Das Cover bzw. diese Art von Cover findet man relativ oft in diesem Genre, daher passt es auch gut zur Story ebenso wie der Titel. Dieser wurde, meinem Empfinden nach, sehr treffend auf die Geschichte ...
Das Cover bzw. diese Art von Cover findet man relativ oft in diesem Genre, daher passt es auch gut zur Story ebenso wie der Titel. Dieser wurde, meinem Empfinden nach, sehr treffend auf die Geschichte von Max und Harper ausgewählt.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir. Das Buch lässt sich gut und schnell lesen und man stolpert nirgends über irgendetwas, sodass der Lesefluss dahingehend auch nicht gestört wird. :) Die Geschichte wird sowohl aus Max' als auch aus Harper's Sicht erzählt. Dadurch lernt man Max auch außerhalb seiner Comfort-Zone des Büros kennen und erhält Einblicke in sein zweites Leben.
Max ist auf den ersten Blick ein typischer Boss in einem millionenschweren Unternehmen, sodass Harper ihn aufgrund seiner ruppigen und unnahbaren Art immer weniger zu mögen scheint. Auf der anderen Seite lernt man ihn als unheimlich sympathischen Vater kennen, der versucht, seinen Beruf und sein Privatleben strikt zu trennen. Was natürlich irgendwann scheitert. Dies passiert aber auf so süße und unerwartete Weise, dass man sich gar nichts anderes wünschen kann, als dass Harper und Max endlich einen gemeinsamen Weg finden. :)
Harper mochte ich von Anfang. Sie ist tough, eine Kämpferin und, was mir besonders gut gefällt, sie will erfolgreich sein ohne ihren "Vater" als Aushängeschild zu benutzen. Denn auch wenn sie mit ihm so gut wie keinen Kontakt hat, hat er eine Position inne, die gegenüber anderen Geschäftsleuten Eindruck schinden würde. Neben ihrer fleißigen und ehrgeizigen Art ist sie auch ein richtig liebenswerter Charakter. Sie verabredet sich bspw. mit einem ihr mehr oder weniger fremden Mädchen zum Shoppen, damit diese ihr perfektes Schulballkleid bekommt. Dabei lernte sie Amanda nur kurz im Keller beim Waschen der Wäsche kennen.
Insgesamt gefiel mir die Geschichte wirklich gut. Die Autorin hat einen lockeren, leichten und einfachen Schreibstil, der es einem ermöglicht das Buch auch immer mal zwischendurch zu lesen. Die Charaktere sind süß ausgearbeitet worden und man konnte den Zwiespalt der beiden immer wieder miterleben. Gleichzeitig merkte man aber auch, dass sie die gemeinsame Zeit außerhalb des Büros immer mehr zu genießen schienen.
Mein Fazit: Eine wirklich süße Geschichte, perfekt geeignet für zwischendurch. :)
Vielen lieben Dank an den LYX Verlag und NetGalleyDE für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Ich liebe die Romance-Elements-Reihe von Brittainy C. Cherry. Band 1 und 3 haben es mir dabei besonders angetan. Bei Wie die Erde um die Sonne handelt es sich um den vierten und damit Abschlussband der ...
Ich liebe die Romance-Elements-Reihe von Brittainy C. Cherry. Band 1 und 3 haben es mir dabei besonders angetan. Bei Wie die Erde um die Sonne handelt es sich um den vierten und damit Abschlussband der Reihe. Sie sind alle in sich geschlossen und könnten in unterschiedlicher Reihenfolge gelesen werden. Jedoch vereint dieser Band alle anderen Elemente.
Kennt ihr das, wenn man sich eigentlich auf den letzten Band einer Reihe freut und es gleichzeitig aber auch gar nicht lesen möchte, weil man nicht will, dass die Reihe endet? So ging es mir mit diesem Buch. Auf der einen Seite war ich total gespannt, ob Brittainy C. Cherry mich auch hier wieder in ihren Bann ziehen kann. Auf der anderen Seite wollte ich die Reihe auch nicht als beendet wissen. Daher hat es bei mir sehr lange gedauert, bis ich es nun endlich gelesen habe. Inzwischen habe ich mir auch das Buch gekauft, wie ihr seht, da ich die Reihe so sehr liebe.
Das Cover ist auch hier wieder sehr passend zum Element und dazu dem Titel und Inhalt gestaltet. Diesmal zeigt es einen, für mein Empfinden, dem Geschehen abgewandten und sich zurückziehenden jungen Mann. Vielleicht kehrt er mit dieser Geste der Liebe den Rücken zu?
