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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.07.2019

Ich habe gehofft und wurde doch enttäuscht.

Wenn Donner und Licht sich berühren
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Zusammenfassung:
Obwohl Jasmine und Elliot aus zwei völlig unterschiedlichen Welten kommen, verbindet die Beiden etwas – Beide fühlen sich einsam. Durch ihre gemeinsame Leidenschaft, die Musik, kommen ...

Zusammenfassung:
Obwohl Jasmine und Elliot aus zwei völlig unterschiedlichen Welten kommen, verbindet die Beiden etwas – Beide fühlen sich einsam. Durch ihre gemeinsame Leidenschaft, die Musik, kommen die zwei Jugendlichen sich näher. Und trotz dessen, dass sie sich ergänzen und gegenseitig Kraft spenden, meint es das Schicksal nicht gut mit ihnen. Sie werden von einander getrennt. Jasmine zieht weit weg. Elliot bleibt zurück. Jahre später als sie sich wieder gegenüber stehen, ist nichts mehr so wie es früher einmal war. Beide haben sich in unterschiedliche Richtungen weiter entwickelt. Ist es nach all der Zeit noch möglich, dass die Beiden sich wieder ergänzen und eins werden?

Meine Meinung:
„Wenn Donner und Licht sich berühren“ ist das erste Buch, welches ich von Brittainy C. Cherry gelesen habe. Im Vorfeld habe ich schon sehr viele positive Meinungen zu dem Roman gelesen, weshalb meine Erwartungen dann ziemlich hoch waren. Der Klappentext hat mich ziemlich angesprochen. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und es fing vielversprechend an. Sowohl Jasmine als auch Elliot waren mir beide am Anfang sehr sympathisch. Durch den tollen Schreibstil von Brittainy C. Cherry konnte ich mich ohne Bemühungen in die Charaktere hineinversetzen. Es war toll mit anzusehen, wie „Jazz“ und „Eli“ sich annähern und immer mehr Zeit miteinander verbringen. Wie beide durch den jeweils anderen glücklicher wurden, trotz den kräfteraubenden Umständen. Die Gemeinsamkeit mit der Liebe zur Musik war ein tolles Detail. Dadurch sind die Beiden überhaupt erst aneinander geraten. Und dass die Musik sie verband, fand ich wirklich toll. Dort wurde einem gezeigt, dass es egal ist, aus welcher Familie man kommt. Wenn man die gleiche Leidenschaft teilt, kann man zusammen harmonieren. Jasmine und Elliot sind das perfekte Beispiel dafür.
Zu dem Zeitpunkt hat mich das Buch begeistert und ich habe geglaubt, dass es mich bis zum Ende hin überzeugen würde. Leider war dies nicht so. Aus dem Klappentext habe ich raus gelesen, dass Jasmine diejenige sein wird, die von ihrem Leben verschluckt wird. Die sich verschließt und „für immer gebrochen“ ist. Es war im Nachhinein andersherum. Nachdem Jasmine zurück nach New Orleans kommt, trifft sie auf einen Elliot, dessen Charakter sich um 180 Grad gedreht. Damit hätte ich kein Problem gehabt. Ich habe nur etwas anderes erwartet, denn im Klappentext wird Jasmine genannt, die sich verändert haben soll. Somit wurde ich enttäuscht. Daraufhin begann das Buch etwas theatralisch zu werden. Während am Anfang noch einige Momente vorhanden waren, die mich zum Lachen gebracht haben, fehlte dieser Charme ab dem Zeitsprung komplett. Die Autorin hat sich komplett auf die Gefühle der Charaktere fokussiert. Es ging nur noch um Schmerz und Liebe und Trauer. Mit einem Jungen, der das Mädchen von sich stößt und sie ihn letztendlich doch erreicht. Eine Storyline, die man schon so oft gelesen hat. Neben den fehlenden Szenen mit Charme, passierte sehr viel. Es geschah eine schockierende Sache nach der Anderen. Dabei hätte man die Schicksalsschläge viel mehr auskosten können. Aber leider waren diese meist nach geschätzten fünf Kapiteln wieder überwunden. Dazu kam die schnell vergehende Zeit. Viele Zeitsprünge über Wochen, sodass die Entwicklung zwischen den Charakteren sehr schnell voran geschritten ist. Und das war wirklich sehr schade. Dadurch war das Ende vorhersehbar.
Und obwohl die zweite Hälfte des Buches mich zutiefst enttäuscht hat, haben mich die Idee, die Aufmachung und die erste Hälfte der Geschichte es nicht bereuen lassen dieses Buch gelesen zu haben.

