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Sarah_Knorr

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Veröffentlicht am 13.10.2019

Ein toller Start in eine neue Trilogie um Fitz Chivalric!

Die Tochter des Drachen
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Klappentext:

Er rettete bereits Könige und Drachen, doch nun geht es für ihn um den höchsten Preis: das Leben seiner Tochter.

Einst rettete Fitz Chivalric Weitseher seinen König und befreite den Kronprinzen. ...

Klappentext:

Er rettete bereits Könige und Drachen, doch nun geht es für ihn um den höchsten Preis: das Leben seiner Tochter.

Einst rettete Fitz Chivalric Weitseher seinen König und befreite den Kronprinzen. Bereits auf vielerlei Arten beschützte er das Reich. Er bewahrte sogar einen Drachen vor dem Tod. Für viele ist er ein großer Held! Doch ausgerechnet seine Tochter Biene hat Angst vor ihm. Sie scheint zu spüren, dass er ein Mörder ist. Erst ein schrecklicher Schicksalsschlag führt die beiden näher zusammen. Fitz will Biene um jeden Preis vor den Intrigen des königlichen Hofs von Bocksburg und den damit verbundenen Opfern und Gefahren beschützen. Um das zu erreichen, muss er sie verlassen. Dabei erkennt er viel zu spät, dass nicht er selbst, sondern seine Tochter das Ziel einer geheimnisvollen Gruppe von Verschwörern ist.



Meine Bewertung:

Zum Cover: Das Cover gefällt mir wirklich, wirklich sehr und es wirkt ein wenig magisch. Außerdem ist das Cover noch interessanter, da es nicht voller Details gestaltet worden ist. Die Schriftart des Buchtitels erinnert mich an das Mittelalter. Optisch ist auch dieser Band an die beiden Trilogien ("Die Chronik der Weitseher", "Das Erbe der Weitseher") angepasst, wobei es sich eher an "Das Erbe der Weitseher" richtet, denn der Hintergrund wirkt wie eine Eisscholle. In der Mitte des Covers befindet sich ein goldener Drache.

Zum Inhalt: Im Mittelpunkt dieser Trilogie steht nach wie vor Fitz Weitseher, wobei Fitz dieses mal in seinem wohlverdienten Ruhestand ist. Für nur ein paar Menschen ist Fitz der wahre Held, der die Sechs Provinzen bereits mehrere Male unter Einsatz seines Lebens gerettet hat. In seinem Ruhestand lebt er mit Molly, seiner Frau und Jugendliebe, sowie mit ihren fünf Kindern, Chivalric, Herd, Recht, Standhaft und Flink, aber auch mit ihren gemeinsamen Töchtern, Nessel und Biene, ein bescheidenes aber doch gutes Leben. Doch mit dieser Ruhe ist es vorbei seitdem seine Tochter Biene geboren wurde. Biene hat ausgerechnet Angst vor ihm und scheint zu spüren, dass er ein Mörder ist. Erst ein schrecklicher Schicksalsschlag führt die beiden näher zusammen.

Zum Schreibstil: Der Schreibstil von der Autorin Robin Hobb ist bildgewaltig, emotional und einfach nur großartig! Sie fesselt einen mit der detailreichen Beschreibung der Umgebung, den Charakteren und der Situationen. Die Erzählung bettet sich in den Gesamtkontext ein, dass meiner Meinung nach Kenntnisse aus den beiden Trilogien zwingend erforderlich sind. Als Leser steigt man lückenlos in die Handlung ein und auch an Spannung fehlt es in diesem Band nicht. Die Handlung ist nicht nur aus der Sicht von Fitz geschrieben, sondern auch aus der Sicht seiner Tochter Biene. In diesem Band entwickeln sich die Charaktere immer weiter und doch gibt es neue Charaktere. Die Charaktere sind wie schon von der Autorin gewohnt sehr detailreich und gut beschrieben, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Auch diese Trilogie hat ein schönes Innenband, welches eine Karte der Sechs Provinzen zeigt. Dieser Band ist in Prolog, Epilog sowie insgesamt 32. Kapitel unterteilt.



