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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.08.2017

Ein spannender Abschluss!

Rock my Dreams
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Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Inhalt
Hailey möchte ihr Studium so schnell wie möglich absolvieren, um nicht mehr von ihrem Onkel abhängig zu sein. Und um endlich von ihrer Cousine Danica wegzukommen, ...

Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Inhalt
Hailey möchte ihr Studium so schnell wie möglich absolvieren, um nicht mehr von ihrem Onkel abhängig zu sein. Und um endlich von ihrer Cousine Danica wegzukommen, die sie währenddessen ertragen muss.
Denn Danica ist nur in der Stadt, um ihren Ex zurückzubekommen, der mit seiner Band The Last Ones to Know gerade berühmt wird - und diesen Ruhm kann Danica sich nicht entgehen lassen!
Aber Mike ist süß und witzig und scheint viel zu nett für sie zu sein. Und Hailey kommt ihm näher, obwohl sie sich von ihm fernhalten sollte.
Aber Mike möchte gar nicht, dass sie sich von ihm fernhält, weil sie ihm schnell so viel bedeutet - nur Danica ist ein Problem ...

Protagonisten
Hailey ist ein vernünftiges Mädchen, das auf einer Farm aufgewachsen ist und schon immer Tierärztin werden wollte. Ihr Onkel finanziert nun ihr Studium und ermöglicht ihr ihren Traum, aber dafür muss sie nunmal ihre Cousine erdulden, die einfach nur zickig ist und Haileys Leben zur Hölle macht. Hailey liebt Videospiele und macht das auch gerne Online mit ihrem Bruder, der noch auf der Farm lebt. Außerdem liebt sie Tiere und verbringt ihre Freizeit gern im Tierheim. Man sieht also, dass sie ein durch und durch liebes Mädchen ist.
Sie mag auch Mikes Humor und spielt auch mit ihm gerne Videospiele, und das tun sie dann sehr bald sehr regelmäßig. Im Gegensatz zu Danica haben sie viele Gemeinsamkeiten. Sie mögen einfache Dinge und verbringen ihre Zeit gerne mit ihren Freunden, ohne sich verstellen zu müssen.
Sie muss aber darauf achten, Danica nicht zu verärgern, da sie von der Finanzierung ihres Onkels abhängig ist und ihr Studium auf keinen Fall gefährden möchte. Und mit Danicas Freund befreundet sein, oder noch mehr? Da wäre Danica gar nicht erfreut.

Mike mochte ich seit seinem ersten Auftritt in dieser Reihe. Er ist ein durch und durch netter Typ und ein Romantiker. Er interessierte sich nie für Groupies, sondern wollte einfach die Richtige finden und sich für immer an sie binden. Natürlich wünscht man ihm mehr als allen anderen das Glück. Und da Danica wirklich leicht zu durchschauen ist, wünscht man ihm definitiv nicht sie an den Hals, sondern lieber ein liebes und ehrliches Mädchen wie Hailey. Man merkte schnell, wie gut sich die beiden verstehen und wollte nur noch, dass Danica verschwindet, damit sie glücklich werden können.

Danica ist einfach ein Miststück. Nein, das ändert sich auch nicht. Und nein, sie hat keine guten Seiten an sich. Durch die Erzählungen in den Vorgängern wusste man schon, dass sie Mike das Herz gebrochen hat und kein unschuldiges Mädchen war, aber so krass hätte ich es doch nicht erwartet. Sie ist sehr leicht reizbar und nichts und niemand kann sie aufhalten, wenn sie sich etwas in den Kopf setzt. Sie ist verwöhnt und verzogen und möchte gar nicht studieren - sie ist nur in der Stadt, um sich Mike zu angeln. Und Mike ist ihr nichtmal wichtig, sondern nur seine Berühmtheit. Sie hätte sowieso lieber einen der anderen Bandmitglieder, weil sie besser sind, aber Mike ist für sie am einfachsten zu erreichen. Er ist für sie also nur ein Mittel zum Zweck, denn Danica macht vor nichts Halt. Auch wenn sie ihre eigene Cousine oder eben ihren Freund dafür benutzen und verletzen muss.

