Profilbild von nadibei

nadibei

Lesejury Star
offline

nadibei ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit nadibei über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2026

Für mich leider Enttäuschend

Trügerisches La Rochelle
0

Ich hatte mich sehr auf "Trügerisches La Rochelle" gefreut, da ich sehr viel gutes im Vorfeld gehört habe. Nun habe ich knapp 4 Wochen lang versucht, mich mit dem Buch anzufreunden und bin letzten Endes ...

Ich hatte mich sehr auf "Trügerisches La Rochelle" gefreut, da ich sehr viel gutes im Vorfeld gehört habe. Nun habe ich knapp 4 Wochen lang versucht, mich mit dem Buch anzufreunden und bin letzten Endes zu dem Entschluss gekommen, dass Buch nach ca. 1/3 abzubrechen, da ich einfach absolut nicht reingekommen bin.

Ein Buch abzubrechen ist für mich keine leichtfertige Entscheidung und auch bei diesem habe ich lange mit mir gerungen, immer wieder Lesepausen eingelegt, bevor ich das Buch ein weiteres Mal zur Hand genommen habe. Doch nach fast 4 Wochen habe ich mich dazu entschieden, dass ich es nicht beenden kann, da mich das Lesen nicht mit Freude erfüllt hat.

Der Schreibstil war für mich persönlich sehr anstrengend und ich konnte in keinen richtigen Lesefluss finden, was für mich ein großes Problem beim Lesen darstellt. Auch mit den einzelnen Charakteren konnte ich nicht warm werden, an den einzelnen Personen wurde nur oberflächlich gekratzt, aber ein genauerer Einblick hat mir gefehlt.

Für mich sehr schade, den ich hätte das Buch gerne fertig gelesen, vielleicht war es für mich auch aktuell nicht der richtige Zeitpunkt. Ich werde nun ein paar Wochen/Monate vergehen lassen und mich dann ein weiteres mal mit "Trügerisches La Rochelle" auseinandersetzen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2026

Fehlender Tiefgang zu einem Wichtigen Thema

Hazel sagt Nein
0

Seit Ankündigung stand das Buch auf meiner Wunschliste und so konnte ich es gar nicht abwarten, mir dieses zu holen und zu starten.
Der Anfang des Buches hat mir sehr gut gefallen, da man ziemlich schnell ...

Seit Ankündigung stand das Buch auf meiner Wunschliste und so konnte ich es gar nicht abwarten, mir dieses zu holen und zu starten.
Der Anfang des Buches hat mir sehr gut gefallen, da man ziemlich schnell beim Kern des Themas war und dieser gut beschrieben wurde. Doch im Laufe der Geschichte hat das ganze seinen Reiz verloren.
Hazel ist ein Mädchen/junge Frau in Ihrem Abschlussjahr und wird vom Direkt aufgefordert S** mit Ihm zu haben, Sie traut sich Nein zu sagen und somit nimmt die Geschichte Ihren Lauf.
Es wird versucht, das Thema aufzuarbeiten und verschiedene Stimmen bekommen eine Plattform. So wird das Geschehene aus Sicht von Hazels Mutter, Ihrem Vater und Ihrem kleinen Bruder gespiegelt und wie diese mit dem ganzen Umgehen.
Als dann jedoch immer mehr auf die Schiene der Aufklärung gedrückt wird und dazu die Vermarktung von Hazels Erlebnis gedrängt wird, verliert für mich das ganze Buch seinen Aufklärungswillen, da es meiner Meinung nach nur noch um Termine, Podcasts, Interviews etc. geht und nicht mehr um den eigentlich aufzuarbeitenden Punkt.
Alles in allem ein gutes Buch, dass mir zum lesen sehr gefallen hat. Bei der Wichtigkeit des Themas jedoch für mich nicht ganz auf den Punkt gebracht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2026

Unfassbar wichtiges Thema zur Aufarbeitung

Der unsichtbare Elefant
0

Am Anfang des Buches war ich mir nicht ganz sicher, was ich davon halten sollte. Ein Mensch der sich in den Tod stürzt, weil er in seinem Leben überfordert ist, ist an sich ja nichts neues. Doch Max A. ...

Am Anfang des Buches war ich mir nicht ganz sicher, was ich davon halten sollte. Ein Mensch der sich in den Tod stürzt, weil er in seinem Leben überfordert ist, ist an sich ja nichts neues. Doch Max A. Edelmann weis, wie man ein Buch schreibt.

Zum einen konnte mich der Schreibstil total gut abholen, da auch die verschiedenen Perspektiven und Charaktere gut gewählt waren und man schnell in einen zügigen Lesefluss kam.

Was ich besonders gelungen fand, war die Verstrickung der einzelnen Personen mit dem Toten und die Geschichte die Sie dazu zu erzählen hatten.

Nachdem ich das Buch gelesen habe, muss ich zugeben, dass ich mit einer komplett falschen Erwartungshaltung ran gegangen bin. Ich dachte es würde sich schlicht um die Aufklärung des Selbstötungsdelikts handeln. Doch dieses Buch hat so viel mehr vermittelt. Nicht nur den tragischen Verlust der Eltern, die Ihren einzigen Sohn verloren haben, sondern auch wie deren Vergangenheit und Leben, den Sohn für sein Leben beeinflusst und geprägt haben, dass er Schluss endlich zu dem tragischen Punkt gelang, in dem er nicht mehr Leben wollte.

Für mich ein Buch, dass man auf der Agenda haben sollte und im Laufe des Jahres definitiv gelesen haben muss!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2026

Spannung bis zum Schluss

Giftiger Grund
0

"Giftiger Grund" war für mich ein Buch, bei dem ich mir am Anfang nicht ganz sicher war, welche Erwartungen ich haben soll.
Doch bereits ab den ersten Seiten war ich dank des außergewöhnlichen Schreibstils ...

"Giftiger Grund" war für mich ein Buch, bei dem ich mir am Anfang nicht ganz sicher war, welche Erwartungen ich haben soll.
Doch bereits ab den ersten Seiten war ich dank des außergewöhnlichen Schreibstils von Thomas Knüwer wie gefesselt. So konnte ich das Buch absolut nicht mehr aus der Hand legen und habe es auf einen Abend durchgelesen.
Was mir sehr gut gefallen hat, war die Erzählsicht aus allen drei Seiten der Beteiligten Personen. Joran als ehemaligen Straftäter, Charu als "verlorene Seele" die mit sich selbst viel zu Kämpfen hat und der kleinen Edda, von der man Anfangs nicht wirklich viel Erfährt, dafür im Laufe der Geschichte immer tiefer eintaucht und mit schockierenden Wahrheiten konfrontiert wird.
Die drei finden durch einen Lost-Place zusammen, der für jeden von Ihnen eine Unterschiedliche Bedeutung hat und doch zu Ihrem gemeinsamen Schicksal wird.
Obwohl ich von Anfang an der Meinung war, den Plot hinter dem Buch zu erahnen, musste ich am Schluss feststellen, dass Thomas Knüwer hier ein absolutes Meisterwerk geschaffen hat, welches man definitiv nicht vorhersehen konnte.
Für mich eine ganz klare Leseempfehlung uns bis jetzt auch ein Highlight meines Lesejahres!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2026

Anspruchsvoll, aber doch wenig Inhalt

Ich möchte zurückgehen in der Zeit
0

Ich hatte mich sehr auf das Buch "Ich möchte zurückgehen in der Zeit" gefreut, da ich vor allem das Thema Zweiter Weltkrieg und die Aufarbeitung unserer Generation sehr spannend finde. Und gerade wenn ...

Ich hatte mich sehr auf das Buch "Ich möchte zurückgehen in der Zeit" gefreut, da ich vor allem das Thema Zweiter Weltkrieg und die Aufarbeitung unserer Generation sehr spannend finde. Und gerade wenn die Bücher von direkten Nachfahren von Kriegsgefangenen oder Kriegsverbrechern geschrieben sind, hat das ganze nochmal eine viel Tiefere Bedeutung.
Leider wurde ich mit diesem Buch nicht ganz abgeholt. Der Schreibstil war extrem anspruchsvoll und dadurch sehr anstrengend zu lesen und nach ein paar Seiten, musste ich das Buch jedes mal aus der Hand legen, da sich kein richtiger Lesefluss bei mir einstellen wollte.
Auch Inhaltlich konnte mich das Buch leider überhaupt nicht überzeugen. Es wird alles sehr oberflächlich behandelt, es werden durch die Reise noch Polen und Italien viele Fragen aufgeworfen, aber nicht eine wird wirklich tiefer behandelt oder beantwortet. Die Familie blockt sehr viel ab und so bleibt der Leser mit vielen Fragezeichen zurück.
Ich finde es toll, dass Judith Hermann in diesem Buch Ihre Geschichte zu verarbeiten versucht hat, mich konnte es leider nicht abholen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere