Cover-Bild Up All Night

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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 29.04.2019
  • ISBN: 9783736309678
April Dawson

Up All Night

Wie weit würdest du für deine große Liebe gehen?

Als Taylor Jensen an ein und demselben Tag nicht nur ihren Job an einen Kollegen verliert, sondern auch ihren Freund beim Fremdgehen erwischt, hat sie von Männern erst einmal genug. Völlig verzweifelt läuft sie Daniel Grant in die Arme, der ihr ein Zimmer in seiner WG anbietet. Einst waren sie beste Freunde, aber ein männlicher Mitbewohner mit sexy Tattoos und einem unwiderstehlichen Lächeln ist das Letzte, was Tae jetzt gebrauchen kann. Doch Dan steht schon lange auf Männer, weshalb das heiße Prickeln zwischen ihnen nichts zu bedeuten hat - oder etwa doch?

"Eine Geschichte, die Mut macht und zeigt, dass jedes Ende ein neuer Anfang sein kann." LOVINBOOKSWORLD

Band 1 der romantisch-leichten UP-ALL-NIGHT-Reihe von Bestseller-Autorin April Dawson

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 182 Regalen.
  • 6 Mitglieder lesen dieses Buch aktuell.
  • 69 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 4 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2019

Wenn aus Begeisterung Lesefrust wird

4

Das Cover ist ein echter Hingucker, oder? Ich war sofort schockverliebt in Aufbau und Farben. Auch der Klappentext schien eine interessante Story anzuteasern. Als ich die Leseprobe schließlich las, war ...

Das Cover ist ein echter Hingucker, oder? Ich war sofort schockverliebt in Aufbau und Farben. Auch der Klappentext schien eine interessante Story anzuteasern. Als ich die Leseprobe schließlich las, war ich überzeugt, nach den ganzen Reinfällen in letzter Zeit, DAS ist endlich ein Buch, das mich überzeugen wird.

Pustekuchen!

Anfangs gefielen mir sowohl der leichte, aber wenig anspruchsvolle Schreibstil, sowie die Geschichte rund um Tayler, kurz Tae. Sie schien ein Pechvogel, aber ein symphatischer mit genug Selbstwertgefühl, um aufrechten Hauptes die Schmach zu ertragen. Auch als Daniel auf der Bildfläche erschien und oh Klappentext, du Lügner, gar nicht schwul war, sondern nur log, es zu sein, konnte ich ihren Gefühlsausbruch noch recht gut nachvollziehen. Irgendwann musste sie ihren Gefühlen erliegen. Das ist menschlich in solch einer Situation.

Doch was dann kam, wurde von Seite zu Seite, von Kapitel zu Kapitel abstruser. Charakterentwicklung bei Tae war quasi null. Sie jammerte, war das Naivchen vom Dienst, blind in Bezug auf Dans Gefühle und einfach irgendwann nur noch nervig. Oh und oberflächlich! Ich habe in keinem Buch bisher gefühlt so oft gelesen, wie toll der Oberkörper des männlichen Protagonisten ist. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, Taylor sieht nur diese eine optische Eigenschaft an ihrem potentiellen Love-Interest und nicht seine ganzen guten Eigenschaften, die Dan, sehen wir mal von seinem dämlichen und völlig unnötigen Lügenkonstrukt ab, an den Tag legte. Der Junge ist laut Buch der perfekte Partner, loyal, gutmütig und würde für seine Liebe quasi alles tun. Davon ab, dass April Dawson ihm mit seiner stalkerhaften Liebe seit der Jugend (Jahre an Taes bevorzugtem Duschgel schnüffeln, um sich ihr nahe zu fühlen) eine recht gruselige Seite verpasst hat. Aber hey, da konnte ich mit viel Gutmütigkeit noch drüber hinwegsehen, so creepy ich es auch fand.

Bücher in diesem Genre leben von Klischees und Dramen, aber die Autorin übertreibt es in Up all night definitiv damit und wenn ich andere Bücher von LYX mit diesem Vergleiche, kann ich tatsächlich sagen, dies ist eher eines der schlechteren, die es im Verlagsprogramm gibt. Wenig innovativ, die falschen Signale ausstrahlend und eine arg konstruiert wirkende Storyline.