Natürlich sind auch die anderen Charaktere wieder dabei. Dee und Rowan versuchen Hailey und Mike zu verkuppeln, dabei ist Dee so wild und selbstbewusst wie immer und Rowan vernünftig und herzlich. Die beiden sind Haileys einzige Freundinnen und sind immer für sie, was genau das ist, was Hailey braucht. Die Band wird mit dem Plattenvertrag erfolgreicher und scheint sehr glücklich zu sein, da ja auch alle inzwischen verliebt sind. Und alle sind schrecklich genervt von Danica, und das ist absolut verständlich.

Handlung und Schreibstil
Es gibt ja immer einen Grund, warum zwei Charaktere in Romance Büchern nicht zusammen sein können, und hier fand ich den Grund durchaus überzeugend. Der Grund ist eben Danica und ihr verdorbener Charakter. Es ist eine Sache, sich in der Exfreund der Cousine bzw. in die Cousine der Exfreundin zu verlieben. Aber wenn diese auch noch dagegen ist und etwas gegen einen in der Hand hat, ist es etwas ganz anderes.
Hailey wirklich keine andere Möglichkeit ihren Traum zu verwirklichen, sonst wäre sie nie mit Danica zusammengezogen. Sie steht vor zwei Dingen die ihr viel bedeuten: Mike und ihr Traum, Tierärztin zu werden. Sie ist so vernünftig, nicht alles auf einmal für die Liebe wegzuwerfen, was ich schonmal echt gut finde. Außerdem sucht sie immer noch weiter nach einem Ausweg.

Fazit
"The Last Ones to Know - Rock my Dreams" hat mir sehr gut gefallen. Die Protagonisten fand ich sehr sympathisch und auch die Handlung gefiel mir. Außerdem gab es eine Antagonistin, die mich ebenfalls überzeugen konnte - soll heißen, dass ich sie wirklich ätzend fand.

Veröffentlicht am 16.08.2017

Freunde mit gewissen Vorzügen - eine süße Geschichte

Big Rock - Sieben Tage gehörst du mir!
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Inhalt
Spencer und Charlotte leiten zusammen nicht nur die Bar The Lucky Spot, sie sind auch beste Freunde und halten einander den Rücken frei.
Als Spencer für das Geschäft seines Vaters den braven Sohn ...

Inhalt
Spencer und Charlotte leiten zusammen nicht nur die Bar The Lucky Spot, sie sind auch beste Freunde und halten einander den Rücken frei.
Als Spencer für das Geschäft seines Vaters den braven Sohn spielt, muss es spontan so tun, als wäre Charlotte seine Verlobte. Und kein Problem, Charlotte ist dabei.
Und bei einer Frau wie ihr fällt es Spencer auch nicht so schwer, den verliebten Sofite zu mimen. Aber bald wird es schon mehr als ein Spiel für ihn, denn er will nicht ihre Freundschaft gefährden, aber Charlotte nah zu sein, fühlt sich einfach zu gut an ...

Protagonisten
Spencer wirkt auf den ersten Blick wie ein arrogantes Arschloch, weil er so überzeugt von seinen Talenten ist. Aber wenn es gerade ausnahmsweise nicht um Sex geht, ist er ein netter Kerl, dem seine Familie am Herzen liegt und dem seine beste Freundin viel bedeutet. Er gibt sich Mühe, den Ansprüchen seiner Eltern gerecht zu werden und möchte sie nicht verletzen. Als er die Lüge mit der Verlobung erzählt, hat er vor allem wegen seiner Eltern Gewissensbisse. Er kann ihnen weder sagen, dass es eine Lüge war, noch möchte er ihnen das Herz brechen, wenn das alles vorbei ist.

