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Veröffentlicht am 04.03.2025

Kriminelle Tier- und Pflanzenwelt

True Crime in Nature
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Gleich vorweg: ich lese (außer Kochbüchern vielleicht) keine Sachbücher, weil ich diese normalerweise total öde finde. Und ich mag keine True Crime Geschichten. Trotzdem habe ich zu diesem Buch gefunden, ...

Gleich vorweg: ich lese (außer Kochbüchern vielleicht) keine Sachbücher, weil ich diese normalerweise total öde finde. Und ich mag keine True Crime Geschichten. Trotzdem habe ich zu diesem Buch gefunden, was wohl hauptsächlich am Cover liegen mag, das eine ziemlich grausame Episode aus dem Tierreich darstellt. Und das passt wiederum sehr gut, da ich ein Horror-Fan bin. Zudem hat mir der Comic-hafte Stil gefallen, der dem Ganzen ein bisschen die Härte nimmt. Und so habe ich tatsächlich ein Sachbuch und dann noch über True Crime gelesen - und war absolut begeistert! Nun ja, vielleicht ist begeistert das falsche Wort, sagen wir lieber: beeindruckt, schockiert, fasziniert ob der grausamen, aber gleichzeitig unglaublich einfallsreichen und cleveren Einfälle der Tier- und Pflanzenwelt, ihr Überleben zu sichern. Seien es Insekten, Kleintiere oder Pflanzen: ein jedes hat seine Nische gefunden oder passt sich so gut es geht an die Umgebung an. Ob durch Tarnung, Täuschung, Fallenstellen oder schiere Gewalt: die Natur hat es in sich. Da sieht man den Maulwurf mit ganz anderen Augen oder lernt den "echten" Sarlacc kennen - diese beiden Tiere haben sich mir ganz besonders eingeprägt. Die vielen verschiedenen Insekten, die hauptsächlich das Buch bevölkern, habe ich namentlich zwar zum großen Teil schon wieder vergessen, ihre ausgefeilten Tricks dagegen werden mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Das Buch ist in vielen kleinen Kapiteln oder Episoden und nicht nur gut verständlich sondern gleichzeitig noch äusserst unterhaltsam geschrieben und am besten häppchenweise zu konsumieren - am Stück wird es irgendwann anstrengend, die vielen Arten auseinanderzuhalten. Trotzdem konnte ich mich der Sogwirkung des Buches nicht entziehen und habe immer wieder zugegriffen. Kleine Kritikpunkte sind lediglich der Optik geschuldet: neben den genialen Comicbildern, die das Buch auflockern, hätte ich mir noch mehr Fotos gewünscht, um einen besseren Eindruck von den vorgestellten Viechern zu bekommen. Zudem hätte die Schrift gerne ein bisschen größer und augenfreundlicher ausfallen dürfen, aber das ist natürlich eine rein subjektive Beobachtung.
Fazit: so grausam und faszinierend kann Natur sein.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Pommes gegen die Dummbatze

Ein Beagle kommt selten allein
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Ein Krimi, der aus Sicht eines Hundes erzählt wird - ob das gut gehen kann? Kann es! Vom ersten Satz an hat Pommes mein Herz erobert und ich habe bis zum Ende mitgefiebert und gelacht. Dabei war ich von ...

Ein Krimi, der aus Sicht eines Hundes erzählt wird - ob das gut gehen kann? Kann es! Vom ersten Satz an hat Pommes mein Herz erobert und ich habe bis zum Ende mitgefiebert und gelacht. Dabei war ich von den An- und Einsichten des Beagles genauso begeistert wie vom Krimi, der sich im Buch entwickelt. Immerhin ist der Chef der Firma, in dessen Versuchslabor Pommes mit einer Gruppe Beagle lebt, ermordet worden, und die Auflösung gestaltet sich nicht einfach - gut, dass Pommes eigene Ermittlungen anstellt, bei denen er zudem aufregende Abenteuer erlebt. Ich kann es kaum erwarten, den nächsten Band zu lesen!
Fazit: Teilweise albern, aber genau nach meinem Geschmack - gute Laune garantiert.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Vulkane im Eis

Der Riss
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Ein faszinierender Wissenschafts-Thriller, aber so richtig konnte ich nicht mitfiebern. Zwar war es spannend und die Daten und Informationen rund um die Antarktis, Gletscher und Vulkane waren sehr interessant. ...

Ein faszinierender Wissenschafts-Thriller, aber so richtig konnte ich nicht mitfiebern. Zwar war es spannend und die Daten und Informationen rund um die Antarktis, Gletscher und Vulkane waren sehr interessant. Letztendlich war die Geschichte aber zu wenig überraschend, was Handlung und Charaktere angeht, und daher konnte ich letztendlich nicht uneingeschränkt mitfiebern.
Fazit: Spannend und informativ.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Traumhaft alptraumhaft

Was die Nacht verschweigt: Die Fortsetzung von WAS DIE TOTEN BEWEGT – Eine packende und atmosphärische Erzählung in der Tradition von Edgar Allan Poe
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Selbst zuhause ist Alex Easton nicht vor unheimlichen Ereignissen sicher, denn als ka nach langer Zeit dort eintrifft, ist sein Hausverwalter tot und im Dorf hört man Gerüchte über seltsame Vorkommnisse. ...

Selbst zuhause ist Alex Easton nicht vor unheimlichen Ereignissen sicher, denn als ka nach langer Zeit dort eintrifft, ist sein Hausverwalter tot und im Dorf hört man Gerüchte über seltsame Vorkommnisse. Aber da sich Miss Potter zum Besuch angekündigt hat, um die gallazische Pilz-Flora zu erforschen, kann Alex nicht kehrtmachen, sondern muss sich der Herausforderung stellen. Und die ist diesmal wahrlich alptraumhaft!
So sehr mir die Handlung gefallen hat, so sehr geht mir das Geschwafel von Alex über Gallazien und seine Eigenheiten auf die Nerven. Und das ist durchaus liebevoll gemeint: es ist einerseits hochinteressant, witzig und originell, andererseits aber eben auch sehr langatmig und spannungs-mindernd. Und so dauert es mitunter eine gefühlte Ewigkeit, bis die eigentliche Geschichte in Gang kommt und es unheimlich wird. Leider ist Miss Potter diesmal eher eine Randfigur, was ich bedauerlich finde da mir ihre aufmerksame Beobachtungsgabe und scharfe Zunge im ersten Band der Reihe sehr gefallen haben. Wie auch immer: ich bin schon sehr auf Teil 3 gespannt.
Fazit: in gallazinisch ausschweifender Tradition erzählte Gruselgeschichte, die im wahrsten Sinne des Wortes einen langen Atem abverlangt.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Viel los

Die Zuverlässigkeit des Zufalls
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Ein ungewöhnlicher Wohlfühlroman, der mich allerdings immer wieder schwanken ließ zwischen Begeisterung und Unglauben, zudem ist das Buch für derart leichte Unterhaltung wirklich lang und wirkt auch etwas ...

Ein ungewöhnlicher Wohlfühlroman, der mich allerdings immer wieder schwanken ließ zwischen Begeisterung und Unglauben, zudem ist das Buch für derart leichte Unterhaltung wirklich lang und wirkt auch etwas überfüllt mit den vielen Handlungssträngen, die hier zusammenlaufen. Die Hauptperson Nina war mir mäßig sympathisch und obwohl ich ihre Trauer respektieren konnte, war ich doch der Meinung ihrer Mutter, dass es irgendwann auch einmal gut sein und das Leben weitergehen muss. Es gab viel witzige und einfallsreiche Momente, vor allem die Episoden in der Vergangenheit waren dabei sehr unterhaltsam. Dazwischen gab es aber auch immer wieder unnötige Längen wenn Nina ins Grübeln geriet, die die Geschichte etwas zäh machten. Nach wie vor bin ich unschlüssig, wie ich das Buch einordnen soll.
Fazit: für zwischendurch eine nette Abwechslung.

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