Dabei steckte so viel Potential in diesem Buch. Die Autorin schaffte es nicht, die vorhandenen Nebencharaktere sinnvoll zu nutzen, obwohl sie echtes Potential haben und teilweise interessanter sind als Tae und Daniel. So werden potentielle Love-Interests, die hätten nochmal Schwung in die Sache bringen können, nicht nur unsymphatisch dargestellt, sondern bereits nach wenigen Seiten wieder ins Nirvana geschrieben.

Die Auflösung der Geschichte ist katastrophal gelöst und sendet falsche Signale aus. So setzt etwa Tae die Lüge von Dan, die sie eigentlich längst hätte durchschauen können, mit der Situation ihrer Mutter gleich. Ihre Mutter verschwieg ihr ihre Krebserkrankung, um Tae, die noch ein Kind war, zu schützen. Tae empfindet das als Lüge, was ich schon mal als sehr fatal ansehe und nicht nachvollziehen kann, es aber dann mit Dans Schutzbehauptung gleichzusetzen ist für mich moralisch verwerflich.

Ich könnte noch so viel aufzählen, wie z.B. die Satzbaufehler, ständige Wiederholungen oder ungünstig formulierte Aussagen, die einen falschen Eindruck hinterlassen.

Einzig die Nebencharaktere, Dans Freunde, kurz Tick, Trick und Tack oder Addison und Grace waren echte Lichtblicke. Leider kamen sie, wie schon oben erwähnt, viel zu kurz und blieben alle oberflächlich.

Up all night entpuppte sich leider als eine 0815 klischeebehaftete Story, die die gekünstelte Dramatik nicht nötig gehabt hätte. So ist das Buch leider ein totaler Reinfall für mich und vermittelt teilweise falsche Werte.

Ich habe lange überlegt, wie viele Sterne ich hier vergeben soll, da mir der Anfang des Buches ja noch im Großen und Ganzen gefiel. Da ich aber nicht über die Menge an Kritikpunkten hinweg sehen kann und will, die mir das Buch wirklich madig gemacht haben, werden es nur 1,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 04.05.2019

Konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen

5

Das Cover ist ein wirklicher Hingucker! Sowohl die Farben, als auch die Skyline gefallen mir sehr gut.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten. Das sorgt zwar für einen schnellen Lesefluss, langweilte ...

Das Cover ist ein wirklicher Hingucker! Sowohl die Farben, als auch die Skyline gefallen mir sehr gut.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten. Das sorgt zwar für einen schnellen Lesefluss, langweilte mich aber auch ein wenig. Es gibt viele Wortwiederholungen und generell wiederholt sich in dem Buch andauernd irgendwas.

Zuerst einmal zu den Protagonisten.

Taylor, von allen eigentlich nur Tae genannt, ist für meinen Geschmack leider ein wenig zu naiv und allen voran ziemlich schwer von Begriff. Des Weiteren legt sie in den fragwürdigsten Momenten ihre Sturheit an dem Tag, obwohl die Situation überhaupt keine erfordern würde.

Daniel ist mit seiner ewigen Liebe für Tae ein wenig seltsam. Ich persönlich finde es sehr erschreckend, wie romantisch damit umgegangen wird, dass er sein Leben lang schon in Taylor verliebt ist und halte das für alles andere als süß.

Beide Protagonisten waren mir leider viel zu langweilig. Die beiden erwähnen immer wieder, dass sie sich seit dem Kindergarten kennen und beste Freunde waren, allerdings spüre ich davon nichts. Ich fühle keine Chemie und kein Vertrauen zwischen den Beiden und das hat mich dann doch sehr enttäuscht, weil gerade das, mich an der Story so angesprochen hat. Auch den Humor fand ich nicht ansprechend und die Gespräche wirken oft gestelzt, unecht und irgendwie holprig, was es mir noch schwerer machte, den Beiden ihre ewige Freundschaft zu glauben. Ich hatte mit dem Hinblick auf die Liebesgeschichte von zwei besten Freunden komplett andere Erwartungen an das Verhalten und die Dialoge. Das Besondere, von dem immer die Rede ist, kann ich nicht nachempfinden, weil ich es nicht fühle.

