Cover-Bild Der Untergang der Könige

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Episch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 863
  • Ersterscheinung: 21.09.2019
  • ISBN: 9783608963410
Jenn Lyons

Der Untergang der Könige

Drachengesänge 1
Urban Hofstetter (Übersetzer), Michael Pfingstl (Übersetzer)

Jenn Lyons eröffnet mit »Der Untergang der Könige« ein großes Epos um einen Jungen, der mitten hinein gerät in die Konflikte zwischen Adelshäusern, Zauberern und Dämonen. Hängt von ihm das Schicksal des ganzen Reiches ab? »Erzähl mir eine Geschichte.« Das Ungeheuer machte es sich vor den eisernen Gitterstäben von Kihrins Kerkerzelle bequem.

Und der Junge aus den Elendsvierteln von Quur beginnt zu erzählen. Von seinem Leben als Dieb, von seinem Vater, der Harfe spielte, und ihn mit den Geschichten verschollener Prinzen und ihrer Abenteuer großzog. Davon, wie sein Unglück begann, als ihn ein Prinz für seinen verloren geglaubten Sohn hielt und er von nun an Macht und Intrigen einer Adelsfamilie ausgeliefert war. Was hat es aber mit Khirin auf sich, dass er später auf dem Sklavenmarkt zu einem unvorstellbar hohen Preis versteigert wurde? Und wie kam es dazu, dass er in der düsteren Gefängniszelle, bewacht von einem zum Plaudern aufgelegten Ungeheuer, landete? Vielleicht gehört Kihrin ja gar nicht zu den Helden, von denen die alten Sagen und Lieder erzählen. Vielleicht ist er auch nicht dazu bestimmt, die Welt zu retten – sondern sie zu vernichten.

»Genau so muss epische Fantasy sein: opulent, prachtvoll, brillant, spannend, grausam, in einem Wort: rundherum überzeugend.«
Lev Grossmann, Autor von »Fillory – Die Zauberer«

»Lyons schreibt so gewaltig und schicksalhaft wie Patrick Rothfuss, choreografiert die Spannung so kunstvoll wie Brandon Sanderson. Damit gelingt ihr die Punktlandung in der Oberliga der High-Fantasy-Literatur.«
Booklist

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.11.2019

Kihrins Geschichte

1

Die Autorin Jenn Lyons hat mich mit in ihrem Debüt-Roman "Der Untergang der Könige - Drachengesänge 1", einem faszinierenden Fantasy-Epos, begeistert. Das Epos ist auf mehrere Bände angelegt und ich freue ...

Die Autorin Jenn Lyons hat mich mit in ihrem Debüt-Roman "Der Untergang der Könige - Drachengesänge 1", einem faszinierenden Fantasy-Epos, begeistert. Das Epos ist auf mehrere Bände angelegt und ich freue mich schon auf die nächsten.
Bereits der Prolog hat mich in Bann gezogen. In der „Untergang der Könige – Drachengesänge“ wird Kihrins Geschichte erzählt. Und die ist wahrlich nicht kurz mit über 800 Seiten. Die Autorin hat mich mit dieser Story gefesselt. Das lang vor allem am Erzählstil von Jenn Lyons. Ihr Schreibstil ist locker-leicht, flüssig, fesselnd und mitreißend. Einmal angefangen, kann man das Buch nur schlecht aus der Hand legen.
Kihrin, ein Junge aus dem Elendsviertel von Quur, sitzt in einem Gefängnis, bewacht von einem Monster, das ihn zwingt, seine Geschichte zu erzählen. Und diese Geschichte wird abwechselnd aus Kihrins Sicht und aus der Sicht seiner Gefängniswärterin Klaue, die die Gabe hat, in seinen Geist zu blicken und seine Gedanken zu sehen, erzählt.
Zudem finden sich immer wieder Fußnoten mit Bemerkungen eines Unbekannten. Diese drei Perspektiven versprechen Abwechslung und doch werden sie im Laufe der Story immer mehr ineinander verflochten.
Bereits die Sklavenauktion, bei der Kihrin versteigert wird, war ereignisreich. Der anfangs unscheinbare Junge erzielte einen Höchstpreis. Wir erfahren viel von Kihrins Leben: Seine Zeit als Dieb und Musiker, sein Aufstieg zum Erblord eines sehr mächtigen Adelshauses, aber auch wie Kihrin als junger Dieb unfreiwillig einen Mord beobachtet hat. Kihrin ist außerdem Kern eine Prophezeiung. Und mit jeder Seite, die wir mehr über Kihrin erfahren, erhält sein Charakter mehr an Tiefe und wirkt interessanter als es zunächst den Anschein hatte. Neben Kihrin finden sich noch jede Menge anderer Charaktere, die zunächst unscheinbar wirken, aber im Lauf der Geschichte dann doch eine immer größere Rolle einnehmen.
Kihrins Welt ist sehr detailliert und bildgewaltig dargestellt, was bei dieser Komplexität von Vorteil ist. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Kreaturen: Zauberer und Dämonen, Völker und Götter, die in ihrer Gesamtheit den Leser verzaubern.
Fazit:
Ein faszinierender Auftakt eines Fantasy-Epos, kurzweilig erzählt – ein unterhaltsamer Pageturner, der Lust auf die weiteren Bände macht!

