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marpije

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2020

Knuds Geschichte

Die Kartographie der Hölle
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Knud hat wunderbare und glückliche Kindheit, bei seiner Großmutter hat er die Liebe für die Bücher gefunden und stöbert immer gerne in Antiquariaten nach verborgenen Schätzen . Dan geht Kurt zum Literatur ...


Knud hat wunderbare und glückliche Kindheit, bei seiner Großmutter hat er die Liebe für die Bücher gefunden und stöbert immer gerne in Antiquariaten nach verborgenen Schätzen . Dan geht Kurt zum Literatur Studium nach Kopenhagen und nach einigen Zeit ist seine Mutter gestorben, danach fängt sein Absturz an..... der glückliche , junge Mann verwandelt sich in ein unglückliche, immer jammernde Mann, er zerstört sich selber mit Drogen und Alkohol, kriegt überhaupt nicht auf die Reihe und seine Leben ist dunkel, düster und trostlos....

Was für ein schweres Buch... der Anfang hat mir noch gut gefallen, Knuds Kindheit und seine Erinnerungen auf die Mutter , einfach super, der Autor hat eine beeindrückende Sprache gewählt, die Wörter fließen leicht und malen wunderschöne Bilder, alles wirkt lebendig und den Leser sehr nah und dann beginnt die schwere Teil, seit dem Knuds von zu Hause weg ist, hat die Geschichte ganz andere Ton und ganz andere Atmosphäre an sich, ich war nur einfach genervt mit den jungen Mann welche zerstört sich selber und dazu noch jammert die ganze Zeit, der macht nichts, verpennt die Tage und in seinem kranken Kopf fantasiert er über seinem Freund M.

Die fiktive Geschichte über Knuds Freund M. ist das was hat mich bei lesen gehalten, sie war super zum lesen und habe ich immer gewartet bis die Passage über M. kommen, hier war weiter die frohe, lebendige Sprache genutzt und der Person war auch mir sehr nah, die drei Sterne für das Buch habe ich nur darum vergeben.

Veröffentlicht am 05.04.2020

Geistertanz

Die Tanzenden
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Wir treffen Eugenie und Louise in Paris in Jahr 1885 und litten zusammen mit die beiden als Frauen, weil in damaligen Zeiten eine Frau war gleich ein Null, sie kann nicht über sich und eigene Leben bestimmen, ...

Wir treffen Eugenie und Louise in Paris in Jahr 1885 und litten zusammen mit die beiden als Frauen, weil in damaligen Zeiten eine Frau war gleich ein Null, sie kann nicht über sich und eigene Leben bestimmen, sie kann nichts ohne Erlaubnis von die Männer machen, sie kann nicht wählen was besser für sie ist ..........eine Frau damals kann nur warten und hoffen dass durch ihre Leben nur gnädige und gute Männer vorbeilaufen werden....

Das Buch ist grandios geschrieben, der Schreibstil und die Sätze sind glasklar und deutlich , die Autorin hat eine Sprache gewählt welche tief drängt und lange im Kopf bleibt, ihre Schilderungen über die Demütigungen von Frauen lassen mich von Wut beben und gleichzeitig glücklich sein dass ich jetzt lebe und nicht in diese schrecklichen Jahren wenn die Frauen so leicht als geisterkrank zu bezeichnen war.

Die Geschichte ist nicht nur eine feministische Erzählung, nein das steckt mehr dahinter, Victoria Mas hat in ihren Debüt sehr gut die damalige Gesellschaft und die Atmosphäre in die blühenden Paris geschrieben, auch die innere Welt von die Protagonisten ist wunderbar dargestellt, die Gefühle , die Zweifeln, die Zerissenheit sind authentisch und dadurch die Personen und das Buch leben und bewegen mich so sehr.

Veröffentlicht am 28.03.2020

Spannende Krimi

Pandora
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In Jahr 1948 kommt aus England nach Berlin im Scotland Yard ausgebildete Polizist Hans- Joachim Stein. Er ist nicht herzlich willkommen ,seine Kollegen betrachten ihn ganze Zeit mit sehr skeptischen Blick, ...

In Jahr 1948 kommt aus England nach Berlin im Scotland Yard ausgebildete Polizist Hans- Joachim Stein. Er ist nicht herzlich willkommen ,seine Kollegen betrachten ihn ganze Zeit mit sehr skeptischen Blick, doch durch seine hervoragende Arbeit und sympatisches Charakter die eisige Stimmung liegt nach. Zusammen mit seinem Partner Wuttke klärt Stein der Mord auf einem Schieberkönig von Berlin und gleichzeitig ermittelt er in einen anderen Fall wessen Akten von seinem Schreibtisch verschwindet....