Insgesamt fand ich den Handlungsverlauf, die Verbindungen zwischen den Figuren und die Beziehung sehr oberflächlich und einfallslos. Es passiert nicht viel, außer dass Tae sich immer wieder vor Augen ruft, dass Dan schwul sei und auf der anderen Seite begleitet man Dan bei seiner ständigen Reue. Das Ganze finde ich etwas einfallslos und lieblos gestaltet. Das Ende wirkte auf mich zu erzwungen, weil die Ursache von Taes Einlenken für mich nicht so gewichtig ist, dass sich ihre Denkweise um 180 Grad wandelt. Insgesamt war mir das Buch zu unkreativ, weil es wirklich flach ist. Tae ist entweder am Lesen, Essen, Reden oder Schlafen. Ab und an gehen die Beiden mit dem Freundeskreis auch mal aus, aber an sich begleitet man sie bei ihrem öden Tagesablauf und das war für mich zu langweilig.

Grace, Addy und die drei Freunde von Dan, die er liebevoll Tick, Trick und Track nennt, waren für mich weitaus sympathischer als die Hauptfiguren. Wobei Addy sich ihre Sympathie im Epilog dann auch wieder verscherzt hat. Sie trägt Größe 44, ist mollig, wurde in der Schule gemobbt, aber hat sich nun mit harter Arbeit Selbstbewusstsein aufgebaut. Nur dass ihre Aussagen zeigen, dass sie keinerlei Selbstwertgefühl hat. Hätte sie mal lieber daran gearbeitet. Addy ist die Protagonistin in Band 2 und ich finde es wahnsinnig schade, das anscheinend die nächste 08/15 Geschichte veröffentlicht wird. Protagonistinnen, die übergewichtig sind, dürfen sich selbst lieben und das auch zeigen. Man sollte aufhören ständig über Frauen zu schreiben, die sich unwohl in ihrer Haut fühlen (ohne irgendwas daran zu ändern), die sich gegenüber einem attraktiven Mann aufgrund einer Zahl kleinreden, die unzufrieden mit sich sind und das Gegenteil dessen behaupten. Sie hat zwar eine große Klappe, aber dahinter ist - mal wieder - nur eine Frau, die nichts an sich ändert, obwohl sie unglücklich ist. Ich wünsche mir stärkere Protagonistinnen, mehr Selbstliebe, weniger Selbsthass und eine Menge Body Positivity, die in dem Buch leider gänzlich fehlte. Ständig wird gesagt, dass sie "trotz" ihrer Kleidergröße und "trotz" ihrer Kurven schön sei. Und bei solchen Aussagen möchte ich einen Eimer. Eine Zahl definiert nicht die Schönheit einer Person und das sollte man viel mehr Menschen vor Augen führen. Man ist nicht "trotz" seiner Kurven schön, man ist nicht "dick, aber" dennoch schön. Man ist dick und schön. Man besitzt Kurven und ist schön. Dick sein, bedeutet nicht automatisch hässlich sein. Kurvig sein, bedeutet nicht automatisch der größte Abturner zu sein. Das eine schließt das andere nicht aus. Bitte vergesst das nicht.

Abschließend war "Up all night" also leider ein Flop und konnte meine Erwartungen nicht erfüllen.

Veröffentlicht am 19.05.2019

Unglaublich und so gefühlsvoll

2

Huhu!

Heute kommt meine Rezension zu ,,Up All Night" von der lieben April Dawson. Ich durfte das Buch zusammen mit der Lesejury lesen. Zu Beginn muss ich sagen das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich ...

Huhu!

Heute kommt meine Rezension zu ,,Up All Night" von der lieben April Dawson. Ich durfte das Buch zusammen mit der Lesejury lesen. Zu Beginn muss ich sagen das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich kann es leider nicht vermeiden hier Spoiler zuschreiben.

Deshalb gilt ab hier SPOILER-WARNUNG!!!



Autorin: April Dawson

Verlag: LYX

Seiten: 416 Seiten

Preis: 12,90€

ISBN: 978-3-7363-0967-8



Inhalt

Romantisch, charmant und unverschämt sexy
Von Männern hat Taylor Jensen erst einmal genug: Kein Wunder, denn an ein und demselben Tag stiehlt ihr Kollege Taylors Job, zwei Typen klauen ihr Auto und als Sahnehäubchen erwischt sie ihren Freund mit einer anderen im Bett. Gerade als Taylor völlig am Ende ist, trifft sie auf ihren alten Schulfreund Daniel, der ihr ein Zimmer in seiner WG anbietet. Aber Tae möchte auf keinen Fall noch mal mit einem Mann zusammenwohnen, der ihr Herz brechen könnte. Doch als Dan ihr versichert, dass er schon lange auf Männer steht, nimmt Tae das Angebot erleichtert an und genießt ihr neues Leben in vollen Zügen. Bis sie und Daniel sich plötzlich näherkommen und der Mann mit den Tattoos und dem unwiderstehlichen Lächeln ihr Herz höherschlagen lässt. Zum Glück kann zwischen ihnen ja niemals mehr als Freundschaft sein ... oder etwa doch?