Fazit:
Dieser Roman von Brittainy C. Cherry verkörpert eine schöne Liebesgeschichte, die ausdrucksstarke sympathische Charaktere beinhaltet. Bis zu dem Zeitsprung eine überragende Leistung der Autorin. Danach handelt es sich nur noch um ein theatralisches Gefühlschaos ohne Charme und Besonderheiten, welches dem Klappentext nicht gerecht werden kann.

Veröffentlicht am 28.06.2019

Ich habe eine neue Lieblingsreihe gefunden!

Save Us
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Zuzsammenfassung:
Nachdem James Ruby gebeichtet hat, dass er die Fotos geschossen hat, welche dafür verantwortlich sind, dass Ruby von dem Maxton Hall College geflogen ist, steht Ruby unter Schock. Sie ...

Zuzsammenfassung:
Nachdem James Ruby gebeichtet hat, dass er die Fotos geschossen hat, welche dafür verantwortlich sind, dass Ruby von dem Maxton Hall College geflogen ist, steht Ruby unter Schock. Sie hatte gehofft, dass sie den wahren James kennengelernt hat und ist deshalb maßlos enttäuscht. Während Ruby unter der Situation leidet, versucht James alles, was in seiner Macht steht um Ruby nicht noch einmal zu verlieren und ihr zu helfen die Suspension rückgängig zu machen. Außerdem unterstützt er seine Schwester Lydia so gut es geht. Dabei wird der Druck in der Familie Beaufort immer größer. James droht unter der Verpflichtungen seines Vaters zu zerbrechen und steht kurzerhand davor Ruby zu verlieren.

Meine Meinung:
Aus meiner Sicht ist „Save Us“ der perfekte Abschluss der Maxton-Hall-Reihe. Mona Kasten konnte mich mit dem dritten Teil der Trilogie zu hundert Prozent überzeugen. In diesem Teil hat mich vor allem die Interaktion zwischen Ruby und James begeistert. Während Ruby im zweiten Teil James keine Chance gibt sich zu erklären und sie nur seine schlechten Taten vor Augen hat, sucht sie in „Save Us“ das Gespräch mit ihm. Dadurch sind die Streitigkeiten, die zu Anfang des Romans dominieren schnell überwunden. Hinzu kommt, dass James Ruby gegenüber seine kompletten Gefühle preisgibt. Ganze Zeit. Es ist nicht so, dass er alles in sich hineinfrisst und dann gegen Ende hin explodiert. Er vertraut sich Ruby durchgehend an und das finde ich bewundernswert. Allgemein gefällt mir die Chemie zwischen den Beiden um einiges besser als in „Save You“. Mona Kasten stellt ihre Beziehung in ein hoffnungsvolles Licht. Der Leser glaubt die meiste Zeit, dass die Beiden nun endlich ihr Glück gefunden haben. Sexuelle Aktivität zwischen den Charakteren findet kaum statt, was ich als sehr positiv empfinde. Der Fokus liegt auf den Dialogen und vor allem den Gefühlen der einzelnen Charaktere.
Neben Ruby und James gibt es noch sehr viele weitere Charaktere, die für die Geschichte entscheidend sind. Bisher habe ich noch kein Buch gelesen bei dem die „Nebencharaktere“ genauso wertgeschätzt wurden, wie die Protagonisten, wie in diesem Roman. Bei „Save Us“ wird das Schicksal von Lydia und Graham, Ember und Wren und außerdem Alistair und Kesh beleuchtet. Es hat mich begeistert, dass ich als Leser auch in die Köpfe von anderen Charakteren reinschauen konnte. Gefühlsmäßig wurde die Geschichte dadurch auf ein ganz anderes Level gehoben.
Das Ende der Triologie hat mich nochmal richtig umgehauen. Von einem Kapitel ins Nächste ging es Schlag auf Schlag und ich wusste nicht mehr, ob es ein Happy End oder Sad End wird. Und dann war es plötzlich vorbei. Mich hat der Abschluss von „Save Us“ komplett überzeugt. Die Charaktere haben das Ende bekommen, welches sie verdient haben. Und das Ende passt zum Verlauf der Geschichte. Es ist nicht unrealistisch oder zu komisch. Die Authentizität des Romans hat mich begeistert.

