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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2026

Zunächst spannend

HEN NA IE - Das seltsame Haus
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Zunächst hat mich beim Kauf das Cover angesprochen, dann die Inhaltsangabe.

Von der ersten Seite an war ich fasziniert ob der Geschichte. Dann leider schlug es aber um. Letztendlich fand man sich in einer ...

Zunächst hat mich beim Kauf das Cover angesprochen, dann die Inhaltsangabe.

Von der ersten Seite an war ich fasziniert ob der Geschichte. Dann leider schlug es aber um. Letztendlich fand man sich in einer andauernden und an Vorstellkraft überbietenden Familiengeschichte oder auch -tradition wieder, die der westliche Leser eher nicht verstehen mag.

Insgesamt ein interessanter Aufbau, der nicht in Fließtext sondern ausschließlich im Konversationsstil gehalten ist.

Ich fühlte mich zwar gut unterhalten, einen bleibenden Eindruck wird die Lektüre leider nicht hinterlassen.

Veröffentlicht am 01.04.2026

Kochmagie

Maries Glücksküche – Die Schule am Meer
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Das wunderschöne Cover verleitet sofort zum in die Hand nehmen und loslesen.
Auch innen ist das Buch toll gestaltet. Es gibt schöne Zeichnungen, die sich immer auf den Inhalt des Kapitels oder der jeweiligen ...

Das wunderschöne Cover verleitet sofort zum in die Hand nehmen und loslesen.
Auch innen ist das Buch toll gestaltet. Es gibt schöne Zeichnungen, die sich immer auf den Inhalt des Kapitels oder der jeweiligen Situation beziehen.
Die Story sowie der Schreibstil sind altersgerecht, aber auch Erwachsenen kann die Geschichte rund um Marie und ihre Fähigkeit des magischen Kochens durchaus sehr begeistern.
Es geht um Freundschaft, um Vertrauen, um das einfache Miteinander sowohl in der Familie, bei Freunden und natürlich hier hauptsächlich rund um die Schule.
Dieses Buch macht einfach Freude. Ich hätte mir fast gewünscht, das ein oder andere Gericht mit magischen Zutaten probieren zu dürfen. Leider ist das ja nicht möglich. Ich freue mich schon jetzt auf den Folgeband, der im Sommer erscheinen soll. Dort sehen wir hoffentlich mehr von Maries Möglichkeiten.

Veröffentlicht am 31.03.2026

Jahrhundertwende

Fräulein Renée und das kartografische Komplott
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Rund um die Jahrhundertwende, im Jahr 1908, möchte Fräulein Renee von einem Chronisten in ihrem Leben begleitet werden. Sie ist mit 17 Jahren Alleinerbin eines Unternehmens und lebt mit ihrem ehemaligen ...

Rund um die Jahrhundertwende, im Jahr 1908, möchte Fräulein Renee von einem Chronisten in ihrem Leben begleitet werden. Sie ist mit 17 Jahren Alleinerbin eines Unternehmens und lebt mit ihrem ehemaligen Kindermädchen in einem viel zu großen Haus.

Als Chronist kommt dann Casper ins Spiel, der auf der Flucht ist. Zunächst weiß man nicht vor wem oder wovor, das klärt sich im Verlauf der Geschichte aber noch auf.

Die beiden jungen Leute finden prompt eine Leiche und schon geht die Detektivarbeit, ohne google und ohne Handy, los.

Manchmal hilft ihnen der Zufall, manchmal ihre Beharrlichkeit, ab und an aber auch weitere auftretende Personen.

Das Cover ist toll gestaltet und innen gibt es - ganz im Sinne einer kartografischen Gemeinschaft - eine Landkarte, welche noch eine große Rolle spielen wird.

Direkt zu Beginn findet man zudem ein Personenverzeichnis und am Ende des Buches ein Glossar.

Der Schreibstil ist mitreissend, die Geschichte hat ihre Spannungselemente. Ich habe mich während der ganzen Story sehr wohl gefühlt und kann diesen Krimi nicht nur an Jugendliche ab 14 Jahren sondern auch gerne erwachsenen Lesern empfehlen.

Veröffentlicht am 27.03.2026

Politisch

Die Praktikantin
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Das Cover lädt uns zunächst in ein Bürogebäude ein. Und schon sind wir eigentlich mitten in der Geschichte. Carla, die neue Praktikantin in der Lokalredaktion, soll sich den Polizeibericht der letzten ...

Das Cover lädt uns zunächst in ein Bürogebäude ein. Und schon sind wir eigentlich mitten in der Geschichte. Carla, die neue Praktikantin in der Lokalredaktion, soll sich den Polizeibericht der letzten Nacht zum Einstieg anschauen. Dabei fallen ihr Ungereimtheiten auf und niemand kann oder will ihr bei der Klärung helfen. Zufällig begegnet sie an ihrem ersten Tag Jan, einer Koryphäe der Journalistenbranche mit dem Hang zur Aufdeckung politischer Geheimnnisse. Er gibt gute Ratschläge und sie versucht ihr Bestes, Schritt für Schritt kommt sie einer Aufklärung näher.

Man bekommt es zu tun mit Geheimnissen, Verschwörungen, Rüstungs- und Politikindustrie. Alles ist irgendwie und irgendwo miteinander verwoben. Es gibt mysteriöse Todesfälle, bis man der Aufklärung endlich nahe kommt.

Sowohl Carla und Jan sind tolle Protagonisten, die dem Leser gepaart mit einem zackigen Schreibstil und kurzen Kapiteln das Lesen wirklich leicht machen. Dazu eine gehörige Portion Spannung und der Politthriller ist fertig.

Das Ende lässt mich glauben, dass Carla und Jan nicht ihr letztes Geheimnis gelüftet haben.

Veröffentlicht am 24.03.2026

Schlaflos

REM
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Schon das Cover zieht den Leser in seinen Bann, man hat eine leise Ahnung was einen erwartet. Aber wirklich nur eine ganz ganz leise Ahnung.
Bei diesem Horror-Thriller steht das Genre nicht nur auf dem ...

Schon das Cover zieht den Leser in seinen Bann, man hat eine leise Ahnung was einen erwartet. Aber wirklich nur eine ganz ganz leise Ahnung.
Bei diesem Horror-Thriller steht das Genre nicht nur auf dem Titelbild, man erlebt den Horror tatsächlich. Man bleibt schlaflos zurück, die einen weil sie die Nacht durchlesen, die anderen wahrscheinlich weil sie Alpträume bekommen.
Als Alysee mit ihrem Pflege-Bruder aufbricht, um ein geerbtes Hotel in Augenschein zu nehmen passieren unvorstellbare und seltsame Dinge in diesem Haus. Es war ursprünglich gar kein Hotel, sondern eine Klinik in welcher ihr Vater zusammen mit ihrem Onkel Traum-Experimente durchgeführt hat. Immer weiter werden wir in einen Horror gezogen, der den alten Büchern des Stephen King ähnelt. Weit weg von der Realität erfahren wir Dinge über Träume, KI und Wirte.
Der Schreibstil ist mitreissend, die Kapitelüberschriften helfen uns direkt zu wissen, mit wem wir gerade ein Erlebnis teilen dürfen. Die Anzahl der handelnden Personen sowie die Örtlichkeiten sind sehr begrenzt, sodaß man sich auf das Eigentliche konzentrieren kann.