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Veröffentlicht am 17.01.2020

Ice - Hüter des Nordens

Ice - Hüter des Nordens
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Die junge Cassie lebt mit ihrem Vater auf einer Forschungsstation in der Arktis. Ihre Mutter ist angeblich bei ihrer Geburt gestorben, doch Cassie wächst mit rätselhaften Geschichten über ihren Tod auf. ...

Die junge Cassie lebt mit ihrem Vater auf einer Forschungsstation in der Arktis. Ihre Mutter ist angeblich bei ihrer Geburt gestorben, doch Cassie wächst mit rätselhaften Geschichten über ihren Tod auf. Kurz vor Cassies achtzehntem Geburtstag kommt es zu einer merkwürdigen Begebenheit: Cassie trifft auf einen Eisbären, der zu ihr spricht und ihr berichtet, dass die alten Legenden wahr sind. Ihre Mutter ist noch am Leben und wird in der Festung der Trolle gefangen gehalten. Doch um sie zu befreien, muss Cassie den Eisbären heiraten, der sich des Nachts in einen Menschen verwandelt. Zwischen Cassie und dem magischen Wesen entwickelt sich eine zarte Liebe, die jedoch von einem geheimnisvollen Fluch bedroht wird.


Meinung:

Hier bin ich mir zum ersten mal nicht einig mit mir selber, wie ich die Geschichte finde. Sehr toll oder eher nicht.

Aber fang ich mal mit dem positiven an:

Das Cover ist mega toll. Es ist wirklich unglaublich gut gelungen und ich muss dazu ein sehr großes Lob aussprechen. Ein absoluter Blickfang.

Dann der Klapptext- der macht wirklich neugierg auf das ganze.

Die Idee zu der Geschichte erinnert mich zwar ein klein wenig an den Goldenen Kompass und an die Schneekönigin, trotzdem finde ich die Idee dazu auch wirklich gut. Mal eine Geschichte zu lesen, die in der Arktis spielt, ist mal was anderes.

Dann der Mut von Cassie, der ist ebenfalls sehr beeindruckend. Sie überwindet viele Gefahren, Trotzt große Hürden und gibt nie auf, nur um ihren "Bär" aus der Trollfestung zun retten.

Auch die beschreibungen des ganzen ist gut gelungen und besonders die Eisbären fand ich gut.


Aber hier hört es dann auch auf.

Beim Schreibstil muss ich sagen, das hin und wieder Fehler bei der Grammatik und beim zusammenbau des Satzes sind, die mich persönlich aber nicht so sehr gestört haben.

Auch fand ich das ganze in der Mitte- auf der Reise von Cassie- manchmal etwas langweilig. Mir fehlte hier tatsächlich die Spannung.


Die Caraktere lernt man schlecht kennen und viele spielen eher im Hintergrund mit. Ich wurde irgendwie nicht wirkich warm mit denen.


Cassie ist für mich ein unreifes, stures Kind, das oft unüberlegt und störrisch handelt. Mit ihren gerade 18 Jahren ist sie es ja auch irgendwie noch. Ein halbes Kind und keine reife Erwachsene.

"Bär" empfinde ich zwar sympatisch, er trägt viel Verantwortung- die er sehr gewissenhaft erfüllt, aber auch er handelt manchmal egoistisch, finde ich. Nur damit seine Art von Beschützern nicht ausstirbt, macht er Cassie ein Kind, ohne das sie es will. Natürlich ist sie sauer und will dieses Kind nicht und Bär denkt auch noch sie sei glücklich darüber.

Bitte---- eine gerade 18 jährige, die ihn geheiratet hat, nur damit ihre verschollenene Mutter endlich frei kommt-- soll für ewig bei ihm bleiben und Mutter sein??


Übriegens Mutter- zu ihrer Geschichte muss ich sagen, das kam mir irgendwie viel zu kurz vor. Schließlich wächst Cassie mit einer Geschichte auf, die ihre Mutter betrifft und Cassie geht den Handel mit Bär ein nur damit sie nach all den Jahren endlich frei kommt. Das ist doch ein großer Bestandteil dieser Geschichte, dann hätte sie auch mehr Beachtung bedarft.

Cassie macht einen schweren Fehler und Bär wird von den Trollen entführt. Sofort bereut sie alles und will ihn zurück. Dieses hin und her fand ich manchmal als entscheidung eines unreifen Kindes. Mal sie sie wütend und will nur nach hause, dann wieder will sie bei ihm beliben....

Auf ihrere Reise zu der Trollfestung überwindet sie zwar sehr viel, aber sie begiebt sich oft in große Gefahren und oft vergißt dabei, das sie schwanger ist. Hier ist für mich auch hin und wieder so einiges unlogisch. Eine normal schwangere Frau hätte das alles nicht überstanden ohne das Kind zu verlieren- aber wir sind her ja auch in einer Fantasygeschichte. Da ist alles möglich.


Das Ende war für mich zwar schon fast vorhersehrbar, aber auch irgendwie zu kurz. Hier hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Evtl. einen Einblick in die Zukunft der drei. Wird Cassie tatsächlich für ewig bei Bär bleiben? alleine mit dem Kind in einem Eisschloss? Und was ist mit ihren Eltern? die machen sich doch bestimmt sorgen um ihr Kind?


Fazit:

Eine tolle Grundidee mit einem unheimlich, tollen Cover, aber es ist noch ausbaufähig...


Von mir 3,5 Sterne

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Veröffentlicht am 17.01.2020

Schneeflockenträume

Schneeflockenträume
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Inhalt:

Josie hat ihren großen Traum wahr gemacht: Sie hat einen Job als Köchin in einem von Seattles angesagtesten Restaurants ergattert! Doch zuerst geht sie für eine Saison nach Alaska, um im Örtchen ...

Inhalt:

Josie hat ihren großen Traum wahr gemacht: Sie hat einen Job als Köchin in einem von Seattles angesagtesten Restaurants ergattert! Doch zuerst geht sie für eine Saison nach Alaska, um im Örtchen Ponder in einer Lodge zu arbeiten. Dort verliert Josie ihr Herz – an die wilde, schöne Landschaft Alaskas, und auch Palmer, ein Kunstschmied, mit dem sie sich angefreundet hat. Es fällt ihr nicht leicht, Abschied zu nehmen. Trotzdem reist sie schließlich zurück nach Seattle. Gerade in der Weihnachtszeit jedoch merkt sie, dass ihre Entscheidung vielleicht nicht die beste war. Und dann steht Palmer auf einmal vor ihrer Tür …


Meinung:

Erst einmal zum Cover. Es ist wirklich total schön, es ist so herrlich Winterlich und passt perfekt zu Weihnachten und den Winter.


Der Schreibstil ist gut, er läßt sich gut lesen, man hat schnell so einige Kapitel durch und da das Buch nicht gerade groß und dick ist, liest es sich super schnell durch. Es liest sich abwechselnd aus Josies und Palmers sicht, so bekommt man gut mit was jeder denkt und fühlt.


zu der Geschichte selber: sie hat mir total gut gefallen und ich bin schnell eingetaucht in die Winterliche Kälte Alaskas und dem Zwiespalt zwischen Karriere und Liebe. Zwar ist es nicht unbedingt etwas neues und schnell weiß man wo das ganze hin geht, es ist trotzdem gut gelungen.


Ja, Josie muss sich entscheiden, zwischen der Liebe zu Palmer und dem einsamen Leben in Ponder- wo es im Winter total einsam ist und ihrem Traumberuf einer Spitzenköchin in einem Nobelrestaurant in Seattle.

für ist steht es schnell fest, sie will ihren Traum wahr machen, denn das einsame Leben in Alaska ist nichts für sie. Da kann die Liebe zu Palmer auch nichts machen.

aber schnell kommt sie in die Realität an, merkt das der Traumberuf Stressig ist und doch nicht das ist , was sie sich ertrräumt hat. Aber kann sie zurück? In die einsamkeit? Schließlich ist kochen das größte für Josie. und dann steht Palmer kurz vor Weihnachten vor ihr, im Restaurant. Und wieder stellt sie sich die Frage, ist es das was sie wirklich will?

Mit dabei ist Jack, das Urgestein Alaskas und will ebenfalls Josie zurück. Aber für ihn zählen Josies Kochkünste, denn Jack denkt den ganzen Tag nur ans Essen.

Jack mochte ich sofort. Er tritt nicht nur einmal ins Fettnäpfchen und bringt so öfters einen zum Kopfschütteln, aber man kann ihm nicht böse sein, denn so ist er nun einmal. Für ihn zählt nur das dass Essen auf den Tisch steht und das Josie es ihm kocht...Er ist lustig, heiter und ein liebenswürdiger Brummbär. Auch seine Tipps sind nicht immer unbedingt zu empfehlen.


Palmer ist eher etwas still, ruhig und zurückhaltend, aber auch ihn kann man schnell mögen.

So sind mir schnell alle Charaktere ans Herz gewachsen. Auch die anderen.


Die Beschreibungen von Alaska und das drumherum war schon recht gut und es hat mir gefallen, jedoch hätte ich mir hier etwas mehr von Land und Leute kennen lernen wollen.


Das Ende der Geschichte fand ich gut, so sollte es auch sein. Den kleinen Einblick in die Zukunft der beiden fand ich ebenfalls gut gelungen. eine gute Allternative für alle.


Fazit:

eine schöne Geschichte, hat mir gut gefallen....

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Veröffentlicht am 22.11.2019

Der Fluch der sechs Prinzessinnen

Der Fluch der sechs Prinzessinnen (Band 4): Eispalast
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Inhalt:

Zwei Seelen, getrennt und verirrt. Der Weg durchs ewige Eis wird von Federn getragen …
So beginnen die Flüche der Zwillingsschwestern Penelopé und Genevieve, welche die beiden Prinzessinnen in ...

Inhalt:

Zwei Seelen, getrennt und verirrt. Der Weg durchs ewige Eis wird von Federn getragen …
So beginnen die Flüche der Zwillingsschwestern Penelopé und Genevieve, welche die beiden Prinzessinnen in ewige Kälte verbannt haben. Während Genevieve auf eigene Faust versucht, einen Weg durch die eisige Einöde zu finden und ihren Fluch zu brechen, erhält Penelopé eine Gelegenheit, die ihr helfen könnte, ihr Rätsel zu lösen. Oder ist es Zufall, dass ausgerechnet sie vom Schneekönig in den Eispalast eingeladen wird, der normalerweise keinem Menschen zugänglich ist?


Meinung:

Ein wirklich tolles Cover, es fällt auf und ist gleich im Blickfang. Die Farben sind passend zu der Geschichte gut gewählt.


Hier lesen wir den 4. Teil von" Fluch der sechs Prinzessinnen.

Zwar sollte man schon mit dem ersten Teil beginnen zu lesen, aber ich finde man kann auch unabhängig vonaneinader die Teile lesen, da jeder Band sich um eine andere Schwester und ihr Fluch handelt.


Es ist eine tolle Märchenadaption und passt wunderbar in die Weihnachts/Winterzeit. Es ist spannend, interessant und es macht spaß zu lesen. Man kann abtauchen und träumen.

Trotzdem fehlte mir hin und wieder etwas mahr Spannung und etwas mehr aufregendes.

Die Charaktere sind gut gewählt und sympatisch. Oft fand ich Penelope etwas besser als ihre Schwester, aber beide sind für sich ein toller Charakter. Ebenso die anderen Charaktere - Pale, Kjer, u.a. - sie sind alle gut gewählt, toll ausgearbeitet und sympatisch- zum Teil.


Die Kapitel sind recht kurz, so kann man schnell einige lesen und ruckzuck hat man das ganze durch.

Die Abwechselnde Sicht der beiden Schwestern gibt einen Einblick in ihre Gedanken und Handeln, so bekommt man gut mit, was diejenige tut und fühlt.


Im großen ganzen ist das ganze eine tolle Geschichte, in die man wunderbar eintauchen kann.

Lediglich das Ende har mir nicht 100% gefallen. Ich hoffe, im nächsten Teil wird noch einiges geklärt, was für mich offen blieb.


Auf jedenfall sollte man alle Teile lesen, da es eine wirklich tolle Reihe ist.



Veröffentlicht am 09.11.2019

Rulantica - Die verborgene Insel

Rulantica (Bd. 1)
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Inhalt:

Meermädchen Aquina hat sich schon immer anders gefühlt, als die übrigen Meermenschen auf Rulantica. Kurz nach ihrem zwölften Geburtstag erfährt sie das Unglaubliche: sie hat einen Zwillingsbruder. ...

Inhalt:

Meermädchen Aquina hat sich schon immer anders gefühlt, als die übrigen Meermenschen auf Rulantica. Kurz nach ihrem zwölften Geburtstag erfährt sie das Unglaubliche: sie hat einen Zwillingsbruder. Mats, ein Menschenjunge! Und er befindet sich in großer Gefahr. Für Aquina gibt es kein Halten mehr, sie muss ihre wahre Familie finden, bevor es zu spät ist.
Mats ist in einem Waisenhaus aufgewachsen, seit er als Findelkind am Strand aufgelesen wurde. Schon immer fürchtet er sich vor dem Meer und dem Wasser. Doch er ahnt nicht, dass er bald in das größte Abenteuer seines Lebens eintauchen wird!

Mit ihrem Zusammentreffen erfüllen Mats und Aquina eine jahrhundertealte Prophezeiung der nordischen Götter – und dies kann die Rettung, aber auch den Untergang für die gesamte Inselwelt Rulanticas bedeuten …


Meinung:

Ein wirklich tolles Buch für Jung und alt.

Erst einmal das Cover- es ist wirklich wunderschön. Bunt, mit leichtem Schimmer und kleinen Erhebungen drauf, wenn man mit dem Finger drüber fährt.

Das innere des Buch ist auch Blickfang, mit bunten Bildern und teilweise bunten Seiten. Dieses Buch macht sich gut im Regal und es in den Händen zu halten, macht Freude.


Die Geschichte ist toll ausgedacht, die Charaktere sind sympatisch und Kinder könnten sich darin wieder finden. Denn die Kinder Mats und Finja/Aquina suchen ihre Familie, sie halten zusammen und kämpfen dabei gegen das böse.

Alles natürlich in Kindlicher Version.

Am besten hat mir natürlich der Tintenfisch Snori gefallen, er ist lustig und immer da, wenn die Kinder ihn brauchen.


Es wird trubulent, spannend, aufregend und sehr zum mitfiebern.

Das lesen hat Spaß gemacht und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.


Ein wirkllich gelungenes Werk für Jung und Alt.

Veröffentlicht am 09.11.2019

Der Untergang der Könige

Der Untergang der Könige
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Inhalt:

Jenn Lyons eröffnet mit »Der Untergang der Könige« ein großes Epos um einen Jungen, der mitten hinein gerät in die Konflikte zwischen Adelshäusern, Zauberern und Dämonen. Hängt von ihm das Schicksal ...

Inhalt:

Jenn Lyons eröffnet mit »Der Untergang der Könige« ein großes Epos um einen Jungen, der mitten hinein gerät in die Konflikte zwischen Adelshäusern, Zauberern und Dämonen. Hängt von ihm das Schicksal des ganzen Reiches ab? »Erzähl mir eine Geschichte.« Das Ungeheuer machte es sich vor den eisernen Gitterstäben von Kihrins Kerkerzelle bequem.
Und der Junge aus den Elendsvierteln von Quur beginnt zu erzählen. Von seinem Leben als Dieb, von seinem Vater, der Harfe spielte, und ihn mit den Geschichten verschollener Prinzen und ihrer Abenteuer großzog. Davon, wie sein Unglück begann, als ihn ein Prinz für seinen verloren geglaubten Sohn hielt und er von nun an Macht und Intrigen einer Adelsfamilie ausgeliefert war.


Meinung:

Ein sehr umfangreiches, Fantasievolles, langes Buch.


Wir lesen abwechselnd die Geschichte von dem Jungen aus zweier Sicht. Aus Khirins Sicht und einmal aus der Sicht des Monster vor seiner Kerkertür.

Der Junge erzählt ab einem moment, die irgendwie mitten drinnen ist, während der Kerkermeister die Geschichte viel früher beginnt.

Das kann zu Anfang schon sehr verwirren und die vielen die Namen - die sehr Fantasievoll sind - machen das ganze nicht leichter. Man muss sich viel merken und gut aufpassen.


Obwohl das ganze sehr Umfangreich ist - fats 800 Seiten - wird es selten langweilig. Immer wieder passiert etwas und es bleibt spannend.


Die Charaktere sind gut durchdacht und jeder für sich hat etwas.


Ein gelungener Auftakt einer spannenden Reihe. Man kann gespannt sein auf die Folgebände.