Meine Meinung

Ich liebe dieses Cover! Die Farben harmonieren so wundervoll zusammen und bilden einfach einen tollen Hintergrund. Unten die Skyline von New York ergänzt einfach das Cover und gibt dem Leser einen Eindruck wo das Buch spielt. Wie der Titel zentral auf dem Cover steht finde ich schön und die Schriftart gefällt mir auch sehr gut.


Der Schreibstil von April ist einer der Besten meiner Meinung nach. Er fesselt mich jedes Mal aufs Neue und erzählt das Buch mit einer solchen Leidenschaft, dass ich gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen. April hat genau die richtige Mischung zwischen nötiges und unnötiges Wissen dem Leser zu lesen gegeben und hat die Beschreibung so geschrieben, sodass es weder zu viel noch zu wenig ist. Ich finde es toll, wie sie die Gefühle einfließen lässt und das Buch so lebendig und atemberaubend schreibt. Zudem liebe ich es, dass sie in der Ich-Perspektive schreibt, aus der ich so gerne lese. So kann ich mich besser in die jeweiligen Sichten einfühlen und ich konnte richtig in Tae und Dan eintauchen und mit ihnen die Geschichte erleben.


Der Inhalt hat mir sehr gut gefallen. Das Buch hat an einem guten Punkt gestartet und ich bin super in das Geschehen reingekommen. Tae erlebt an einem Tag ziemlich was ich persönlich etwas unwirklich empfand, zudem sie auch noch überraschenderweise dann Daniel begegnet ist und er ihr sofort ein Zimmer angeboten hat. Was ich aber richtig cool fand war die Reaktion von Tae als sie ihren Freund mit einer anderen im Bett erwischt hat. Sie hat ihm genau gesagt wie es weitergeht und was passiert, wenn er sich daran nicht hält. Die Begegnung mit Daniel und der Verlauf mit der Wohnunhg fand ich echt gut. Das Beste für mich war Daniels Lüge nur um Tae glücklich zu machen. Ich weiß, viele sehen das anders, aber ich fand es gut, dass er gelogen hat. Schließlich hätte Tae sonst niemals das Zimmer angenommen und weiß Gott was wäre sonst passiert. Was dafür für mich etwas unrealistisch war, war die Vertrautheit der Beiden von Anfang an. Schließlich sind sie sich jahrelang nicht begegnet und sind vollkommen fremde Menschen für einander.

Addison und Grace fand ich einfach schnuckelig, obwohl Addison meiner Meinung nach zu lange wütend auf Tae wegen der Sache von Jonah war. Die Handlung ist mir weder zulang noch zu kurz vorgekommen und hat die nötige Zeit für den Aufbau der Gefühle zwischen Tae und Dan in Anspruch genommen. Mir hat gut gefallen, dass April Ian und Evie eingebaut hat, auch wenn ich die beiden gar nicht mochte, ist doch verstandlich oder ? Sie haben dafür gesorgt, dass Tae und Dan endlich die Augen aufmachen und erkennen was sie für einander fühlen, auch wenn Daniel dies schon länger wusste. Das beste an Ian fand ich das misslungene Date mit Tae. Daniel hat ihm genau die richtigen Tipps gegeben um das Date richtig schön zu vermiesen und als Tae Dan schließlich damit konfrontiert hat, war für mich einer der Höhepunkte im Buch.

Zum Schluss musste es ja passieren, dass die Lüge auffliegt, nur leider anders als erwartet. Daniel hat es ihr meiner Meinung nach viel zu spät gesagt und leider gottes hat Tae viel zu heftig überreagiert. Ich kann ja verstehen, dass sie sauer auf Daniel ist und nicht mehr mit ihm reden möchte, aber dass sie gleich auch noch zu Addison und Grace jeglichen Kontakt abbricht fand ich echt heftig. Was mich sehr überrascht hat, aber was ich sehr gut fand war, dass eine Frau um den Mann kämpfen musste. Meistens ist es anders herum und so wurde ich komplett von April überrascht. Das Ende war wunderschön und hat mit wunderschönen Worten geendet.