Die Freundschaft mit Charlotte ist ihm sehr wichtig. Sie sind Geschäftspartner, kennen sich seit Ewigkeiten und unterstützen einander. Wenn jemand fremdes sich dem einen aufdrängt, ist der andere da, um ihn zu retten. Auch Charlotte liegt viel an der Freundschaft zu Spencer, er ist für sie da, während ihr Ex-Verlobter sie immer wieder nervt, weil er sie zurückhaben will.

Bei beiden merkt man schnell, dass sie spätestens nach Beginn der Lüge diesen Funken spüren. Da sie vorher nur Freunde waren, gab es in der Hinsicht eher keine Gefühle, aber nun, wo sie auf den Geschmack gekommen sind, fällt es ihnen schwer darauf zu verzichten. Sie begehren einander, versuchen aber mit aller Kraft, nicht die Freundschaft zu gefährden. Charlotte ist aber ein sensibles, nettes Mädchen, bei dem man merkt, wie schnell sie Gefühle entwickelt und dass es ihr schwerfällt, den Schein zu wahren.

Handlung und Schreibstil
Ich fand es interessant, dass das Buch ausschließlich aus Spencers Sicht erzählt wurde. Sonst kenne ich nur Erotikromane, die entweder aus der Sicht der Frau oder aus der Sicht beider geschildert werden. Mal abgesehen von nachträglich geschriebenen Büchern bei großem Erfolg einer Reihe.

Das Buch ist aber genau so vorhersehbar wie alle anderen Romance Bücher auch. Man hat diesmal die andere Perspektive, daher schien es mir vielleicht sogar noch offensichtlicher als sonst. Man kennt Spencers Gefühle sowieso und bei Charlotte ist es das übliche Unterbrechen und das "Wenn er/sie nicht will, dann will ich es auch nicht" - wo die eine Person es eben zuerst sagt, weil sie erwartet, dass der andere es sagen wird, und seine Gefühle schützen möchte.

Fazit
"Big Rock - Sieben Tage gehörst du mir!" war eine süße und unterhaltsame Geschichte über zwei Freunde, die sich ineinander verlieben und versuchen, ihre Freundschaft nicht zu gefährden.

Veröffentlicht am 15.08.2017

Ganz nett, Potenzial für mehr

Stormheart. Die Rebellin
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Inhalt
Prinzessin Aurora soll bald den zweitgeborenen Prinzen Cassius Lock heiraten, ein Sturmling, sowie auch ihre Familienmitglieder. Sturmlinge haben die Macht, die gewaltigen Stürme zu kontrollieren, ...

Inhalt
Prinzessin Aurora soll bald den zweitgeborenen Prinzen Cassius Lock heiraten, ein Sturmling, sowie auch ihre Familienmitglieder. Sturmlinge haben die Macht, die gewaltigen Stürme zu kontrollieren, die das Land befallen.
Aber Aurora hat ein Geheimnis: Sie hat diese Macht nicht. Keiner darf es erfahren, und sie hofft, dass die Ehe ihr hilft, ihr Geheimnis zu bewahren.
Doch Cassius scheint seine eigenen Ziele zu haben und Aurora bleibt keine Wahl: Für ein freies Leben muss sie fliehen und sich den Sturmjägern anschließen, zu denen auch Lock gehört, der sie ausbilden möchte ...

Protagonisten
Aurora, aka Rora oder Roar, ist ein schlaues Mädchen, das gerne Bücher liest und von Abenteuern träumt. Wegen ihres Geheimnisses ist sie seit vielen Jahren sehr einsam und daher reagiert sie auch stark auf Cassius nette Gesten. Darum fühlt sie sich auch so verraten als sie ein Gespräch belauscht, in dem er seine Motive entblößt. Sie sehnt sich danach, wieder Freunde zu haben und nicht mehr so allein und versteckt zu leben. Als sie die Sturmjäger findet, hofft sie genau darauf: Da diese Stürme bezwingen können, ohne als Sturmlinge geboren zu sein, hofft sie auf neue Möglichkeiten, ihr Leben frei leben zu können. Sie ist neugierig und wissbegierig und möchte allen gern helfen. Außerdem ist sie auch entschlossen und stur, wenn es darum geht ihre Ziele zu erreichen.
Das macht sie zu einer ganz guten Prinzessin und einer ganz normalen Protagonistin eines Fantasy-Jugendbuchs.

Cassius wirkt aus Auroras Sicht wie ein Verräter, aber da es auch Passagen aus seiner Perspektive gibt, hat man weiteren Einblick. Er wünscht sich, von seinem Vater loszukommen, um selbst über sein Leben bestimmen zu können. Dabei ist Rora tatsächlich ein Mittel zum Zweck für ihn, denn durch sie kommt er eben in ein anderes Land. Gleichzeitig liebt Cassius die Herausforderung. Er liebt es, die Herzen der Stürme zu ergreifen und die Stürme nah an sich heranzulassen, anstatt sie von weitem zu bezwingen. Auch Rora ist eine interessante Herausforderung für ihn, er möchte ihr Herz erobern und sie sein machen, er findet sie faszinierend und außerdem braucht er sie eben.
Ich hatte ihn am Anfang direkt gern, aber nach Auroras Flucht war ich mir irgendwie nicht mehr so sicher, was ihn betraf.

Lock ist der beste Sturmjäger in seinem Team, hat natürlich eine traurige Geschichte und verbringt ganz viel Zeit mit Rora/Roar. So richtig warm wurde ich mit ihm nicht, er ist eben ein zeimlich durchschnittlicher Love-Interest. Ich fand ihn jetzt nicht nervig oder so, aber eben auch nicht außergewöhnlich. Die Kapitel aus seiner Sicht zeigen, dass er Roar gern hat und sie beschützen möchte. Ein netter Typ eben.

Handlung und Schreibstil
Die Perspektiven wechseln meist zwischen Rora und Lock, aber auch Cassius, Nova und der ominöse Sturmlord kommen zu Wort. Dadurch sieht man natürlich mehr als nur mit Roras Perspektive. Cassius' und Novas Sicht fand ich interessant, weil es dadurch eben neue Einblicke gibt und man erfährt, was in Pavan so vor sich geht. Locks Perspektive hingegen diente hauptsächlich der Liebesgeschichte und darauf hätte ich auch verzichten können. Und zuletzt der Sturmlord: Die fand ich oft ein wenig verwirrend, weil nicht alles enthüllt werden soll, was da passiert. Aber sie waren trotzdem sehr spannend.

Es fiel mir am Anfang schwer, die Wesen der Stürme nachzuvollziehen. Es gibt viele verschiedene Arten und sie greifen die Städte und Dörfer an. Sie haben Sturmherzen, die man unter großer Gefahr greifen kann und dann benutzen kann. Man kann sie vielfach einsetzen, für Technik und anderes. Ich konnte es mir nicht wirklich vorstellen, wie das alles funktioniert, aber zum Ende hin gab es langsam mehr und bessere Erklärungen, und da gefiel mir das Konzept dann doch. Daher freu ich mich auch auf die Magie in den Fortsetzungen.

Ich habe mich zwar nie gelangweilt, aber ich finde doch, dass in diesem Buch nicht allzu viel passiert ist. Die wirklich interessanten Dinge waren auf dem ersten hundert Seiten und auf den letzten fünfzig. Alles dazwischen war zwar auch nicht schlecht, aber vom Inhalt her etwas schwächer. Man kam einfach sehr langsam voran.
Ich hatte da noch andere Erwartungen: Ein paar Dinge hätten auf diesen 450 Seiten noch passieren können, aber die hat man einfach aufs nächste Buch geschoben und daher hatte ich das Gefühl, das Buch wäre in die Länge gezogen gewesen.

Fazit
"Stormheart - Die Rebellin" hat mich gut unterhalten, allerdings hatte ich hinterher das Gefühl, dass zu viel gefehlt hat. Die Charaktere waren eher durchschnittlich als außergewöhnlich und die Magie war anfangs schwer zu begreifen.

Veröffentlicht am 15.08.2017

Etwas enttäuschend

Fangirl
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Inhalt
Cath und Wren waren schon immer ein Team, aber als Wren sich am College lieber anderen Dingen widmen möchte, trennen sich die beiden Schwestern voneinander anstatt sich ein Zimmer zu teilen. Das ...

Inhalt
Cath und Wren waren schon immer ein Team, aber als Wren sich am College lieber anderen Dingen widmen möchte, trennen sich die beiden Schwestern voneinander anstatt sich ein Zimmer zu teilen. Das ist gar nicht so leicht für Cath, denn ihre Familie bedeutet ihr alles. Sie konzentriert sich weiter auf ihre Fanfictions, die sehr erfolgreich sind. Da sind ihre Lieblingscharaktere aus der Simon Snow Reihe keine Feinde, sondern Geliebte!
Aber dann entdeckt Cath langsam auch die Liebe in der echten Welt...

Cover und Titel
Der Zeichenstil vom Cover ist nicht unbedingt mein Geschmack, ich finde es sieht aus, als wäre es für eine jüngere Zielgruppe. Aber dass Simon Snow hier eine Rolle spielt, halte ich für eine ganz interessante Idee.

Protagonisten
Cath ist das besagte Fangirl, und sie hat tatsächlich überall Poster und T-Shirts von Simon Snow und redet sehr gern über ihn. Da sie für ihre Fans regelmäßig an ihren Fanfictions schreibt, ist Simon Snow ein wesentlicher Teil ihres Lebens. Sie hat eine Zwillingsschwester, die auch ihre beste Freundin ist. Sie ist sehr gekränkt und in sich zurückgezogen, als ihre Schwester sie im Stich lässt, weil sie neue Leute kennenlernen möchte. Cath hingegen fühlt sich allein, weil sie Probleme hat, neuen Menschen zu vertrauen oder überhaupt Freunde zu finden. Die meiste Zeit verbringt sie also damit, nicht mehr mit ihrer Schwester sondern alleine an ihrem Laptop zu sitzen und zu schreiben.
Anfangs mochte ich Cath, weil sie eben so schüchtern ist und so zerbrechlich wirkt, aber nach und nach kam sie aus sich heraus, als sie dann begann, sich mit Leuten anzufreunden und dann hat sie mich auch ein wenig genervt. Sie hat feste Ansichten, ist sehr stur und klingt dann oft sehr zickig. Sie will sich durchsetzen und sie hat auch oft recht, weil sie ein vernünftiges Mädchen ist, aber sie ist eben sehr engstirnig.

Wren ist meist anders als Cath, weil sie meist schnell neue Freunde findet und mit Jungs besser umgehen kann. Sie ist lockerer als Cath, probiert neue Sachen aus und stürzt sich ins Leben. Für ihr neues Leben distanziert sie sich von ihrer Schwester, kümmert sich weniger um ihren Vater und verbringt viel Zeit auf Partys und trinkt dabei viel Alkohol. Die Einwände ihrer Schwester nerven sie meist eher. Ich verstehe zwar, dass sie sich nach Veränderung sehnt und danach, als einzelne Person und nicht als Hälfte eines Zwillingsgespanns angesehen zu werden, aber das hätte sie auch anders machen können. Sie war hierbei einfach zu schnell und hat Caths Herz gebrochen und ich fand das auch sehr unreif von ihr.