Mein Fazit:


Seit dem ersten Teil der Buchreihe um Fitz Chivalric, die mit der Chronik der Weitseher ihren Anfang nahm, bin ich ein großer Fan dieser Buchreihe.

Auch dieser Band ist ein toller Start für eine neue Trilogie und steht den anderen Büchern in nichts nach. Es ist wirklich außerordentlich beachtlich, wie Robin Hobb ihre Erzählung mit diesem Band weiter steigern kann.
Dementsprechend gebe ich diesem tollen Band 5 von 5 Sterne und spreche eine klare Leseempfehlung aus!

Danke an das Bloggerportal und dem penhaligon - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Veröffentlicht am 13.10.2019

Eine wunderbare Verknüpfung zwischen wahren Begebenheiten und Fiktion!

Die Dame hinter dem Vorhang
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Klappentext:

Welch ein Abenteuer! An einem Maimorgen im Jahr 1927 verlässt Jane Banister, Enkelin des Gärtners auf Gut Renishaw, den Landsitz der Sitwells. Sie geht nach London, um in den Dienst von Edith ...

Klappentext:

Welch ein Abenteuer! An einem Maimorgen im Jahr 1927 verlässt Jane Banister, Enkelin des Gärtners auf Gut Renishaw, den Landsitz der Sitwells. Sie geht nach London, um in den Dienst von Edith Sitwell zu treten, der ungeliebten Tochter des Hauses. Jane hat schon einiges über die exzentrische Dichterin und deren einflussreichen Freundeskreis gehört. Edith gibt in der Hauptstadt Soireen, liebt große Auftritte und hat sogar Kontakte ins Königshaus. Schon bald wird Jane an Ediths Seite die Metropolen der Welt bereisen. Doch als Ediths Vertraute lernt Jane auch die Dame hinter dem Vorhang kennen und den Preis, den das unangepasste Leben fordert.



Meine Bewertung:

Zum Cover: Das Cover zeigt eine Dame, die dem Betrachter seitlich gezeigt wird. Sie hat einen schwarzen Bob, trägt eine Perlenkette, schwarze Handschuhe sowie ein schwarzes Kleid - typisch für die Zwanziger Jahre!

Zum Inhalt: Dieser Roman hat einen biografischen Hintergrund, und zwar um die Dame Edith Sitwell. Als Leser begleitet man das exzentrische Leben der Künstlerin ab dem Tag ihrer Geburt. Zeitlebens hatte sie wegen ihrer Art, die zu damaligen Zeiten aneckte, und ihrem Äußeren, das nicht den Vorstellungen ihrer Eltern entsprach, ein schlechtes Verhältnis zu ihnen. Erzählt wird die Geschichte jedoch aus dem Jahr 1964 heraus, Sitwells Todesjahr. Dieser Roman ist ein lebhaftes Zeitleben der internationalen Künstlerszene in Zentren wie London, Paris, Berlin, New York und Hollywood. Dabei bilden die Jahre zwischen 1927 und 1964 den Schwerpunkt dieses Romans - eine Zeit nicht nur mit kulturellen, sondern auch mit politischen Umbrüchen.