Jetzt freue ich mich tierisch auf ,,Next To You"!


Ich gebe dem Buch 5 von 5 Ballons, das Buch hatte zwar so seine Schwachstellen, aber es gabt viele andere Szenen die diese wieder wettmachen konnten!

Veröffentlicht am 17.05.2019

LIEBE FINDET IHREN WEG.

2

Taylor steckt in einer Lebenskrise, denn an einem einzigen Tag verliert sie alles, was ihr bisheriges Leben ausgemacht hat…

Ich habe dieses Buch innerhalb einer Leserunde gelesen und ich war wirklich ...

Taylor steckt in einer Lebenskrise, denn an einem einzigen Tag verliert sie alles, was ihr bisheriges Leben ausgemacht hat…

Ich habe dieses Buch innerhalb einer Leserunde gelesen und ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Werk, da viele meiner Freundinnen April Dawson als Autorin lieben.

Der Einstieg ins Buch ist mir auf Anhieb leicht gefallen. April hat einen sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil. Die Hauptprotagonistin Taylor hat gleich dreimal Pech: Ihr Freund hat sie betrogen, sie wurde gefeuert und zu allem Übel wurde ihr sogar ihr Auto geklaut. Doch damit nicht genug. Da sie bei ihrem Freund gewohnt hat, ist nun obdachlos.

Ihr ehemaliger bester Schulfreund Daniel läuft ihr als Retter in der Not, denn er erkennt ihre missliche Lage. Trotz der langen Zeit, in der sie sich aus den Augen verloren haben, bietet er ihr an, bei sich zu wohnen. Ihr anfängliches Misstrauen löst sich in Wohlgefallen auf, als Daniel ihr ein Geheimnis offenbart. Sein Geheimnis ist eine Lüge, aber anders wäre Tae nie bei ihm eingezogen. Tae zieht also mit Sack und Pack bei Daniel, seiner Schwester Addison und deren bester Freundin Grace ein. Nach allem was ihr widerfahren ist, findet sie in Daniel einen Freund, der alles für sie tut und sich aufopferungsvoll um sie kümmert – auch wenn er selber leidet. Seine Gefühle für Taylor zwingen ihn beinahe in die Knie.

Die Sache nimmt seinen Lauf und es wird immer schwieriger seine Lüge aufrechtzuerhalten. Doch wie heißt es so schön? Lügen haben kurze Beine und natürlich kommt irgendwann raus, dass Daniel bei ihrem Wiedersehen gelogen hat.

Die Charaktere im Buch sind wirklich super. Wobei ich sagen muss, dass ich für Grace sogar noch mehr Sympathie empfunden habe als stellenweise für Taylor. Sie war mir oft zu naiv und unglaubwürdig. Daniel hingegen finde ich einen Traum von Mann. Jedes Mädel könnte sich glücklich schätzen mit ihm. Die Autorin hat in diesem Buch wirklich wundervolle Protagonisten erschaffen. Die anfängliche Skepsis gegenüber Addy wurde mir auch schnell genommen.

Insgesamt war es ein tolles Buch und eine sehr süße Geschichte. Leider fand ich es in der Mitte der Geschichte etwas zu langatmig und ausschweifend. Vieles hat sich meiner Meinung nach immer wieder im Kreis gedreht und die Story ist etwas auf der Stelle getreten.

FAZIT.
Ein tolles Buch, was aufgrund seiner Langatmigkeit in der Mitte aber leider ein Lesezeichen von mir abgezogen bekommt. Der Schreibstil hat mir persönlich aber trotzdem gefallen. Ich mag es, wie April Dawson ihre Protagonisten beschreibt und ihnen ihr ganz eigenes Flair einhaucht.

Bewertung: 4 von 5 Lesezeichen.

Veröffentlicht am 30.05.2019

Rezension: Up all night

1

Ich habe schon vermehrt negatives über die Bücher von April Dawson gehört, vorallem weil ihr Schreibstil nicht so gut sein soll. Dennoch wollte ich mich gerne mit ihrem neuen Buch "Up all night" selber ...

Ich habe schon vermehrt negatives über die Bücher von April Dawson gehört, vorallem weil ihr Schreibstil nicht so gut sein soll. Dennoch wollte ich mich gerne mit ihrem neuen Buch "Up all night" selber überzeugen, in der Hoffnung, mir würde das Buch besser gefallen als dem Großteil der anderen.

