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Veröffentlicht am 28.09.2018

Madame le Commissaire

Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer
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Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer ist der erste Band einer Serie die in der kleinen beschaulichen, französischen Stadt Fragolin spielt. Es ist eher ein gemütlicher Krimi mit Urlaubsfeeling ...

Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer ist der erste Band einer Serie die in der kleinen beschaulichen, französischen Stadt Fragolin spielt. Es ist eher ein gemütlicher Krimi mit Urlaubsfeeling und Lokalloriot als mit Spannung und Action. Obwohl er zwischendrin schon mal spannende Momente aufweist.

Isabelle Bonnet, Leiterin einer Spezial Einheit in Paris, reist nach einem Bombenattentat in ihre Heimat Fragolin um sich dort von ihren Verletzungen zu erholen. Doch schon am Tag ihrer Anreise erfährt sie von einem Verbrechen. In der Villa eines zurückgezogenen Engländers findet man die Leiche einer jungen Frau. Vom Engländer fehlt jede Spur. Von ihrem Chef wird sie gebeten den Fall zu untersuchen und den Engländer zu finden. Gleichzeitig versucht Isabelle auch noch einen ganz Privaten Fall zu lösen, nämlich den Tot ihrer Eltern.

Der Schreibstil war teilweise etwas gewöhnungsbedürftig da es viele französische Wörter oder Redewendungen mit eingeflossen sind die dahinter nochmal auf Deutsch standen. Das hat den Lesefluss für mich etwas gehemmt. An sich bin ich aber gut in die Geschichte reingekommen und habe mich mit dem Buch wohl gefühlt. Ich bin mit Isabelle auf Ermittlungstour gegangen und habe mich gefragt was hinter allem steckt. Der Autor versteht es den Leser auf eine falsche Spur zu locken um ihn am Ende zu überraschen. So bin ich erst recht spät darauf gekommen wer der Täter war.

Die Charaktere sind authentisch und sympathischen beschrieben. Gerade Isabelle entwickelt sich im Laufe des Buches weiter, und das in eine ganz andere Richtung. Auch ihr Assistent Apollinaire gefiel mir sehr gut. Er war mir von Anfang an sympathisch und hat mich immer wieder zum schmunzeln gebracht. Genauso die Landschaft, obwohl es schon ab und zu störend war, dass das Wasser scheinbar immer azurblau ist. Allerdings spielt der Roman im Sommer und da es sich hierbei um einen leichten sehr gemütlichen Krimi handelt schaue ich da gerne drüber weg.

Veröffentlicht am 28.09.2018

Heute schon für morgen Träumen

Heute schon für morgen träumen
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Heute schon für morgen Träumen von Lori Nelson Spielman ist ein Roman der ich tief berührt hat. Es ist ein Buch was von allem etwas hat, Emotionen, Liebe, Familie, Freundschaft aber vor allem zeigt es ...

Heute schon für morgen Träumen von Lori Nelson Spielman ist ein Roman der ich tief berührt hat. Es ist ein Buch was von allem etwas hat, Emotionen, Liebe, Familie, Freundschaft aber vor allem zeigt es einem das man sein Leben selbst gestallten kann und es auch immer wieder neue Wege gibt.

Emilia ist 30, lebt und Arbeitet in New York in dem kleinen italienischen Laden ihrer Familie. Sie scheint eigentlich glücklich zu sein mit ihrem Leben. Doch dann kommt ein Brief ihrer Tante Poppy. Poppy will das Emilia sie auf eine Reise durch Italien begleitet. Emilia mag ihre lebensfrohe Tante. Aber so einfach kann sie nicht weg. Sie hat Zweifel mitzureisen. Doch Poppy lässt nicht locker und sagt Emilia das sich ihr Leben von Grund auf ändern würde, aber nur wenn sie sich auch mal was trauen würde. Trotz heftigen widerstand von Emilias Nonna Rosa verreist sie mit Poppy. Und diese Reise verändert wirklich alles…

Ich habe schon mehrere Bücher von Lori Nelson Spielman gelesen und war immer begeistert. Sie holt den Leser von der ersten Seite ab und nimmt ihn auf eine Reise mit, die einem nicht mehr los lässt. Gerade durch ihren flüssigen und echt lebendigen Schreibstil fühlt man sich als ob man mittendrin wäre. Die Szenen und Charaktere sind authentisch und sympathisch gezeichnet. Auch weniger sympathisch Charaktere wurden sehr belebt dargestellt.

