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Veröffentlicht am 12.07.2019

Das Geheimnis von La Bastide Blanche

Das Geheimnis von La Bastide Blanche
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Inhalt:
Der weltberühmte Schriftsteller Valére Barbier zieht in ein neues Haus, Bastide Blanche, ein altes romantisches Anwesen in der Provence. Doch schon bald merkt er, dass es dort nicht mit rechten ...

Inhalt:
Der weltberühmte Schriftsteller Valére Barbier zieht in ein neues Haus, Bastide Blanche, ein altes romantisches Anwesen in der Provence. Doch schon bald merkt er, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht. Er verbringt keine ruhige Nacht in seinem neuen Zuhause. Als sein Stiefsohn entführt wird, holen Barbier die Geister der Vergangenheit ein. War wirklich ein Unfall die Ursache für den Tod seiner Frau Agathe? Antoine Verlaque, Marine Bonnet und Bruno Paulik begeben sich auf eine unheimliche Spurensuche.


Meinung:
Das Cover ist wirklich ein schöner Blickfang, es könnte tatsächlich das alte Anwesen Bastide Blanche sein welches abgebildet ist.

Der Klapptext mach einen neugierig, denn es verspricht eine aufregende Geschichte.
Eingestuft ist es als Krimi, aber für mich ist es weniger ein Krimi.
Es ist war zwischendurch Rätzelhaft und misteriös und es handelt unter anderm um einen unaufgeklärtem Tod, aber meistens ist es für mich eher ein Mix aus Krimi, Roman und etwas anderem anderem.

Es geht um den Schriftsteller Valere Barbier, seine verstorbene Frau und das neugekaufte Haus, in dem es spuken soll.
Tatsächlich hat Valere keine einzige ruhige Nacht in dem Haus, misteriöse Dinge passieren die ihm die Ruhe und den Schlaf rauben. Dann kommt der Tod seiner Frau dazu, der schon längst vergangen ist und nie aufgeklärt wurde und dann die Vergangenheit des Hauses, das schon sehr alt ist.

Irgendwie fand ich das ganze ja interessant, aber lange habe ich mich gefragt, wo die Geschichte hinführt und worum es eigentlich geht. Es war ziemlich verwirrend manchmal und einige male schweifte es für mich auch vom eigentlichen ab. Es fehlte hier für mich die Spannung.
Zum Ende hin hatte ich tatsächlich eine Idee, wie alles zusammenhängt und wie es wohl endet.
Leider lag ich daneben und das Ende war dann doch überraschend.

Etwas schwierigkeiten haben mir die Französischen Ausdrücke gemacht, die für mich - die kein Franzsösisch kann, etwas schwierig zum ausprechen waren.

Es wird auch sehr viel vom Essen und trinken gesprochen. Die Charaktere genießen guten Wein und exelente Gerichte werden hier verspeist. Es ist fast schon wieder ein Gourmet der hier seine Eindrücke hinterlassen hat.

Fazit:
Zum Teil sehr interessant, aber es fehlt an mehr Spannung und ein roter Faden.

Veröffentlicht am 11.07.2019

Perfekt für dich

Perfekt für dich
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inhalt:
Kim ist dreizehn, steht auf Fußball und schwärmt für Danny – das coole Mathegenie aus der Oberstufe! Perfekt, findet Kim, denn Mathe ist ihr schwächstes Fach und sie braucht dringend Nachhilfe. ...

inhalt:
Kim ist dreizehn, steht auf Fußball und schwärmt für Danny – das coole Mathegenie aus der Oberstufe! Perfekt, findet Kim, denn Mathe ist ihr schwächstes Fach und sie braucht dringend Nachhilfe. Kims Mutter hat allerdings ganz andere Pläne und so wird ihre Nachhilfelehrerin die zuverlässige Mila, die Kim schon mal aus Prinzip nicht leiden kann. Das Fußballcamp in den Ferien steht auf
dem Spiel, also muss sie wohl oder übel mit der Streberin zusammenarbeiten. Aber alle ihre Probleme werden zur Nebensache, als sich für Kim die Chance ergibt, ihren großen Schwarm Danny doch noch auf sich aufmerksam zu machen – und dafür geht sie auf volles Risiko ...

