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Veröffentlicht am 29.03.2025

Achtsame Ermittlungen

Bunburry - Achtsame Ermittlungen
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Bunburry Achtsame Ermittlungen von Helena Marchmont ist Band 18 der Bunburry Ein Idyll zum Sterben Reihe. Dabei handelt es sich um eine sympathische und kurzweilige Cosy Crime Reihe. Die Teile sind in ...

Bunburry Achtsame Ermittlungen von Helena Marchmont ist Band 18 der Bunburry Ein Idyll zum Sterben Reihe. Dabei handelt es sich um eine sympathische und kurzweilige Cosy Crime Reihe. Die Teile sind in sich abgeschlossen und können gut separat gelesen werden.

In Bunburry läuten die Hochzeitsglocken, doch das unbeschwerte Fest wird durch einen Brandanschlag gedämpft. Während das Dorf bei der Hochzeitsfeier ist wird versucht das Haus von Rakesh anzuzünden. Zudem gibt es häufiger Fremdenfeindliche Äußerungen und Diskussionen. Die Polizei ermittelt, aber auch das Bunburry Trio ermittelt und bekommt aus einer ungeahnten Richtung Unterstützung.

Ich habe das Buch wieder als Hörbuch gehört. Dieses wurde wieder gewohnt gut von Uve Teschner eingelesen. Man kann ihm und der Geschichte gut folgen. Er spielt gekonnt mit seiner Stimme und bringt so leben und Abwechslung in die Geschichte.

Der Schreibstil war wieder gewohnt leicht und flüssig. Ich bin wieder sehr schnell in das Buch rein gekommen und konnte ihm auch gut folgen. Es besticht durch sympathische, etwas kauzigen Protagonisten und einem kleinen charmanten Ort. Der Fall an sich hat spannende Aspekte und ein aktuelles Thema. Zudem gibt es auch immer wieder Anhaltspunkte bei denen man miträtseln kann. Allerdings konnte mich das Buch diesmal nicht ganz überzeugen. Es gab mir einfach zu wenig gemeinsames Zusammenarbeiten vom Bunburry Trio. Am Ende wird der Täter mehr durch Zufall überführt als durch Ermittlungsarbeit. Auch das Motiv fand ich etwas bizarr, aber es passt irgendwie zu dem Genre und zu der Krimireihe.

Es ist wieder ein netter, unterhaltsamer Cosy Krimi gewesen den man gut zwischendurch hören konnte.

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Veröffentlicht am 27.03.2025

So ein Schlamassel

Gregs Tagebuch 19 - So ein Schlamassel!
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So ein Schlamassel von Jeff Kinney ist Band 19 der Gregs Tagebuch Reihe. Alle Bücher sind in sich abgeschlossen, haben ein eigenes Thema und können gut separat gelesen werden. Das Buch ist eine tolle Kombination ...

So ein Schlamassel von Jeff Kinney ist Band 19 der Gregs Tagebuch Reihe. Alle Bücher sind in sich abgeschlossen, haben ein eigenes Thema und können gut separat gelesen werden. Das Buch ist eine tolle Kombination aus Comic und Roman. So ist es auch für Lesemuffel interessant.

Greg freut sich schon auf die Sommerferien, doch es kommt anders als gedacht. Statt mit seinem Freund Rupert abzuhängen, heißt es Familienurlaub auf Insel Knitterfels. Seine Oma und unangefochtene Herrscherin der Familie schickt ihre Töchter gemeinsam in den Urlaub. In dem viel zu kleinen Haus und bei er Hitze kommt es zu einigen Turbulenzen. Und so manches Familiengeheimnis sollte besser geheim bleiben.

Wir kennen jeden Band der Reihe und freuen uns immer wieder auf das Lesen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, leicht und kindgerecht. Die Schrift hat eine angenehme Größe und lässt sich gut lesen. Die Illustrationen sind unterhaltsam, witzig und bieten Abwechslung, sie unterstreichen zudem die Geschichte. Das Buch bietet Kindern Spaß, Spannung, skurrile Handlungen und mehr. Egal welches Alter man hat, der Autor schafft es eine große Bandbreite an Menschen anzusprechen und mit seinen Büchern vom Alltag abzulenken.