Spannendes Krimi wo der Nachkriegszeit sehr gut abgebildet ist und wo der Krieg hat noch fast überall seine Wunden gelassen, die Leute sind noch voll Angst und sehr misstraurisch.

Die Personen sind lebendig und besonders die zwei Hauptfiguren gut geschildert, die Entwicklung von die anfänglichen Misstrauen und Antipathie bis zum Vertrauen ist schön dargestellt, auch die Ermittlungen sind logisch und voll nachvollziehbar.

Die Atmosphäre von damaligen Zeiten und die gute Portion Spannung machen aus diese Geschichte ein lesenswertes Buch.

Veröffentlicht am 21.03.2020

Ein psychologisches Thriller

Miracle Creek
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In der Kleinstadt Miracle Creek geht eine Scheune in Flammen auf, eine Scheune wo eine Therapie stattfindet, die sollte bei verschiedenen gesundheitlichen Problemen die Leuten helfen, auch die autistischen ...

In der Kleinstadt Miracle Creek geht eine Scheune in Flammen auf, eine Scheune wo eine Therapie stattfindet, die sollte bei verschiedenen gesundheitlichen Problemen die Leuten helfen, auch die autistischen Kindern. Bei den Brand zwei Menschen sterben, Henry ein achtjähriger autistischer Junge und Kitt , eine Mutter von fünf Kindern - im Prozess die Angeklagte ist Elizabeth, die Mutter von Henry, ob sie hat tatsächlich das Feuer angelegt ?

Ein spannendes Thriller, mit Paar zähen Stellen und mit vielen Psychologischen Aspekten. Die Autorin hat die Charaktere von die Menschen hier und die Gefühle von denen auf die erste Stelle platziert , der "Krimi Story" bleibt hier im Hintergrund.

Die ganze Geschichte ist so geschickt geschrieben dass bis zum Ende weiß ich selber nicht wer für diese grausame Tat verantwortlich ist, jeder hat Motiv und jeder kann von diesen Tat "profitieren ". Die ständig wechselnde Erzähleperspektive macht die ganze spannend und zeigt dass jeder Mensch irgendwelche Geheimnisse verbergt und das was für einen normal und natürlich ist für die andere ist ein Grund zum Verdacht.

Veröffentlicht am 10.03.2020

Freundschaft und Verrat

Die Schule am Meer
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Juist 1925 auf dieser Insel will Anni Reiner zusammen mit ihrer Mann und befreundeten Kollegen eine Schule gründen, wo man die ganz neue Wege geht ,wo der Mensch und die Natur im Einklang ist und wo die ...

Juist 1925 auf dieser Insel will Anni Reiner zusammen mit ihrer Mann und befreundeten Kollegen eine Schule gründen, wo man die ganz neue Wege geht ,wo der Mensch und die Natur im Einklang ist und wo die praktische lernen im Vordergrund steht, ob das ist zum schaffen in die verrückten Welt welche zum Abgrund steuert ?

Was für ein schönes, wunderbares Buch, so viel Gefühle sind hin eingepackt, Leidenschaft, Liebe, Freundschaft , Hass, Verrat und noch viele mehr und das alles ist sehr geschickt mit die realen Fakten umgewoben, beim lesen war ich ganz in die Geschichte untergetaucht ist so warm und herzlich erzählt und am Ende war mir klar das ich wieder etwas neues aus die Geschichte entdeckt habe.

Der Schreibstil ist einfach zum lesen, flüssig und sehr bildreich, die Autorin hat eine große Lektion Geschichte in angenehm Form geschrieben, ich habe mich beim lesen nicht ermüdet gefüllt, im Gegenteil ich wollte mehr und mehr lesen, das Buch ist dick aber dank die Schreibweise die Seiten flogen wie von selbst.

Die Figuren sind unglaublich lebendig und authentisch, ich habe ganze Zeit das Gefühl, die Leute kenne ich , die Leute können meine Freunde sein, so viel Sympathie zu den Protagonisten habe ich selten beim lesen empfunden.

Das Buch kann ich noch weiter empfehlen, wird noch lange in meinen Kopf bleiben.