Die Story gefiel mir auch sehr gut. Gerade da man hier zwei Protagonistinnen auf ihrem Lebensweg begleitet wird das Buch so richtig lebendig. Auf der einen Seite lernt man Emilia kennen die sich in ihr Schicksal die zweitgeborene zu sein ergibt. Und auf der anderen Seite haben wir die lebensfrohe schillernde Poppy die ihr Leben in die Hand genommen hat. Die aber auch sehr viel durchgemacht hat und nach und nach ihre Lebensgeschichte erzählt. Sie verhilft Emilia zu neuem Selbstbewusstsein und dazu ihr Leben zu ändern.

Es gab einige Szenen die mich zum Lachen gebracht haben. Dann gab es aber auch die Schilderungen aus der Vergangenheit die sehr emotional geschrieben waren und einem die Tränen in die Augen schießen lassen. Man fragt sich wie egoistisch und kalt manche Menschen sein können.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich das Ende so schon vorausgesehen hatte fand ich es schlüssig und passend. Ich werde bestimmt weitere Bücher der Autorin lesen.

Veröffentlicht am 21.09.2018

Ohne Spur

Ohne Spur
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Ohne Spur ist der Debütroman von Haylen Beck. Hinter diesem Pseudonym versteckt sich der erfolgreiche Krimiautor Stuart Neville. Sein Debüt Ohne Spur ist ein spannender und lesenswerter Thriller. Er besticht ...

Ohne Spur ist der Debütroman von Haylen Beck. Hinter diesem Pseudonym versteckt sich der erfolgreiche Krimiautor Stuart Neville. Sein Debüt Ohne Spur ist ein spannender und lesenswerter Thriller. Er besticht durch einen tollen Schreibstil und einer Story die niemanden kalt lässt.

Audra ist mit ihren zwei Kinder auf dem Weg von New York nach San Diego. Audra hat sich von ihrem gewalttätigen Mann getrennt und ist nun auf der Flucht vor ihm und der Jugendbehörde. Mitten in der Wüste von Arizona wird sie von der Polizei angehalten. Bei der Durchsuchung wird Marihuana gefunden was Audra nie gesehen hat. Sie wird verhaftet und von ihren Kindern getrennt. Was nun folgt ist der schlimmste Albtraum. Kurz nach der Verhaftung behauptet die Polizei das Audra keine Kinder dabei hatte. Audras Wort steht gegen dass des Sheriffs. Niemand will ihr glauben und die Beweise sind gegen sie. Doch einen Mann gibt es der ihr glaubt. Kann er ihr auch helfen?

Der Schreibstil ist leicht und flüssig wodurch sich das Buch schnell und gut lesen lässt. Gerade durch die eher kurzen Kapitel und die verschiedenen Perspektiven, aus denen die Geschichte geschildert wird, kommt schon zu Anfang Spannung auf und bleibt bis zum Schluss erhalten. Es wird aus der Sicht von Audra, Sean, Sheriff Whiteside und Danny geschildert. So bekommt man einen tieferen Einblick in die Geschichte und was alles im Hintergrund geschieht was die anderen gar nicht mit bekommen.

Die Charaktere sind authentisch und sehr lebendig. Man leidet mit den Protagonisten mit und hofft das alles gut ausgeht. Insbesondere mit Audra leidet man mit. Gerade wenn man selbst Kinder hat kann man sich gut in ihre Situation reinfühlen. Audra hat in ihrem Leben wirklich viel durchgemacht und sich aus dem Sumpf rausgezogen in dem sie war. Sie ist eine starke Frau und hat auch eine durchsetzende Persönlichkeit. Auch mit ihren Kinder Sean und Louisa leidet man mit. Was die beiden durchmachen sollte kein Kind erleben. Das der 10 jährige Sean über sich hinauswächst und sehr erwachsen wirkt liegt nicht nur an der Situation sondern auch an der Vorgeschichte.

Es ist wirklich ein sehr lesenswertes, spannendes Buch was ich nur weiterempfehlen kann.

