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Veröffentlicht am 08.09.2025

Gärten und Rätsel

Post, Mord und Provinzgeflüster - Das Geheimnis der Rosengärtnerin
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Der radelnde Detektiv Sully hat sich mittlerweile gut in seinem Luxemburger Exil eingelebt. Sein neuestes Projekt ist ein eigener Garten, obwohl er sich mit Pflanzen überhaupt nicht auskennt. Da kommt ...

Der radelnde Detektiv Sully hat sich mittlerweile gut in seinem Luxemburger Exil eingelebt. Sein neuestes Projekt ist ein eigener Garten, obwohl er sich mit Pflanzen überhaupt nicht auskennt. Da kommt es ihm sehr gelegen, dass Charlotte, Rose Freundin, ihn neben einem Honorar mit Gartentipps versorgt. Im Gegenzug soll er ihren Lebensgefährten überprüfen. Auch der zweite Fall für Sully hat mich bestens unterhalten.

Warum beklaut Doktor Benno Mensing seine Freundin Charlotte? Ist es Geldnot oder steckt etwas Anderes dahinter? Wieso wirkt die Beziehung der Beiden so unharmonisch? Bald erfährt Sully, dass Richard, Charlottes Ehemann, vor acht Jahren spurlos verschwunden ist und Benno zeitnah dessen Platz eingenommen hat. Das Interesse unserer Spürnase ist geweckt. Allzu gern möchte er diesen Cold Case aufklären. Er ahnt nicht, was er mit seinen Nachforschungen auslöst.

Sully verdient sich weiterhin seinen Lebensunterhalt als Hilfsbriefträger. Seit er seinen Kollegen Jhemp als Mörder überführt hat, ist sein Arbeitspensum sogar noch gestiegen. Doch der Unterhalt seiner Wiesbadener Wohnung verschlingt fast sein gesamtes Salär. Da kommt so ein honorierter Ermittlungsauftrag gerade recht, denn die Gastfreundschaft seiner Patentante und deren Familie will er nicht ausnutzen. Außerdem scheint das Ermitteln eine Art Lebenselixier für Sully zu sein, auf das er ungern verzichtet. Damit ist er auf einer Wellenlänge mit Polizistin Claire, die sich langweilt und nach einem neuen spannenden Fall lechzt.

Jill Kaltenborn hat mit Sully und seiner Luxemburger Familie sympathische Protagonisten erdacht, an deren Leben ich gern teilnehme. Die liebenswerten Charaktere des ersten Falls haben mich erneut für sich eingenommen. Es macht Spaß, mit Fernand, Sully und Serge am Tisch zu sitzen. Inzwischen ist Claire die große Ehre zuteilgeworden, die illustre Kartenrunde zu komplettieren, während Rose alle mit leckeren Häppchen verwöhnt.

Sullys Ermittlungen fördern einige Geheimnisse zutage. Dank Luxemburgs bestem Leichenspürhund auch einen Toten. Wie dieser zum Einsatz kommt, war eine meiner Lieblingsszenen. Der Fall wird restlos aufgeklärt, wenn auch anders als ich vermutet habe. Obwohl dieses Mal der Lokalkolorit für meinen Geschmack ein wenig zu kurz gekommen ist, hat mir dieser Fall wieder gut gefallen. Jetzt bin ich schon gespannt auf die nächste Ermittlung.

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Veröffentlicht am 04.09.2025

Aspro ist der Beste!

Man sieht nur mit der Schnauze gut
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Warum sehen Dynamitstangen nur aus wie Stöckchen? Jetzt ist der Chef tot und sein Hund hat kein Zuhause mehr. Doch der sympathische Vierbeiner hat Glück im Unglück. Die nette Polizistin am Tatort adoptiert ...

Warum sehen Dynamitstangen nur aus wie Stöckchen? Jetzt ist der Chef tot und sein Hund hat kein Zuhause mehr. Doch der sympathische Vierbeiner hat Glück im Unglück. Die nette Polizistin am Tatort adoptiert ihn. Die Geschichte der beiden und Aspros Gedanken und Kommentare haben mir großen Spaß gemacht und mich sehr gut unterhalten. Ein absolutes Gute-Laune-Buch für Hundefreunde.

Die neue Chefin gibt ihrem vierbeinigen Begleiter den Namen Aspro, weil ein Spaziergang mit dem dreijährigen Hund ihre Migräne lindert. Immerhin besser als Thomapyrin, denkt Aspro zufrieden. Sein Ehrgeiz ist geweckt. Da die Chefin als Polizistin arbeitet, will Aspro unbedingt ein Polizeihund werden. Für einen ehemaligen „Jagdhundstreber“ kann das doch nicht so schwierig sein? Tatsächlich zeigt er sich der selbst gestellten Aufgabe durchaus gewachsen und löst seinen ersten Fall, Diebstähle absurder Dinge, mit Bravour.

Mit dem liebenswerten Aspro hat Autor Bernhard Aichner die düstere Welt der Thriller vorübergehend verlassen. Er lässt den cleveren Vierbeiner seine Sicht der Dinge schildern und von den Abenteuern mit der neuen Chefin aus seiner Perspektive erzählen. Der offensichtliche Hundefreund Aichner kann sich überraschend gut in Aspro einfühlen.

Mich hat der zukünftige Polizeihund schnell mit seinem Charme bezaubert. Es macht großen Spaß, die Welt aus Hundeaugen zu betrachten. Einige menschliche Gepflogenheiten liefern Situationskomik, wenn sich Aspro darüber Gedanken macht. Warum handeln die Zweibeiner so, wie sie es tun? Wieso nennt ihn jeder Wiener „Rex“, wo er doch gar kein Schäferhund ist? Warum heiraten die Menschen?

Ohne falsche Bescheidenheit listet Aspro seine Erfolge auf. Am wichtigsten war natürlich die Rettung der Chefin, denn seither liebt ihn auch deren Ehemann, der neue Chef. Aber damit nicht genug. Er klärt Verbrechen auf, rettet Menschenleben und entdeckt sogar eine Bombe. Großzügig wie er ist, unterschlägt er auch seine Sünden nicht, die da wären Mundraub, Erbrechen auf den Autositz, Diebstahl und Hühnermord – aber das war keine Absicht, also eher Hühnertotschlag.
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Der Autor schreibt flüssig und sehr anschaulich. Einen Dobermann der Marke Putin kann ich mir ebenso gut vorstellen, wie einen kleinen Bichon Frisé mit Helfersyndrom, der jeden „Sechzig Kilo-Bernhardiner zurück auf seinen Platz kläfft“. Besonders gut gefallen hat mir das gelegentliche Einfließen österreichischer Begriffe wie „Schliafhansl“. Der Grundton der Geschichte ist positiv, da für den optimistischen Aspro das Glas stets halbvoll ist. Mir geht es wie der neuen Chefin. Zwar muss der bezaubernde Vierbeiner bei mir glücklicherweise keine Migräne vertreiben, aber er verhilft mir zu guter Laune.

Bernhard Aichner ist auf den sympathischen Hund gekommen.
Die daraus resultierenden Geschichten haben mich so gut unterhalten und sind so amüsant und humorvoll, dass ich auf eine baldige Fortsetzung hoffe. Inzwischen gibt es Streicheleinheiten und „Frankfurter“. Partyzeit für Aspro!

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Campende Rentner leben gefährlich

Krügers Fälle / Rentner Mikado
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Bei Bauarbeiten auf einem Campingplatz werden überraschend zwei menschliche Skelette gefunden. Ein Herzschrittmacher, der aus dem Jahr 1983 stammt, weist den Fall als Cold Case aus und ruft Kommissar Krüger ...

Bei Bauarbeiten auf einem Campingplatz werden überraschend zwei menschliche Skelette gefunden. Ein Herzschrittmacher, der aus dem Jahr 1983 stammt, weist den Fall als Cold Case aus und ruft Kommissar Krüger auf den Plan. Mich hat der sachlich und unaufgeregt dargelegte Fall ganz gut unterhalten, aber die Spannung hat mir zeitweise gefehlt.

Die gefundenen Knochen und die vermeintliche Identität der Toten passen nicht zusammen, andrerseits treten weitere Fälle verschwundener Rentner zutage. Der Fall erweist sich als kniffelig und die Ermittlungen stagnieren bald. Glücklicherweise hat Krüger ein gutes Händchen bei der Wahl seiner Mitarbeiter. Die neue Kollegin, Frau Freitag, die die beförderte Nadja ersetzt, erweist sich als Ass in der Internetrecherche und verfügt über ein undurchsichtiges, aber effektives Netzwerk. So kann sie ihrem wenig technikaffinen Chef zeitnah neue Indizien und Fakten liefern.