Meinung:
Eine Geschichte für Teenies ab 12 Jahren.
Ich habe mal reingelesen, da ich ab und zu auch soetwas gerne lese.
Ich fand die Geschichte erheiternd, lustig und zum schmunzeln. Ich habe mich tatsächlich bei einigen Dingen selber wiedererkannt und ich denke, das auch die Teenies von heute sich hier wieder finden, denn es werden Alltägliche Dinge eines Teenies wiedergegeben.
die erste große Liebe, die Schule, eine beste Freundin, die Eltern die irgendwie peinlich oder komsisch sind, Geheimnisse und ein toller Sommer.

Kim und ihre beste Freundin haben sich für den Sommer vorgenommen, ihren ersten Kuss zu bekommen, Kim muss außerdem Nachhilfe in Mathe bekommen- aber das nicht von ihrem Schwarm wie sie erhofft, sondern von einer Streberin, die sie nicht mag. Dazu kommt eine coole Oma die so ganz anders ist und ein total lieber großer Bruder. Kim versucht nicht nur die Nachhilfeleherrin los zu werden, sondern auch ihren Bruder zu verkuppeln. Außerdem ist da noch ihr Fußballcamp und ein neuer Freund, der nur ein Kumpel ist -oder?
Dabei verzettelt sie sich in komsiche Situationen und am Ende sind da viele Lügen und jeder ist sauer. Ob Kim das wieder hinbekommt?

Kim ist ein typischer Charakter und ihre Oma ist mal ganz anders. Ich mag sie, sie ist modern, lustig und hipp.

Das Cover passt auch perfekt zu der Geschichte, es ist bunt und schrill..
Ein tolles Buch für Teenies-würde ich jeder Zeit kaufen für 12- 14 Jährige.

Veröffentlicht am 11.07.2019

Das Geheimnis der vier Briefe

Das Geheimnis der vier Briefe
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Inhalt.
Wer ist Barnabas Pandy und wurde er wirklich ermordet? Diese Frage stellt sich der berühmte Privatdetektiv Hercule Poirot, nachdem er Besuch von einer ihm vollkommen unbekannten und ebenso aufgebrachten ...

Inhalt.
Wer ist Barnabas Pandy und wurde er wirklich ermordet? Diese Frage stellt sich der berühmte Privatdetektiv Hercule Poirot, nachdem er Besuch von einer ihm vollkommen unbekannten und ebenso aufgebrachten Dame erhalten hat. Sie hat ihm einen Brief unter die Nase gehalten, in dem Poirot sie des Mordes an besagtem Herrn Pandy bezichtigt. Und es soll nicht bei dieser einen mysteriösen Begegnung bleiben. Wenig später wird Poirot von einem ihm ebenfalls unbekannten Herrn mit dem gleichen Brief aufgesucht. Wie viele dieser Briefe sind noch im Umlauf? Wer hat sie geschrieben und mit welcher Absicht? Und kann Poirot diesen Fall aufklären, ohne weitere Menschen in Gefahr zu bringen?

Meinung.
Ich liebe A. Christie. Das hier ist ein neuer Fall für den berühmten Dedektiv H. Poirot.
Etwas hat mich allerdings sofort verwirrt. Es ist ein A. C. Roman, aber unter drunter steht als Autor ein ganz anderer Name. Ist es also nur ein Krimi der an denen der berühmten Autorin angelehnt ist oder doch ein Original? Das habe ich mich die ganze Zeit gefragt. Nun- es ist kein Original. Trotzdem sehr gut.

Es fängt gleich interessant an, in dem H- Poirot von vier Personen verdächtigt wird, ihnen Briefe geschrieben zu haben, in denen er die Personen des Mordes anklagt. Ganz untypisch für den Dedektiv. Er kennt weder die Personen die den Brief erhalten haben, noch den Toten. Also- er ermittelt. Schnell führen alle Personen irgendwie zu dem Toten und natürlich löst er den Fall.

Da es doch nicht von A. Christie ist, fällt es an einigen stellen doch schon auf. Einige Sätze sind sehr lang und ausschweifend, so das ich das Gefühl hatte, ich weiß nicht mehr was ich da gelesen habe. Das war leider der Nachteil, der mir nicht so gut gefallen hat. Man kopiert eben jemanden großen nicht so leicht. Dennoch ist die Art des Krimis fast wie das Original. Spannend und Geheimnissvoll. Man fragt sich, wer ist der Täter und warum wurde das Verbrechen begannen.
Das Ende ist dann schon etwas fragwürdig, ich habe mich bei der Auflösung des Falles manchmal gefragt, Wie? Was? Bitte nochmal zum mitschreiben. Es war etwas verzwickt und verwirrend, aber dennoch interessant. Mir hat das Buch sehr gefallen.

Veröffentlicht am 11.07.2019

Zeit des Glanzes

Zeit des Glanzes
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Inhalt:
Würzburg, 1933: Als Katharina von ihrer großen Liebe Joseph ein Eheversprechen erhält, ist sie überglücklich. Doch nach Ausbruch des Krieges flieht Joseph, der Jude ist, aus Angst vor der Verfolgung ...

Inhalt:
Würzburg, 1933: Als Katharina von ihrer großen Liebe Joseph ein Eheversprechen erhält, ist sie überglücklich. Doch nach Ausbruch des Krieges flieht Joseph, der Jude ist, aus Angst vor der Verfolgung der NSDAP in die Schweiz. Katharina muss ihren Geliebten schweren Herzens gehen lassen, da ihr Vater als Partei-Mitglied eine solche Verbindung niemals billigen würde. Stattdessen übernimmt sie
Josephs Kaufhaus mit dem Vorsatz, es bis zu seiner Rückkehr zu führen. Als sie jedoch durch einen Brief erfährt, dass Joseph in der Schweiz eine andere Frau geheiratet hat, bricht ihre Welt zusammen. Um den Schmerz über den Verlust ihres Geliebten zu stillen, bringt sie das Kaufhaus mit der Hilfe ihrer Schwestern zu neuem Glanz. Doch dann steht Joseph nach dem Krieg plötzlich vor ihrer Tür und fordert das Kaufhaus zurück ...

Meinung:
Eine wirklich schöne Geschichte die mitten im Krieg spielt.
Der beginn des Krieges und die Angst der Menschen kommt gut rüber.
Katharina ist mitten drinnen und sie ist eine sehr starke, selbstbewußte Person, die ihren Weg geht.
Das Cover gefällt mir sehr, es passt zu der Geschichte.

Aber -- man lernt die Personen aber schlecht kennen, sie bleiben irgendwie unschaubar und sie sind oft sehr fremd.

Vieles wird nur kurz angeschnitten und oft zu schnell abgetan. Man hat Fragen zu einigen Dingen und diese werden selten beantwortet.
Z.B. Maria ist sehr zurückhaltend und sehr komisch, als Katharina viel zu plötzlich einen der Angestellten, mit dem Maria zusammen arbeitet, heiratet. Oft weint sie und keiner weiß warum. Auch heiratet Maria später sehr plötzlich, ist sehr schnell schwanger und nach nur sieben Monaten ist das Kind da. man fragt sich immer wieder, da ist doch was anderes im Busch?
Das ist nur ein Beispiel. Solche ziehen sich im ganzen Buch dahin.
Eine Szene wird erwähnt, die ich persönlich unnötig fand. Da wird etwas angeschnitten, das Katharina und ihre Mutter betrifft, aber dann nicht weiter ausgeführt. Da fragte ich mich, warum hat man das jetzt hier erwähnt und dann nicht weiter gesponnen?

Das Ende ist auch sehr abprupt da. Alle sind glücklich, jeder hat das bekommen was er will und dann ist es aus.
Ich habe wirklich gedacht - wie, zu Ende? Das war es?
Mir bleiben zu viele Fragen offen, die ich gerne geklärt hätte.
Zwar gibt es zwei weitere Bände, in denen es um die beiden Schwestern geht und die ich auf jeden Fall lesen werde, aber ich befürchte, das diese genauso werden vom Schreibstil her.

Im großen ganzen eine tolle Geschichte- die Ausführung muss aber noch überarbeitet werden.

Veröffentlicht am 01.07.2019

das kleine Cottage...

Das kleine Cottage auf dem Hügel
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Eine schöne Sommergeschichte, die man schnell durch hat.
Es geht um Madie und Seth. Madie nimmt eine neue Stelle an im Nirgendwo. Die Großstadtfrau, die nur Büro, Bus, Fertigessen und sterile Wohnungen ...

Eine schöne Sommergeschichte, die man schnell durch hat.
Es geht um Madie und Seth. Madie nimmt eine neue Stelle an im Nirgendwo. Die Großstadtfrau, die nur Büro, Bus, Fertigessen und sterile Wohnungen kennt, nimmt tatsächlich eine Stelle an, von der sie noch nicht einmal weiß wo genau sie ist und was man eigentlich von ihr erwartet. Sie soll eigentlich eine Ferienanlage betreuen und sie dazu bringen, das sie Geld abwirft.
Aber schnell stellt sie fest, das ihre Stellenbeschreibung völlig übertrieben war und sie landet auf eher einer Renovierungsbedürftigen Farm.
Zu schnell kommt Madie an ihre Grenzen und will wieder abreisen, wenn nicht ein schlimmes Erlebins in London gewesen wäre.
Zudem macht Steht, der Besitzer es ihr absolut nicht leicht.


Madie kam mir gleich wie eine verwöhnte, hochnäsige Tussie vor, die nur modern denkt und sich kleidet und an ihr Aussehen denkt. Alles fein gemacht, auch ihre Wohnung. Sich nicht schmutzig machen, Keime und Tiere- igitt, Dreck geht gar nicht. Außerdem nimmt sie eine Stelle an, ohne sich genauer zu Informieren wo sie ist und was genau dort auf sie wartet.
Das sie sich dann im laufe der Geschichte doch so schnell geändert hat und eine völlige Wandlung gemacht hat, passt so gar nicht. Ein wenig hätte noch von der alten Madie übrig bleiben können, wenigstens hin und wieder an kleinen stellen. Das sie am Ende ein richtiges Landei ist, nehme ich ihr nicht ab.

Der Konflikt mit Seth war zwar gut, aber auch irgendwie völlig - ich weiß nicht wie ich das sagen soll. Er weiß nicht was er will, verheimlicht dinge die man so nicht verheimlichen muss. Seine Vergangenheit ist zwar traurig und hart, aber dennoch nicht etwas, warum er so eisern schweigen muss und andere dann immer wieder vor den Kopf stößt. Mal geht er auf Madie zu und es hat den Anschein, das er mehr will, aber dann wieder zieht er sich zurück und ist störisch wie ein Kleinkind.

Und dann ist da noch Clara, das auch schon eine sache für sich. Die beiden sind gute Freunde und man hat oft den Eindruck das sie sich lieben, was beide aber immer wieder betreiten.
Seth hat einmal ihr Leben gerettet und deshalb hat er eine besondere Beziehung zu ihr. Aber Seth macht hier sehr viel mehr drauß. Er läßt sie so sehr in sein leben rein, das sie gar nicht mehr wegzudenken ist, Das ist für mich auch etwas, was ich nicht so ganz verstehe.

Irgendwie habe ich mir jedoch fast alle Personen irgendwie viel älter vorgestellt. Seth und vor allem Clara. Das beide noch so jung sind, aht mich sehr verwundert. Ich hatte die ganze Zeit den Eindruck, ich hätte es mit Personen jenseits der 50 zu tun.

Eigentlich hat mir die Geschichte total gefallen, ich hatte sie sehr schnell durch. Sie ist fesselnd, die Charaktere gefallen mir eigentlich- bis auf ein paar kleinigkeiten und man kann sich so einiges sehr gut vorstellen.

An einigen Stellen hätte ich aber ein paar Dinge anders gemacht.
Trotzdem eine tolle Geschichte.

Ach - irgendwie habe ich hier eine richtige Liebesgeschichte vermisst. Es knistert ja doch irgendwie zwischen Seth und Madie, aber es kommt nicht richtig Liebe und Gefühle auf.

Das Ende hat mir gefallen, obwohl es eigentlich auch hier nicht wirklich real ist, an manchen Stellen, aber das muss es ja auch nicht sein, ist eben eine Geschichte.

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