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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.11.2018

zum Wohlfühlen

Die Chocolaterie der Träume
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{spoilerfrei}
Vorab erstmal folgendes:
Dieses Buch gehört zu der Valerie Lane- Reihe, kann aber auch unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden.

Cover
Ein superschönes, farbenfrohes Cover, das auch ...

{spoilerfrei}
Vorab erstmal folgendes:
Dieses Buch gehört zu der Valerie Lane- Reihe, kann aber auch unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden.

Cover
Ein superschönes, farbenfrohes Cover, das auch perfekt zum Thema passt. Immer, wenn ich mir dieses Bild anschaue, fühle ich mich direkt in die Valerie Lane versetzt, daher gibt’s für das Cover auch die volle Punktzahl.
5/5 Sterne

Inhalt
Keiras Leben könnte eigentlich perfekt sein. Ihr Kindheitstraum einer Chocolaterie ist erfüllt, das Geschäft läuft gut und auf ihre Freundinnen ist Verlass. Dennoch merkt man schnell, dass sie immer wieder einen flauen Magen hat, weil es mit ihrem Freund so gar nicht klappt und auch als Leser merkt man immer mehr, mit was für einem Typ Mann Keira zusammenlebt. Ist das wirklich für immer und lässt Jordan sich ändern?
Obwohl man schon teilweise eine leichte Vorahnung hat, was passieren wird, gibt es doch einige Überraschungen.
Schön ist auch, dass neben Keiras Leben auch immer wieder Andeutungen zu den anderen Ladeninhaberinnen der Valerie Lane gemacht wird, die in den anderen Büchern der Reihe die Protagonistinnen sind.
Toll sind auch die Rezepte am Ende des Buches, da man bei den ganzen Köstlichkeiten in der Geschichte wirklich Lust bekommt, sie nachzumachen!
Da mir ein wenig Spannung dennoch fehlte, gibt es einen Punkt Abzug.
4/5 Sterne

Schreibstil
Der Schreibstil war für mich gerade zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig. Der Erzähler war so gewählt, dass er aus Keiras Perspektive schildert, jedoch wirkten die Dialoge, aber auch die Beschreibungen immer wieder sehr „altmodisch“, sodass es für mich teilweise irreal schien, dass es sich um eine Geschichte handelt, die in der aktuellen Zeit geschieht. Nach einer Zeit störte mich dieser Schreibstil nicht, da er mir auch schon teilweise aus „Jane Austen bleibt zum Frühstück“ vertraut war, dennoch bringt der ein wenig zu ausschweifende Schreibstil einen Punkt Abzug.
4/5 Sterne

Fazit
Die ganze schöne und gemütliche Atmosphäre in dem Buch macht Lust auf mehr und ich freue mich schon, in den weiteren Bändern noch tiefer in das Leben der Valerie Lane eintauchen zu können.
Gemütlich, romantisch und mit viel Liebe geschrieben!

Veröffentlicht am 04.11.2018

tiefgehend und berührend

Seit du bei mir bist
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Cover
Ein wirklich schönes Cover. Eins, dass sofort deutlich macht, dass es sich um ein Sparks- Buch handelt. Farbenfroh, hell und ansprechend. Allerdings nicht so ganz mit dem Inhalt in Verbindung zu ...

Cover
Ein wirklich schönes Cover. Eins, dass sofort deutlich macht, dass es sich um ein Sparks- Buch handelt. Farbenfroh, hell und ansprechend. Allerdings nicht so ganz mit dem Inhalt in Verbindung zu bringen, wodurch es ein Punkt Abzug gibt.
4/5 Sterne


Inhalt
Wie schon der Klappentext verrät, ist die Story recht simple und nachdem ich die ersten 100 bis 200 Seiten gelesen hatte, fragte ich mich, worauf das wohl alles hinausläuft.
Diese Überlegung verflog aber schnell.
Es gab nicht „die“ Spannung, man fieberte beim Lesen auf nichts Besonderes hinaus und dennoch langweilte einen das Buch nicht. Immer wieder gab es Rückschläge, aber auch Glücksfälle. Sparks beschreibt in diesem Buch das Leben, mit seinen Höhen und Tiefen und dazu braucht es keine extravaganten oder hochspannungsvollen Geschichten. Die schreibt das Leben schon selber.
5/5 Sterne


Schreibstil
Wer schon einmal ein Buch von Nicholas Sparks gelesen hat, weiß, wie mitreißend er schreiben kann. Man fühlt sich dem Ich- Erzähler, in diesem Fall Russell, nah und kann sich sofort in der Geschichte wiederfinden. Und auch London schließt man gleich ins Herz, genauso wie Russells Familie und Londons besten Freund und dessen Mutter.
Zwischendurch waren mir die Beschreibungen ein wenig zu langgezogen, weshalb es einen Punkt Abzug gibt. Dennoch ist der Schreibstil an sich grandios, realistisch und mitreißend.
Und am Ende flossen auch Tränen.
4½ /5 Sterne



Fazit
Ein tolles Buch, dass wiedermal beweist, wieso Nicholas Sparks Name so populär ist.
Ein Buch über das Leben, indem deutlich wird, worauf es ankommt, aber auch, dass man (sich selber) verzeihen und auch mal für sich selber einstehen muss.
Ein paar Seiten weniger hätten es auch getan, ansonsten kann ich nicht meckern.

Veröffentlicht am 08.10.2018

schön, wieder in dieser Geschichte zu sein

Marmelade im Herzen
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{enthält ggf. Spoiler von „Honig im Kontext“}

Vorab erstmal folgendes:
Dieses Buch ist mehr oder weniger eine Fortsetzung zu "Honig im Kopf". "Honig im Kopf" habe ich nicht gelesen, jedoch den Film geschaut.


Inhalt
Nachdem ...

{enthält ggf. Spoiler von „Honig im Kontext“}

Vorab erstmal folgendes:
Dieses Buch ist mehr oder weniger eine Fortsetzung zu "Honig im Kopf". "Honig im Kopf" habe ich nicht gelesen, jedoch den Film geschaut.


Inhalt
Nachdem Tilda am Anfang sehr schnell Angst bekommt, ihr Vater könnte, wie ihr Opa damals, an Alzheimer erkranken, passiert in der Story leider kaum noch was. Auch wenn schon im Klappentext steht, dass sie sich an die Zeit zurückerinnert, als ihr Opa Amandus die Diagnose Alzheimer bekam und an die Erlebnisse, die sie in diesem Sommer gemeinsam erlebten, sind mir die Rückblicke doch zu viel gewesen. All diese Geschichten kannte ich schon von „Honig im Kopf“ und auch wenn es Jahre her ist, dass ich den Film geschaut habe, sind diese Szenen doch zu präsent, als dass sie im Einzelnen noch mal so ausführlich dargestellt werden müssten. Da ich vermute, dass die meisten Leser dieses Buches mit "Honig im Kopf" vertraut sind, hätte ich ein paar weniger Rückblicke als besser empfunden.
Auch in Tildas Gegenwart passiert kaum etwas, sodass die Spannung einfach fehlt.
3/5 Punkte


Schreibstil
Die Autorin wählt einen schönen Schreibstil und wählt die Ich- Perspektive aus Tildas Sicht.
Durch die bereits erwähnte fehlende Spannung, fehlt mir trotz des tollen Schreibstils jedoch ein wenig der erwartete Lesefluss.
4/5 Punkte



Fazit
Die Idee des Buches gefällt mir, schließlich hat „Honig im Kopf“ einen sehr berührt. Zu sehen, was aus Tilda als erwachsene Frau geworden ist, ist spannend. Leider waren mir jedoch die Rückblicke zu stark vorhanden.
Da ich nicht in einer Midlifecrisis stecke, wie Tilda es mehr oder weniger tut, hat es mich wohl nicht so sehr angesprochen, wodurch ich zwei Punkte abziehen muss. Für andere Personen, die vielleicht in einer Ähnlichen Situation stecken, ist es sicherlich geeignet.

Veröffentlicht am 08.10.2018

gut zum Lachen!

Was wir tun, wenn die Fernbedienung nicht mehr geht
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Cover
Der Cover zeigt direkt eines der Diagramme, welches auch auf einer der Postkarten zu finden ist und bringt einen sofort zum Lachen, denn: Es stimmt!
Aus diesem Grund ist es einfach ein gelungenes ...

Cover
Der Cover zeigt direkt eines der Diagramme, welches auch auf einer der Postkarten zu finden ist und bringt einen sofort zum Lachen, denn: Es stimmt!
Aus diesem Grund ist es einfach ein gelungenes und tolles Cover.
5/5 Punkte


Inhalt
Insgesamt verfügt dieses „Buch“ über 32 Postkarten, die man nach Belieben drin lassen oder rausmachen kann. Zum Verschicken, aber auch zum Aufbewahren sind die Postkarten perfekt geeignet.
Auf der Rückseite ist die Karte schon in Anschriftzeilen, Schreibplatz und Briefmarkenbereich aufgeteilt und da sie aus einem soliden Kartonpapier besteht, eignet sie sich super um dem Weg zwischen Einwurf im Briefkasten und Einwurf beim Empfänger zu überstehen.
5/5 Punkte


Fazit
Kurz und knapp: Ein tolles „Buch“. Wie bereits erwähnt, gefällt mir besonders, dass man die Diagramme und Grafiken nach belieben verschicken, aber auch behalten kann.
Dieses witzigen Grafiken haben mich, wie auch schon vorherige Bücher dieser Art, zum Schmunzeln und Lachen gebracht und kann ich daher für ein bisschen Freude im Haus auch nur empfehlen.

Veröffentlicht am 08.10.2018

die Thematik ist toll umgesetzt

Der Neue
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{spoilerfrei}

Cover
Wer schon öfter meine Rezensionen gelesen hat weiß: ich mag keine Menschen auf dem Cover. Bei diesem Buch finde ich es allerdings äußerst gelungen, da der Junge direkt erahnen lässt ...

{spoilerfrei}

Cover
Wer schon öfter meine Rezensionen gelesen hat weiß: ich mag keine Menschen auf dem Cover. Bei diesem Buch finde ich es allerdings äußerst gelungen, da der Junge direkt erahnen lässt worum es geht und es auffallend und dramatisch wirkt, wodurch das Cover natürlich neugierig macht. Und genau so sollte es bei einem Cover ja sein!
5/5 Punkte

Inhalt
Osei muss erneut auf eine neue Schule und das kurz vor den Sommerferien. Direkt am ersten Tag lernt er Dee kennen. Er merkt, sie ist etwas besonderes und auch Dee fühlt bei Osei etwas besonders. Zum Ärger der Lehrer und Mitschüler.

Wie ein Theaterstück, in Alehnungs an Shakespeares Othelle (, dass ich selber nicht kenne, nur gelesen habe, worum es geht), ist das Buch in fünf „Akte“ aufgeteilt und spielt innerhalb eines Tages: Vor der Schule, Erste große Pause, Mittagessen, Nachmittagspause, Nach der Schule.

Von Beginn an merkt man, wie heikel der dunkelhäutige Junge von den Schülern, aber auch von den Lehrern aufgenommen wird und so teilweise für alles verantwortlich gemacht wird, was auf dem Schulhof passiert. Ian, dem „Boss“ des Schulhofes gefällt es allerdings gar nicht, dass besonders die Mädchen Osei akzeptieren und mit ihn reden und so spinnt er schnell Intrigen, damit Osei sich von seiner schlechten Seite zeigt und die anderen nichts mehr mit ihm zutun haben wollen.

Man merkt, wie die Spannung innerhalb des Buches steigt, jedoch gibt es für meinen Geschmack zu viele Rückblenden und Gedanken, die zu ausführlich aufgegriffen werden und den Lesefluss beeinträchtigen.

Dennoch ist es ein toller Inhalt, der eine wichtige Botschaft darstellt und es schafft, keine Seite als vollkommen gut, aber auch nicht als vollkommen böse darzustellen. Schockierend ist dabei auch ein wenig zu sehen, wie Jungs und Mädchen sich gegenseitig verhalten.
Gerade der letzte "Akt" ist besonders spannend!
4 /5 Punkte

Schreibstil
Direkt auf der ersten Seite war ich begeistert vom Schreibstil. Ich kann es nicht genau erklären, aber Tracy Chevalier schafft es einfach, einen Leser von Seite eins an in den Bann zu ziehen. Es wird abwechselnd aus den Perspektiven von Osei, Dee, Ian und Mimi geschrieben, sodass einem immer wieder deutlich wird, wie die jeweiligen Personen über die Situation denken.
Der Schreibstil passte perfekt zu den Vorstellungen, wie man sich die Schule und die Verhältnisse zwischen Jungen und Mädchen vorstellt. Altmodisch… aber auf einem gewissen Niveau. Auch die Darstellung, wie über die Situation der Schwarzen geschrieben wurde, wirkt sehr real und bewegt einen.
Für den Schreibstil gebe ich somit volle Punktzahl.
5/5 Punkte

Fazit
Ein Buch, das zeigt, was passiert, wenn man nach dem Äußeren urteilt und zugleich einen (fast) normalen Tag in einer Schule darstellt, in der deutlich wird, wie Jungs und Mädchen ticken.
Es ist schockierend zu sehen, wie schnell über Menschen aufgrund ihres Äußeren geurteilt wird und obwohl es in den 1970er Jahren spielt, ist es mit der Thematik des Rassismus hochaktuell.
Stückweise erinnert es mich stark an „Tauben im Gras“ – wer mich kennt weiß: das ist definitiv ein Kompliment!
Alles in allem ist dieses Buch wirklich toll und definitiv zu empfehlen.
4 von 5 Punkteb