In diesem Teil geht es um Graham und Lucy. Aber nicht Lucy schafft es als erste, sich in Grahams unnahbarem und abgeschotteten kalten Herzen einen Platz zu ergattern. Denn seine Tochter, die unverhoffter nicht hätte in sein Leben treten können, hat ihn wieder oder überhaupt fühlen lassen was es heißt jemanden von ganzem Herzen zu lieben.
Als Lucy, das süße Hippiemädchen und der verschlossene Autor Graham sich das erste Mal begegnen wussten sie noch nichts von ihrer doch schicksalhaften Verbindung. Denn Graham ist Lucys Schwager, ohne dass er je wusste, dass seine Frau überhaupt ein Geschwisterkind ist. Aber auch Lucy hätte es nie für möglich gehalten, dass er der Mann ihrer Schwester sein könnte. Dass er für sie damit noch unerreichbarer wird.
Durch den Klappentext kann man nur in ganz groben Zügen erahnen, was einen bei dieser Geschichte erwarten könnte. Daher war ich so gespannt auf das Buch, dass ich mir sofort die Leseprobe durchlesen musste. Und ab da war ich schon mitten in der Geschichte drin.
Es gibt Bücher, auf die man sich freut, weil der Klappentext eine süße und leichte Geschichte verspricht. Andere Bücher erzählen von Spannung und dem gewissen Thrill und dann gibt es Geschichten, die einem nach den ersten Momenten schon zeigen oder beweisen, dass es sich hierbei um eine emotionale Achterbahnfahrt handelt. die man so schnell nicht wieder verlassen kann.
Die Bücher der Romance-Elements-Reihe gehören für mich in die letzte Kategorie. Denn auch hier habe ich gehofft, gelacht, geweint, innerlich geschrien und manchmal auch gehasst - eben ein Auf und Ab der Gefühle.
Dabei hat die Autorin wieder einmal gezeigt, wie gut sie sich darin versteht mit Worten zu spielen und ihren Lesern dadurch ein unglaubliches Leseerlebnis zu bereiten. Ihr Schreibstil ist sehr gefühlvoll und ihre Protagonisten sind voller Liebe zum Detail, sodass ich mich mit Lucy sofort anfreunden konnte während Graham sich mir, mit seiner verschlossenen und unnahbaren aber tiefgründigen und nachdenklichen Art, eben auch erst beweisen musste. ;)
Ich werde die Reihe ganz bestimmt noch einmal lesen und freue mich gleichzeitig auf die neuen Bücher, die erscheinen werden und bin richtig gespannt, ob sie mich wieder genauso abholen kann wie bisher auch.
Ganz lieben Dank an den Verlag und NetGalleyDE für das Rezensionsexemplar.
Beautiful Danger ist das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe, daher konnte ich mich unvoreingenommen darauf einlassen und ich freue mich schon auf viele weitere Bücher. :)
Das Cover passt ...
Beautiful Danger ist das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe, daher konnte ich mich unvoreingenommen darauf einlassen und ich freue mich schon auf viele weitere Bücher. :)
Das Cover passt dem Genre entsprechend sehr gut. Auch der Klappentext gefällt mir, ohne dass er zu viel über das Buch verrät. :)
Den Anfang der Geschichte fand ich mehr als spannend und man lernt Levin und Julia während des Lesens immer besser kennen und lieben. Denn auch wenn Levin hier das Böse verkörpert so erfährt der Leser parallel, dass ihn diese zwei Jahre im Gefängnis doch geprägt haben. Man erfährt, wieso er zu demjenigen wurde, der er ist aber auch, was ihn bewogen hat über seine Situation nachzudenken und seinen Platz in der Welt neu zu definieren.
Julia ergeht es ähnlich. Wenngleich sie nicht im Gefängnis war - einen genauen Platz in der Welt hat sie sich doch zugeordnet. Sie kommt aus einer Welt, in welcher sie behütet wurde und in der sie sich bestimmte Themen betreffend immer wieder in Geduld üben musste. Denn auch wenn sie ein Versprechen gegeben hat, so merkt sie immer mehr, wie klein ihre Welt doch war bevor sie ihr Praktikum bei Meloni, dem Modedesigner schlechthin, angetreten und schließlich auch Levin kennengelernt hat.
Das erste Zusammentreffen von Julia und Meloni kam mir sehr bekannt vor. Es gleicht einer Szene aus dem Film "Der Teufel trägt Prada" und ich war ganz amüsiert darüber. Denn immer mal wieder kommt einem ja doch mal der Gedanken, dass es sich in der Realität durchaus so abspielen kann.
Auch konnte ich mir sehr gut vorstellen, wie sich Julia bei ihrem ersten Treffen mit Levin gefühlt haben muss.
Denn die Autorin hat einen für mich sehr einprägsamen, lockeren und modernen Schreibstil, der es mir unmöglich gemacht hat das Buch aus den Händen legen zu wollen. Daher hatte ich es innerhalb von einem Tag gelesen. :)
Die Geschichte um Levin und Julia innerhalb einer Gangster- und Modewelt hielt die ein oder andere Überraschung für mich bereit. Eine Begebenheit gegen Ende des Buches hat mich auch kurzzeitig aus der Bahn geworfen und mir kam dabei sofort der Gedanke "War es jetzt alles umsonst? Lohnt es sich denn jetzt überhaupt noch zu kämpfen?" . Gleichzeitig konnte ich mir die Fragen selbst mit einem "Ja" beantworten, denn es wäre alles erst recht umsonst gewesen, wenn die Flinte ins Korn geworfen worden wäre. Denn wofür lohnt es sich denn sonst zu kämpfen, wenn nicht für diejenigen, die man liebt.
Besonders mit der Auflösung hätte ich nicht gerechnet. Ich muss zugeben ich hatte jemand anderes im Verdacht. Daher wurde ich damit zu dem Zeitpunkt wirklich etwas überrumpelt- Mit dem weiteren Verlauf der Geschichte hatte ich dann so auch nicht gerechnet. Denn Julia wurde erneut vor eine Herausforderung gestellt, die ihre ganze Aufmerksamkeit verlangt und die sie mehr oder weniger nur allein meistern kann.
Mit Beautiful Danger hat Any Cherubim einen Roman voller Intrigen, Verrat, überraschenden Wendungen und tiefgründigen Charakteren geschaffen. Es hat mich wirklich gefesselt und ich klebte förmlich an den Seiten, denn ich wollte die Geheimnisse um die zweite Gang und ihren Anführer unbedingt lüften.
Vielen lieben Dank an den LYX Verlag und NetGalleyDE für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Dieses wirklich sehr schön anzusehende Buch durfte ich im Rahmen einer Schnell-Leserunde bei der Lesejury lesen. Ich habe mich bei der Menge an Bewerbungen auch richtig gefreut dabei sein zu dürfen, denn ...
Dieses wirklich sehr schön anzusehende Buch durfte ich im Rahmen einer Schnell-Leserunde bei der Lesejury lesen. Ich habe mich bei der Menge an Bewerbungen auch richtig gefreut dabei sein zu dürfen, denn die Wahrscheinlichkeit dabei ausgewählt zu werden, war wirklich sehr gering. Nach einigen Startschwierigkeiten ist Someone New auch endlich bei mir eingetroffen und dann ging es auch schon ans Lesen. :)
Zuallererst möchte ich betonen, dass dieses Cover richtig schön aussieht. In Natura sogar noch besser als ohnehin schon. Des Weiteren seht ihr auch noch einen Druck auf dem Foto, welcher alle Charaktere, die im Buch eine Rolle spielen, abbildet. Diese Idee dazu finde ich super süß und man kann es sich auch sehr schön mit ins Regal stellen. Andere haben es auch gerahmt und an die Wand gehangen. Auch das ist eine tolle Idee.
Das Buch hat in den letzten Wochen alle möglichen Buchportale und Instagram / Bookstagram beherrscht und irgendwie schien jeder das Buch schon zu besitzen und gelesen zu haben. Das hat mir das unvoreingenommene Lesen in der Leserunde tatsächlich etwas erschwert, denn man kam gar nicht drum herum diesen Hype zu sehen und zu beobachten.
Someone New handelt von vielen gesellschaftlichen Themen und auf den Umfang des Buches bezogen wirkte es auch anfangs so, als könnte dort sogar das ein oder andere Thema parallel bearbeitet werden. Leider wurde dieser Raum mehr für Marvel und Graphic Novel Erzählungen/ Abschweifungen genutzt, als sich tiefgründiger mit den eigentlich wichtigen Themen zu beschäftigen. Ich muss auch gestehen, dass ich diese Anspielungen nicht immer verstanden habe, da ich mich damit nicht auskenne. Insgesamt hat mich das ab dem zweiten Drittel des Buches immer mehr gestört. Denn für mich persönlich gehört dies nicht in den Vordergrund der Story. Daher zog sich das Buch auch unnötig in die Länge und ich musste beim Lesen viele Pausen einlegen.
Julian und Micah sind in diesem Buch die Hauptcharaktere. Man erlebt die Geschichte der beiden aus Micah's Sicht und kann somit sehr stark in ihre Gefühls- und Gedankenwelt eintauchen. Ich kann verstehen, wieso die Autorin sich hier nur auf die eine Sichtweise bezieht. Wäre es anders bestünde die Gefahr Julian als unglaubwürdigen Charakter zu erleben und das täte dem Buch und den Menschen, die es lesen oder die ähnliches wie Julian erleben/ erlebt haben nicht gut.
Julian mochte ich als Charakter sehr gern und ich fand ihn aufgrund seiner verschlossenen und geheimnisvollen Art insgesamt sehr spannend. Gepunktet hat er bei mir schon mit seinem kleinen süßen Kater. ;) Auch so mag ich seine eher zurückhaltende Art und Weise. Jedoch empfand ich die Enthüllung seines Geheimnisses gegenüber Micah als viel zu sehr vor die Füße geklatscht. Frei nach dem Motto: "Ja, also so ist das. Punkt." Und dass, obwohl regelmäßig versucht wurde das Geheimnis als so gravierend darzustellen und er in passenderen Momenten nie mit der Sprache rausrücken wollte. Die Szene passte für mich daher gar nicht und auch die Sequenzen danach waren für mich nicht tiefgründig genug. Hier hätte die Autorin für mein Empfinden mit mehr Feingefühl herangehen sollen. Ich möchte auf gar keinen Fall als intolerant erscheinen, aber nach so einer Enthüllung sollte jedem Menschen, egal wie tolerant er oder sie ist, ein bisschen mehr Zeit zur eigenen Verarbeitung eingeräumt werden, da das Thema unweigerlich Fragen aufwirft. Es geht schließlich nicht um etwas Lapidares, wie den Kauf einer neuen Zahnbürste oder einer Waschmaschine.
Mit Micah hatte ich so arg meine Probleme. Sie will immer alles alleine und unabhängig schaffen und wird insgeheim doch von ihren Eltern gelenkt und finanziert. Gleichzeitig ist sie jemand, der mich aufgrund ihrer Einstellung immer wieder dazu gebracht hat die Augen zu verdrehen und den Kopf zu schütteln. Ein Beispiel dafür ist ihr ständiges Rumnörgeln bzgl. ihres Studiums. Ja, sie studiert Jura, weil es ihre Eltern so wollen. Ja, sie kann das Studium überhaupt nicht ausstehen, da es langweilig ist und sie lieber in die Kunstrichtung gehen möchte. Ein weiteres ja dafür, dass sie sich jeden Tag fragt, wieso sie überhaupt aufsteht, um zu den Vorlesungen und Seminaren zu gehen, wenn sie doch eh nur Bahnhof versteht und am Ende durchfallen wird. Ich verstehe total, dass Micah das alles als Qual ansieht aber es zwei Mal zu erwähnen würde doch reichen, damit auch der letzte Leser des Buches es verstanden hat.
Was ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte ist das Verhalten ihres Bruders. Die beiden sind Zwillinge, beste Freunde und "nur“, weil die Eltern mit ihm brechen, blockt er auch seine Schwester komplett ab? Mit der Begründung sie ist immer noch die Tochter ihrer Eltern... Damit komme ich nicht klar. Denn in diesem Punkt lässt er sich genauso fallen, wie ihn seine Eltern fallen gelassen haben. Das Aufeinander treffen von Julian, Micah und Adrian war auch so völlig surreal, als wäre nie irgendwas gewesen. Aber gut, vielleicht sehe ich das auch nur als viel zu kritisch an.
Insgesamt habe ich das Buch mit gemischten Gefühlen beendet. Es wirkt zu sehr gewollt und ist viel zu vollgestopft mit gesellschaftlichen Themen, die viel mehr Raum brauchen, als ihnen hier zugesprochen wurde. Daher kann ich auch den Hype um dieses Buch nicht unterstützen. Denn in diesem Fall wäre weniger viel mehr und es würde nicht so an eine Art Klischeebingo erinnern.
Normalerweise genieße ich den Schreibstil und die Geschichten der Autorin sehr beim Lesen, aber hier hat mich mittendrin immer wieder die Lust verlassen überhaupt weiterzulesen. Das lag mal an den Comic-Anekdoten, mal an Micah und mal einfach auch an dem Hin und Her zwischen den beiden Mitbewohnern von Julian, die wohl im zweiten Band, welcher 2020 erscheint, ihre Geschichte bekommen. Obwohl sie in diesem Buch bereits so viel Spielraum hatten, dass ich mich zwischenzeitlich wirklich fragte, ob nicht doch die beiden die Hauptcharaktere des Buches sind.
Ich liebe den unverkennbaren Schreibstil der Autorin und habe schon andere ihrer Bücher verschlungen. Deshalb musste ich auch diese neue Reihe von ihr unbedingt lesen. Was soll ich sagen? Ich wurde nicht ...
Ich liebe den unverkennbaren Schreibstil der Autorin und habe schon andere ihrer Bücher verschlungen. Deshalb musste ich auch diese neue Reihe von ihr unbedingt lesen. Was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. Dazu aber später mehr. ;)
Das erste was mir auffiel war das Cover zusammen mit dem Titel. Ich mag es richtig gern und der Titel bzw. Untertitel passt wie angegossen.
Da es hier um drei Schwestern geht, die sich in ihrer Art durchaus unterscheiden, musste ich anfangs genau überlegen von welcher der drei die Rede war. Denn sie sind keine "normalen" Honigdachse sondern Hybride. Das bedeutet in diesem Fall, dass sie alle drei den gleichen Vater haben, aber ihre Mütter jeweils unterschiedliche Gestaltwandlerinnen waren bzw. sind.
Hauptsächlich geht es in diesem Teil um Charlie, die älteste Schwester. Jedoch finde ich es wunderbar, dass auch Stevie und Max nicht nur kleine Nebenfiguren sind. Charlie ist die vernünftigste von allen dreien und kümmert sich ihr Leben lang schon um ihre jüngeren Schwestern. Bei dem Rest der MacKilligan Familie haben die drei und im Besonderen ihr Vater keinen guten Ruf. Die Familien leben auch auf zwei verschiedenen Kontinenten und versuchen auch gar nicht den Kontakt in irgendeiner Form aufrechtzuerhalten. Dies will auch gar keiner. Zu ihrem Vater haben sie auch kein gutes Verhältnis und das kommt auch während des ganzen Buches zum Ausdruck. Denn wegen ihm geraten Charlie, Max und Stevie immer wieder zwischen die Fronten bzw. bekommen Ärger mit irgendwelchen Leuten, weil diese glauben mit ihnen haben sie ein Druckmittel in der Hand.
Neben den Honigdachs-Schwestern gibt es noch die Bären und ich liebe diese Gemeinschaft, in der Berg und seine beiden Geschwister leben, total. Er ist einer von Drillingen und man merkt ihnen allen sofort an, dass sie definitiv eine Familie sind. Sie beschützen sich gegenseitig und da passt ihr Grizzly-Wesen auch wunderbar dazu. Auch die anderen Bären haben einen ausgeprägten Beschützerinstinkt, auch gegenüber der drei Schwestern, obwohl eine hin und wieder ihre Honigwaben plündert. :) Dennoch hatte ich sofort das Gefühl, dass die Bären sie in ihrem Viertel akzeptiert und aufgenommen haben, weil sie für Berg wichtig sind. (Und weil Charlie, sobald sie richtig wütend ist, backt und dabei die tollsten Dinge hervorzaubert.)
Die Schwierigkeiten, in die ihr Vater die Mädels wieder hineinmanövriert hat ruft alle drei großen Gestaltwandlerorganisationen auf den Plan, die nur durch Charlie in der Lage zu sein scheinen zusammenarbeiten zu können.
Meines Erachtens habe ich schon wieder viel zu viel erzählt, denn diese buntgemischte Truppe mit all ihren Besonderheiten und Eigenheiten muss man einfach selbst entdecken und lieben lernen. Die Charaktere wurden mit viel Liebe und Tiefgang ausgearbeitet, sodass ich die Entscheidungen, die getroffen wurden/ werden mussten verstehen und auch nachvollziehen konnte. Die Autorin schafft auch hier wieder an den richtigen Stellen eine Atmosphäre aufzubauen die witzig und freundlich aber auch an bedeutenden und schwierigen Stellen ernst und nachdenklich ist. Es passt einfach alles zusammen. :)