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Veröffentlicht am 25.07.2021

Ein wunderbares Finale!

Die Macht des Kodex
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Rezension zu „Die Reise des Karneolvogels – Die Macht des Kodex“ (Band 3 von 3) von Jeanette Lagall

Kurz zum Cover des Buches:

Das Cover zeigt das Gesicht und einen Teil des Oberkörpers eines jungen ...

Rezension zu „Die Reise des Karneolvogels – Die Macht des Kodex“ (Band 3 von 3) von Jeanette Lagall

Kurz zum Cover des Buches:

Das Cover zeigt das Gesicht und einen Teil des Oberkörpers eines jungen Mannes. Im Hintergrund ist eine Kathedrale. Davor steht ein Mann. In der Kathedrale schimmert ein Vogel mit einer Gauklerkappe. Der Mann und die Kirche sind von einem grünen Licht umgeben.


Kurz zum Inhalt des Buches:

Das Siegel des Karneolvogels wurde von jemanden gefälscht und derjenige kann damit viel Unheil anrichten. Die Gaukler müssen das verhindern und machen sich auf den Weg. Doch ihr Weg führt sie nicht nur zurück zu Myra, sondern auch zu Rikis Onkel, der sie nun mit ihrem rechtmäßigen Verlobten verheiraten möchte.


Meine Meinung zu dem Buch:

Wichtig für mich zu erwähnen: Ich denke, dass jeder Band auch ohne die vorhergehenden Bände gelesen werden kann, da Jeanette Lagall, die jeweiligen Umstände immer wieder kurz aufgreift.

Nachdem ich den ersten und den zweiten Band gelesen habe, musste ich unbedingt wissen, wie die Reihe zu Ende geht.

Aus privaten Gründen hat es etwas gedauert, bis ich mit dem dritten Band starten konnte, doch der Einstieg ist mir wieder einmal sehr leichtgefallen und der Schreibstil hat mich gleich wieder gefangen genommen und begeistert. Dieser Band ist etwas ruhiger als die anderen und durch ihre Erlebnisse, sind die jungen Mädchen zu Frauen herangewachsen. Ihre Handlungen und Verhaltensweisen wirken überdachter und reifer. Sie haben sich weiterentwickelt und dennoch lernen sie weiterhin dazu.

Dieser Band komplettiert meiner Meinung nach alles. Neben ein paar Handlungssträngen, die nebenherlaufen und die sich am Ende wunderbar zusammenfügen, werden auch wieder einige Themen eingeflochten. Es geht in diesem Buch z. B. um Existenzängste, um Armut, um Homosexualität und um die Stellung der Frau.

Ich verlasse die Charaktere mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite bin ich sehr traurig, auf der anderen Seite hat die Reihe einen würdigen Abschluss gefunden. Alle Stränge laufen am Ende zueinander und ergeben ein Ganzes. Auch die Handlungen konnte ich nachempfinden und verstehen.

Fazit:

Ein wunderbares Finale mit tollen Charakteren. Leider bekommt die Reihe viel zu wenig Aufmerksamkeit. Möchtest du etwas über den Zirkus bzw. über Gaukler lesen? Dann tauche ein und lese „Die Reise des Karneolvogels“ 1-3. Ich vergebe eine klare Lesseempfehlung und 5 von 5 Schildkröten!









  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.07.2021

Bittersüße Liebesgeschichte mit ein paar Längen

Ein letzter erster Augenblick
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Rezension zu „Ein letzter erster Augenblick“ von Holly Miller


Kurz zum Cover des Buches:

Das Cover ist lila. In der Mitte befinden sich viele verschiedene Blumen. Am unteren Rand geht ein Mann nach ...

Rezension zu „Ein letzter erster Augenblick“ von Holly Miller


Kurz zum Cover des Buches:

Das Cover ist lila. In der Mitte befinden sich viele verschiedene Blumen. Am unteren Rand geht ein Mann nach links und eine Frau nach rechts.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Joel ist ein Einzelgänger und lebt ziemlich isoliert. Das liegt daran, dass er seit seiner Kindheit Träume hat. Er träumt davon, was den Menschen in seinem näheren Umfeld widerfährt. Dann trifft er zufällig auf Callie und beide verlieben sich ineinander. Alles scheint perfekt, bis Joel von Callie träumt.

Meine Meinung zu dem Buch:

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich Teil der Bloggeraktion sein durfte. Das Buch klang traurig, doch auch toll – deshalb habe ich mich gleich beworben.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leichtgefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man hat anfangs das Gefühl durch das Buch zu gleiten. Dann kamen jedoch ca. 100 Seiten, die für meinen Geschmack zu sehr in die Länge gezogen waren. Es gab den einen oder anderen Moment, da wollte ich abbrechen. Ich hatte das Buch auch schon zur Seite gelegt. Doch hat mich das „Wie“ und „Ob“ zu sehr in den Bann gezogen. Ich wollte wissen, wie es dazu kommt und ob man es ändern kann/könnte/wollte/sollte. Schon der erste Satz des Klappentextes stellt dar, dass es tragisch wird. Doch bin ich nun mal hoffnungslos romantisch und hoffe immer darauf, dass sich ein anderer Weg findet. Ob es hier wirklich eintrifft, müsst ihr jedoch selbst herausfinden.

