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Veröffentlicht am 25.11.2025

Überraschend

Das Haus in dem Gudelia stirbt
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Das Buch fängt langsam an, und erst nach und nach erschließt sich die gesamte Tragweite des Geschehens, . Im Wechsel aus Rückblenden auf zwei Zeitebenen mit der Gegenwart, in der eine Flutkatastrophe den ...

Das Buch fängt langsam an, und erst nach und nach erschließt sich die gesamte Tragweite des Geschehens, . Im Wechsel aus Rückblenden auf zwei Zeitebenen mit der Gegenwart, in der eine Flutkatastrophe den Ort heimsucht, in dem Gudelia wohnt, erfahren wir häppchenweise, welche tragische Vergangenheit Gudelia bis in die Gegenwart verfolgt und wieso sie selbst angesichts der nassen Gefahr so stur an ihrem Haus festhält. Dabei wird man auch immer wieder geschickt in die Irre geführt: Anfangs glaubt man noch, die Flut selbst sei die große Gefahr, dann macht Gudelia eine grausige Beobachtung, die das Augenmerk auf eine ganze andere Geschichte lenkt. Aber das ist noch längst nicht alles, denn die Handlung schlägt Haken wie ein Hase auf der Flucht, bis schließlich alle Puzzleteile die schreckliche Wahrheit ans Licht bringen, die in einem furiosen Finale endet. Gudelias pragmatische Haltung und ihr sachlicher Ton wirken dabei oft fehl am Platz, gleichzeitig aber wie ein Schutzschild der ihr hilft die Ereignisse durchzustehen und mit den Folgen zu leben. Ich liebe Krimis, die nicht nach bekanntem Schema ablaufen und die es tatsächlich noch schaffen mich bis zum Ende immer wieder zu überraschen, und dieses Buch gehört eindeutig an die Spitze dieser Kategorie. Fazit: unbedingt lesen!

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Veröffentlicht am 25.11.2025

Der Dating Adventskalender

24 Dates To Fall In Love
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Die Idee des Buches hat mir unglaublich gut gefallen: ein Adventskalender mit 24 Dates, um neuen Schwung in die Beziehung zu bringen. Nur Pech, wenn sich der Freund kurz vorher aus dem Staub macht. Doch ...

Die Idee des Buches hat mir unglaublich gut gefallen: ein Adventskalender mit 24 Dates, um neuen Schwung in die Beziehung zu bringen. Nur Pech, wenn sich der Freund kurz vorher aus dem Staub macht. Doch so kommt es, dass Romy den Adventskalender mit ihrem neuen Kollegen Oliver "abarbeiten" muss, nachdem die Kollegen ihr eine finanzielle Belohnung in Aussicht gestellt haben, die sie gut gebrauchen kann.

Den Anfang fand ich leider sehr holprig, kitschig und voller Klischees. Auch dass Romy Oliver am liebsten sofort flachlegen will, obwohl sie andererseits gerade erst getrennt wurde, war nicht überzeugend und für meinen Geschmack zu überstürzt. Ebenso wenig wie das Liebe-auf-den-ersten-Blick Gehabe von Oliver. Überhaupt war mir Romy zu naiv, zu unsicher, zu unreif. Der Rest des Buches dreht sich natürlich nur noch darum, auf welcher Seite die beiden sich dann wirklich näher kommen und ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Drama, Streit und Versöhnung inklusive.

Fazit: der Adventskalender mit den Dates war eine wunderschöne Idee, die Umsetzung gerade am Anfang war mir allerdings zu holprig und Schema-F, und es war mir insgesamt zu viel gedankliches Geschmachte dabei, was heutzutage - auch gerade im YA-Bereich, in dem die Autorin und das Buch wohl anzusiedeln sind - leider dazuzugehören scheint. Aber für die Weihnachtszeit eine nette Auszeit.

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Herrlich weihnachtlich

Liebeskummer & Lametta
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Genau das richtige Buch, um die Weihnachtszeit einzuläuten! Für mich hat hier alles gepasst, vor allem dass die Handlung so greifbar und bodenständig war und nicht in irgendwelchen abgehobenen Locations ...

