Zukunftsvision
Code Kill – Ein tödliches SpielZum Inhalt:
Max ist stolz, als er die Leitung eines Luxushotels auf einer Insel übertragen bekommt. Die ersten Gäste treffen ein, durch ein Gewinnspiel und die Zentrale handverlesen. Nach kurzer Zeit zeigt ...
Zum Inhalt:
Max ist stolz, als er die Leitung eines Luxushotels auf einer Insel übertragen bekommt. Die ersten Gäste treffen ein, durch ein Gewinnspiel und die Zentrale handverlesen. Nach kurzer Zeit zeigt sich, dass jedes Mitglied des Personals und der Gäste etwas zu verbergen hat - etwas sehr Schlimmes. Und eine Figur mit Harlekinmaske taucht auf der Insel auf, um alle dafür bezahlen zu lassen.
Mein Eindruck...
... ist zwiegespalten. Einerseits ist das Buch streckenweise so spannend, dass man die Umgebung um sich herum völlig ausblendet. Die Bröckchen, die durch Titel, erstes Kapitel und einige Episoden innerhalb des Buches durch den Autor gestreut werden, bieten zusätzlichen Spaß an der Lösungsfindung. Dass Menschen für Amüsement oder eine kleine Erleichterung des Lebens dazu bereit sind, sich völlig in die Hände von KI im weitesten Sinne zu begeben, ist ein Risiko, welches durchaus - auch literarisch - aufbereitet gehört. Hendrik Klein hat sich dazu (wie man im Nachwort erfährt) einige wichtige Gedanken gemacht. Was nicht so gut gefällt sind einige Wiederholungen, die irgendwann zu nerven beginnen und ein paar wirklich absolut unglaubliche Vorgänge, in denen Menschen noch in ganzen Sätzen reden können, obwohl sie praktisch tot sind oder Sex haben, obwohl klar ist, dass eine Tür weiter ein Mörder lauert. Aber das sind nur Kleinigkeiten, - in der Hauptsache ist "Code Kill" vor allen Dingen eins: Spannende und blutige Unterhaltung.
Mein Fazit:
Was möglich ist, wird irgendwann möglich gemacht, - manchmal auch wider besseres Wissen