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Veröffentlicht am 21.08.2024

Die Perlenschwester

Die Perlenschwester
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Die Perlenschwester von Lucinda Riley ist der vierte Band ihrer Sieben Schwestern Reihe. Ich kenne sowohl die ersten drei Teile sowie den sechsten Teil der Reihe. Alle Bücher sind unabhängig voneinander ...

Die Perlenschwester von Lucinda Riley ist der vierte Band ihrer Sieben Schwestern Reihe. Ich kenne sowohl die ersten drei Teile sowie den sechsten Teil der Reihe. Alle Bücher sind unabhängig voneinander lesbar und können auch separat gelesen werden. Es gibt nur wenige bis gar keine Überschneidungen der Geschichten.

In Band vier lernen wir CeCe und damit die vierte Schwester besser kennen. Der Leser begibt sich mit ihr, auf ihre Reise um ihre wahre Identität zu finden. CeCe ist genauso wie ihre Schwestern adoptiert worden. Nachdem Pa Salt verstorben ist, hat er jeder seiner Töchter Hinweise auf ihre Herkunft hinterlassen. CeCe führen diese Hinweise nach Australien und zu einer Frau die vor über 100 Jahren nach Australien auswanderte.

Das Buch hat sich schnell und flüssig lesen lassen. Lucinda Riley hat einen angenehmen und bildhafte Schreibstil. Sie entführt ihre Leser nach Thailand und Australien und beschreibt die Orte, Kultur und die Menschen sehr lebendig. So hat man das Gefühl dabei zu sein.

Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Es gibt einen Gegenwartsteil und einen der in der Vergangenheit spielt. Nur nach und nach bekommt der Leser raus wie die beiden Handlungsstränge zusammen gehören. Mir persönlich hat der Vergangenheitsteil etwas besser gefallen. Er wirkte sehr authentisch und mir war Kitty einfach von Anfang an sympathisch.

CeCe war in den anderen Buchteilen sehr dominant, stark und einnehmend beschrieben und wirkte auf mich immer recht unsympathisch. Daher hatte ich erst bedenken diesen Teil zu lesen. Doch in dem vorliegenden Buch wird sie als sehr verunsichert und mit wenig Selbstbewusstsein geschildert. Auch klärt sich hier warum sie in den ersten Teilen eher unsympathisch wirkte. Allerdings fand ich es teilweise echt nervig wie oft und vehement sie sich selbst schlecht macht.

Anfangs ist die Geschichte etwas langatmig und wirkt sehr konstruiert. Ich habe mich oft gefragt wann CeCe endlich nach Australien weiter reist. Für mich hätte es den Teil und die Affäre in Thailand nicht unbedingt geben müssen.

Es ist ein schöner Roman der einen an exotische Orte entführt. Er ist teilweise sehr konstruierte und unrealistisch, aber die Geschichte ist gefühlvoll geschrieben und bietet einem schöne Lesestunden.

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Veröffentlicht am 14.08.2024

Das Dorf

Das Dorf
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Das Dorf von Arno Strobel ist ein guter und verwirrender Thriller. Ich habe das Hörbuch gehört, das wieder sehr gut von Sascha Rotermund eingelesen wurde. Als Warnung sei gesagt, dass dieses Buch nicht ...

Das Dorf von Arno Strobel ist ein guter und verwirrender Thriller. Ich habe das Hörbuch gehört, das wieder sehr gut von Sascha Rotermund eingelesen wurde. Als Warnung sei gesagt, dass dieses Buch nicht unbedingt für zartbesaitete gedacht ist. Es gibt einige sehr detaillierte und brutale Szenen.

Das Hörbuch fängt recht gut an. Bastian bekommt einen Anruf von seiner Ex Freundin die voller Panik ist und Angst um ihr Leben hat. Bastian macht sich sofort auf die Suche nach Anna und kommt dafür in ein kleines Dorf. Doch dieses Dorf ist nicht wie andere Dörfer. Bastian kommt nicht mehr aus dem Dorf raus und auch so gibt es viele komische Gestalten und Dinge die vor sich gehen. Schon bald bemerkt Bastian das es in dem Dorf für ihn und andere um Leben und Tod geht.

Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und leicht. Arno Strobel schafft es seine Leser sofort zu packen und in eine spannende, verzwickte und verwirrende Geschichte zu ziehen. Er beschreibt vieles sehr detailliert und bildhaft. An manchen Stellen ist es auch sehr brutal, eklig und blutig. Das muss man wissen und auch vertragen. Mir persönlich hat es nicht allzu viel ausgemacht, allerdings darf es auch gerne etwas weniger detailliert sein.

Anfangs fand ich die Geschichte noch gut und auch im Nachhinein war sie nicht schlecht. Allerdings hatte ich oft das Gefühl das man sich im Kreis dreht, es viele Wiederholungen gibt und es mir auch einfach zu konstruiert war. Auch mit dem Ende und dem Motiv konnte ich absolut nichts anfangen. Das war mir einfach nur zu unrealistisch und nicht nachvollziehbar. Warum jemand für die Taten anderer Leiden muss kann ich einfach nicht nachvollziehen.

Der Aufbau war aber gut durchdacht und beschrieben. Man hatte das Gefühl mit Bastian in dem Dorf zu sein. Man spürte regelrecht wie er vermeintlich den Verstand verliert. Gegen Ende durchschaut man den perfiden Plan und die Umsetzung. Was auch gut dargestellt wurde. Und doch kann ich damit letztendlich nicht viel anfangen.

Arno Strobel versteht auf jeden Fall sein Handwerk. Er weiß seine Leser zu fesseln und zu verwirren. Dank seines leichten, detaillierten Schreibstils und Sascha Rotermunds unaufgeregten und interessanten Vortragsweise fliegt man nur so durch das Buch.

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Veröffentlicht am 07.08.2024

Dinner im kleinen Cottage in Schottland

Dinner im kleinen Cottage in Schottland
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Dinner im kleinen Cottage in Schottland von Juli Sand ist der dritte Band ihrer sympathischen Bright Blossom Cottage Reihe. Die Bücher lassen sich alle separat und unabhängig von einander lesen. Alle drei ...

Dinner im kleinen Cottage in Schottland von Juli Sand ist der dritte Band ihrer sympathischen Bright Blossom Cottage Reihe. Die Bücher lassen sich alle separat und unabhängig von einander lesen. Alle drei Bücher sind absolut Lesenswert.

In dem Buch geht es um Rebecca die als Rezeptionistin im Bright Blossom Cottage arbeitet. Sie liebt ihre Arbeit, ihre Kollegen die mehr und mehr zu einer zweiten Familie wurde und ihre schottische Heimat. Doch ihre Eltern engen sie mehr und mehr ein. Als sie den charismatischen Amerikaner und Profisurfer Josh kennen lernt wird ihr Leben durcheinander gewirbelt. Denn Josh ist ganz anders als Rebecca und doch fühlen sich die beiden zueinander hingezogen.

Ich bin wieder sehr gut in das Buch rein gekommen. Der Schreibstil ist flüssig, leicht und bildhaft. Durch die Beschreibungen von dem stürmischen, regnerischen Wetter und schottischen Bräuchen und Feiertagen bekommt es seinen ganz eigenen schottischen Flair. Man kann sich sowohl die Personen als auch die Gegend bildhaft vorstellen und bekommt Sehnsucht. Am liebsten würde man sofort in das Cottage nach Schottland reisen und dort Urlaub machen.

Juli Sand schafft es nicht nur ein gemütliches, unterhaltsames und humorvolles Wohlfühlbuch zu schreiben, sondern verwebt in ihren Büchern auch immer wichtige Themen. So haben beide Protagonisten mit ihren ganz eigenen Dingen zu kämpfen. Josh kämpft mit Jahrelangen Schuldgefühlen über die er nie gesprochen hat und Rebecca mit der einengenden und eher phlegmatischen Eltern. Juli Sand reflektiert sehr schön wie wichtig es ist anderen zu vertrauen und vor allem zu reden.

Das Buch hat alles was ein guter Wohlfühlroman haben sollte. Es ist unterhaltsam, bietet Spannung, Liebe, Emotionen, Herausforderungen, Humor und ein wunderschönes Setting.

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Veröffentlicht am 05.08.2024

Das kleine Hotel am Gardasee

Das kleine Hotel am Gardasee
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Das kleine Hotel am Gardasee von Mirjam Schweigkofler ist ein bewegender und sehr schöner Roman. Er ist facettenreich, hat ein interessantes und wichtiges Thema, bietet viel Herz und vor allem Urlaubsfeeling ...

