Ich habe gehofft und wurde doch enttäuscht.
Wenn Donner und Licht sich berührenZusammenfassung:
Obwohl Jasmine und Elliot aus zwei völlig unterschiedlichen Welten kommen, verbindet die Beiden etwas – Beide fühlen sich einsam. Durch ihre gemeinsame Leidenschaft, die Musik, kommen ...
Zusammenfassung:
Obwohl Jasmine und Elliot aus zwei völlig unterschiedlichen Welten kommen, verbindet die Beiden etwas – Beide fühlen sich einsam. Durch ihre gemeinsame Leidenschaft, die Musik, kommen die zwei Jugendlichen sich näher. Und trotz dessen, dass sie sich ergänzen und gegenseitig Kraft spenden, meint es das Schicksal nicht gut mit ihnen. Sie werden von einander getrennt. Jasmine zieht weit weg. Elliot bleibt zurück. Jahre später als sie sich wieder gegenüber stehen, ist nichts mehr so wie es früher einmal war. Beide haben sich in unterschiedliche Richtungen weiter entwickelt. Ist es nach all der Zeit noch möglich, dass die Beiden sich wieder ergänzen und eins werden?
Meine Meinung:
„Wenn Donner und Licht sich berühren“ ist das erste Buch, welches ich von Brittainy C. Cherry gelesen habe. Im Vorfeld habe ich schon sehr viele positive Meinungen zu dem Roman gelesen, weshalb meine Erwartungen dann ziemlich hoch waren. Der Klappentext hat mich ziemlich angesprochen. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und es fing vielversprechend an. Sowohl Jasmine als auch Elliot waren mir beide am Anfang sehr sympathisch. Durch den tollen Schreibstil von Brittainy C. Cherry konnte ich mich ohne Bemühungen in die Charaktere hineinversetzen. Es war toll mit anzusehen, wie „Jazz“ und „Eli“ sich annähern und immer mehr Zeit miteinander verbringen. Wie beide durch den jeweils anderen glücklicher wurden, trotz den kräfteraubenden Umständen. Die Gemeinsamkeit mit der Liebe zur Musik war ein tolles Detail. Dadurch sind die Beiden überhaupt erst aneinander geraten. Und dass die Musik sie verband, fand ich wirklich toll. Dort wurde einem gezeigt, dass es egal ist, aus welcher Familie man kommt. Wenn man die gleiche Leidenschaft teilt, kann man zusammen harmonieren. Jasmine und Elliot sind das perfekte Beispiel dafür.
Zu dem Zeitpunkt hat mich das Buch begeistert und ich habe geglaubt, dass es mich bis zum Ende hin überzeugen würde. Leider war dies nicht so. Aus dem Klappentext habe ich raus gelesen, dass Jasmine diejenige sein wird, die von ihrem Leben verschluckt wird. Die sich verschließt und „für immer gebrochen“ ist. Es war im Nachhinein andersherum. Nachdem Jasmine zurück nach New Orleans kommt, trifft sie auf einen Elliot, dessen Charakter sich um 180 Grad gedreht. Damit hätte ich kein Problem gehabt. Ich habe nur etwas anderes erwartet, denn im Klappentext wird Jasmine genannt, die sich verändert haben soll. Somit wurde ich enttäuscht. Daraufhin begann das Buch etwas theatralisch zu werden. Während am Anfang noch einige Momente vorhanden waren, die mich zum Lachen gebracht haben, fehlte dieser Charme ab dem Zeitsprung komplett. Die Autorin hat sich komplett auf die Gefühle der Charaktere fokussiert. Es ging nur noch um Schmerz und Liebe und Trauer. Mit einem Jungen, der das Mädchen von sich stößt und sie ihn letztendlich doch erreicht. Eine Storyline, die man schon so oft gelesen hat. Neben den fehlenden Szenen mit Charme, passierte sehr viel. Es geschah eine schockierende Sache nach der Anderen. Dabei hätte man die Schicksalsschläge viel mehr auskosten können. Aber leider waren diese meist nach geschätzten fünf Kapiteln wieder überwunden. Dazu kam die schnell vergehende Zeit. Viele Zeitsprünge über Wochen, sodass die Entwicklung zwischen den Charakteren sehr schnell voran geschritten ist. Und das war wirklich sehr schade. Dadurch war das Ende vorhersehbar.
Und obwohl die zweite Hälfte des Buches mich zutiefst enttäuscht hat, haben mich die Idee, die Aufmachung und die erste Hälfte der Geschichte es nicht bereuen lassen dieses Buch gelesen zu haben.
Fazit:
Dieser Roman von Brittainy C. Cherry verkörpert eine schöne Liebesgeschichte, die ausdrucksstarke sympathische Charaktere beinhaltet. Bis zu dem Zeitsprung eine überragende Leistung der Autorin. Danach handelt es sich nur noch um ein theatralisches Gefühlschaos ohne Charme und Besonderheiten, welches dem Klappentext nicht gerecht werden kann.