Zum Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin Veronika Peters gefällt mir sehr. Er war leicht, flüssig und die Seiten flogen nur davon. Mir gefällt es besonders gut, dass kurze Sätze vorhanden sind sowie Absätze, die für einen guten Leseverlauf sorgen. In diesem Roman verknüpft die Autorin gekonnt bekannte biografische Fakten, beispielsweise Gesellschaftsbilder und Zeitgeschichte, lockerte diese durch fiktive Elemente auf. Lebendige Beschreibungen und bunte Schilderungen lassen den Leser in die damalige Zeit eintauchen. Da Edith Sitwell, die eigentliche Hauptprotagonistin, sein sehr bewegtes und aufregendes Leben führte, lässt sich dieser Roman sehr spannend lesen. Erzählt wird die Handlung jedoch aus der Sicht der fiktiven Hausmädchen Emma und Jane aus dem Jahre 1964. Es gibt immer wieder Rückblenden, wodurch wir Leser erfahren, wie es zum Zerwürfnis mit Ediths Eltern kam und wie sie sich mit Mitte Zwanzig ein eigenes Leben in London aufgebaut hat. Im Verlauf der Handlung hat man oft das Gefühl, dass die Hausmädchen als Charakter tiefer und näher am Leser ist als die eigentliche Hauptprotagonistin Edith. Sie bleibt dabei wahrhaftig nur "hinter dem Vorhang", wo sie ihre schillernde Persönlichkeit gut versteckt hat. Dieses Buch ist in insgesamt in 13. Kapiteln unterteilt. Auch die Aufmachung des Buches ist sehr schön – ein hochwertiger Einband mit Lesebändchen in einer absolut bezaubernden Farbe.



Mein Fazit:

Ich habe diesen Roman mit großem Interesse und mit viel Vergnügen gelesen. "Die Dame hinter dem Vorhang" ist ein sehr gut recherchierter Roman, welches eine spannende Verknüpfung zwischen historischen Fakten und Fiktion sowie eine lebendige und authentische Sprache bietet.

Dementsprechend 5 von 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

Danke an vorablesen.de und dem Wunderraum - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Veröffentlicht am 30.09.2019

Crackrauchende Hühner

Crackrauchende Hühner
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Klappentext:

Nihilismus. Romantik. Drogen. Chaos. Kratom. Karl Marx beim Monopolyspielen. Zwei Hühner auf Crack. Der totale Wahnsinn.

Der 17-jährige Schüler Nathan ist ein psychopathischer Freak mit ...

Klappentext:

Nihilismus. Romantik. Drogen. Chaos. Kratom. Karl Marx beim Monopolyspielen. Zwei Hühner auf Crack. Der totale Wahnsinn.

Der 17-jährige Schüler Nathan ist ein psychopathischer Freak mit der exotischen Lieblingsdroge Kratom. Von den meisten seiner Klassenkameraden wird er gemieden, so auch von Daniel, der sogar Angst vor Nathan hat. Doch bei der Berlinklassenfahrt am Ende der zehnten Klasse kommen Nathan und Daniel in dasselbe Hotelzimmer und damit wird die Konfrontation unausweichlich. Bald schlagen Daniels Ängste vor Nathan jedoch in eine morbide Faszination für den exzentrischen Außenseiter, dem eine prophetische Macht innezuwohnen scheint, um. Je länger Daniel aber Nathan folgt, desto mehr beginnt die Realität zu zerbröckeln. Bald vollführt Nathan biblische Wunder und hält nihilistische Predigten. Es tauchen sonderbare Gestalten auf, wie Schwarze in Einhornkostümen, sprechende, cracksüchtige Hühner und suizidale Zombies. Zunehmend beginnen Traum und Realität immer mehr ineinander zu kollabieren. Bald steht Daniel vor der Frage:
Was ist real? Und wen interessiert das eigentlich?



Meine Bewertung:

Zum Cover: Das Cover passt natürlich zum Titel des Buches! Zu sehen ist ein weißes Huhn auf einem schwarzen Hintergrund - was komplett anderes und ein totaler Blickfang.

