben die einzelnen Kapiteln noch weitere angenehm kurze Unterkapiteln.
Ich finde die Hauptfiguren Claire, Paul und Lorenz mit all ihren Ecken und Kanten sehr sympathisch. Wohingegen auf mich die Deutschen, die den Franzosen gegenüber skeptisch eingestellt sind, wie Martin oder der Lohmüller, sehr unsympathisch wirkten. Ich konnte mir alle Protagonisten richtig gut vorstellen. Einerseits die eleganten Franzosen, die sich anpassen möchten und andererseits die eher einfachen, ungehobelten Berliner, die diese eleganten Ausländer als Störfaktoren ansehen.
Ich finde die historischen Informationen über die Hugenotten, die unterschiedlichen Gerbverfahren, die gesellschaftlichen Spannungen und die politischen Zusammenhänge sehr interessant und diese wurden vom Autor sehr geschickt in die Handlungen eingeflochten.
Fazit:
Dies ist ein sehr gut lesbarer historischer Roman über die Hugenotten in Berlin kurz bevor sich Friedrich zum König in Preußen krönte. Ich spreche hier eine uneingeschränkte Kauf- und Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 16.02.2023

Tolle Fortsetzung der Trilogie Gut Erlensee

Gut Erlensee - Cäcilias Erbe
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Das wunderschöne Buchcover, das dem ersten Teil der Trilogie sehr ähnelt und somit einen großen Wiedererkennungseffekt hat, und der interessante Klappentext haben mich zum Buch greifen lassen. Der Schreibstil ...

Das wunderschöne Buchcover, das dem ersten Teil der Trilogie sehr ähnelt und somit einen großen Wiedererkennungseffekt hat, und der interessante Klappentext haben mich zum Buch greifen lassen. Der Schreibstil ist auch in dieser Fortsetzung sehr flüssig zu lesen und die einzelnen Kapitel sind angenehm kurz. Ich finde auch die Zeit der beginnenden Hyperinflation (1922 / 1923), in der die Geschichte spielt, sehr interessant. Da ich den ersten Teil bereits gelesen habe, hat es mich nicht überrascht, dass hier wieder der Schwerpunkt auf Liebesgeschichte und weniger auf historischen Roman gelegt wurde. Leider wurde die Reformpädagogik von Freinet nur angerissen.
Die Struktur des Buches hat mir wieder sehr gut gefallen. Der Spannungsbogen wird zwar durch die abwechselnden Sichtweisen der Protagonisten Cäcilia, Jakob, Hermann, Margareta, Ilsegard, Carla, Marilla, Gregor gehalten, aber nur der Epilog mit dem Dialog zwischen dem Wachtmeister und Marilla ganz am Ende des Buches hat mich überrascht; den Rest konnte man vorab immer erahnen.
Fazit:
Ich kann auch diese Fortsetzung als nette Urlaubslektüre für eine leichte Unterhaltung empfehlen, da ich dieses Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen habe.

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Veröffentlicht am 10.02.2023

Schwache Fortsetzung um Alma

Fräulein vom Amt – Der Tote im Kurhaus
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Das kunstvolle Buchcover sieht dem Band 1 des Fräulein vom Amt sehr ähnlich und gefällt mir wieder sehr gut. Dies ist nun mein zweites Buch von dem Autorenteam Regine Bott und Dorothea Böhme die unter ...

Das kunstvolle Buchcover sieht dem Band 1 des Fräulein vom Amt sehr ähnlich und gefällt mir wieder sehr gut. Dies ist nun mein zweites Buch von dem Autorenteam Regine Bott und Dorothea Böhme die unter dem Psyeudonym Charlotte Blum schreiben. Im Allgemeinen ist es von Vorteil, wenn man den Anfang einer Reihe kennt, hier hatte ich jedoch das Gefühl, dass es eher hinderlich war, da man zu sehr die Parallelen der beiden Bücher (beide Kriminalfälle sind ähnlich gestrickt) erkennen kann. Ich fand anfänglich die unterschiedlichen Bezeichnungen von Herrn Kehldorfer etwas verwirrend und daher auch schwer zu lesen. Einmal ist er Regisseur, dann wieder ist er Ensembledirektor. Ich fand auch, dass sich das Buch immer mehr in die Länge zog, obwohl ich sonst keine Probleme habe, 700 Seiten und mehr zu lesen. Ich hatte teilweise das Gefühl, dass man auf Biegen und Brechen eine Rahmenhandlung um eine historische Geschichte basteln musste. So zum Beispiel als der Rauschebart Unterschriften für eine Petition sammelte (S.272).
Mir hat der historische Stadtplan von Baden-Baden in der Innenseite des Buches sehr gut gefallen.
Fazit:
Ich hoffe, dass Alma's nächster Fall mich wieder begeistern wird.

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