Beide Charaktere waren mir gleich sympathisch und harmonieren toll miteinander. Sie gehen wunderbar miteinander um und man merkt richtig, wie sehr sie sich lieben. Zumindest bis es zu dem Tag kommt an dem Joel von Callies Tod träumt. Auf einmal ändert sich alles und man stellt sich automatisch die Fragen: Wie kommt es dazu? Kann man etwas ändern? Muss es denn wirklich so ausgehen?
Auf einmal war das Buch gar nicht mehr langweilig – nein.. Ich klebte förmlich an dem Buch und stellte mir weitere Fragen: Was würde ich an seiner Stelle tun? Könnte ich mit dem Wissen leben? Sag ich es ihr/ihm? Und bei jeder Wendung in der Geschichte stellt man sich auf einmal die verschiedensten Fragen.

Auch der kleine Fantasyanteil mit Joels Träumen haben mir gut gefallen. Eine schöne, aber tragische Idee. Wir erfahren im Laufe des Buches mehr von seinen Träumen und wer noch solche Träume hat.

Fazit:

Eine bittersüße Liebesgeschichte von einem sehr harmonischen Pärchen. Auch wenn es für mich ein paar Längen hatte, so konnten mich das „Wie“ und „Ob“ umso mehr fesseln. Joel und Callie werden immer eines meiner liebsten (Buch-)Liebespärchen bleiben. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung für Leser von Liebesgeschichten mit Fantasyanteil und sage „dran bleiben lohnt sich ;)“. 4 von 5 Schildkröten!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.07.2021

Sehr liebevoll gestaltet

Die Geschichte von der kleinen Löffelei
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„Die Geschichte von der kleinen Löffelei“ von Annika Kirner und Ninja Bender


Kurz zum Cover des Buches:

Auf dem Cover ist ein Bär zu sehen, der sich gerade einen Löffel voll Brei in den Mund steckt. ...

„Die Geschichte von der kleinen Löffelei“ von Annika Kirner und Ninja Bender


Kurz zum Cover des Buches:

Auf dem Cover ist ein Bär zu sehen, der sich gerade einen Löffel voll Brei in den Mund steckt. Über ihm fliegt eine kleine Biene und im Hintergrund sind Berge zu sehen.


Kurz zum Inhalt des Buches:

Der kleine Bär trinkt den ganzen Tag nur Milch. Doch er hat danach immer noch Hunger. Die anderen Tiere merken das und zeigen ihm, wie lecker sie ihr jeweiliges Lieblingsobst oder -gemüse finden und lassen ihn probieren. Am Ende wird ein Brei aus allem gekocht.


Meine Meinung zu dem Buch:

Das Buch passt mit seiner Thematik sehr gut zu uns. Unser Sohn isst nicht besonders gerne und besonders viel. Er liebt seine Pre und ist kaum davon loszubekommen. Das Buch sehe ich als einen von vielen Anreizen, um ihm zu zeigen, wie schön doch das Essen sein kann.
Ich habe es schon mehrmals mit ihm angeschaut und es gefällt ihm sehr. Da er noch nicht spricht (22 Monate) kann ich leider noch nicht sagen, ob die Geschichte auch bei ihm ankommt.

Ich finde die Geschichte sehr schön. Jedes Tier, dass dem Bär begegnet zeigt ihm sein Lieblingsessen und muntert ihn dazu auf, es mal zu probieren. Am Ende wird dann gemeinsam gekocht. Die Idee finde ich toll und ich kann mir auch vorstellen, dass das Buch spielerisch dazu einlädt Dinge aus dem Buch zu probieren.

Fazit:

Mir gefällt das Buch sehr gut und ich kann es nur empfehlen. Sicherlich ist es mit dem anderen Buch zusammen sehr hilfreich. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Schildkröten!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.07.2021

Kunterbuntes Kinderbuch mit toller Botschaft

Pablo Paradiso
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Rezension zu „Pablo Paradiso“ von Lisa Wirth

Kurz zum Cover des Buches:

Das Cover besteht aus allen möglichen Farben des Regenbogens. Darauf ist auch Pablo Paradiso zu sehen.

Kurz zum Inhalt des Buches: ...

Rezension zu „Pablo Paradiso“ von Lisa Wirth

Kurz zum Cover des Buches:

Das Cover besteht aus allen möglichen Farben des Regenbogens. Darauf ist auch Pablo Paradiso zu sehen.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Pablo ist ein bunter Vogel, der seine bunten Farben liebt. Eines Tages möchte er mehr von der Welt sehen und packt seinen Koffer. Doch er wird leider nicht so nett empfangen, wie er es sich erhofft hatte. Auf einmal ist er zu bunt und er wird durch seine Andersartigkeit ausgegrenzt.

