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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.11.2023

Mäusemegamonstermässig gut

Ziemlich beste Mäuse – Es heißt Freundschaft, weil man mit Freunden alles schafft
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Dieses Buch hat mir gleich auf mehreren Ebenen gefallen - am offensichtlichsten sind die Illustrationen, die sowohl beim Cover als auch beim Durchblättern sofort ins Auge fallen und mich restlos begeistert ...

Dieses Buch hat mir gleich auf mehreren Ebenen gefallen - am offensichtlichsten sind die Illustrationen, die sowohl beim Cover als auch beim Durchblättern sofort ins Auge fallen und mich restlos begeistert haben. Die Tiere sind so lebendig und ausdrucksstark gezeichnet, dass es eine wahre Freude ist ihnen zuzuschauen.
Die Geschichte über den kleinen Henry, der Großes erreichen will und es dann auf ganz andere Weise schafft als erwartet, ist absolut liebenswert und vermittelt eine wichtige und schöne Botschaft: Ruhm ist nichts wert, wenn man keine Freunde hat um ihn zu teilen, und Freunde sind wichtiger als Reichtum.
Gleich am Anfang wundert man sich vielleicht ein wenig, dass der kleine Held dieser Geschichte ein Dieb ist, aber entgegen besseren Wissens kann man gar nicht anders als ihn liebzugewinnen. Und letztendlich zeigt sich ja auch dass Henry das Herz am rechten Fleck hat und sich im entscheidenden Moment entscheidet das Richtige zu tun.
Ein wundervolles Buch, das ich allen kleinen und großen Leser:innen wärmstens empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 16.11.2023

Warnung: Zuckerschock-Gefahr

Fräulein Gewürzzauber und das Wunder der Liebe
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So zuckersüß wie die dicke Glasur auf einem Zimtstern kommt dieses Buch daher. Es fängt schon bei den Namen an, z.B. Sonnenschein oder Himmelreich. Dazu noch ein niedliches zahmes Eichhörnchen, das Ruprecht ...

So zuckersüß wie die dicke Glasur auf einem Zimtstern kommt dieses Buch daher. Es fängt schon bei den Namen an, z.B. Sonnenschein oder Himmelreich. Dazu noch ein niedliches zahmes Eichhörnchen, das Ruprecht heißt aber Puschelchen genannt wird, und eine herzergreifende Romanze - kitschiger geht es wirklich nicht. Und trotzdem hat mir das Buch gefallen, denn mit jedem Kapitel wird einem so richtig wohlig warm ums Herz und man kann für ein paar Minuten eintauchen in eine süße Welt, in der garantiert am Ende alles gut wird.
Natürlich darf die Liebesgeschichte dabei nicht zu kurz kommen, und natürlich darf die Verwicklung nicht fehlen, die das offensichtliche Paar anfangs davon abhält, zueinander zu finden. Ist ja klar: kaum sieht man den potentiellen Gegenpart mit jemand anders ausgehen, steht schon fest dass die Liebe schon vergeben ist - oder doch nicht?
Obwohl das Buch alles schön vorhersehbar hält und der Verlauf keine Überraschungen bietet, macht es Spaß sich für einen Moment in dieser süßen heilen Zuckerwelt zu verlieren. Warnung: Zuckerschock-Gefahr.

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Veröffentlicht am 14.11.2023

Dröge und schleppend

Unsereins
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Dieses Buch war für mich persönlich leider ein totaler Fehlgriff. Beim Reinlesen fand ich die Geschichte des Jungen Georg, der im Internat gepiesackt wird, sehr interessant und erhoffte mir mehr davon. ...

Dieses Buch war für mich persönlich leider ein totaler Fehlgriff. Beim Reinlesen fand ich die Geschichte des Jungen Georg, der im Internat gepiesackt wird, sehr interessant und erhoffte mir mehr davon. Leider werden Georg aber nur einige wenige Kapitel gewidmet, der Rest befasst sich mit der ein oder anderen Familie, allen voran die illustre Familie Lindhorst mit den zu vielen Kindern, die ich nach wie vor kaum auseinanderhalten kann. Auch die anderen Personen haben mich regelmässig stutzen und ins Personenverzeichnis am Anfang des Buches zurückblättern lassen, da ich immer wieder den Überblick verlor. Weniger wäre vielleicht mehr gewesen, sich auf eine Handvoll Personen zu konzentrieren besser als zu viele Figuren nur nebenher zu streifen.
So fehlte mir ein wenig der rote Faden in der Geschichte, oder besser gesagt gab es hier eher ein wirres Knäuel, das ich nicht auseinander zu sortieren vermochte. Zudem war der Schreibstil unglaublich dröge und gerade die politischen Debatten und Ränke der feinen Herren haben mich zugegebenermaßen überhaupt nicht interessiert.
Fazit: ein Rundumschlag durch die Gesellschaft der Jahrhundertwende, der vieles ins Wanken bringt aber nichts wirklich trifft.

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Veröffentlicht am 14.11.2023

Wundervoll

Florence Butterfield und die Nachtschwalbe
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Florence Butterfield ist ein durch und durch liebenswerter Charakter, der mich vom ersten Moment an bezaubert hat. Sie ist trotz aller Widrigkeiten, die ihr im Leben widerfahren sind - und davon gibt es ...

Florence Butterfield ist ein durch und durch liebenswerter Charakter, der mich vom ersten Moment an bezaubert hat. Sie ist trotz aller Widrigkeiten, die ihr im Leben widerfahren sind - und davon gibt es einige - eine Frohnatur, die immer das Positive in den Dingen sucht und sieht. Doch natürlich gibt es auch hinter Florries Fassade ein dunkles Geheimnis, welches sie allerdings tief in ihrem Inneren vergraben hat und das nur ganz langsam im Verlauf des Buches enthüllt wird.
So rückt der tödliche Sturz von Renata Green, der Heimleiterin von Babbington Hall, den Florrie nie und nimmer für Selbstmord hält, immer wieder in den Hintergrund, um Florries Erinnerungen Platz zu machen - an ihr früheres Leben, ihre Familie, ihre beste Freundin, ihre Männer. Parallel 'ermittelt' Florrie gemeinsam mit dem charmanten Stanhope, wer ein Interesse daran gehabt haben könnte Renate umzubringen. Dabei erfahren die beiden nicht nur viel über die Vergangenheit der Heimleiterin, sondern auch über die anderen Bewohner und das Personal.
Das Buch wirkt auf den ersten Blick sehr unaufgeregt und erzählt zumeist in leisen Tönen, aber es entwickelt dabei einen kraftvollen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Zudem macht das Buch einen sehr 'gehaltvollen' Eindruck - man erfährt so viel über die Menschen und es passieren so viele Dinge, wenn oft auch nur Kleinigkeiten, dass ich das Buch stellenweise nur in Kapitel-Häppchen genießen konnte. Betonung dabei auf geniessen, denn man sollte beim Lesen dieses Buches wirklich jedes Detail auskosten, um die Fülle der Eindrücke wahrnehmen und wie gesagt genießen zu können.
Fazit: eine herausragende Geschichte, die von der unglaublichen und faszinierenden Reise erzählt, die das Leben der wunderbaren Florence Butterfield war und ist.

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Veröffentlicht am 14.11.2023

Wohnungstausch mit Folgen

Und nebenan der Tod
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Die Beschreibung des Buches hat mich sofort neugierig gemacht, denn einen Thriller, in dem ein Wohnungstausch eine Hauptrolle spielt, habe ich noch nicht gelesen. Leider konnte mich die Handlung letztendlich ...

Die Beschreibung des Buches hat mich sofort neugierig gemacht, denn einen Thriller, in dem ein Wohnungstausch eine Hauptrolle spielt, habe ich noch nicht gelesen. Leider konnte mich die Handlung letztendlich weder fesseln noch überzeugen. Die Charaktere wirkten allesamt sehr unausgeglichen, und die ewigen gedanklichen Sticheleien der Partner gegeneinander haben mich extrem gestört. So sind Niklas und Adele ein glückliches Paar, und trotzdem sieht Niklas Adele immer noch als verwöhnte Tochter, die nicht ohne Papas Geld klar kommt. Die Querelen zwischen Veronika und Konstantin sind noch tiefgreifender und machen letztlich auch Sinn, wenn man die Entwicklung der Story bedenkt. Allerdings war es mir ein Rätsel, wie die beiden es überhaupt miteinander aushalten konnten, egal was sie angeblich zusammengeschweißt hat. Auch dass Freunde nicht bemerkt haben, dass hier irgend etwas faul ist, fand ich sehr seltsam.
Fazit: viele Ungereimtheiten, die ich der Geschichte nicht so recht abnehmen konnte, wenig sympathische Charaktere und eine wirre, sprunghafte Handlung mit unglaubwürdigen Wendungen. Sorry, aber das war so gar nicht meins.

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