Unser Sohn liest gerne und viel. Das Buch hat er an zwei Nachmittagen durch gelesen gehabt. Danach hat er es noch einmal gemeinsam mit mir gelesen. Er fand die Geschichte lustig und gut verständlich. Er hatte nach dem Cover allerdings eine etwas andere Geschichte erwartet, in der es etwas mehr um Spaghetti und Fleischbällchen geht. Das Thema findet zwar seinen Platz und ist im Prinzip wie ein roter Faden in dem Buch vorhanden, aber manchmal deckt sich das nicht ganz mit den eigenen Vorstellungen.

Uns konnte das Buch wieder gut unterhalten. Es ist lustig, unterhaltsam, spannend und absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Hast du Zeit?

Hast du Zeit?
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Hast du Zeit? von Andreas Winkelmann ist ein Thriller der sich rund um das Thema Zeit dreht. Ich fand die Idee des Buches interessant, allerdings konnte es ich nicht ganz abholen.

Ein Serienkiller treibt ...

Hast du Zeit? von Andreas Winkelmann ist ein Thriller der sich rund um das Thema Zeit dreht. Ich fand die Idee des Buches interessant, allerdings konnte es ich nicht ganz abholen.

Ein Serienkiller treibt sein Unwesen, doch niemand weiß es. Er hat eine Liste und die muss er abarbeiten. Seine Intervention, man hat ihm Zeit gestohlen und die holt er sich zurück. Er entführt Menschen und tötet sie um sich die Zeit zurück zu holen.

Das Hörbuch wurde von Charles Rettinghaus gut eingelesen. Er hat eine angenehme Vortragsweise und spielt mit seiner Stimme um der Geschichte tiefe und Spannung zu verleihen.

Der Plot hörte sich total interessant an und ich war auf den Thriller gespannt. Die Thematik der Zeit fand ich recht interessant und es zieht sich durch das gesamte Buch. Der Autor erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und so bekommt man auch Einblicke in die Gedanken des Täters. Dies bringt eine gewisse Spannung in die Geschichte.

Ansonsten wirkte das Buch etwas durcheinander auf mich. Es gibt viele Handlungsstränge die scheinbar nichts mit einander zu tun haben und auf den ersten Blick absolut keinen Zusammenhang. Erst ca ab der Hälfte des Buches gibt es leichte Verknüpfungen die einem zeigen wohin die Geschichte gehen mag. Es wirkt alles unrealistisch und konstruiert. Auch dass die Polizei bei einer Entführung scheinbar nichts tut und zivil Personen, eher durch Zufall auf einen Serienmörder stoßen und den Fall lösen ist unglaubwürdig.

Das Hörbuch lässt sich gut hören und hat auch spannende Aspekte, ganz abgeholt und überzeugt hat es mich leider nicht.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Jeder im Zug ist verdächtig

Die mörderischen Cunninghams. Jeder im Zug ist verdächtig (Die mörderischen Cunninghams 2)
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Die mörderischen Cunninghams Jeder im Zug ist verdächtig von Benjamin Stevenson ist ein Krimi der etwas anderen Art. Hierbei handelt es sich um Band 2, den ersten Teil kenne ich nicht und kann sagen, dass ...

Die mörderischen Cunninghams Jeder im Zug ist verdächtig von Benjamin Stevenson ist ein Krimi der etwas anderen Art. Hierbei handelt es sich um Band 2, den ersten Teil kenne ich nicht und kann sagen, dass man es auch nicht muss. Die Bücher sind in sich abgeschlossen und können gut separat gelesen werden. Mich konnte der zweite Teil aber nicht überzeugen.

Ernest Cunningham ist im Zugzwang, nachdem sein erster Krimi ein Bestseller wurde ist er auf der Suche nach einer neuen Inspiration. Als er zu einem Krimifestival eingeladen wird erhofft er sich diese zu finden. Er ist mit anderen Autoren im Zug durch den australischen Outback unterwegs. Als tatsächlich ein Mord geschieht hat Ernest seine Inspiration und er will den Fall auch aufklären. Doch welchen seiner Kollegen kann man wirklich trauen?