Fazit:
„Save Us“, genauso wie die gesamte Maxton-Hall-Reihe, hat mich oft zum Lachen und zum Schlucken gebracht. Einige Male hatte ich auch Tränen in den Augen. Durch den tollen Schreibstil der Autorin konnte ich mit jedem einzelnen Charakter mitfühlen und fühle mich dadurch mit ihnen verbunden. Eine Geschichte, bei der alle Charaktere genau die Wertschätzung bekommen haben. Mona Kasten hat eine tolle Young Adult Reihe erschaffen, die ich jedem ans Herz legen kann.

Veröffentlicht am 21.06.2019

Perfekt für Groß und Klein!

Die Unausstehlichen & ich (Band 1) - Das Leben ist ein Rechenfehler
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Zusammenfassung:

Enni hat es nicht leicht in ihrem Leben. Sie wird von Pflegefamilie zu Pflegefamilie weitergereicht bis sie zu den Haagens kommt. Bei ihnen verbringt sie eine schöne Zeit mit ihrem neuen ...

Zusammenfassung:

Enni hat es nicht leicht in ihrem Leben. Sie wird von Pflegefamilie zu Pflegefamilie weitergereicht bis sie zu den Haagens kommt. Bei ihnen verbringt sie eine schöne Zeit mit ihrem neuen Bruder Noah. Doch die Familie plant einen Umzug in die Schweiz, weshalb Enni kurzerhand in einem abgelegenen Internat landet. Für Enni steht aber fest: Sie wird abhauen und Noah finden. Allerdings benötigt sie dafür die Hilfe von ihren Mitschülern, welche Enni nicht leiden kann. Doch auch ihre unausstehlichen Mitschüler planen eine Aktion, wofür sie Ennis Hilfe benötigen. Gemeinsam verbringen sie einige Zeit miteinander und Enni bemerkt, dass die Unausstehlichen nicht ganz so schlimm sind, wie sie anfangs dachte.

Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch gelesen, obwohl ich keine Mutter und kein Kind bin, und es hat mich trotzdem von der ersten Seite an begeistert. Eine der Besonderheiten dieses Buches sind natürlich die Flüche. Alle Flüche, die Enni denkt oder ausspricht, sind zensiert. Somit hat man die Chance dort seine eigenen Flüche einzusetzen oder diese ganz wegzulassen. Ein tolles Detail. Ebenso passend empfinde ich die grandiosen Zeichnungen, die hin und wieder auftauchen. Sie erwarten den Leser während einigen Szenen, welche man sich dadurch besser vorstellen kann. Man wird allerdings nicht mit Zeichnungen überflutet. Es wurde die perfekte Dosis gewählt. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Eine weitere Besonderheit dieses Buches ist die Erzählweise. Erzählt wird aus der Sicht von Enni, welche einem Psychologen von den Geschehnissen berichtet. Dabei siezt sie ihn, was ich für ungewöhnlich empfinde. Dieser formale Aspekt könnte jüngere Kinder beim Lesen des Buches eventuell verwirren. Da wäre es vielleicht besser, dass ein Erwachsener das Kind beim Lesen begleitet. Andere formale Aspekte, die mich überzeugt haben, sind die große Schrift und die etwas dickeren Seiten. Dadurch entsteht ein angenehmes Leseerlebnis.
Und jetzt kommen wir zum Inhalt. Ich bin beeindruckt, was Enni für ein mutiges, junges Mädchen ist. Es gab keine Situation, in der ich sie für eine Sekunde als unsympathisch empfand. Obwohl sie ziemlich viel ****** baut, muss man sie einfach mögen. Es war eine tolle Erfahrung mal wieder in den Kopf eines jungen Mädchens hinein zuschauen. Und daran merkt man, wie viel die Autorin in die Charaktere investiert hat. Es gibt oft Situationen, in denen Enni von ihrer Vergangenheit erzählt. Damit erklärt sie, wieso sie etwas denkt oder etwas tut. Enni ist definitiv ein sehr „ausgearbeiteter“ Charakter, was mich beeindruckt hat. Anfangs hatte ich Bedenken, dass sie eventuell zu flach sein könnte. Ich wurde aber sehr schnell vom Gegenteil überzeugt. Sie ist alles andere als flach oder blass. Das Gleiche gilt für die anderen Charaktere, denen Enni im Laufe ihrer Geschichte begegnet. Bei den Charakteren wurde auf Vielfalt geachtet, was mir sehr gut gefällt. Es gibt zwar einen perfekten „Sunnyboy“ und eine „Zicke“, aber beide haben noch etwas Außergewöhnliches an sich, was sie besonders macht. Auch diesen Charakteren wurde viel Liebe gewidmet!
Zum Ende hin bleiben einige Fragen offen, die man am liebsten sofort beantwortet haben möchte. Sehr gerne würde ich jetzt sofort weiter lesen und Enni weiterhin begleiten.

Fazit:
„Die Unausstehlichen und Ich – Das Leben ist ein Rechenfehler“ ist ein neues Highlight in meinem Bücherregal. Die Charaktere überzeugen mit einer ungewöhnlichen Vielfalt und Stärke, welche den Leser oftmals zum Schmunzeln und zum Nachdenken bringen. Viele außergewöhnliche Kleinigkeiten machen das Buch zu etwas Besonderem. Es ist definitiv ein tolles Buch – für Groß und Klein! Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil und möchte unbedingt herausfinden, wie es mit der jungen Enni weiter geht.

Veröffentlicht am 12.06.2019

Gewöhnliche Liebesgeschichte ohne Besonderheiten

Up All Night
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! Achtung Spoiler !

Zusammenfassung:
Taylor Jensen ist am Ende als sie an einem Tag ihren Job verliert, ihr Auto gestohlen wird und sie ihren Freund beim Fremdgehen erwischt. Glücklicherweise läuft sie ...

! Achtung Spoiler !

Zusammenfassung:
Taylor Jensen ist am Ende als sie an einem Tag ihren Job verliert, ihr Auto gestohlen wird und sie ihren Freund beim Fremdgehen erwischt. Glücklicherweise läuft sie ihrem früheren besten Freund in die Arme, welcher ihr ein Zimmer in seiner WG anbietet. Dieses nimmt Taylor allerdings nur an, weil Daniel schwul ist. Sie hat erst mal keine Lust auf Männer. Das anfängliche Prickeln zwischen Daniel und ihr bedeuten nichts, denn er ist schließlich schwul. Daran glaubt Taylor, trotz dessen, dass die Beiden sich mit der Zeit näher kommen.

Meine Meinung:
Ich hatte anfangs richtig Lust auf das Buch. Ich habe eine spannende Liebesgeschichte erwartet mit einigen Plot-Twists und unerwarteten Wendungen. Leider hat mich das Buch von vorne bis hinten enttäuscht. Es fing schon in den ersten Kapiteln an. Taylor wurde von ihrem Freund Robb betrogen nach einer vier-jährigen Beziehung. Von Trauer war wenig zu merken, obwohl oft erwähnt wurde, dass sie weint und verzweifelt ist. Ihre Emotionen haben mich null erreicht und nach wenigen Tagen war Robb scheinbar vergessen, was ich mir sehr unrealistisch vorstelle bei einer Beziehung, die vier lange Jahre ging. Dann kam das erste Kapitel aus der Sicht von Daniel, wodurch von vornherein klar wurde, dass er nur so tut als wäre er schwul. Schade. Einfach schade. Wie spannend wäre es gewesen, wenn er wirklich schwul gewesen wäre und sich dann durch Taylor umorientiert oder gemerkt hätte, dass er bisexuell ist! Nein, Daniel tut einfach nur so. Es wäre an der Stelle vielleicht schöner gewesen, die Geschichte nur aus Taylors Sicht zu erzählen, damit der Leser nicht sofort weiß, dass die Homosexualität nur fake ist, um Taylor zu Daniel in die Wohnung zu bekommen. Nach diesem enttäuschendem Anfang hat sich alles wie eine gewöhnliche Liebesgeschichte entwickelt. Ich habe in den spannenden Situationen mitgefiebert und hätte Evie am liebsten von Daniel ferngehalten. Im Laufe der Geschichte kam der erste Kuss der Beiden erst sehr spät, was ich gar nicht so schlimm finde. Ich bin eher ein Fan davon, wenn die Charaktere erst eine emotionale Bindung zueinander aufbauen bevor es dann zum Körperlichen kommt. Das Ende und die Handlungen der Charaktere waren leider sehr vorhersehbar. Es war doch klar, dass Taylor eine riesengroße Nummer daraus macht, wenn Daniel ihr die Wahrheit über seine Sexualität erzählt. Dass sie dann aber nicht mal zuhört und sofort abhaut, hat mir den Rest gegeben. Von dem Moment an war sie mir unsympathisch. Sie hat ihm leider nicht die Chance geben sich zu erklären. Dass sie dann wieder zu ihm rennt, nachdem sie erfährt, dass er sich schon in der Juniorhigh in sie verliebt hat, war leider ebenfalls klar. So sehr wie ich Taylor anfangs mochte, hat sie mir das Ende der Geschichte echt versaut. Daniel hingegen ist mir zum Ende hin sympathischer geworden. Den Epilog fand ich leider ebenfalls schwach, da er nicht als Abschluss der Liebesgeschichte zwischen Taylor und Daniel funktioniert hat. Da hat mir ein sauberes Ende gefällt. Der Epilog war eher eine Überleitung zum nächsten Buch.
Was mir allerdings positiv aufgefallen ist, ist der Schreibstil der Autorin. Die Geschichte ist sehr flüssig zu lesen und man merkt gar nicht, wie die Zeit verstreicht. Ebenfalls hat mich der Humor der Charaktere angesprochen, sodass ich einige Male mit ihnen lachen musste. Es waren nicht zu viele Ortsbeschreibungen vorhanden, aber genau so viele, dass man sich die Umgebung gut vorstellen konnte.

Fazit:
April Dawson hat eine liebevolle Geschichte zwischen zwei jungen Menschen geschaffen, welche man gerne bei ihrer gemeinsamen Zeit begleitet hat. Leider ist es eine gewöhnliche Liebesgeschichte geworden, ohne eigene Besonderheiten, die dem Leser im Gedächtnis bleiben. Da mir der Schreibstil von Dawson gut gefällt, kann ich dieses Buch für zwischendurch gerne empfehlen. Aber als Leser sollte man nicht mit zu hohen Erwartungen an das Buch heran gehen.

Veröffentlicht am 04.06.2019

Realistischer Thriller mit viel Wirkung auf den Leser - Für mich ein Schwierigkeitsgrad zu hoch.

