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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.12.2025

Perfekt für Erstleser und Fans von Lilo & Stitch

Disney Lilo & Stitch: Auf die Plätze, fertig, Stitch! - Erstlesebuch zum Lesenlernen
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"Lilo & Stitch: Auf die Plätze, fertig, Stitch!" ist ein kleines, aber feines Büchlein für Erstleserinnen und Erstleser mit einem hohen Unterhaltungswert.

Was ich an diesem Buch besonders gelungen finde: ...

"Lilo & Stitch: Auf die Plätze, fertig, Stitch!" ist ein kleines, aber feines Büchlein für Erstleserinnen und Erstleser mit einem hohen Unterhaltungswert.

Was ich an diesem Buch besonders gelungen finde: Die Texte auf den einzelnen Seiten sind kurz und in einer angenehmen Schriftgröße. Dank der kurzen Sätze lässt sich die Geschichte leicht lesen und die Motivation geht so schnell nicht verloren. Weiterhin gibt es beim Lesen einiges zum Schmunzeln und der Freundschaftscharakter der beiden Hauptfiguren wird gut hervorgehoben. Die dazu passenden Illustrationen unterstreichen den Inhalt der Geschichte perfekt.

Meine Nichte ist sechs Jahre alt und ein großer Stitch-Fan. Das Buch hat sie von vornherein begeistert. Neben der aufregenden Geschichte und der schönen grafischen Gestaltung des Buchs stellen vor allem die Rätsel und die Bilder zum Ausmalen für uns einen echten Gewinn dar. Diese spielerischen Elemente finde ich gerade für Erstleser besonders wichtig, um sie bei der Stange zu halten.

Insgesamt ein tolles Buch für Kinder ab sechs Jahren, die mit dem Lesen beginnen. Das Buch eignet sich ebenfalls gut als Vorlesebuch.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Ungeschönter Nachkriegskrimi

Die weiße Nacht
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"Die weiße Nacht" von Anne Stern hat nicht nur ein Cover, das mich sofort in den Bann zog, sondern auch eine spannende und interessante Krimihandlung. Ich kannte Anne Stern bereits von den "Hulda Gold"-Romanen, ...

"Die weiße Nacht" von Anne Stern hat nicht nur ein Cover, das mich sofort in den Bann zog, sondern auch eine spannende und interessante Krimihandlung. Ich kannte Anne Stern bereits von den "Hulda Gold"-Romanen, von denen ich einige gelesen habe. Wie "Fräulein Gold" spielt auch dieser Roman in Berlin, aber nicht in den 1920er Jahren, sondern Ende 1946.

Berlin in der Nachkriegszeit liefert an sich schon genügend Stoff für einen Roman, der in diesem Fall noch um einen Kriminalfall ergänzt wird. Dabei gelingt es der Autorin einerseits, die Situation in der zerstörten Stadt sehr gut zu beschreiben (ich konnte den Schnee förmlich unter Lous Schritten knirschen hören) und andererseits, die beiden Hauptfiguren des Romans, einen Polizisten und eine Fotografin, vielschichtig zu charakterisieren. Eine, wie ich finde, gelungene Mischung, die dem Roman eine weitere, durchaus anspruchsvolle Ebene hinzufügt. Hinzu kommt die flüssige Sprache der Autorin, die sich in Kapitel von angenehmer Länger gliedert, sodass ich der Handlung des Romans mühelos folgen konnte.

Insgesamt ein toller Auftakt einer neuen, historischen Krimireihe, der hoffentlich viele weitere Bücher folgen.

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Veröffentlicht am 08.11.2025

Gelungener Krimi mit gut umgesetztem Thema

Dann ruhest auch du (Ein Fall für Maya Topelius 3)
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"Dann ruhest auch du" von Sandra Åslund ist der dritte und letzte Band der Reihe um die deutsch-schwedische Ermittlerin Maya Topelius. Ich habe Band 1 der Reihe gelesen, Band 2 aber ausgelassen, da mich ...

"Dann ruhest auch du" von Sandra Åslund ist der dritte und letzte Band der Reihe um die deutsch-schwedische Ermittlerin Maya Topelius. Ich habe Band 1 der Reihe gelesen, Band 2 aber ausgelassen, da mich die Thematik des zweiten Buchs nicht gereizt hatte. Der dritte Band ist für mich ein rundum gelungener Krimi.

Der Krimi ist sehr gut geschrieben, lässt sich flüssig lesen und hält die Spannung von Anfang bis Ende aufrecht. Besonders gelungen finde ich, dass stets, wenn die Spannung zu verschwinden drohte, wieder ein neuer interessanter Aspekt auftauchte, der mich an die Lektüre fesselte.

Das Ermittlerteam ist außerdem sehr sympathisch und harmoniert sehr gut. Weiterhin nehmen die privaten Verwicklungen weder zu viel noch zu wenig Raum ein.

Der Krimi behandelt zudem ein aktuelles Thema: Rechtsextremismus. Die Thematik wird für meinen Geschmack sehr gut in die Geschichte eingeflochten. Die Autorin verzichtet dabei auf plakative Darstellungen, sondern beleuchtet Aspekte, die zeigen, welch schleichende Bedrohung Extremismus für eine Gesellschaft sein kann.

Für mich ein rundum gelungener Krimi, der jeden Krimiliebhaber erfreuen dürfte.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Emanzipation durch Erkenntnis

Ein Herz aus Papier und Sternen
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"Ein Herz aus Papier und Sternen" von Cecelia Ahern ist ein berührender Roman, in dessen Zentrum die Emanzipation einer jungen Frau steht.

Pip hatte zwar stets große Träume, aber außer die damit verbundenen ...

"Ein Herz aus Papier und Sternen" von Cecelia Ahern ist ein berührender Roman, in dessen Zentrum die Emanzipation einer jungen Frau steht.

Pip hatte zwar stets große Träume, aber außer die damit verbundenen Emotionen in Origami-Kunstwerken abzubilden, lebt sie diese nie aus. Der Roman behandelt Pips Leben und damit die problematische Situation, in der sie jahrelang gefangen ist und aus der sie scheinbar auch nicht ausbrechen möchte. Stück für Stück lernt sie dann aber doch, sich selbst zu behaupten. Dies ist für mich die große Stärke des Romans: eine Frau, die buchstäblich ihren Horizont erweitert und sich ihrer selbst ermächtigt.

Insgesamt ein sehr guter, berührender Roman, der neben den Themen Unmündigkeit und Emanzipation auch der Problematik Umweltzerstörung und -verschmutzung Raum gibt, ohne dass die Geschichte überladen wird. Ein Roman, den ich nicht nur Fans von Cecelia Ahern ans Herz legen kann, sondern allen, die ein Buch lesen möchten, das Mut macht, das eigene Leben in die Hand zu nehmen.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Toller Ansatz, der mich nicht überzeugen konnte

Das Buch der verlorenen Stunden
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"Das Buch der verlorenen Stunden" ist der Debütroman von Hayley Gelfuso. Die Autorin versucht, in dem Roman die Themen Zeit, Raum, menschliche Verbindungen sowie die Bedeutung von Erinnerung und zeitgeschichtlichen ...

"Das Buch der verlorenen Stunden" ist der Debütroman von Hayley Gelfuso. Die Autorin versucht, in dem Roman die Themen Zeit, Raum, menschliche Verbindungen sowie die Bedeutung von Erinnerung und zeitgeschichtlichen Ereignissen miteinander zu verweben. Ich schreibe bewusst "versucht", weil mich das Buch nicht so ganz überzeugen konnte.

Der Ansatz der Geschichte ist gut und macht neugierig auf die weitere Handlung. Der Roman lässt sich zudem flüssig lesen, was das Vorankommen im Geschehen leicht ermöglicht. Die beiden Hauptfiguren, Lisavet und Amelia, sind interessante Figuren, bei denen mir persönlich aber etwas die Tiefe gefehlt hat. Dementsprechend konnte ich mich nicht besonders gut in die beiden jungen Frauen hineinversetzen.

Die gewählten Zeitebenen im Roman (neben dem zeitlosen Raum) sind mit 1938 und 1965 gut gewählt. Daraus lässt sich zeitgeschichtlich Vieles in die Geschichte mit einbauen. Mir waren die Bezüge auf die Zeitgeschichte irgendwann jedoch ein wenig zu viel. Ich hatte eher auf eine Fantasiewelt abseits der Realität gehofft (als Zuflucht vor allem Negativen) und bin dann doch eher mit einer moralischen Geschichte in den Händen dagesessen. Folglich hat das Buch leider nicht meine Erwartungen erfüllen können. Wer gerne einen Fantasyroman mit starken Bezügen zur Realität lesen möchte, dürfte bei Hayley Gelfuso gut aufgehoben sein. Mich konnte sie leider nicht als Fan gewinnen.

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