Das kleine Hotel am Gardasee von Mirjam Schweigkofler ist ein bewegender und sehr schöner Roman. Er ist facettenreich, hat ein interessantes und wichtiges Thema, bietet viel Herz und vor allem Urlaubsfeeling und italienisches Flair.

Lilith lebt mit ihrem Verlobten in Rom und es könnte nicht besser laufen für sie. Doch dann stirbt Adan bei einem Autounfall und Lili wird von Panikattacken heimgesucht. Um zur Ruhe zu kommen und ihre Angstzustände verstehen zu lernen reist sie in das kleine Hotel ihrer Oma, an den Gardasee.

Das Buch hat eine angenehmen, leichten, flüssigen und sehr berührenden Schreibstil. Ich bin sehr gut in das Buch rein gekommen und fühlte mich nach Italien versetzt. Erst nach Rom in diese große kulturelle Stadt und dann an den Gardasee und das kleine Hotel. Die Autorin hat einen schöne bildhafte und lebendige Sprache. So konnte ich mir die Orte und Personen gut vorstellen. Man roch quasi die Zitronen, sah das Meer und das Hotel. Sehr schön fand ich die eingebauten Rezepte für den Limoncello, den Zitronenkuchen oder die Pizza.

Mirjam Schweigkofler behandelt sehr intensive und auch schwierige Themen wie Trauerbewältigung, Angst, Panikattacken und Neuanfang. Dass diese Themen in einem leichten Liebes- Wohlfühlroman nicht so intensiv behandelt werden können, sollte einem klar sein. Sie macht dem Leser deutlich, dass dies eine sehr komplexe Thematik ist. Ich finde sie hat es angemessene für dieses Genre gelöst. Sie berührt den Leser. Mir sind an so mancher Stelle die Träne gekommen, andererseits konnte ich auch die Freude spüren und auch lachen.

Es ist ein schöner Wohlfühlroman mit viel Herz, Charme, Trauer und italienischem Flair.

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Veröffentlicht am 31.07.2024

Ostseenebel

Ostseenebel
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Ostseenebel von Eva Almstädt ist Teil 18 ihrer Pia Korittki Reihe. Diese Ostseereihe besticht durch sympathische Protagonisten, spannenden Fällen und tollen Orten. Nachdem mir Band 17 nicht ganz so gut ...

Ostseenebel von Eva Almstädt ist Teil 18 ihrer Pia Korittki Reihe. Diese Ostseereihe besticht durch sympathische Protagonisten, spannenden Fällen und tollen Orten. Nachdem mir Band 17 nicht ganz so gut gefallen hat, war ich auf Band 18 gespannt.

Alva will an der Ostsee einen kurzen unbeschwerten Urlaub erleben. Doch schon am ersten Morgen findet sie im Garten eine Leiche. Der Tote ist der Bürgermeister des Ortes. Wer wollte den Mann tot sehen? Pia beginnt mit ihren Ermittlungen und schon bald tun sich einige Motive und Verdächtige auf. Als Alva dann spurlos verschwindet und eine weitere Frau nicht wie vereinbart auftaucht, wird der Fall noch undurchsichtiger.

Ich bin wieder gut und schnell in das Buch rein gekommen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und leicht. Auch die Beschreibungen des Ortes, der Begebenheiten und Personen ist sehr plastisch und bildhaft. So konnte man sich die Kate und den Ort gut vorstellen.

Der Fall ist gewohnt undurchsichtig und verwirrend. So hat man lange keinen Verdacht wer und was hinter allem steckt. Am Ende wird man dann doch etwas überrascht. Allerdings schafft die Autorin es sehr gekonnt, den Leser alles plausibel und einleuchtend zu beschreiben. Es ist spannend aufgebaut. Der Spannungsbogen ist immer präsent. Leider blieben für mich am Ende aber doch ein paar Fragen offen die nicht geklärt oder nur etwas halbherzig beantwortet wurden. Da hätte ich mir gerne noch etwas mehr Erklärungen gewünscht.

Es war wieder ein Lesegenuss und ich hatte tolle Lesestunden.

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