Im Jahr der Finsternis
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Zusammenfassung:
Als Viktor Hellberg in Wien ankommt um mit seiner Tochter den Nachlass seiner Mutter zu regeln, wird seine Tochter von einer Organisation entführt. Sie fordern Dokumente von Hellbergs ...

Zusammenfassung:
Als Viktor Hellberg in Wien ankommt um mit seiner Tochter den Nachlass seiner Mutter zu regeln, wird seine Tochter von einer Organisation entführt. Sie fordern Dokumente von Hellbergs verstorbener Mutter. Während Hellberg alles tut um seine Tochter zu befreien, gelangt er in das Netzwerk der Organisation und erfährt von Plänen, die ganz Europa erschüttern sollen. Die Europawahlen stehen an und ein Attentat ist geplant auf einen der einflussreichsten Männer der Welt.

Meine Meinung:
„Im Jahr der Finsternis“ ist das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Als ich es gesehen habe, wollte ich es sofort lesen. Das Cover hat mich angezogen und als dann im Klappentext die Rede von der Europawahl, von rechtsextremen Organisation und Entführung war, war ich Feuer und Flamme. Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen. Jetzt, wo ich es beendet habe, bin ich leider froh, dass es vorbei ist. Der Thriller hat sehr viel Potenzial. Leider hatte ich nicht genügend Ausdauer und nicht genug Motivation um wirklich konstant dran zu bleiben. Es fing relativ früh am Anfang an, dass ich einige Sätze nur überflogen habe. Dass ich froh war, wenn ein Kapitel zu ende war. Dieses Buch verlangt von dem Leser sich wirklich damit auseinander zu setzten. Als Leser muss man durchgehend konzentriert sein, während man liest. Es werden viele Details angesprochen, die im Laufe der Geschichte komplett überflüssig sind. Umgebungen werden ausführlich beschrieben. Viele parallele Geschichten werden erzählt, die für die Entwicklung wichtig sind. Damit möchte ich nicht sagen, dass dies etwas Schlechtes ist. Wie schon erwähnt, war dieses Buch eine Nummer zu viel für mich. Es ist umfangreich geschrieben und beinhaltet viele Sprachen, bei denen ich komplett aufgeschmissen war. Ich habe seit längerer Zeit keinen Thriller mehr gelesen und es war eine schlechte Idee diesen Thriller als Neuling zu lesen. Zusätzlich muss ich sagen, dass das Buch keine Gefühle in mir hervorgerufen hat. Eigentlich habe ich erwartet, dass dieser Thriller mir unter die Haut geht und ich wenigstens manchmal etwas Anspannung verspüre. Das war leider nicht der Fall. Außerdem muss ich beichten, dass ich die letzten Seiten nur noch überflogen habe.
Allerdings möchte ich die Autorin dafür loben, dass sie dieses komplexe Meisterwerk erschaffen hat. Es wurde an jede Kleinigkeit gedacht. Man wurde an den Attentäter herangeführt. Man hat das Leben des Anwalts kennengelernt. Die Hintergrundgeschichte mit seiner Mutter und den Verknüpfungen zu den Bewegungen ist so grandios. Es wurden Details eingebaut, die erst im späteren Verlauf der Geschichte einen Sinn gemacht haben. Alles hatte irgendwie einen Sinn. Was mich am meisten beeindruckt hat, war die österreichische Bewegung. Alles, was in dem Buch passiert, kann in dieser Sekunde genau so passieren. Es wirkt alles sehr real. Und diese Nähe zur Realität finde ich fabelhaft.

Fazit:
Ich könnte noch Stunden weiter darüber schwärmen, dass I.L.Callis ein komplexes Meisterwerk eines Thrillers erschaffen hat, aber ich belasse es jetzt mal dabei. Leider war ich diesem Buch nicht gewachsen, aber habe einiges mitgenommen. Im Nachhinein kann ich dieses Buch allen Menschen empfehlen, die nach einer Herausforderung suchen und die gerne in die gewiefte Welt der extremistischen Bewegungen hineinschnuppern möchten.