Zum Inhalt: In diesem Buch geht es um Daniel, der kurz vor seinem Abitur steht. Seine Klasse erhält einen neuen Schüler, den 17-jährigen Nathan. Dieser ist ganz anders als seine meisten Altersgenossen: Er rebelliert gegen die Lehrer, ist ein Außenseiter, wird von den meisten Klassenkameraden gemieden und seine Lieblingsdroge ist Kratom. Auf einer Klassenfahrt in Berlin kommen Daniel und Nathan auf dasselbe Hotelzimmer, wo sie sich näher kennenlernen. Als Nathan Daniel nun die Droge Kratom anbietet, verschwimmen zunehmend die Grenzen zwischen Realität und Fiktion. Nach der Klassenfahrt erleben wir beide einen Sommer lang zurück in München, in einem Leben voller Unfug und Exzesse. Im Verlauf der Geschichte wird der Gebrauch der Droge immer intensiver, wodurch sich nun auch Wahnvorstellungen in die Handlung mischen. Zum Schluss hin kommen sogar Paralleluniversen ins Spiel. Das Buch beinhaltet zudem philosophische und gesellschaftskritische Passagen, als auch Chaos, Karl Marx beim Monopoly spielen sowie Wahnsinn.

Zum Schreibstil: Der Autor Leveret Pale hat einen lockeren und flüssigen Schreibstil. Mir gefällt es besonders gut, dass kurze Sätze vorhanden sind, sowie Absätze, die für einen guten Leseverlauf sorgen. Durch den Roman hindurch begleiten wir Daniel als Ich-Erzähler. Die Form, in der geschrieben wurde, zeugt von Kreativität. Es gibt Stellen, wo das Buch in Prosa geschrieben wurde, aber stellenweise wechselt die Form wieder. So gibt es dann plötzlich ein Interview zwischen einem riesigen Huhn und Karl, oder ein Gespräch zwischen Nathan, Daniel, Gott und Jesus, sowohl ein Polizeibericht. Die Figuren waren sehr schräg. Daniel, der Hauptprotagonist, ist zunächst neugierig und wird bald zu Nathans rechte Hand, hinterfragt zunächst nicht bis er Nathan etwas kritischer gegenüber steht. Auf der anderen Seite gibt es Nathan, der einfach provoziert und ein großer Fan von Drogen ist. Dabei verkauft er nebenbei auch die Drogen und kontrolliert den Drogenmarkt in seiner Umgebung. Dieses Buch ist in insgesamt 37 Kapitel unterteilt.



Mein Fazit:

Dieses Buch ist unangepasst, ungewöhnlich, echt provozierend und philosophisch. "Crackrauchende Hühner", der in das vom Schriftsteller selbsterfundene Genre Nihilist Punk fällt, wurde im Alter von 17 Jahren innerhalb drei Wochen verfasst. Etwas ganz anderes, was ich zuvor gelesen habe!

Nichtsdestotrotz bekommt das Buch 4 von 5 Sterne.

Danke an Leveret Pale für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Veröffentlicht am 01.09.2019

Die Legende der Orakelkönigin..

Die Orakelkönigin
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Klappentext:

Eine Kurzgeschichte über die legendäre Orakelkönigin aus der Welt von "Der schwarze Thron"

Drillingsköniginnen auf der Insel Fennbirn werden mit unterschiedlichen magischen Begabungen geboren. ...

Klappentext:

Eine Kurzgeschichte über die legendäre Orakelkönigin aus der Welt von "Der schwarze Thron"

Drillingsköniginnen auf der Insel Fennbirn werden mit unterschiedlichen magischen Begabungen geboren. Doch kommt eine Orakelkönigin auf die Welt, die die Gabe des Hellsehens besitzt, wird sie sofort ertränkt. Niemals darf eine Seherin um den Thron Fennbirns kämpfen, da sie den Wettstreit durch ihre Gabe zu ihren Gunsten beeinflussen könnte ... Dies war nicht immer so. Erst die Herrschaft von Königin Elsabet machte diese brutale Maßnahme nötig. Denn sie war die letzte Orakelkönigin, und ihre Herrschaft war gezeichnet von Blut und Gewalt – so sagt es die Legende. Doch ist es die Wahrheit?



Meine Bewertung:

Zum Cover: Das Buchcover finde ich unglaublich gelungen! Diese Vorgeschichte zu "Der schwarze Thron" bleibt dem Stil der Reihe treu. Zu sehen ist eine Krone aus Gold, an dessen Enden sich ein schwarzer Nebel aus schwarzen Krähen erhebt. Die Krone wirkt rein und unbefleckt. Das Cover passt total zur Handlung!

Zum Inhalt: In diesem Band geht es nicht um die typischen Themen, wie Macht und Ansehen oder Intrigen, aus der eigentlichen Reihe, auch weniger um Mirabella, Arsinoe und Katharine. Hier wird sich vor allem auf die Geschichte der Orakelkönigin. Diese Vorgeschichte richtet sich auf vergangene Zeiten, um deutlich zu sein nämlich um 500 Jahre noch vor der Handlung in "Der schwarze Thron". Die letzte Orakelkönigin wollte eigentlich nur Frieden für ihr Volk, sowie ein wenig Glück und Liebe für sich selbst, doch genau dies wird letztendlich zu ihrem Verhängnis. Was aber auch noch aufgegriffen wurde, ist das Zusammenspiel aus der Königin und dem Schwarzen Rat.

Zum Schreibstil: Kendare Blake hat einen sehr flüssigen, leichten und detailreichen Schreibstil. Von der ersten Seite an war ich wieder in Handlung drin! Diese Handlung wird aus der Sichtweise einer dritten Person geschrieben. Hauptsächlich wird die Handlung aus der Sichtweise von Elsabet erzählt, aber zum Teil werden einige Abschnitte auch aus der Perspektive der engsten Vertrauten und Freunden erzählt. Die Charaktere sind wie immer interessant und gut ausgearbeitet. Königin Elsabet ist eine sehr aufrichtige, offene und ehrliche Königin, was total rübergekommen ist! Auch hier gibt es einen stetigen Szenenwechsel zwischen den Charakteren und der Szenerie. Spannung ist auch vorhanden und es gibt einige überraschende Wendungen. Mir gefällt es besonders gut, dass kurze Sätze vorhanden sind sowie Absätze, die für einen guten Leseverlauf sorgen.



Mein Fazit:

"Der schwarze Thron" ist ein guter Fantasyroman, der den Leser mit seinen Giftmischern, Naturbegabten, Elementariern und vor allem seinen Drillingsköniginnen sehr unterhält.

Diese Vorgeschichte kann ich jedem begeisterten "Der schwarze Thron"-Leser nur empfehlen. Es ergänzt die Welt von Fennbirn ausgezeichnet! "Die Orakelkönigin" spielt 500 Jahre vor der Haupthandlung, macht diesen Band aber dennoch wichtig. Auch hier wurde wieder etwas fortgeführt, was bereits in der Hauptreihe kurz aufgegriffen wurde.

Insgesamt gebe ich dieser Vorgeschichte 5 von 5 Punkten. Eine klare Leseempfehlung!


Danke an das Bloggerportal und dem Blanvalet- Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Veröffentlicht am 01.09.2019

Wo Könginnen noch junge Mädchen waren, einander liebten und beschützten!

Die jungen Königinnen
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Klappentext:

Die Vorgeschichte zu "Der schwarze Thron" über die Kindheit der Königinnen von Fennbirn.

Es gab eine Zeit, in der Mirabella, Arsinoe und Katharine noch nicht alles dafür getan hätten, den ...

Klappentext:

Die Vorgeschichte zu "Der schwarze Thron" über die Kindheit der Königinnen von Fennbirn.

Es gab eine Zeit, in der Mirabella, Arsinoe und Katharine noch nicht alles dafür getan hätten, den Thron zu erringen. Eine Zeit, in der sie nicht von rivalisierenden Herrscherhäusern darauf trainiert wurden, ihre Schwestern zu töten. Eine Zeit, in der sie einfach Schwestern waren. Dies ist die Geschichte der drei Königinnen bevor sie getrennt wurden, als sie sich noch lieben und beschützen durften. Und es ist die Geschichte ihrer Trennung, die Geschichte wie sie zu Rivalinnen bis auf den Tod wurden...



Meine Bewertung:

Zum Cover: Das Buchcover finde ich unglaublich gelungen! Diese Vorgeschichte zu "Der schwarze Thron" bleibt dem Stil der Reihe treu. Zu sehen ist eine Krone aus Bronze, an dessen Enden sich ein schwarzer Nebel aus schwarzen Krähen erhebt. Das Cover passt total zur Handlung!

Zum Inhalt: In diesem Band geht es nicht um die typischen Themen, wie Macht und Ansehen oder Intrigen, aus der eigentlichen Reihe. Hier wird sich vor allem auf die Geschichte der drei Königinnen konzentriert, noch bevor sie getrennt wurden und sich als Rivalinnen betrachteten. Es geht um drei Mädchen, die sich lieben und beschützen. Die Kindheit und Jugend der drei Schwestern wird nun näher betrachtet. Diese Vorgeschichte ist in drei Teile gegliedert worden: der Tag der Einforderung, drei Jahre nach der Einforderung und die Folgen von Arsinoes Fluchtversuch. Diese sind natürlich noch einmal in die drei Schwestern und deren Häuser untergliedert.

Zum Schreibstil: Kendare Blake hat einen sehr flüssigen, leichten und detailreichen Schreibstil. Von der ersten Seite an war ich wieder in Handlung drin! Was aber mir zusätzlich noch gefallen hat, war wie die Autorin Kendare Blake es schafft, die Gefühle und Emotionen der Protagonisten richtig unter die Haut zu bringen! Diese Handlung wird aus der Sichtweise einer dritten Person geschrieben. Hauptsächlich wechselt die Sicht zwischen Arsinoe, Katharine und Mirabella. Zum Teil werden einige Abschnitte auch aus der Perspektive der engsten Vertrauten und Freunden erzählt. Die Charaktere sind wirklich interessant und so unterschiedlich, wie nur möglich. Ich fand es sehr interessant, wie sich die drei Königinnen nach der Einforderung entwickelt haben. Dabei wachsen sie einem näher ans Herz. Dass das Leben in den verschiedenen Häusern nicht einfach war, haben wir schon in den ersten Bändern der Reihe des öfteren lesen müssen. Nun aber alles genauer erzählt zu bekommen, bereitet einen doch schon teilweise Gänsehaut. Auch hier gibt es einen stetigen Szenenwechsel zwischen den Charakteren und der Szenerie. Spannung gibt es nicht besonders. Also wer vor allem auf Kampfszenen oder Gefechte oder sogar Intrigen aus ist, den muss ich leider enttäuschen. Dennoch fand ich persönlich diese Vorgeschichte für sich schon spannend. Es wurden hier Ereignisse aufgegriffen, die in dem Hauptband bereits kurz erwähnt wurden. Mir gefällt es besonders gut, dass kurze Sätze vorhanden sind sowie Absätze, die für einen guten Leseverlauf sorgen.



Mein Fazit:

Der Schwarze Thron ist ein guter Fantasyroman, der den Leser mit seinen Giftmischern, Naturbegabten, Elementariern und vor allem seinen Drillingsköniginnen sehr unterhält.

Diese Vorgeschichte kann ich jedem begeisterten "Der schwarze Thron"-Leser nur empfehlen. Vielleicht erfährt man kaum bis gar nichts neues rund um die Welt von Mirabelle, Arisinoe und Katharine, aber es werden Ereignisse aufgegriffen, die bereits im Hauptband erwähnt wurden. Was mir zusätzlich gefallen hat, war der Schreibstil von Blake.

Insgesamt gebe ich dieser Vorgeschichte 5 von 5 Punkten. Eine klare Leseempfehlung!

Danke an das Bloggerportal und dem Blanvalet- Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!