Meine Meinung zu dem Buch:

Von Lisa Wirth kennen wir bereits „Lisa und der Mond“. Inzwischen liebt mein Sohn dieses Buch. Er liebt den Mond und die Sterne und ich musste ihm das Buch eine Zeitlang jeden Abend vorlesen. Einfach toll. Klar, dass wir sehr gespannt auf den Pablo Pardiso waren.

Mein Sohn (22 Monate) war begeistert von den vielen Farben, doch er kann mit der Geschichte noch nicht viel anfangen. Das kommt aber sicher noch. Ich denke, so in ein oder zwei Jahren?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich liebe die bunten Farben und wie die Andersartigkeit von Pablo dargestellt wurde. Auch den Verlauf der Geschichte und die Lösungsansätze haben mir gut gefallen. Auch die Botschaft, die in dem Buch transportiert wird, hat mir gut gefallen.

Die Geschichte von Pablo ist einfach toll und sehr schön gestaltet. Ein tolles Kinderbuch.

Fazit:

Pablo Pardiso ist ein tolles Kinderbuch, das ich nicht nur Kindern empfehlen kann. Jeder, der sich gerne auf bunte Bücher mit einer tollen Botschaft einlassen möchte, sollte dieses Buch lesen. Ich mag es sehr gerne. Es bekommt einen besonderen Platz im Bücherregal. Ich vergebe eine klare Lessempfehlung und 5 von 5 Schildkröten!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.04.2021

Tolle Unterhaltung!

Speed Me Up
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Rezension zu „Speed me up (Supercross Love 1)“ von Sarah Saxx

Kurz zum Cover des Buches:

Auf dem Cover sind verschiedene blau und rosa Töne, die ineinander verschwimmen und im oberen und unteren Teil ...

Rezension zu „Speed me up (Supercross Love 1)“ von Sarah Saxx

Kurz zum Cover des Buches:

Auf dem Cover sind verschiedene blau und rosa Töne, die ineinander verschwimmen und im oberen und unteren Teil des Bildes sind Reifenspuren zu sehen.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Brooke ist Supercross-Fahrerin und sehr erfolgreich. In dieser Männerdomäne muss sie sich richtig behaupten. Brooke und ihr bester Freund Matt kennen sich schon seit ihrer Kindheit und genauso lange sind sie heimlich ineinander verliebt. Als sie sich nach ein paar Jahren wiedersehen knistert es gewaltig zwischen ihnen. Aber beide haben Angst, dass eine Beziehung ihre Freundschaft gefährden könnte. Tut sie doch, oder?


Meine Meinung zu dem Buch:


Ach, ihr wisst es ja schon. Ich liebe die Bücher von Sarah Saxx und sie haben mir alle gefallen. Deshalb musste ich unbedingt auch ihr nächstes Buch lesen.

Brooke ist eine taffe Frau, die sich in einem Männersport behaupten muss. Nämlich im Supercross. Supercross ist eine Rennsportart auf einem Motorrad. Der Sport ist nicht gerade ungefährlich und es kann zu schweren Verletzungen führen. Brooke hat gelernt sich durchzusetzen und ist eine erfolgreiche und ernstzunehmende Gegnerin geworden. Dadurch macht man sich nicht nur Freunde. Auch in ihrer Familie bekam sie wenig Unterstützung für ihren Traum. Ihr Vater war enttäuscht, dass sie nicht in seine Fußstapfen getreten ist und ihre Mutter macht ihr Vorhaltungen. Dadurch war sie immer nur am Kämpfen und am „sich durchsetzen“. Brooke hat ihre Ziele und ihre Grundsätze und diese zieht sie durch. Sie ist viel zu verbissen und genau das ist sie in allen Bereichen ihres Lebens. Als dann Matt wieder in ihr Leben tritt und sie merkt, wie die Funken zwischen ihnen sprühen, obwohl sie ja NUR Freunde sind, bekommt sie Angst und „flieht“. Natürlich verletzt das Matt, der die Anziehungskraft auch spürt, zutiefst.

Matt hat mir auch sehr gut gefallen. Er besitzt für mich einen festen Charakter und ist dennoch verletzlich. Ich finde sie begehen beide Verhaltensfehler und das macht alles dann kompliziert. Der Verlauf der Geschichte ist weiterhin spannend und der angenehme Schreibstil, lässt einen durchs Buch gleiten. Ob es die beiden schaffen, wieder zueinander zu finden, müsst ihr selbst herausfinden. ;)

Neben den beiden Charakteren gibt es auch noch die Nebencharaktere, die alle ebenfalls Ecken und Kanten besitzen und der Geschichte noch das gewisse etwas geben. Allen voran hat mich der Charakter von Eric Gayette am meisten fasziniert. Auf der einen Seite war er ein totaler Idiot, doch dann kamen auch andere Seiten an ihm hervor. Irgendwann weiß man gar nicht mehr, was man von ihm halten soll.

Fazit:

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und mal wieder für tolle Lesestunden gesorgt. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Schildkröten!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere