Gute Unterhaltung
Playing it coolAls ich mit dem Lesen begann, war ich sofort von dem leichten Schreibstil der Autorin gefesselt. Die Geschichte ließ sich flüssig lesen und sorgte für eine lockere Atmosphäre, die mich durch die Seiten ...
Als ich mit dem Lesen begann, war ich sofort von dem leichten Schreibstil der Autorin gefesselt. Die Geschichte ließ sich flüssig lesen und sorgte für eine lockere Atmosphäre, die mich durch die Seiten fliegen ließ. Diese New Adult Story war zwar an manchen Stellen vorhersehbar, was als Nächstes passieren würde, doch ich fand das keineswegs störend. Vielmehr unterhielten mich die Charaktere und ihre Dialoge von Anfang an.
Die Handlung wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Harper und Dexter erzählt, was es mir erleichterte, mich in ihre Gedanken und Gefühle hineinzuversetzen. Harper ist alles andere als das typische Schönheitsideal; sie hat keine Modelmaße, doch ihr Selbstbewusstsein ist stark und sie ist ein lebensfroher Mensch. Es war erfrischend zu sehen, wie sie durch Dex lernt, ihren Körper zu lieben. Dex hingegen war für mich kein typischer Macho-Rugby-Spieler. Er ist charmant, höflich und loyal, und seine Karriere hat für ihn oberste Priorität.
Die Beziehung zwischen Harper und Dex nahm schnell Fahrt auf. Zu Beginn war ich begeistert von den amüsanten Schlagabtauschen und den neckischen Dialogen zwischen den beiden. Doch was mich etwas störte, war, dass der Sex zwischen ihnen so schnell eine zentrale Rolle einnahm. Ich hätte mir gewünscht, dass Harper in diesem Punkt standhafter geblieben wäre, da das Vorgeplänkel und die Neckereien wirklich unterhaltsam waren. Stattdessen hatte ich das Gefühl, dass sie bei jeder Begegnung schnell zum Wesentlichen kamen.
Die Geschichte bleibt bis zum Schluss spannend und bietet eine gelungene Mischung aus Emotionen, prickelnden und erotischen Momenten. Ich war erfreut über das Wiedersehen mit den Charakteren aus dem ersten Band, die auch in dieser Geschichte eine Rolle spielten und mir halfen, die Welt um Harper und Dex besser zu verstehen.
Obwohl ich mir gewünscht hätte, dass die "bösen Charaktere" wie Chuck und seine Mutter eine größere Rolle gespielt hätten, mochte ich die Entwicklung der beiden Protagonisten und ihre authentische Darstellung. Insgesamt war es eine schöne Liebesgeschichte, die mich gut unterhalten hat.