Veröffentlicht am 22.09.2019

Erzähl mir eine Geschichte

1

Eine Geschichte in einer Geschichte in einer Geschichte ...
Stell dir vor, jemand berichtet seiner Herrscherin von einem Jungen, der auf gewisse Art auserwählt ist: nicht nur durch sein außergewöhnliches ...

Eine Geschichte in einer Geschichte in einer Geschichte ...
Stell dir vor, jemand berichtet seiner Herrscherin von einem Jungen, der auf gewisse Art auserwählt ist: nicht nur durch sein außergewöhnliches Aussehen in einer Gegend ganz bestimmter Leute mit ganz bestimmten Merkmalen. Oder ein Kleinod, das er immer bei sich trägt. Oder ... Nein, keine Angst, ich spoilere nicht.
Ein junger Mann sitzt im Kerker, bewacht von einer wunderhübschen Frau. Die jedoch ist eigentlich ein Monster, ein Drache, eine Kreatur, die Erinnerungen ihrer Opfer übernimmt. Und sie zwingt den Jungen, seine Geschichte zu erzählen, doch zwischendurch übernimmt sie die Geschichte, indem sie wiedergibt, was sie durch diejenigen weiß, die sie gefressen hat ...

Klingt irgendwie anders? Ist es auch. Mit Jenn Lyons haben wir wieder eine großartige Entdeckung im High-Fantasybereich, die mit einer ähnlichen Sogwirkung aufwarten kann wie Anthony Ryan. Doch auch, wenn in beiden Reihen Drachen ihre Aufwartung machen, sind die Unterschiede gravierend, dafür der Lesespaß enorm. Obwohl alle klassischen Klischees bedient werden - Waisenjunge, auserwählt, mächtige Gegner, undurchsichtige Verbündete - wird hier eine Erzählung gesponnen, wie man sie sich am Lagerfeuer vorstellen kann. Ein Wahnsinnsschreibstil, kreative Verwicklungen, ständiges Neubewerten von Situationen und Personen, von denen es viele gibt, die man aber gut im Überblick behält - bescheren auf über 800 Seiten einen Pageturner, der keine Sekunde langweilt, dafür jedoch dafür sorgt, dass man alle weiteren Sekunden verflucht, die man auf Band 2 warten muss.

Veröffentlicht am 06.09.2020

Fesselnder Reihenauftakt

0

enn Lyons präsentiert in ihrem Debüt eine epische Fantasyerzählung, die als Rückblende präsentiert wird – eine "vollständige Darstellung der Ereignisse, die zur Verbrennung der Hauptstadt geführt haben" ...

enn Lyons präsentiert in ihrem Debüt eine epische Fantasyerzählung, die als Rückblende präsentiert wird – eine "vollständige Darstellung der Ereignisse, die zur Verbrennung der Hauptstadt geführt haben" – zusammengestellt von einem Mann, der, wie wir später erfahren werden, kaum ein desinteressierter Beobachter war. Damit erhält sie die Lizenz für die freie Verwendung von Fußnoten, die mit gelegentlichem Sarkasmus die Weltanschauungen der anderen Hauptfiguren erschweren.

Der Untergang der Könige erzählt die Geschichte von Kihrin, genannt Krähe, die abwechselnd von Kihrin selbst und seiner Gefängniswärterin Klaue erzählt wird, die die Gabe hat, in seinen Geist zu blicken und seine Gedanken zu stehlen.
Kihrin ist vieles: Waise, Dieb, lang verlorener Sohn eines Prinzen, Kern einer Prophezeiung, Zerstörer der Welt? Doch zu Beginn treffen wir ihn im Gefängnis und sind gespannt, zu erfahren, welche Ereignisse ihn an diesen Punkt gebracht haben.

Kihrins Berichts wirft uns mitten ins Geschehen, seinen Verkauf in einer heiß umkämpften Sklavenauktion. Klaues Erzählung beginnt weiter zurück – als Khirin Zeuge eines sadistischen Mordes wurde und die Kette von Ereignissen in Gang setzte, die sein Leben völlig verändert hat, von dem eines Diebes und Musiklehrlings, der in einem Bordell lebt, zu seiner (unglücklichen) Anerkennung als Spross einer der mächtigsten Familien seines Landes. Khirin ist ein komplexerer Charakter, als es zunächst scheint, und je mehr der Leser über ihn erfährt, desto interessanter wird er.

Mit gutem Schreibstil, faszinierenden Charakteren, einer fesselnden Erzählung und einem gut durchdachten, tiefründigen Setting ist „Der Untergang der Könige“ ein vielversprechender Beginn einer mehrteiligen Buchreihe. Ich freue mich darauf zu sehen, wie die Geschichte weitergeht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.04.2020

Kihrins Lebensgeschichte - anfangs muss man durchhalten, aber dann wird es fantasievoll, spannend und interessant

0

Jenn Lyons erzählt uns mit dem Buch „der Untergang der Könige“ die Lebensgeschichte von Kihrin. Damit führt sie uns in seine Heimat ein und bereitet den Weg für weitere Fantasy Bücher der neuen Fantasy ...

Jenn Lyons erzählt uns mit dem Buch „der Untergang der Könige“ die Lebensgeschichte von Kihrin. Damit führt sie uns in seine Heimat ein und bereitet den Weg für weitere Fantasy Bücher der neuen Fantasy Serie „a chorus of dragons“, vor. Das Buch umfasst 800 Seiten und doch muss ich sagen, dass mir im Nachhinein keine Seite zu viel war.

Das Buch beginnt mit einer Szene im Kerker, wo die Kerkermeisterin Klaue die Lebensgeschichte von Kihrin wissen möchte, vor allem jenen Teil, welchen sie noch nicht kennt. So beginnt er seine Geschichte zu erzählen als er als Sklave verkauft wurde und so ein neuer Weg für ihn begann. Sie jedoch erzählt die Geschichte seiner Kindheit. Während Klaue in der dritten Person Singular erzählt, wurde Kihrins Bericht in der ersten Person Singular verfasst. Unten gibt es manchmal Kommentare von Thurvishar D’Lorus, mehr möchte ich jedoch nicht über ihn sagen, weil man ihn und seine Geschichte selbst kennen lernen muss.

Ich habe Kihrin sehr gerne durch sein Leben begleitet, als er mit seinem Vater einem Musiker in einem Bordell lebt und die Besitzerin dieses Bordell seine Ersatzmutter und seine Chefin ist, welche ihn immer tiefer in die Dunkelheit der Stadt führte Mit seiner Stimme hätte er die Chance Sänger zu werden, aber stattdessen führte ihn sein Weg in die Kriminalität und er arbeitete hauptsächlich für Ola, seine Bordellmutter. Dabei kommt er durch Zufall seiner Vergangenheit immer näher und diese holt ihn ein. Denn er ist nicht der für den er sich hält. Ein paar Fragen sind bei mir immer noch offengeblieben, aber da es das erste Band der Reihe ist, hoffe ich natürlich, dass sich diese in den nächsten Büchern beantworten lassen. Dadurch das wir langsam in die Stadt und in die Welt in der die Geschichte spielt eingeführt werden, ist mir das Kopfkino sehr leichtgefallen. Sehr schön fand ich, dass es immer wieder Wendungen und Überraschungen gab mit denen ich nicht gerechnet habe.

Die Welt ist grausam und vor allem in den hohen Häusern, welche indirekt herrschen, kann man niemanden vertrauen, nicht einmal seiner eigenen Familie. Jeder ist nur auf seinen Vorteil bedacht. Da ist es in den Elendsviertel manchmal sogar leichter. Da Kihrin aus der Hauptstadt entführt und in die Sklaverei verkauft wird, lernen wir sehr viele verschiedene Orte kenne. Diese hat die Autorin sehr gut beschrieben und auch die verschiedenen Völker und Stämme auf welche Kihrin trifft, werden sehr plastisch beschrieben, so dass man sich auch manches seltsame Wesen sehr gut vorstellen kann. Im Buch gibt es zudem Drachen, Dämonen, Götter, Magier, alles was man sich bei so einem Buch wünscht. Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig lesen und es gibt immer wieder Cliffhanger, da sich die Erzählungen von Klaue und Kihrin abwechseln. Manchmal interessierte mich die eine mehr als die andere, aber durch den Cliffhanger, las ich dennoch schnell weiter, denn ich wollte wissen wie es weiterging. Ich bin sehr gespannt wie sie dies im nächsten Buch lösen wird. Kihrin hatte mein Herz schon in den ersten Seiten erobert, ich konnte mit ihm mitfühlen und seine Handlungen nachvollziehen. Es gibt eine kunterbunte Mischung an verschiedenen Charakteren, die ich jedoch alle schlüssig fand und auch eine Mischung aus gut und böse. Zudem auch Charaktere bei denen ich mir nicht sicher bin in welche Schublade genau ich sie nun stecken soll.

Es ist ein High Fantasy Roman auf den man sich einlassen muss und dem man vor allem am Anfang einige Chancen geben muss um mit diesem glücklich zu werden, aber dann nahm die Geschichte für mich immer mehr Fahrt auf und wurde immer spannender sowie interessanter. Wer jedoch auf eine Liebesgeschichte hofft, den muss ich enttäuschen, es gibt zwar einige Prisen Liebe immer mal wieder, aber keinen roten Faden der sich stark durch die Geschichte zieht. Bei diesem Buch liegt der Schwerpunkt in meinen Augen bei der Vorstellung Kihrin, welcher eine wichtige Rolle in dieser Welt spielen wird, und die Einführung in seine Welt. Da ich sehr großen Lese Spaß hatte, bis auf die ersten 100 Seiten und manche Stellen in den letzten 100 Seiten, weshalb ich einen halben Stern abziehe, empfehle ich das Buch sehr gerne weiter.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2020

Der Untergang der Könige

0

Klappentext:

»Erzähl mir eine Geschichte.« Das Ungeheuer machte es sich vor den eisernen Gitterstäben von Kihrins Kerkerzelle bequem.

Und der Junge aus den Elendsvierteln von Quur beginnt zu erzählen. ...

Klappentext:

»Erzähl mir eine Geschichte.« Das Ungeheuer machte es sich vor den eisernen Gitterstäben von Kihrins Kerkerzelle bequem.

Und der Junge aus den Elendsvierteln von Quur beginnt zu erzählen. Von seinem Leben als Dieb, von seinem Vater, der Harfe spielte, und ihn mit den Geschichten verschollener Prinzen und ihrer Abenteuer großzog. Davon, wie sein Unglück begann, als ihn ein Prinz für seinen verloren geglaubten Sohn hielt und er von nun an der Macht und den Intrigen einer Adelsfamilie ausgeliefert war. Was hat es aber mit Kihrin auf sich, dass er später auf dem Sklavenmarkt zu einem unvorstellbar hohen Preis versteigert wurde? Und wie kam es dazu, dass er in der düsteren Gefängniszelle, bewacht von einem zum Plaudern aufgelegten Ungeheuer, landete? Vielleicht gehört Kihrin ja gar nicht zu den Helden, von denen die alten Sagen und Lieder erzählen. Vielleicht ist er auch nicht dazu bestimmt, die Welt zu retten – sondern sie zu vernichten.

Meine Meinung:

An sich ist die Idee der Geschichte wirklich toll, aber bei der Umsetzung ist meiner Meinung nach einiges schief gelaufen. Zum einen haben mich die Fußnoten wirklich gestört, denn sie stören den Lesefluss. Zum anderen ist diese Geschichte sehr lang, was ja nicht unbedingt schlecht ist, aber in diesem Fall wurde für meinen Geschmack viel zu viele Informationen hinein gepresst. Man verliert ein wenig den Überblick, weil man irgendwann auch nicht mehr unterscheiden kann, ob eine Information wirklich wichtig ist oder nicht. Außerdem tragen die verschiedenen Erzähler (Kralle, Kihrin) und Zeitsprünge, nicht gerade zum schnellen Verständnis bei.

Auch wenn die Geschichte ein wenig langatmig ist, wird der Leser dennoch für sein Durchhalten belohnt. Denn am Ende des Buches laufen alle Fäden zusammen und es kommt zum großen Finale.

Fazit:

Da mir die Geschichte in seinen Grundzügen gefallen hat, gibt es von mir verdiente 3,5 Sterne. Ich werde das Buch allerdings noch einmal lesen müssen bevor der nächste Band erscheint.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere