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Sarah_Knorr

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.12.2019

Über eine Liebesgeschichte ohne viel Tiefgang..

Der Oleandergarten
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Klappentext:

Erste große Liebe auf Italienisch – mehr Gefühl geht nicht Jane, Halbitalienerin und gerade neunzehn Jahre alt, zieht nach dem Abitur zu ihren Verwandten nach Rom. Um sich die Zeit bis zum ...

Klappentext:

Erste große Liebe auf Italienisch – mehr Gefühl geht nicht Jane, Halbitalienerin und gerade neunzehn Jahre alt, zieht nach dem Abitur zu ihren Verwandten nach Rom. Um sich die Zeit bis zum Studienbeginn zu vertreiben, heuert sie als Kindermädchen bei der alleinerziehenden Marina an, die bei ihrem Bruder, einem erfolgreichen Geschäftsmann, in einer imposanten Villa lebt. Als Jane dem attraktiven Lebemann Edoardo das erste Mal begegnet, ist er ihr nicht gerade sympathisch. Doch so sehr sie sich auch dagegen wehrt, fühlt sie sich auf magische Weise von ihm angezogen. Dieser Mann, der sich in einer ganz anderen Welt bewegt und dem jede Frau zu Füßen liegt, hat ihr Herz geraubt. Um nicht haltlos unterzugehen, nimmt Jane all ihren Mut zusammen und gesteht Edoardo eines Abends ihre Gefühle. Hat ihre Liebe eine Chance?



Meine Bewertung:

Zum Cover: Das Cover finde ich echt so schön! Es lädt einen direkt dazu ein, sich das Buch zu schnappen und zu lesen. Zudem sind die tollen Farben ein weiterer Grund sich das Buch zu schnappen! Das Cover wirkt wie eine Fotografie. Somit könnte der oder die FotografIn auf einer Anhöhe im vermeintlichen Oleandergarten stehen und das Panorama der Stadt abknipsen.

Zum Inhalt: Die 19-jährige Jane zieht nach ihrem bestandenen Abitur nach Rom. Dort möchte sie noch ein wenig Geld bis zu ihrem Studienbeginn verdienen. Sie bekommt einen Job als Kindermädchen bei der alleinerziehenden Marina, die mit ihrem Sohn bei ihrem Bruder Edoardo wohnt. Dieser ist ein erfolgreicher Geschäftsmann und bewohnt eine imposante Villa. Nach Anfangsschwierigkeiten ist Jane schon bald Teil dieser Familie. Im Laufe der Zeit verliebt sich Jane in Edoardo und nimmt eines Abends ihren Mut zusammen, um ihm ihre Gefühle zu gestehen.

Zum Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin Beatrice Mariani ist sehr flüssig. Besonders gut gefiel mir, dass kurze Sätze sowie Absätze vorhanden waren, die für einen guten Leseverlauf sorgten. Doch es dauerte seine Zeit bis ich in die Handlung hineinfand. Die Handlung wird aus der Sichtweise von Jane erzählt. Die Beschreibung der Charaktere ist gut gelungen. Die Handlung ist in verschiedenen Zeitebenen aufgebaut, wie zum Beispiel spielt ein Teil im Sommer 2013 ab, der andere Teil als Einschub im August 2004. Insgesamt wirkt die Handlung jedoch sehr steif und das Ziel ist mir immer noch unklar. Manche Szenen waren sehr langatmig. Es gab viele Charaktere, aber bei den Wenigsten ist man in die Tiefe gegangen. Somit fehlte es auch den beiden Protagonisten, Jane und Edoardo, eindeutig an Tiefe und doch auch an Glaubwürdigkeit. Beide wurden mir persönlich oberflächlich beschrieben. Auch fehlte es an Spannung und so kam die Handlung kaum voran. Der Roman ist in insgesamt 32. Kapitel und Epilog unterteilt.



Mein Fazit:

Der Roman der Autorin Beatrice Mariani ist eine Liebesgeschichte bloß ohne viel Tiefgang und eher eine Geschichte für zwischendurch. Die Geschichte hätte sehr viel Potenzial, hat aber viele Schwächen beim Plot und bei seinen Charakteren.


Dementsprechend gebe ich diesem Roman 2 von 5 Sterne.



Danke an dem HarperCollins Bloggerportal und dem MIRA Taschenbuch- Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.12.2019

Über die Seelen der Sklaven..

Der Untergang der Könige
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Klappentext:

Jenn Lyons eröffnet mit »Der Untergang der Könige« ein großes Epos um einen Jungen, der mitten hinein gerät in die Konflikte zwischen Adelshäusern, Zauberern und Dämonen. Hängt von ihm das ...

Klappentext:

Jenn Lyons eröffnet mit »Der Untergang der Könige« ein großes Epos um einen Jungen, der mitten hinein gerät in die Konflikte zwischen Adelshäusern, Zauberern und Dämonen. Hängt von ihm das Schicksal des ganzen Reiches ab? »Erzähl mir eine Geschichte.« Das Ungeheuer machte es sich vor den eisernen Gitterstäben von Kihrins Kerkerzelle bequem.
Und der Junge aus den Elendsvierteln von Quur beginnt zu erzählen. Von seinem Leben als Dieb, von seinem Vater, der Harfe spielte, und ihn mit den Geschichten verschollener Prinzen und ihrer Abenteuer großzog. Davon, wie sein Unglück begann, als ihn ein Prinz für seinen verloren geglaubten Sohn hielt und er von nun an der Macht und den Intrigen einer Adelsfamilie ausgeliefert war. Was hat es aber mit Kihrin auf sich, dass er später auf dem Sklavenmarkt zu einem unvorstellbar hohen Preis versteigert wurde? Und wie kam es dazu, dass er in der düsteren Gefängniszelle, bewacht von einem zum Plaudern aufgelegten Ungeheuer, landete? Vielleicht gehört Kihrin ja gar nicht zu den Helden, von denen die alten Sagen und Lieder erzählen. Vielleicht ist er auch nicht dazu bestimmt, die Welt zu retten – sondern sie zu vernichten.



Meine Bewertung:

Zum Cover: Das Cover gefällt mir echt gut. Es zeigt einen grauen Drachen und passt somit sehr zum Namen der Reihe ("Drachengesänge").

Zum Inhalt: Im Auftakt der Trilogie geht es um den jungen Mann Kihrin, der als Dieb die Fähigkeit besitzt, Magie zu sehen. Er scheint eine wichtige Rolle in einer Prophezeiung zu spielen, weshalb einige Personen sehr interessiert an ihm sind. Zu Beginn des Buches befindet sich Kihrin in einem geheimnisvollen Kerker. Bewacht wird er dabei von dem Ungeheuer Klaue, einer Gestaltwandlerin mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, welche ihm einen verzauberten Stein gibt und ihn daraufhin bittet, seine Geschichte zu erzählen, da ihr langweilig ist. So beginnt er zu erzählen und steigt mit seiner Versteigerung auf dem Sklavenmarkt ein und davon, wie das ganze Unglück seinen Lauf nahm. Die Autorin, Jenn Lyons, eröffnet mit "Untergang der Könige" ein großes Epos um einen Jungen, der mitten hineingerät in die Konflikte, die zwischen Adelshäusern, Zauberern und Dämonen bis zum Äußersten ausgefochten werden.

Zum Schreibstil: Der Schreibstil von Jenn Lyons ist großartig und sehr fesselnd. Sie konnte mich mit dem ersten Band dieser Trilogie definitiv von sich überzeugen. Lyons fesselt ihre Leser mit einer detailreichen Beschreibung der Umgebung, den unterschiedlichen Charakteren und der echt gut ausgearbeiteten Handlung. Der angenehme Schreibstil der Autorin sorgte dafür, dass ich mich öfters in dem Buch verlor und die Seiten nur dahinflogen. Dieses Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt, deren Ton gut aufeinander abgestimmt ist. Zum einen haben wir da Kihrins Sichtweise auf die Dinge, der die Geschichte nach seinem Aufenthalt in der Adelsfamilie erzählt. Zum anderen haben wir da Klaue Perspektive, welche uns Leser über die Zeit davor - vor dem Aufenthalt Kihrins in der Adelsfamilie - berichtet und uns so bereits zu Beginn der Handlung viele Informationen über die Welt, in der die Handlung spielt, gibt. Die Berichterstattung erfolgt wechselseitig, was eine gewisse Dynamik und Spannung erzeugt. Die Autorin versteht es, Kihrin Sätze in den Mund zu legen und ihn dadurch in Situationen zu manövrieren. So bietet er beispielsweise Tyrannen verbal die Stirn oder wie er sich gegen Drachen stellt und sich so selber in Schwierigkeiten steckt. Die Nebencharaktere sind der Autorin zudem auch gut gelungen. Einige musste man mögen, andere hassen und mit anderen musste man richtig mitfiebern. Spannung ist somit durchwegs vorhanden. Mir gefällt es besonders gut, dass kurze Sätze sowie Absätze vorhanden sind, die für einen guten Leseverlauf sorgen. Zudem enthält das Buch einen Anhang samt Glossar, eine Aufzeichnung über die Adelshäuser, Hinweise zur Aussprache und ein Stammbaum über die Herrscherhäuser der Vané. Insgesamt hat dieser erste Band 89. Kapitel.



Mein Fazit:

Dieser Auftakt der "Drachengesänge"-Reihe hat mich echt beeindruckt. Als Leser wird man durchaus gefesselt und man kann nicht anders als bis zum Ende mitzufiebern.

Den ersten Band kann ich somit all jenen empfehlen, die Lust auf eine Fantasywelt mit Ungeheuern, Drachen, viel Magie und sarkastische Protagonisten haben.
Insgesamt gebe ich diesem Auftakt 5 von 5 Punkten!


Danke an vorablesen.de und dem Klett-Cotta - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.11.2019

Wer wird am Ende als Gewinner oder Verlierer den Platz verlassen?

Der Hof der Wölfe
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Klappentext:

Eine neue Zeit bricht an in Europa ...

1485, eine Zeit voller Konflikte und Umbrüche in Europa: Henry Tudor hat Richard III. bezwungen und Englands Thron bestiegen. In Florenz spielt der ...

Klappentext:

Eine neue Zeit bricht an in Europa ...

1485, eine Zeit voller Konflikte und Umbrüche in Europa: Henry Tudor hat Richard III. bezwungen und Englands Thron bestiegen. In Florenz spielt der mächtige Lorenzo de' Medici ein Katz-und-Maus-Spiel mit dem Vatikan, und Isabella von Spanien zieht gegen die Osmanen in den Krieg. Währenddessen steht Jack Wynter vor dem Nichts, nachdem sein Vater exekutiert und ihm eine wertvolle Karte gestohlen wurde. Er folgt dessen letzten Worten nach Florenz, wo er sich die Hilfe der Medicis erhofft. Doch am intriganten Hof von Florenz warten weitere Gefahren auf Jack. Und es gibt jemanden, der nur ein Ziel kennt: Jack endgültig zu zerstören …



Meine Bewertung:

Zum Cover: Das Cover gefällt mir besonders, weil es dem Inhalt an sich sowie seinem Vorgänger, Band eins "Der Thron der Dornen", angepasst worden ist. Es ist zudem typisch für historische Romane. Die Schreibschrift wirkt der Zeit, dem Mittelalter angepasst. In der Mitte ist ein Element abgebildet: Eine Rose, von der aus mehrere Äste mit Dornen ausgehen.

Zum Inhalt: Diese Geschichte ist im 15. Jahrhundert gegen Ende der Rosenkriege zwischen den englischen Adelshäusern York und Lancaster angesiedelt. Wir Leser tauchen in eine Zeit voller Konflikte und Umbrüche in Europa ein, welche von Robyn Young eins zu eins dargestellt worden. Der Protagonist Jack Wynter befindet sich dieses Mal in Florenz, wo er auf die Hilfe der Bankiersfamilie Medici erhoff. Dort versucht er mehr über die Beweggründe und Handlungsweisen seines Vaters in Erfahrung zu bringen, die ihn am Hof von Lorenzo de' Medici bringen. Lorenzo spannt ihn für dessen eigenen Pläne ein und schleust Jack am Hof der Wölfe, einem Geheimbund, ein. Jack soll für Lorenzo de' Medici spionieren, um erst die Informationen über seinen Vater zu erhalten. Dieser lässt sich darauf ein, doch schon bald wird er immer mehr in die Intrigen verstrickt und weiß bald nicht mehr, wem er überhaupt vertrauen kann. Zeitgleich verweilt Jack's Halbbruder Harry Vaughan als Botschafter des englischen Königs in Spanien. Dessen Aufgabe ist es die Schiffsexpedition von Kolumbus zu unterwandern, doch er wird in den spanischen Krieg von König Ferdinand verwickelt. Dieser Roman thematisiert Intrigen, Verrat, Kämpfe, Machtspiele und vieles mehr!

Zum Schreibstil: Der Schreibstil von Robyn Young ist bildgewaltig, emotional und einfach großartig! Sie hat mich mit dem ersten Band dieser Trilogie von sich überzeugt. Young fesselt ihre Leser mit der detailreichen Beschreibung der Umgebung, den Charakteren und der Situation im Allgemeinen. Wahre Begebenheiten werden jedoch mit Fiktion vermischt. Während der Charakter von Lorenzo de' Medici auf eine wahre Begebenheit beruht, ist der Protagonist Jack Wynter erfunden. Der Schwerpunkt dieses Bandes liegt eher auf dem Geschehen am Hofe von Florenz. Hier hat die Autorin die Intrigen und Machtspiele gekonnt eingefangen. Die Entwicklung von Jack Wynter, seine Zerrissenheit zwischen Treue, Vertrauen und eigener Ziele hat mich total überzeugt. Bis zum Ende weiß man als Leser nicht, wer in Florenz als Gewinner oder Verlierer vom Platz gehen wird.



Mein Fazit:

Dieser zweite Band ist genau so toll und interessant, wie der erste Band ("Der Thron der Dornen) dieser Trilogie. Jacks Geschichte ist immer noch nicht zu Ende und ich bin weiterhin sehr gespannt, wohin sein Weg führen wird.

Diese sehr spannende und fesselnde Geschichte kann ich jedem ans Herz legen, der historisch-interessiert ist und sich für die englische Geschichte interessiert! Dieser Roman gehört definitiv zu meinem Bücher-Highlight dieses Jahres.
Dementsprechend gebe ich diesem Band fünf von fünf Sterne und spreche eine klare Leseempfehlung aus!!


Danke an das Bloggerportal und dem blanvalet - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Veröffentlicht am 13.10.2019

Ein toller Start in eine neue Trilogie um Fitz Chivalric!

Die Tochter des Drachen
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Klappentext:

Er rettete bereits Könige und Drachen, doch nun geht es für ihn um den höchsten Preis: das Leben seiner Tochter.

Einst rettete Fitz Chivalric Weitseher seinen König und befreite den Kronprinzen. ...

Klappentext:

Er rettete bereits Könige und Drachen, doch nun geht es für ihn um den höchsten Preis: das Leben seiner Tochter.

Einst rettete Fitz Chivalric Weitseher seinen König und befreite den Kronprinzen. Bereits auf vielerlei Arten beschützte er das Reich. Er bewahrte sogar einen Drachen vor dem Tod. Für viele ist er ein großer Held! Doch ausgerechnet seine Tochter Biene hat Angst vor ihm. Sie scheint zu spüren, dass er ein Mörder ist. Erst ein schrecklicher Schicksalsschlag führt die beiden näher zusammen. Fitz will Biene um jeden Preis vor den Intrigen des königlichen Hofs von Bocksburg und den damit verbundenen Opfern und Gefahren beschützen. Um das zu erreichen, muss er sie verlassen. Dabei erkennt er viel zu spät, dass nicht er selbst, sondern seine Tochter das Ziel einer geheimnisvollen Gruppe von Verschwörern ist.



Meine Bewertung:

Zum Cover: Das Cover gefällt mir wirklich, wirklich sehr und es wirkt ein wenig magisch. Außerdem ist das Cover noch interessanter, da es nicht voller Details gestaltet worden ist. Die Schriftart des Buchtitels erinnert mich an das Mittelalter. Optisch ist auch dieser Band an die beiden Trilogien ("Die Chronik der Weitseher", "Das Erbe der Weitseher") angepasst, wobei es sich eher an "Das Erbe der Weitseher" richtet, denn der Hintergrund wirkt wie eine Eisscholle. In der Mitte des Covers befindet sich ein goldener Drache.

Zum Inhalt: Im Mittelpunkt dieser Trilogie steht nach wie vor Fitz Weitseher, wobei Fitz dieses mal in seinem wohlverdienten Ruhestand ist. Für nur ein paar Menschen ist Fitz der wahre Held, der die Sechs Provinzen bereits mehrere Male unter Einsatz seines Lebens gerettet hat. In seinem Ruhestand lebt er mit Molly, seiner Frau und Jugendliebe, sowie mit ihren fünf Kindern, Chivalric, Herd, Recht, Standhaft und Flink, aber auch mit ihren gemeinsamen Töchtern, Nessel und Biene, ein bescheidenes aber doch gutes Leben. Doch mit dieser Ruhe ist es vorbei seitdem seine Tochter Biene geboren wurde. Biene hat ausgerechnet Angst vor ihm und scheint zu spüren, dass er ein Mörder ist. Erst ein schrecklicher Schicksalsschlag führt die beiden näher zusammen.

Zum Schreibstil: Der Schreibstil von der Autorin Robin Hobb ist bildgewaltig, emotional und einfach nur großartig! Sie fesselt einen mit der detailreichen Beschreibung der Umgebung, den Charakteren und der Situationen. Die Erzählung bettet sich in den Gesamtkontext ein, dass meiner Meinung nach Kenntnisse aus den beiden Trilogien zwingend erforderlich sind. Als Leser steigt man lückenlos in die Handlung ein und auch an Spannung fehlt es in diesem Band nicht. Die Handlung ist nicht nur aus der Sicht von Fitz geschrieben, sondern auch aus der Sicht seiner Tochter Biene. In diesem Band entwickeln sich die Charaktere immer weiter und doch gibt es neue Charaktere. Die Charaktere sind wie schon von der Autorin gewohnt sehr detailreich und gut beschrieben, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Auch diese Trilogie hat ein schönes Innenband, welches eine Karte der Sechs Provinzen zeigt. Dieser Band ist in Prolog, Epilog sowie insgesamt 32. Kapitel unterteilt.



Mein Fazit:


Seit dem ersten Teil der Buchreihe um Fitz Chivalric, die mit der Chronik der Weitseher ihren Anfang nahm, bin ich ein großer Fan dieser Buchreihe.

Auch dieser Band ist ein toller Start für eine neue Trilogie und steht den anderen Büchern in nichts nach. Es ist wirklich außerordentlich beachtlich, wie Robin Hobb ihre Erzählung mit diesem Band weiter steigern kann.
Dementsprechend gebe ich diesem tollen Band 5 von 5 Sterne und spreche eine klare Leseempfehlung aus!

Danke an das Bloggerportal und dem penhaligon - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Veröffentlicht am 13.10.2019

Eine wunderbare Verknüpfung zwischen wahren Begebenheiten und Fiktion!

Die Dame hinter dem Vorhang
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Klappentext:

Welch ein Abenteuer! An einem Maimorgen im Jahr 1927 verlässt Jane Banister, Enkelin des Gärtners auf Gut Renishaw, den Landsitz der Sitwells. Sie geht nach London, um in den Dienst von Edith ...