Genau das richtige Buch, um die Weihnachtszeit einzuläuten! Für mich hat hier alles gepasst, vor allem dass die Handlung so greifbar und bodenständig war und nicht in irgendwelchen abgehobenen Locations und mit stylischen Leuten in Top-Berufen spielte wie so viele andere Weihnachtsromanzen, die eine (durchaus schöne, aber eben doch nur) Traumwelt schaffen. Die Personen, die Probleme wirkten sehr nahbar und real, und so konnte ich mich voll auf die Geschichte einlassen, die gefühlt in der Nachbarschaft neben gespielt hat. Gut gefallen hat mir auch, dass die Romanze(n) nicht in den Vordergrund gestellt wurden, sondern sich ganz nebenbei entwickelten. Fazit: kitschiger Titel für einen wunderbar weihnachtlichen und herzlichen Wohlfühlroman.

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Zurück in Leipzig

Das Antiquariat am alten Friedhof
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Dies ist der vierte Band aus der Feder von Kai Meyer, der rund um das Graphische Viertel in Leipzig spielt. Und auch wenn man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann, hat es doch auf jeden Fall einen ...

Dies ist der vierte Band aus der Feder von Kai Meyer, der rund um das Graphische Viertel in Leipzig spielt. Und auch wenn man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann, hat es doch auf jeden Fall einen Mehrwert wenn man sie in Folge liest - Personen, die wieder dabei sind, Orte oder Ereignisse, auf die, wenn vielleicht auch nur als Nebenschauplatz, Bezug genommen wird. So habe ich mich sehr gefreut, Cornelius Frey erneut begegnen zu dürfen, auch wenn ich mir insgeheim eine grössere Rolle für ihn gewünscht hätte. Aber auch die Geschichte um die Freunde, die sich regelmässig zum Gedankenaustausch und Bücherklau treffen und schliesslich nach einer folgenreichen Nacht und in den Kriegswirren getrennter Wege gehen, hat mich zu fesseln gewusst. Die Mischung aus historischem Roman mit Krimi-Anteilen, alles eingebettet in einen literarischen Hintergrund, ist einfach perfekt ausbalanciert. Ein wenig überrascht hat mich der geradezu humorvolle Einstieg, aber auch im Verlauf des Buches blitzen immer wieder feine Kommentare vor allem in den Dialogen auf, die die überwiegend dramatische Schwere der Handlung und durchaus heftigen Schicksalsschläge etwas auflockern. Für mich eine gelungene Fortsetzung und ein absolut lesenswerter Roman.

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Veröffentlicht am 19.11.2025

Rundum gelungen

Die wundersame Weihnachtsbande
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Die Geschichte ist einfach traumhaft schön, und die Illustrationen machen diesen Adventskalender zu einem ganz besonderen Erlebnis. Die noch nicht ganz fertigen Kuscheltiere, von den anderen abfällig Schmuddeltiere ...

Die Geschichte ist einfach traumhaft schön, und die Illustrationen machen diesen Adventskalender zu einem ganz besonderen Erlebnis. Die noch nicht ganz fertigen Kuscheltiere, von den anderen abfällig Schmuddeltiere genannt, machen sich auf die Suche nach dem Spielzeugmacher Salamander, der sie doch eigentlich in dieser letzten Nacht vor Weihnachten noch rechtzeitig fertigstellen wollte. Jedem der Kuscheltiere fehlt noch etwas - dem Fuchs der Mund, der Eule das Ohr, der Katze die Augen, der Schnecke die Nähte und dem Walross die Füllung - aber dafür ergänzen sie sich alle zusammen zu einem einfallsreichen und hilfsbereiten Team. Auf ihrer Suche begegnen sie freundlichen Tieren wie dem Eichhörnchen, aber auch Gefahren wie die Krähe lauern auf sie. Doch davon lässt sich diese bunte Weihnachtsbande nicht unterkriegen und verfolgt weiter unbeirrt ihre Mission, denn schließlich wollen auch sie an Weihnachten als Geschenk zu einem, ihrem, Kind kommen. Besonders gefallen haben mir die sehr menschlichen Eigenschaften der Tiere, die sie so sympathisch und liebenswert machen. Und es ist immer auch ein feiner Humor dabei, der beim Lesen ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Wie die Geschichte ausgeht wird hier natürlich nicht verraten, aber was wäre eine gute Weihnachtsgeschichte ohne ein magisches Ende? Fazit: unbedingt lesen und verzaubern lassen!

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