Der Schreibstil des Buches ist recht gewöhnungsbedürftig. Das Buch ist in der Ich Form geschrieben und der Erzähler erzählt die Geschichte in der Vergangenheitsform. Dies ist nicht mal das was mich störte, was ich extrem störend fand und meinen Lesefluss hinderte waren die Einwürfe an den Leser. Hinweise wie man einen Krimi zu schreiben hat, auf was man hier und da achten muss, wie oft der Täter namentlich erwähnt wird usw. Mir hat es so die Freude am Buch genommen. Es kam dadurch keine echte Spannung auf und ich habe mich mehr durch das Buch gequält.

Warum ich zu dem Buch gegriffen habe, war die Ankündigung das es Fans von Mord im Orientexpress und Knives Out gefallen würde. Dies macht für mich ein Buch zu etwas interessantem. Allerdings hat hier jemand sehr hoch gestapelt und ist in meinen Augen tief gefallen. Denn es hatte nichts mit diesen beiden Werken gemein.

Aus der Story hätte man was machen können, so war es für mich nur ein langweiliges Buch bei dem ich häufiger ans abbrechen gedacht habe und immer die Hoffnung hatte dass der Autor noch die Kurve bekommt. Ich hatte keine Lust mit zu rätseln und den Täter zu finden. Am Ende war es mir sogar fast egal wer es weswegen getan hat. Es war einfach nur langatmig und konstruiert.

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Veröffentlicht am 14.03.2025

Die kleine Villa in Italien

Die kleine Villa in Italien
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Die kleine Villa in Italien von Julie Caplin ist Band 11 ihrer Romantic Escape Reihe. Ich liebe diese Reihe und habe mich total auf das Buch gefreut. Die Bücher sind alle in sich abgeschlossen und können ...

Die kleine Villa in Italien von Julie Caplin ist Band 11 ihrer Romantic Escape Reihe. Ich liebe diese Reihe und habe mich total auf das Buch gefreut. Die Bücher sind alle in sich abgeschlossen und können gut separat gelesen werden. Es ist ein leichter Wohlfühl- Sommerroman der sich gut lesen lässt.

Lia ist Künstlerin, sie steckt momentan in einer Sackkasse. Sie hat einen tollen Auftrag aber keine Inspiration dafür. Zudem hat sie gerade erfahren dass ihr leiblicher Vater ein berühmter italienischer Hollywood Star ist. Kurzentschlossen reist sie nach Italien an die Amalfiküste. Dort erhofft sie die nötige Ruhe, Inspiration und ihren Vater zu finden. Doch sie hat nicht mit einem ziemlich misstrauischen Stiefsohn gerechnet der ihr das Leben eher noch erschwert. Doch umso länger Lia bleibt umso näher kommen sich die beiden.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Ich mag die bildhafte Sprache der Autorin, man kann sich alles so gut vorstellen. Sie schafft es den Flair der jeweiligen Länder und die kulinarischen Erlebnisse einzufangen und an den Leser zu transportieren. Jedes Land der Bücher ist eine Reise wert, aber auf das Italien Buch habe ich mich besonders gefreut. Ich liebe die Amalfiküste und sie ein absoluter Sehnsuchtsort für mich. Obwohl ich noch nie da war, habe ich schon so viel darüber gelesen und mit jedem Buch wird die Sehnsucht größer. Julie Caplin beschreibt die Orte, die Personen und Gerichte sehr bildhaft. Man riecht und schmeckt quasi die Zitronen, das Eis, das Meer die Pasta und noch so viel mehr.

Auch die Protagonisten sind alle sehr gut ausgearbeitet und sympathisch. Teilweise nervten zwar die Vorurteile die Raph Lia gegenüber hat, aber man kann ihn und seine Sorgen irgendwann nachvollziehen und verstehen. Obwohl hier wirklich eine große Portion Vertrauen fehlt.

Die Geschichte ist zwar vorhersehbar und man weiß schon am Anfang eigentlich wie es ausgehen wird, aber in einem leichten Wohlfühlroman erwartet man es ja auch schon fast so.

Das Buch bietet viele sympathische und sehr authentische Protagonisten, eine leichte Sommergeschichte, Missverständnisse, Vorurteile und ganz viel italienischen Flair und kulinarische Leckereien. Ein tolles Buch für zwischendurch, das sich wunderbar lesen lässt und einem zum Träumen einlädt.

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