Klappentext:

Welch ein Abenteuer! An einem Maimorgen im Jahr 1927 verlässt Jane Banister, Enkelin des Gärtners auf Gut Renishaw, den Landsitz der Sitwells. Sie geht nach London, um in den Dienst von Edith Sitwell zu treten, der ungeliebten Tochter des Hauses. Jane hat schon einiges über die exzentrische Dichterin und deren einflussreichen Freundeskreis gehört. Edith gibt in der Hauptstadt Soireen, liebt große Auftritte und hat sogar Kontakte ins Königshaus. Schon bald wird Jane an Ediths Seite die Metropolen der Welt bereisen. Doch als Ediths Vertraute lernt Jane auch die Dame hinter dem Vorhang kennen und den Preis, den das unangepasste Leben fordert.



Meine Bewertung:

Zum Cover: Das Cover zeigt eine Dame, die dem Betrachter seitlich gezeigt wird. Sie hat einen schwarzen Bob, trägt eine Perlenkette, schwarze Handschuhe sowie ein schwarzes Kleid - typisch für die Zwanziger Jahre!

Zum Inhalt: Dieser Roman hat einen biografischen Hintergrund, und zwar um die Dame Edith Sitwell. Als Leser begleitet man das exzentrische Leben der Künstlerin ab dem Tag ihrer Geburt. Zeitlebens hatte sie wegen ihrer Art, die zu damaligen Zeiten aneckte, und ihrem Äußeren, das nicht den Vorstellungen ihrer Eltern entsprach, ein schlechtes Verhältnis zu ihnen. Erzählt wird die Geschichte jedoch aus dem Jahr 1964 heraus, Sitwells Todesjahr. Dieser Roman ist ein lebhaftes Zeitleben der internationalen Künstlerszene in Zentren wie London, Paris, Berlin, New York und Hollywood. Dabei bilden die Jahre zwischen 1927 und 1964 den Schwerpunkt dieses Romans - eine Zeit nicht nur mit kulturellen, sondern auch mit politischen Umbrüchen.

Zum Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin Veronika Peters gefällt mir sehr. Er war leicht, flüssig und die Seiten flogen nur davon. Mir gefällt es besonders gut, dass kurze Sätze vorhanden sind sowie Absätze, die für einen guten Leseverlauf sorgen. In diesem Roman verknüpft die Autorin gekonnt bekannte biografische Fakten, beispielsweise Gesellschaftsbilder und Zeitgeschichte, lockerte diese durch fiktive Elemente auf. Lebendige Beschreibungen und bunte Schilderungen lassen den Leser in die damalige Zeit eintauchen. Da Edith Sitwell, die eigentliche Hauptprotagonistin, sein sehr bewegtes und aufregendes Leben führte, lässt sich dieser Roman sehr spannend lesen. Erzählt wird die Handlung jedoch aus der Sicht der fiktiven Hausmädchen Emma und Jane aus dem Jahre 1964. Es gibt immer wieder Rückblenden, wodurch wir Leser erfahren, wie es zum Zerwürfnis mit Ediths Eltern kam und wie sie sich mit Mitte Zwanzig ein eigenes Leben in London aufgebaut hat. Im Verlauf der Handlung hat man oft das Gefühl, dass die Hausmädchen als Charakter tiefer und näher am Leser ist als die eigentliche Hauptprotagonistin Edith. Sie bleibt dabei wahrhaftig nur "hinter dem Vorhang", wo sie ihre schillernde Persönlichkeit gut versteckt hat. Dieses Buch ist in insgesamt in 13. Kapiteln unterteilt. Auch die Aufmachung des Buches ist sehr schön – ein hochwertiger Einband mit Lesebändchen in einer absolut bezaubernden Farbe.



Mein Fazit:

Ich habe diesen Roman mit großem Interesse und mit viel Vergnügen gelesen. "Die Dame hinter dem Vorhang" ist ein sehr gut recherchierter Roman, welches eine spannende Verknüpfung zwischen historischen Fakten und Fiktion sowie eine lebendige und authentische Sprache bietet.

Dementsprechend 5 von 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

Danke an vorablesen.de und dem Wunderraum - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!