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Veröffentlicht am 05.07.2023

Mehr als nur ein Krimi

Die Schwester
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Mara ist eine freiheitsliebende, unkonventionelle Chaotin, die sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt.

Ganz anders ihre Schwester Lisa, die als Oberärztin auch noch eine Familie mit zwei kleinen Kindern ...

Mara ist eine freiheitsliebende, unkonventionelle Chaotin, die sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt.

Ganz anders ihre Schwester Lisa, die als Oberärztin auch noch eine Familie mit zwei kleinen Kindern managt. Bei ihr scheint alles in bester Ordnung zu sein, bis sie eines Tages nicht mehr von einer Tagung heimkehrt.

Die Polizei legt den Fall relativ schnell zu den Akten, aber Mara und Lisas Ehemann Tim legen mithilfe von Nachbarn und Freunden eine Suchaktion an, wodurch immer mehr Ungereimtheiten ans Licht kommen.

Nachdem der Verdacht einer Vergewaltigung im Raum steht, sind auch die beiden polizeilichen Ermittler wieder mit an Bord. Vor allem Pia hat mir hier sehr gut gefallen. Sie ist intelligent und lässt nicht locker.

Zwischen die Wendungen im Fall Lisa kommt noch eine unaufgearbeitete Beziehungsgeschichte zwischen Mara und dem Ermittler Oliver, die mir ziemlich überflüssig erschien. Den Strang hätte sich die Autorin vielleicht sparen können oder zumindest nicht so aufbauschen müssen. Dieser Teil ist für meinen Geschmack auch von zu vielen Zufällen überladen.

Es hätte ein ganz normaler, spannender Krimi sein können, der wunderbar locker geschrieben ist, aber das Ende war nun doch so überraschend, dass er sich von anderen Krimis deutlich abhebt.

Die Auflösung lässt den Leser nachdenklich zurück, denn es wird ein gesellschaftliches Tabu thematisiert, und das auf eine differenzierte, aber trotzdem lebendige Art. Ich hatte davon bisher noch nicht gehört, stelle es mir aber wirklich schrecklich vor.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit einem halben Punkt Abzug für die merkwürdige Beziehung zwischen Mara und Oliver.

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Veröffentlicht am 15.06.2023

Nicht mein Geschmack

Das romantische Château in Frankreich – Ein Neuanfang für Élodie
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Vor der Lektüre von "Das romantische Chateau in Frankreich - ein Neuanfang für Élodie" hatte ich mich auf eine romantische Geschichte mit einigen Verwirrungen und wenig Tiefgang gefreut. Einfach ein Buch, ...

Vor der Lektüre von "Das romantische Chateau in Frankreich - ein Neuanfang für Élodie" hatte ich mich auf eine romantische Geschichte mit einigen Verwirrungen und wenig Tiefgang gefreut. Einfach ein Buch, das man gerne in der Sonne auf dem Balkon liest und traurig ist, wenn es zu Ende ist.

Anfangs konnte ich auch recht zügig lesen und war gespannt, was Élodie nach ihrer verpatzten Jura-Prüfung in ihrem Heimatdorf Courléon erwartet. Aber im Lauf der Erzählung verlor ich immer mehr das Interesse am Fortgang der Geschichte.

Ich kann nicht mal genau sagen, woran es lag, aber ich empfand die Handlung teilweise als krampfhaft erzeugt und zu weit hergeholt, auch für eine leichte Lektüre. Der Schreibstil ist eigentlich nett, hat mich aber zunehmend genervt, auch weil sich manche Erwähnungen ständig wiederholt haben.

Eigentlich ist der Roman genau das, was man davon erwartet: Eine romantische Geschichte über eine junge Frau, die ihr Leben noch in die richtige Bahn lenken muss und dabei spannende Momente erlebt, die ihr zeigen, was wirklich wichtig ist. Mich persönlich haben aber leider weder die ProatgonistInnen noch die Handlung erreicht.

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Veröffentlicht am 30.05.2023

Hoffnungslose Flucht

Die Sekte - Deine Angst ist erst der Anfang
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Sofias Leben nach dem Ausstieg aus der Sekte ist von Albträumen geprägt. Franz Oswald verfolgt sie aber nicht nur im Traum.
Immer wenn sie meint, sie hätte Ruhe vor der Sekte, kommt von irgendwoher wieder ...

Sofias Leben nach dem Ausstieg aus der Sekte ist von Albträumen geprägt. Franz Oswald verfolgt sie aber nicht nur im Traum.
Immer wenn sie meint, sie hätte Ruhe vor der Sekte, kommt von irgendwoher wieder ein kleines Zeichen. Trotzdem sagt sie Oswald den Kampf an, schreibt einen Blog und lässt sich nicht unterkriegen. Am Ende findet er sie aber doch und ohne Hilfe entkommt sie seinen Fängen nicht.
Simon verhilft in der Zwischenzeit anderen zur Flucht. Er tut dem Roman sehr gut: er ist einfach ein toller Typ, hat ein gutes Bauchgefühl und ist wie ein Fels in der Brandung. Über seine trockene Art kann man immer wieder schmunzeln.
Auch Oswalds Anwältin erhält einen Platz im Roman - sie hat sich auf den ersten Blick in ihn verliebt und träumt von der gemeinsamen Zukunft. Bis zum Tag seiner Freilassung weiß man wirklich nicht, was man davon halten soll, aber der Ausgang dieser Beziehung ist ein Kracher.
Insgesamt eine sehr interessante und spannende Lektüre, geschrieben von einer Aussteigerin. Ich brauche allerdings jetzt erstmal eine Pause von der Sekte. Den dritten Band werde ich auf jeden Fall lesen!

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Veröffentlicht am 30.05.2023

Schleichende Veränderung

Die Sekte - Es gibt kein Entkommen
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Der Roman ist zwar fiktiv, aber die Autorin war jahrelang Mitglied einer Sekte und schreibt aus ihrem Érfahrungsschatz heraus. Insofern ist die Entwicklung nachvollziehbar. Wäre das nicht so, würde man ...

Der Roman ist zwar fiktiv, aber die Autorin war jahrelang Mitglied einer Sekte und schreibt aus ihrem Érfahrungsschatz heraus. Insofern ist die Entwicklung nachvollziehbar. Wäre das nicht so, würde man wahrscheinlich eher an der Geschichte zweifeln.
Für mich sind viele Handlungen einfach nicht nachvollziehbar - man möchte Sofia so oft zurufen: "Hau ab!", aber Sofia ist jung und muss sich selbst noch finden. Ein charismatischer Mann wie Franz hat gerade in solchen Lebenssituationen einen großen Einfluss auf junge Menschen.
Ich fand den Roman wirklich spannend und habe auch direkt den zweiten Band gelesen.

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Veröffentlicht am 18.05.2023

In einem durch

Der Heimweg
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Auf einer Joggingrunde habe ich das Hörbuch angefangen, aber ich konnte danach nicht mehr aufhören und hab es in einem durchgehört.
Sebastian Fitzek baut wie gewohnt eine Spannung auf, die von Anfang bis ...

Auf einer Joggingrunde habe ich das Hörbuch angefangen, aber ich konnte danach nicht mehr aufhören und hab es in einem durchgehört.
Sebastian Fitzek baut wie gewohnt eine Spannung auf, die von Anfang bis zum Ende nicht nachlässt. Wer seine Bücher kennt, ahnt zwar schon relativ früh, wer der Täter ist, aber trotzdem ist das Ende überraschend.
Tolles (Hör)buch!!!

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