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Taylor und Daniel erzäht.

Taylor war mir nicht sympathisch, aber auch nicht wirklich unsympathisch. Ich glaube, der Grund warum das der Fall gewesen ist, war ihr ständig wechselndes Verhalten. Ich hatte während des Lesens oftmals das Gefühl, dass es mindestens fünf verschiedene Taylors gibt und das fand ich auf die Dauer ziemlich anstrengend. Zudem ist Taylor unglaublich naiv und leichtgläubig. Ich konnte zum Beispiel nicht verstehen, warum sich eine Frau überhaupt Hoffnungen auf einen Mann macht, der aufgrund seiner (vorgegebenen) Sexualität eigentlich gar nicht mit ihr zusammenkommen kann. Die einzig wirklich positive Eigenschaft die ich ihr zuordnen kann ist, dass sie am Anfang des Buches einen ziemlich taffen Auftritt an den Tag gelegt hat.


Über Daniel denke ich ähnlich wie über Taylor. Auch er konnte meine Sympahie nicht erlangen, denn in meinen Augen war er größtenteils feige und die Aussage dass er schwul ist hat mein Bild von ihm noch mehr bestärkt. Allein die Idee zu behaupten, man sei schwul obwohl man es überhaupt nicht ist, macht meiner Meinung nach wenig Sinn und ist etwas skuril.

Der Schreibstil von der Autorin war, wie ich aufgrund der Meinung anderer schon vermutet habe, leider überhaupt nicht mein Ding. Ich musste viele der Sätze zweimal lesen, weil ich die Satzstellung katastrophal fand. Auch die Wortwanhl war in meinen Augen oftmals unpassend gewählt.


Mein größtes Problem war jedoch, dass oftmals Satzzeichen falsch gesetzt oder ganz weggelassen wurden. Ich habe zum Beispiel einen Satz gelesen, der ganz klar eine Frage war, aber am Ende kein Fragezeichen hatte. Oder es gab beispielsweise auch Sätze, die eigentlich wörtliche Rede waren, aber denen die Anführungszeichen gefehlt haben.

Dazu kam dann noch, dass in einem Kapitel, welches eigentlich aus Taylors Sicht erzählt wurde, ganz plötzlich, ohne einen Absatz oder irgendeine Kennzeichnung Daniel für ein paar Zeilen aus seiner Sicht erzählt hat. Nach diesen paar Zeilen kam dann wieder ein aprupter Wechsel und Taylor hat wie gewohnt aus ihrer Perspektive erzählt.

Mir ist bewusst, dass Fehler menschlich sind und vorkommen können. Bei "Up all night" haben sich die Fehler aber nur so gehäuft und ich habe jetzt nur auf ein paar der Dinge aufmerksam gemacht, die mir aufgefallen sind. Ich finde einen Rechtschreibfehler schon ärgerlich, aber noch absolut tragbar. Aber wenn man sich dann selbst Satzzeichen denken muss und Stellen mehrmals lesen muss, um sie überhaupt verstehen zu können, ist meiner Meinung nach irgendwas schief gelaufen.

Die Handlung hat mich auch größtenteils ziemlich genervt und mir hat in dem ganzen Buch einfach die Tiefe und die Spannung gefehlt. Schon allein auf den ersten Seiten kam mir alles sehr unrealistisch und übertrieben vor. Das hat sich dann auch im Laufe des Buches leider nicht gebessert, obwohl ich es mir gewünscht hätte.

Dazu kam dann noch, dass sich die Geschichte ziemlich gezogen hat. Ich hatte schon nach ungefähr den ersten 50 Seiten im Gefühl, welches Ende das Buch nehmen wird und lag damit auch haargenau richtig. Es war ein ewiges Hin und Her zwischen Daniel und Taylor und vorallem Taylors Handlungen haben oftmals nicht zu der taffen Frau gepasst, die ich am Anfang der Geschichte kennengelernt habe und aus diesem Grund konnte ich ihr naives Handeln meist auch nicht nachvollziehen.

Die einzig positiven Dinge, an die ich mich noch erinnern kann sind zum einen der Humor von April Dawson, denn der hat die Geschichte an manchen Stellen doch wieder ein bisschen auflockern und retten können und zum anderen die Kulisse der Geschichte.