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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.01.2019

Sehr märchenhaft!

Die Glücksbäckerei – Das magische Rezeptbuch
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{spoilerfrei}
Vorab erstmal folgendes:
Die Glücksbäckerei ist eine Reihe, die bis jetzt sieben Bände beinhaltet. Dieses Buch ist Band 1 und aufgrund der Thematik sollten die Bücher auch nicht unabhängig ...

{spoilerfrei}
Vorab erstmal folgendes:
Die Glücksbäckerei ist eine Reihe, die bis jetzt sieben Bände beinhaltet. Dieses Buch ist Band 1 und aufgrund der Thematik sollten die Bücher auch nicht unabhängig voneinander gelesen werden.
(ab 10 Jahren)

Cover
Das Cover ist mir sofort ins Auge gefallen, da es von Farbe nur so trotzt! Perfekt für ein Kinderbuch und die Glitzerelemente lassen wohl auch die letzten Mädchenherzen erwärmen.
5/5 ?e

Inhalt
Roses Familie ist ziemlich ungewöhnlich, schließlich besitzen sie ein magisches Rezeptbuch und auch anhand der Kindernamen merkt man als LeserIn schnell, dass da alles ganz und gar nicht gewöhnlich zugeht.
Generell hatte ich die ganze Zeit über das Gefühl, ich würde in eine Märchenwelt eintauchen und alles sei ein wenig fiktiv. Umso verwirrter war ich dann, als Sachen wie Law & Order genannt wurden, da es irgendwie so gar nicht in diese Welt passte.
Das Buch besitzt bis zum Ende hin eine gewisse Spannung, da man sich fragt, wie das ganze Wirrwarr ausgeht und auch der Cliffhanger macht auf den zweiten Band gespannt. Während manche Situationen zu langgezogen wurden, gab es Wendungen, die mir etwas übereilt vorkamen und unwirklich erschienen.
4/5 Punkte

Schreibstil
Das Buch ist in unterschiedlich lange Kapitel geteilt und der Erzähler berichtet überwiegend aus Roses Sicht.
Zu Beginn musste man sich an den Schreibstil gewöhnen, da er sehr märchenhaft gehalten ist und besonders zu Beginn die wörtliche Rede fehlte, die ich für ein Kinderbuch jedoch als recht wichtig erachte.
Die Sprache war aber altersgerecht gewählt, auch wenn manche Kapitel einem zu lang gezogen vorkamen und die Spannung im Schreibstil fehlte.
3/5 Punkte


Fazit
Ein schönes Kinderbuch, dass ein wenig an Märchen erinnert. Auch wenn ab und an ein wenig Spannung fehlte, ist es ein schönes Buch für Kinder, aber auch für Ältere, die sich ein Stück Kindheit zurückholen wollen.

Veröffentlicht am 03.01.2019

Einfach super!

Das Leben fällt, wohin es will
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{spoilerfrei}
Cover
Das Cover hat Wiedererkennungswert, da die ersten Bücher Petra Hülsmanns alle mit solch Streifen, in den verschiedensten Farben, erschienen sind. Es passt auch durch den Anker und dem ...

{spoilerfrei}
Cover
Das Cover hat Wiedererkennungswert, da die ersten Bücher Petra Hülsmanns alle mit solch Streifen, in den verschiedensten Farben, erschienen sind. Es passt auch durch den Anker und dem roten Hut thematisch zum Spielort (Hamburg) und zur Protagonistin, dennoch kann es mich nicht komplett überzeugen.
4/5 Punkte

Inhalt
Als LeserIn steigt man direkt in die Geschichte ein und lernt Marie und ihre Eigenarten kennen. Mir persönlich war sie zuerst etwas unsympathisch, da sie sehr kalt und naiv wirkt, doch je weiter man im Buch kommt, desto mehr bemerkt man, dass das alles nur eine gut aufgebaute Fassade ist und hinter all dem mehr steckt…
Ihre familiäre Situation, mit ihrer kranken Schwester, ihrem Neffen und ihrer Nichte, aber auch ihre Arbeit in der Werft lassen Maries wahres Ich immer wieder erscheinen.
Die Spannung, wie es familiär, in der Liebe und auf der Arbeit ausgeht, begleitet einen das ganze Buch über und bringt Wendungen mit sich, durch die man mal kräftig schlucken muss, über die man lachen kann und ab und zu am liebsten zu Marie gegangen wäre, um ihr mal gehörig die Meinung zu sagen. Eine tolle Geschichte!
Auch gefällt mit, dass Knut in jedem Buch Petra Hülsmanns als Taxifahrer auftaucht, da man so eine gewisse Vertrautheit entwickelt.
Inhaltlich wurde es so nie langweilig!
5/5 Punkte

Schreibstil
Der Roman ist aus der Ich- Perspektive Maries geschrieben und spiegelt ihre flippige Art, aber auch ihre nachdenkliche Seite wieder. Wer bereits ein Buch von Petra Hülsmann gelesen hat, erkennt wohl auch an diesem Werk wieder, das es aus ihren Federn stammt (was durchweg positiv gemeint ist!). Die Charaktere sind sehr lebensnah und gut geschrieben und auch die verschiedenen Emotionen, die u.a. durch Christines Krankheit aufkochen, berühren einen sehr. Dadurch gibt es immer wieder Szenen, in denen ich herzhaft lachen, aber auch mal kräftig schlucken musste.
Da der Roman in Hamburg spielt und die einzelnen Orte genaustens (aber nicht zu übertrieben) beschrieben sind, fühlt man sich direkt heimisch und hat das Gefühl, gerade auch dort zu sein und alles live mitzuerleben.
5/5 Punkte


Fazit
Wieder mal ein typisches Petra Hülsmann Buch, über eine (starke) Frau und die Liebe, doch nicht nur die Liebe spielt hier eine Rolle, auch ernste Thematiken werden nicht vergessen.
Ein super schöner Roman, den ich nur empfehlen kann und ich mir am liebsten gleich das nächste Buch von ihr schnappen und lesen möchte.

Veröffentlicht am 03.01.2019

Viel mehr, als nur eine Internatsgeschichte

Prinzessin undercover – Geheimnisse
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Vorab erstmal Folgendes:
Dieses Buch ist der erste Teil einer Trilogie.
Teil 2 erscheint voraussichtlich im Februar 2019
und Teil 3 im Herbst 2019.

Cover
Immer, wenn ich dieses Cover ...

{spoilerfrei}
Vorab erstmal Folgendes:
Dieses Buch ist der erste Teil einer Trilogie.
Teil 2 erscheint voraussichtlich im Februar 2019
und Teil 3 im Herbst 2019.

Cover
Immer, wenn ich dieses Cover auf Bildern oder im Buchladen gesehen habe, war ich fasziniert von dieser wunderschönen Idee. Sowohl die Hülle, als auch der Einband (auf dem Bild seht ihr den Einband, auf der Hülle steht - natürlich - noch der Titel und die Autorin) sind super schön gestaltet und passen auch farblich perfekt zu Lotties und Ellies Haus im Internat.
5/5 Punkte

Inhalt
Ich begann das Buch mit der Annahme, dass es eine „typische“ Internatsgeschichte ist, zu lesen, wie eben auch der Klappentext verspricht. Doch je weiter man liest, desto mehr erlebt man Lotties und Ellies Leben mit und merkt, dass es keineswegs bloß eine Internatsgeschichte ist, in der zwei Mädchen ihre Identitäten mehr oder weniger tauschen.
Die Idee, die sich Connie Glynn bei diesem Buch ausgedacht hat ist wirklich grandios und macht das Buch einzigartig und spannungsvoll, besonders, da man am Ende des Buches schon eine Vorahnung darauf bekommt, welche Abenteuer einen in den nächsten Bänden der Reihe erwarten. Denn, nachdem Lottie und Ellie immer mehr zueinander gefunden haben, geschehen im und außerhalb des Internats so einige Vorkommnisse, die die Spannung steigen lässt und man ordentlich mitfiebern kann. Besonders, weil es um so viel mehr geht, als bloß ums Internatsleben.
Bis zum Ende bleibt es so spannend.
5/5 Punkte

Schreibstil
Als Erzähler ist eine neutrale Sicht gewählt, die jedoch eher von Lotties Sicht erzählt, wodurch einen Ellie in gewisser Weise noch geheimnisvoll vorkommt. Diese gewählte Form ist, wie ich finde, perfekt gewählt, da so mehr Spannung reingebracht wird: Wieso verhält sich Ellie so seltsam? Hat sie mit den seltsamen Vorkommnissen etwas zu tun? (…)
(mehr dazu würde jetzt zu sehr spoilern)
Toller Schreibstil, perfekt für das Jugendalter, aber auch für etwas ältere LeserInnen und es macht Lust auf mehr.
5/5 Punkte


Fazit
Ein tolles Buch für jeden, der Lust auf eine Internatsgeschichte mit ein bisschen mehr Action und Spannung hat. Und ist meiner Meinung nach, auch für erwachsene LeserInnen super geeignet!
Ich persönlich freue mich schon so sehr, die Fortsetzung Ende Februar (endlich) lesen zu können.

Veröffentlicht am 03.01.2019

ein tolles Backbuch!

Regenbogenkuchen
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Cover
Was erwartet man auf einem Backbuch für Regenbogenkuchen? Genau: Ein Regenbogenkuchen! Dieser ist auf dem Cover des Buches super ansprechend dargestellt und die knalligen Farben des ...

{spoilerfrei}

Cover
Was erwartet man auf einem Backbuch für Regenbogenkuchen? Genau: Ein Regenbogenkuchen! Dieser ist auf dem Cover des Buches super ansprechend dargestellt und die knalligen Farben des Regenbogens heben sich von dem weißen Hintergrund ab.
Ein perfektes Cover für solch ein Buch, wie ich finde.
5/5 Punkte

Inhalt
Jedem Rezept in diesem Buch ist eine Doppelseite gewidmet. Während man auf der einen Seite ein großes Bild des jeweiligen Gebäck findet (, dass einen schon super Lust aufs Backen macht und eine top Qualität hat), ist auf der anderen Seite das Rezept mit den einzelnen Arbeitsschritten ausführlich dargestellt. Hierzu wird immer noch zwischen den Zutaten und der Anleitung getrennt, sodass man alles übersichtlich hat und auch die jeweiligen Schritte gut und einfach dargestellt sind.

Das Buch ist so aufgebaut, dass es auf den ersten Seiten ein paar Basics gibt, wie eine klassische Regenbogentorte und eine mehrstöckige Regenbogentorte und dann geht’s weiter mit etwas ausgefalleneren Rezepten, wie ein Regenbogenstern mit Himbeeren und Schokolade, oder gefüllte Regenbogencookies (und das sind nur zwei der tollen Rezepte!).
Auf den letzten Seiten des Buches findet man zudem noch eine Tabelle, in der Mengenangaben umgerechnet werden, falls man keine Waage zu Hand hat.
5/5 Punkte


Fazit
Ein schön gestaltetes Backbuch, dass allein durch die tollen Bilder Lust aufs Backen macht. Die Anleitungen sind einfach gestaltet und zudem gibt es das ein oder andere Extra, wie die Tabellen mit Mengenangaben, die sehr hilfreich sind.
Die Rezepte sind leicht nachzumachen und so auch schon für Anfänger super geeignet.

Veröffentlicht am 03.01.2019

perfekt für diese Jahreszeit

Mein Jahr zum Glück
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Cover
Dunkler Hintergrund, der Titel strahlt in den buntesten Farben und wird durch die Abhebungen rundherum noch mal betont. Dadurch, dass es um Jahrvorsätze geht, passt das Cover, dass ...

{spoilerfrei}

Cover
Dunkler Hintergrund, der Titel strahlt in den buntesten Farben und wird durch die Abhebungen rundherum noch mal betont. Dadurch, dass es um Jahrvorsätze geht, passt das Cover, dass mich an ein Feuerwerk an Silvester erinnert, sehr gut dazu.
Einzige Kritik wäre hier, dass ich persönlich ein mattes Material bevorzugen würde.
4½ /5 Punkte

Inhalt
Man findet sehr schnell rein in die Geschichte, da der Roman direkt bei der Thematik beginnt und auch Izzy wurde mir als Leserin direkt sympathisch. Zwischendurch kann ich ihr Verhalten nicht ganz verstehen, doch das mach ihren Charakter im Endeffekt noch authentischer, da man merkt, dass sie eben nicht perfekt ist und auch, dass eine Veränderung nicht von heut auf morgen einwandfrei verlaufen kann. Sie hat Rückschläge, aber auch ihre starken Momente und als LeserIn fiebert man mit, wie es wohl weitergeht.
Durch die monatliche neuen Aufgaben, hat mir die Spannung beim Lesen nie gefehlt und ich war schon ganz neugierig, wie die nächste Challenge wohl aussehen wird und wie Izzy sie bewältigt. Hierbei ging mir manches etwas zu schnell und wirkte unrealistisch, da teilweise selbst sehr „schwierig“ zu organisierende Challenges ohne Probleme umgesetzt wurden.
Auch im Thema Liebe blieb es spannend, sodass man oft nicht ahnen konnte, wie es wohl weitergeht.
4½ 5 Punkte

Schreibstil
Das Buch ist aus der Ich- Perspektive Izzys geschrieben. Als LeserIn hat man dabei das Gefühl, Izzys Gedanken unmittelbar lesen zu können, da der Text durch durchgestrichene Wörter identischer, aber auch verrückter lustiger wirkt. Manche Unterhaltungen sind mir aber ein wenig zu vulgär.
Das Buch ist in 12 Kapitel geteilt, die jeweils einen Monat und eine Challenge darstellen. Bei über 500 Seiten sind 12 Kapitel recht wenig und gestalten sich daher eher lang. Dennoch sind einzelne Szenen durch Absätze und Sterne getrennt, durch die man auch zwischendurch mal stoppen kann.
Der Schreibstil ist sehr lustig und locker gestaltet und hat mich schnell an Autorinnen, wie Mhairi McFarlane und Petra Hülsmann erinnert (,was durchweg positiv gemeint ist!) und im ganzen Lust auf mehr macht.
Gerade dadurch, dass Izzy keineswegs perfekt ist und man merkt, dass sie sich langsam entwickelt – wenn auch manchmal zu schnell dargestellt– fühlt man sich als LeserIn direkt wohl in der Geschichte.
4½/5 Punkte


Fazit
Ein toller Roman über eine junge Frau und ihrem Weg im Leben und wie sie langsam lernt, sie selbst zu sein, zu sich zu stehen und mutiger zu werden.
Das Ja(hr) hat Izzy verändert, aber auch die LeserIn bringt es zum Nachdenken und vermittelt, dass es nicht darum geht, anderen zu gefallen oder anerkannte Vorsätze zu erfüllen, sondern sich selber treu zu bleiben oder zu werden.