Veröffentlicht am 14.09.2018

Cherringham Die verfluchte Farm

Cherringham - Folge 06
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Cherringham - Die verfluchte Farm ist wieder ein Cosy Krimi von dem Autorenduo Matthew Costello und Neil Richards. Bisher war ich immer begeistert von den Hörbüchern. Dieses hier hat mir nicht so gut gefallen ...

Cherringham - Die verfluchte Farm ist wieder ein Cosy Krimi von dem Autorenduo Matthew Costello und Neil Richards. Bisher war ich immer begeistert von den Hörbüchern. Dieses hier hat mir nicht so gut gefallen was aber eher am Thema lag. Ich bin nicht der Typ der verfluchte Orte und Geisteraustreibung glaubt.

Mabbs Farm liegt oberhalb von Cherringham und seit einiger Zeit passieren dort unheimliche und unerklärliche Dinge. Die junge Familie ist mit den Nerven am Ende und im Ort erzählt man sich Gruselgeschichten über einen Fluch aus dem 17 Jahrhundert. Dieser handelt von schlechter Ernte, kranken Tieren und Feuer auf der Farm. Alles was Charlie und seiner Familie widerfährt. Jack und Sarah glauben beide das etwas anderes hinter allem steckt.

Das Hörbuch hört sich schnell und angenehm, gerade durch die ruhige Art von Sabina Godec die dem ganzen Leben gibt. Wie ich oben schon schrieb lag mir das Thema nicht ganz, was aber nicht weiter störte um mit Jack und Sarah zu ermitteln. Es war eine gewisse gruselige Stimmung wahrzunehmen und spannend war es im Grunde auch.

Was mir an den Hörbüchern immer wieder gefällt ist das er Charme hat. Es ist ein gemütlicher Krimi ohne viel Blutvergießen bei dem man seine eigenen grauen Zellen mit anstrengt um dem mysteriösen auf die Spur zu kommen.

Veröffentlicht am 12.09.2018

Wir sehen uns im Sommer

Wir sehen uns im Sommer
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Wir sehen uns im Sommer von Åsa Hellberg ist eine berührende Geschichte über Freundschaft und Liebe. Ein toller Frauen-/Sommerroman. Der einem verdeutlicht wie wichtig Freundschaft im Leben ist.

Nach ...

Wir sehen uns im Sommer von Åsa Hellberg ist eine berührende Geschichte über Freundschaft und Liebe. Ein toller Frauen-/Sommerroman. Der einem verdeutlicht wie wichtig Freundschaft im Leben ist.

Nach dem Tot ihrer Freundin Sonja bekommen Magann, Rebecka und Suanne einen Brief der auf weitere Briefe und eine Aufgabe beinhaltet. Mit jedem Brief offenbart Sonja ihren Freundinnen ihre ganz eigene und geheime Liebesgeschichte. Und sie bekommen die Aufgabe ihre Asche an den verschiedensten Orten zu verstreuen. Alle drei Frauen vermissen Sonja, haben aber auch ihre eigenen Sorgen und Probleme trotzdem machen sie die Reise, die am Ende alles verändert.

Ich habe das Hörbuch sehr genossen, es war sehr leicht rein zu kommen. Auch wenn die Idee der Geschichte nicht neu ist, war sie doch wunderbar umgesetzt. Das Buch hat alles was ein Frauenroman haben sollte, Witz, Charme, Emotionen, Verwirrungen und Liebe. Gerade die verschiedenen Probleme waren sehr authentisch beschrieben. Auch hat die Leserin Hanna Granz dazu beigetragen das es sehr schöne Hörstunden wurden. Sie hat eine angenehme ruhige Stimme der man gut folgen konnte.

Was mich etwas gestört hat, waren die abrupten Wechsel der Szenen. Man wurde ohne Vorwarnung in eine neue Szene versetzt, was gerade beim Hören etwas verwirrend ist. Außerdem fand ich die ständigen Anspielungen auf das Sexleben der Frauen etwas zu viel des guten. Klar hat man mit 50 noch Sex, aber das was hier geschildert wurde war dann doch etwas arg viel und übertrieben.

Ansonsten gibt es eine klare Lese-/Hörempfehlung von mir.