Levi ist der Freund von Caths Zimmergenossin Reagan. Reagan ist immer sehr direkt und schüchtert Cath damit ein, aber Levi ist immer sehr freundlich. Man merkt eigentlich, dass Levi und Reagan keine (richtige) Beziehung führen und das nur ein Missverständnis ist, weil man sich als Leser mit sowas auskennt. Cath braucht trotzdem ewig. Levi ist ein Sonnenschein und Cath findet ihn zwar ziemlich klasse, hält sich aber wegen Reagan von ihm fern.
Nick ist Caths Schreibpartner in einem ihrer Kurse und schreibt gerne mit ihr zusammen. Da es Cath sowieso fehlt, mit ihrer Schwester zu schreiben, mag sie das sehr und verbringt viel Zeit mit Nick in der Bibliothek und sie geben zusammen gute Arbeiten ab, aber das ist eigentlich auch alles.

Handlung und Schreibstil
Obwohl ich "Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" wirklich mochte, also die Charaktere und den Schreibstil, haben mich die verschiedenen Ausschnitte hier dann doch genervt. In Fangirl ist Simon Snow eine beliebte Buchreihe mit sieben Büchern, deren finaler achter Band bald erscheint und zu der Cath seit Jahren Fanfictions schreibt. Sie möchte ihr eigenes Ende noch veröffentlicht haben, bevor das offizielle Finale erscheint. Es gab Ausschnitte am Ende jedes Kapitels und manchmal auch mitten im Kapitel und sie waren immer sehr willkürlich. Es gab keinen Bezug zur aktuellen Lage von Cath, sie waren mal von der ursprünglichen Autorin Gemma T. Leslie, mal aus Caths Fanfictions. Sie waren auch nicht chronologisch, sondern mal aus 2008, mal aus 2012, und alles dazwischen. Hätte ich Simon Snow noch nicht gelesen, hätten sie mich vermutlich noch mehr gelangweilt, weil man dann noch weniger Bezug zu ihnen hat. So merkt man zwar, wie wichtig sie für Cath sind und hat mehr Details, aber man hätte es auch ohne verstehen können.

Die Fanfictions waren eins der großen Themen. Ihnen widmet Cath den Großteil ihrer Zeit und redet auch sonst sehr oft darüber. Es ist eines der Themen, das sie ihrer Schwester näherbringt, weil es ihre gemeinsame Leidenschaft ist. Cath ist talentiert, aber sie nutzt es lieber für ihre Fanfictions anstatt selbst etwas neues zu erschaffen.

Die Familie spielt hier auch eine Rolle. Die beiden Schwestern wurden ab einem Zeitpunkt von ihrem Vater großgezogen, der sich damit oft überfordert gefühlt hat. Aber Cath hängt sehr an ihrer Familie und möchte, dass sie zusammen und glücklich sind. Plötzlich ist sie auf sich allein gestellt und sehnt sich wieder nach dieser Bindung, es fällt ihr schwer, loszulassen. Wren hingegen möchte sofort auf eigenen Beinen stehen, aber dabei zieht sie es vor, lieber kaum Kontakt zu ihnen zu haben als von ihnen sagen zu lassen, dass sie Dinge anders tun soll.

Fazit
"Fangirl" war leider nicht so, wie ich es erwartet habe, und ich war dann nicht ganz zufrieden damit. Die Fanfiction/Simon Snow Abschnitte fand ich willkürlich und langweilig und auch die Protagonisten konnten mich nicht überzeugen.

Veröffentlicht am 11.08.2017

Ganz nett

Lucy & Gabriel
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Inhalt
Gabriel das Mädchen nebenan zum ersten Mal erblickt, möchte er sie kennenlernen. Sie ist perfekt - perfekt als ein Sommerflirt. Er nähert sich ihr an und bald knistert es gewaltig zwischen ihnen. ...

