Das Vermächtnis der Gräfin
Das Vermächtnis der GräfinInhalt:
Ein altes Erbe, ein gut gehütetes Familiengeheimnis und zwei Freundinnen, die alles daran setzen, Licht ins Dunkel zu bringen
Die Familie von Barthow hat ihre glanzvolle Zeit schon lange hinter ...
Inhalt:
Ein altes Erbe, ein gut gehütetes Familiengeheimnis und zwei Freundinnen, die alles daran setzen, Licht ins Dunkel zu bringen
Die Familie von Barthow hat ihre glanzvolle Zeit schon lange hinter sich. Denn sie verdankte ihren Reichtum einem Edelstein, der seit Generationen verschwunden ist. Als die Familienälteste stirbt, droht ein lang gehütetes Geheimnis ans Licht zukommen. Durch Zufall geraten die Freundinnen Freya und Sevim mitten in die Suche nach dem Familienerbstück. Aber nicht alle Familienmitglieder sind glücklich über ihre Einmischung. Können Freya und Sevim die Rätsel der Vergangenheit lösen und so die Zukunft lenken?
Meinung:
Cover u. Klapptext:
Das Cover ist recht farbenfroh und zeigt eine schöne Landschaft und ein Gebäude, das durchaus das Anwesen der von Barthows sein könnte. Es passt und ist ein Hingucker.
Der Klapptext macht neugierig und verspricht eine Spannende Geschichte
Charaktere:
Hier muss ich sagen, das ich mir gerne ein Personenverzeichnis gewünscht hätte, wo man ab und zu nachschauen kann, denn man kommt schon das ein oder andere mal durcheinander und es viel mir Teilweise etwas schwer, die Personen zu behalten und einzuordnen.
Ansonsten- ich konnte mir leider zu den meisten kein Bild machen, vorstellen wie sie aussehen und wie sie wohl sind, viel mir schwer.
Aber es gibt eine Person, die wirklich gut gelungen ist.
Bernd--- der misteriöse, geheimnisvolle Freund der beiden Freundinnen. Er hilft ihnen beim suchen und lösen des Rätzels. Er ist mir bis zum Ende irgendwie ein wenig suspekt. Verschwindet, verkleidet sich dauernd und kann so ziemlich alles und hat immer einen Plan. Er scheint wohl auch irgenwie kriminell zu sein, so kommt es mir jedenfalls vor. Er ist gut gelungen.
Zur Geschichte selber:
Der Prolog hat mir sehr gut gefallen. Ich kam mir gleich vor, als ob ich bei einem Edgar Wallace Film wäre, wo alle versammelt sind und auf ihr Erbe warten. In einer anderen Zeit.
Ab dem Ersten Kapitel gibt es dann einen Zeitsprung und alles fängt mit den Freundinnen an.
Es gibt Einblicke zu ziemlich vielen Personen, es wird abwechselnd aus verschieden Perspektiven geschildert, was ich gut finde, denn so hat man Einblicke aus den verschiedenen Blickwinkeln. Es gibt aus Zeitsprünge zurück, durch Briefe, die immer wieder mal gelesen werden.
Es wird von vergangen Zeiten berichtet, wo die Adelsfamilie noch Reich war, Ansehen hatte, wo Partys gefeiert wurde und ihnen ein ganzes Schloss gehörte. Das alles ändet sich mit dem Testament der letzten Gräfin.
Es ist eine spannende Dedektiv Geschichte, die von Seite zu Seite spannender wird. Die Jagd nach dem verschwundenem Collier und dem roten Stein nimmt fahrt auf und nicht jeder ist glücklich über den Verlauf des ganzen. Es werden alte Geschichten aufgedeckt, so manches Unrecht und eine heimliche Liebe.
Zwischendurch hatte ich zwar das Gefühl das sich das ganze etwas zieht und teilweise fand ich es irgendwie zu schnell, zu sachte und einfach, aber dann gab es auch wieder spannende Stellen, wo ich es recht toll fand.
Es gab auch stellen, wo ich mich fragte, wie war das? Wie kam die Schatulle, mit der ja alles anfing, auf den Flohmarkt? Wer genau ist dieser Bernd und was treibt er die ganze Zeit? Warum, wieso.... So einiges ist unklar und auch manches nicht ganz verständlich.
Das Ende war gut gewählt, obwohl es dann doch irgendwie zu plötzlich und schnell kam, Auch vielleicht etwas einfach???
Die Geschichte ist als Krimi eingestuft, was ich persönlich jedoch falsch finde. Für einen Krimi ist es für mich nicht "Krimi" genug. Eher ein Roman mit Dedektiv Arbeit-- so in etwa.
Fazit:
Eine Tolle Geschichte, an der man aber dran bleiben sollte...