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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.07.2025

Sehr emotionale Geschichte

Bis mein Herz wieder schlägt
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Schon das Cover sticht direkt ins Auge: Die wunderschönen Lila- und Rosatöne wirken atmosphärisch, fast so, als würde man auf einer Wolke schweben. Genauso stelle ich mir die Zwischenwelt vor – zart, verträumt ...

Schon das Cover sticht direkt ins Auge: Die wunderschönen Lila- und Rosatöne wirken atmosphärisch, fast so, als würde man auf einer Wolke schweben. Genauso stelle ich mir die Zwischenwelt vor – zart, verträumt und voller Gefühl.

Die Hauptfigur Emery erlebt mit nur fünf Jahren ihren ersten Herzstillstand. In diesem Moment betritt sie zum ersten Mal die Zwischenwelt – einen Ort zwischen Leben und Tod. Dort begegnet sie Nick, der eigentlich dafür zuständig ist, die Seelen Verstorbener auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Doch Emery ist anders: Durch ihre Krankheit bleibt ihr Herz immer wieder für kurze Zeit stehen – und doch kehrt sie jedes Mal ins Leben zurück.

Wir begleiten Emery und ihre Familie über viele Jahre hinweg. Dabei erleben wir sowohl die Herausforderungen im Umgang mit ihrer Krankheit als auch die typischen familiären Spannungen und Emotionen. Die Geschichte ist tief bewegend und geht oft sehr zu Herzen – Tränen sind beim Lesen nicht ausgeschlossen.

Auch Nick wird im Laufe der Handlung immer greifbarer. Seine eigene Vergangenheit und das Schicksal, das er trägt, sind spannend und mitreißend erzählt.

Der Schreibstil von Becky Hunter ist flüssig, gefühlvoll und fesselnd. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war richtig traurig, als es zu Ende war.

Ein kleiner Kritikpunkt: Emerys Charakterentwicklung hätte für meinen Geschmack etwas stärker ausgearbeitet sein können. Trotz ihres Alters wirkt sie stellenweise trotzig und fast kindlich, was nicht immer ganz zur Situation passt.

Besonders gelungen fand ich die zwischenmenschlichen Spannungen – sowohl innerhalb der Familie als auch zwischen Emery, Nick und Colin. Man fiebert mit und fragt sich unweigerlich: In welcher Welt wird Emery letztlich leben wollen – bei Nick oder bei Colin?

Fazit: Eine emotional tiefgehende Geschichte zwischen Leben, Tod und der Liebe dazwischen – berührend, spannend und atmosphärisch

4,5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 03.07.2025

Bewegend, klug und verstörend

Dunkle Momente
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Dunkle Momente von Elisa Hoven hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Strafverteidigerin Eva Herbergen beschreibt neun ihrer realen Fälle – sachlich, aber gleichzeitig emotional und sehr bildlich ...

Dunkle Momente von Elisa Hoven hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Strafverteidigerin Eva Herbergen beschreibt neun ihrer realen Fälle – sachlich, aber gleichzeitig emotional und sehr bildlich erzählt.

Was mich besonders beeindruckt hat: Die Geschichten werfen große Fragen auf – Was ist moralisch vertretbar? Wann wird ein Täter zum Opfer? Und wie würde man selbst handeln?

Die Fälle regen zum Nachdenken an, einige hallen immer noch in mir nach. Man lernt nicht nur viel über das Strafrecht, sondern auch über die emotionalen und menschlichen Seiten des Berufs.

Ich konnte das Buch kaum weglegen – flüssiger Schreibstil, starke Inhalte und ein ehrlicher Blick auf das, was oft im Verborgenen bleibt.

Ein Buch, das nicht nur informiert, sondern berührt.
4,5 von 5 Sternen – absolute Empfehlung

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Veröffentlicht am 01.07.2025

Nichts ist je vergessen

Furye
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Das Cover vermittelt sofort Sommerfeeling: Pool, Hitze, Licht – man bekommt direkt Lust auf Urlaub. Doch der Inhalt schlägt ganz andere Töne an.



Im Prolog geht es um einen Unfall mit Todesfolge. Die ...

Das Cover vermittelt sofort Sommerfeeling: Pool, Hitze, Licht – man bekommt direkt Lust auf Urlaub. Doch der Inhalt schlägt ganz andere Töne an.



Im Prolog geht es um einen Unfall mit Todesfolge. Die Erzählerin scheint mehr darüber zu wissen, als sie sagt – was sofort Fragen aufwirft: Was ist damals wirklich passiert? Und woher kennt sie die Details?



Die Erzählerin ist heute erfolgreiche Musikmanagerin, ständig im Stress, beruflich ganz oben, privat leer. Man spürt, dass sie innerlich unzufrieden ist, zerrissen, fast wie taub. Ein unerwarteter Anruf bringt sie aus dem Gleichgewicht und sie fährt zurück in ihre alte Heimat – der Ort, an dem alles begann.



Der Roman springt immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Damals war sie 17, nannte sich Alec und schrieb ihre Gedanken in ein Notizbuch. Sie war Teil eines engen Dreierbundes: Alec, Meg und Tess – sie nannten sich „die Furyen“, angelehnt an die Furien der griechischen Mythologie. Ihre Idee: unnachgiebig sein, wild, rücksichtslos – eine Art jugendlicher Trotz gegen die Welt.



Die Geschichte ist ausdrucksstark und emotional geschrieben. Sie lebt von den Stimmungen, den unausgesprochenen Spannungen, dem Schweigen zwischen den Zeilen. Es ist eine Coming-of-Age-Erzählung, in der es um Loyalität, Schuld und die Frage geht, ob man der Vergangenheit wirklich entkommen kann – oder ob sie einen irgendwann doch einholt.



Eine klare Empfehlung von mir! 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 24.06.2025

Erschreckend und spannend

Loverboy – Niemand liebt dich so wie ich
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„Loverboy – Niemand liebt dich so wie ich“ von Antonia Wesseling hat mich bereits mit seinem Cover neugierig gemacht. Es wirkt dunkel, mystisch und verlockend – ganz so, als würde sich hinter der Geschichte ...

„Loverboy – Niemand liebt dich so wie ich“ von Antonia Wesseling hat mich bereits mit seinem Cover neugierig gemacht. Es wirkt dunkel, mystisch und verlockend – ganz so, als würde sich hinter der Geschichte ein gefährliches Geheimnis verbergen. Die Loverboy-Methode war mir vor dem Lesen bereits ein Begriff, weshalb ich eine grobe Ahnung davon hatte, worum es gehen könnte. Trotzdem hat mich die Geschichte durch ihre Intensität und emotionale Tiefe überrascht.

Der Schreibstil ist flüssig, die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt – was mir sehr gut gefallen hat, da man so alle Figuren besser versteht. Im Mittelpunkt steht Lola, die Mitbewohnerin der jungen Studentin Vivian. Als Vivian sich in den charismatischen Pascal verliebt und plötzlich spurlos verschwindet, beginnt für Lola eine nervenaufreibende Suche. Unterstützung bekommt sie dabei von Vivians Halbbruder Elias, der selbst mit einer schwierigen Vergangenheit kämpft. Gemeinsam tauchen sie immer tiefer in ein Netz aus Lügen, Manipulation und dunklen Geheimnissen ein. Die Handlung bleibt durchgehend spannend, enthält viele überraschende Wendungen und hat auch tragische Momente, die unter die Haut gehen.

Besonders beeindruckt hat mich, wie das Buch wichtige Themen wie emotionale Abhängigkeit, psychische Manipulation und persönliche Verantwortung behandelt. Es regt definitiv zum Nachdenken an – über Vertrauen, falsche Liebe und wie leicht man in toxische Beziehungen geraten kann.

Insgesamt ist „Loverboy“ ein spannendes, mitreißendes Jugendbuch mit ernstem Hintergrund. Ich vergebe 4 von 5 Sternen – weil es sowohl berührt als auch fesselt, und weil es wichtige Botschaften transportiert, ohne belehrend zu wirken.

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Veröffentlicht am 20.06.2025

Geheimnisvoll & atmosphärisch

Der längste Schlaf
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Schon das Cover dieses Buches ist ein echter Blickfang – mysteriös, kunstvoll und atmosphärisch, es weckt sofort Neugier auf die Geschichte, die sich darin verbirgt.



Im Mittelpunkt steht Mara Lux, eine ...

Schon das Cover dieses Buches ist ein echter Blickfang – mysteriös, kunstvoll und atmosphärisch, es weckt sofort Neugier auf die Geschichte, die sich darin verbirgt.



Im Mittelpunkt steht Mara Lux, eine engagierte Schlafforscherin, die überraschend ein Haus in dem kleinen Ort Limmerfeldt erbt – von einem Mann, den sie nicht kennt. Neugierig und entschlossen macht sie sich auf den Weg dorthin, um das Rätsel zu lösen. Doch je tiefer sie in die Vergangenheit des Hauses und dessen früheren Bewohner eintaucht, desto mehr Geheimnisse und unerklärliche Ereignisse tun sich auf. Bis sie erfährt, dass zwei Kinder verschwunden sind, gibt es da irgendwelche Zusammenhänge?



Mara ist eine authentische, liebevolle und mutige Protagonistin, mit der man sofort mitfühlt. Ihr innerer Antrieb und ihre Stärke machen sie zu einer Figur, die im Gedächtnis bleibt.



Der Schreibstil von Melanie Raabe ist flüssig und fesselnd – man gerät regelrecht in einen Lesesog und möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte lebt von spannenden Wendungen und einer mystischen Atmosphäre, die zwischen Traum und Realität oszilliert.



Insgesamt ist „Der längste Schlaf“ ein geheimnisvoller, intensiver Roman mit Gänsehautmomenten und einer starken Heldin.



Eine klare Empfehlung von mir!

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