Inhalt
Gabriel das Mädchen nebenan zum ersten Mal erblickt, möchte er sie kennenlernen. Sie ist perfekt - perfekt als ein Sommerflirt. Er nähert sich ihr an und bald knistert es gewaltig zwischen ihnen. Aber Lucy lässt ihn nicht sofort ran, wie Gabriel es erwartet hat.
Denn Lucy ist gar kein reiches, verwöhntes Mädchen, auch wenn es für Gabriel auf den ersten Blick so aussehen mag. Sie hütet nur das Haus, aber das weiß Gabe ja nicht. Und was ist schon dabei? Nach dem Sommer werden sie sich ja nicht wiedersehen ...

Protagonisten
Lucys Mutter war erst sechzehn als sie schwanger wurde und vom Vater des Kindes im Stich gelassen wurde, deswegen ist sie besonders streng zu Lucy. Und darum ist Lucy auch relativ unerfahren und zurückhaltend, als Gabriel sich ihr annähert. Aber sie spürt auch seine Anziehungskraft und kann nicht ohne ihn. Sie ist aber nicht das, was Gabriel erwartet. Denn erstmal ist sie eben nicht reich, stattdessen muss sie selbst arbeiten um ihr Studium finanzieren. Sie möchte nicht, dass Gabriel es erfährt und eigentlich spielt es ja auch nicht wirklich eine Rolle, wenn sie sich danach nicht wiedersehen. Außerdem ist sie Jungfrau. Erst will sie es Gabe nicht sagen, weil es ihr unangenehm ist, aber als sie es doch gesteht, hat sie Angst, dass er sich von ihr abwendet. Was er auch tut. Und dann kann sie nicht ohne ihn und sucht einen Kompromiss.
Sie macht sich Sorgen darüber, was passieren wird, wenn Gabriel doch erfährt, dass ie aus ärmeren Verhältnissen stammt und das macht die gesamte zweite Hälfte aus. Das hat mich dann irgendwann wirklich sehr genervt.

Gabriel ist ein Playboy, so wie seine Freunde Shep und Tristan. Als er Lucy trifft, kann er an keine andere mehr denken, keine andere interessiert ihn mehr. Er findet sie einfach sehr sexy und sieht darin auch eine Gelegenheit, die langweiligen Ferien mit seinen Eltern interessanter zu gestalten. Er langweilt sich eben ein bisschen, aber selbst unter anderen Umständen hätte er sicher nicht abgelehnt.
Seine Eltern haben ein Mädchen aus einer reichen Familie für ihn gefunden. Audrey würde sich als zukünftige Schwiegertochter eignen, darum muss er sie öfters treffen, und findet sie nicht besonders ansprechend. Er möchte auch gar nicht tun, was seine Eltern ihm vorschreiben, sondern seinen eigenen Weg gehen. Das ist aber auch nicht so einfach, denn seine Eltern haben bereits alles durchgeplant und Gabe sieht ds letzte Jahr College als letzte Freiheit an, als letzte Möglichkeit, nochmal die Sau rauszulassen. Das plant er auch so zu nutzen.
Aber erstmal muss er ja diesen Sommer überstehen und dann ist da Lucy. Als er erfährt, dass sie Jungfrau ist, geht er erstmal auf Abstand. Er schätzt sie da schon genug, um das zu respektieren und sie zu nichts zu drängen. Und in Gedanken denkt er ständig an Sex und hofft, dass sie es zulässt. Ja klar, Gabe. Aber es überrascht mich nicht wirklich, er macht ja keinen Hehl draus, dass er das wollte. gut fand ich nur, dass er sie nicht drängt.

Die anderen Charaktere der Reihe tauchen auch auf und ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung!

Fazit
Mich konnte die Handlung von "Fair Game - Lucy & Gabriel" nicht völlig überzeugen, sie war auch nicht so originell. Ich fand die Geschichte eigentlich ganz in Ordnung, aber Lucy hat mich genervt.