Während wir die akribisch betriebenen Ermittlungen von Krüger, Freitag, Hummel und Co. verfolgen, begleiten wir in einem zweiten Erzählstrang den Täter. Zunehmend abgestoßen, beobachten wir ihn bei der Ausübung seines Geschäftsmodells. Skrupellos verübt er einen Mord nach dem anderen, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.

Mir hat die sachliche, fast nüchterne Sprache und die unspektakuläre Ermittlungsarbeit gefallen. Die Charaktere wirken authentisch. Krüger und seine Partnerin Elisabeth ergänzen sich hervorragend. Vor allem, wenn sie ihn bei Ermittlungen unterstützt, da sie zu unterschiedlichen Ansätzen neigen. Ihre Geplänkel machen Spaß. Auch mit der neuen Kollegin Freitag arbeitet der Kommissar auf Anhieb gut zusammen. Dem Täter fehlt es leider etwas an Tiefe. Mir wurde nicht klar, warum er sich zu einem derart skrupellosen Mörder entwickelt hat und wieso er diese Art zu leben als alternativlos betrachtet. Seine Bekannte mit der Olivenfarm bietet ihm ja eine bürgerliche Existenz an.

Der Fall wird schließlich aufgeklärt. Auch Verbrecher werden nicht jünger und machen Fehler. Doch Krüger dürfte das Interesse an einer Laufbahn als Dauercamper in der Rente verloren haben. Ein paar Wendungen und Verwicklungen mehr hätten dem Spannungsaufbau gutgetan. Der Plot scheint mir grundsätzlich realistisch. Wie der alte Hippie zu Elisabeth sagt: „Kaum ist man tot, ist man vergessen.“

Für Freunde solider Krimis mit wenig Schnickschnack, sachlichem Grundton und solider Ermittlungsarbeit kann ich „Rentner-Mikado“ empfehlen.

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Veröffentlicht am 23.08.2025

Die Reise geht weiter nach Vallesland und Oritea

Die Prinzen des Winters
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Eyra hat einen Plan, wie sie Estraora vom ewigen Eis befreien und die bösen Mächte besiegen kann. Der einzige Weg besteht darin, die vier Edelsteine der Macht gemeinsam zu zerstören. Doch ihre Ausgangssituation ...

Eyra hat einen Plan, wie sie Estraora vom ewigen Eis befreien und die bösen Mächte besiegen kann. Der einzige Weg besteht darin, die vier Edelsteine der Macht gemeinsam zu zerstören. Doch ihre Ausgangssituation ist schwierig …

Autorin K. T. Steen versteht es, auch mit dem dritten Band ihrer Eisfeuersaga „Eisflammen“ die Leser zu fesseln.

Die Zeit drängt, da Lorelai die Winterzeremonie früher abhalten will. Eyra und ihr Team haben bisher nur den Feuerrubin in ihren Händen. Notgedrungen teilt sich die Gemeinschaft. Saul und Patricia reisen nach Vallesland, um den Waldsmaragd zu finden. Fayette und Noah wollen in Oritea nach dem Feenstein suchen. Eyra und Lazar kümmern sich derweil um den Eiskristall, den sie in Tallesfeld vermuten. Vorher reisen sie zu den Eisebenen, um für Merkan den Drachen Zeros zu befreien. Das ist der Preis, den er für seine Loyalität gegenüber Eyra fordert. Wie so häufig, wenn Drachen mit im Spiel sind, misslingt dieser Plan gründlich.

Dank der Reisen der Paare lernen wir weitere Länder Mirilors und deren Einwohner kennen. Die Handlung konzentriert sich im Wesentlichen auf das grüne Vallesland und auf Oritea, das Land der Feen. Wir begleiten Noah und Saul auf diesen Reisen und hören mehr von ihren Begleiterinnen. Die Geschichte wird dieses Mal aus drei Perspektiven erzählt, von Fayette, Patricia und Eyra. Dadurch gewinnt die Erzählung an Spannung und Tiefe. Durch die Einblicke in die Gefühlswelt von Eyras Schwester und der ihrer Freundin erfahren wir Näheres über die Beziehungen zwischen ihnen und den Winterprinzen.

K. T. Steen ist es einmal mehr gelungen, mich zu fesseln. Beeindruckt hat mich ihre Fantasie, mit der sie die Länder Oritea und Vallesland ausstaffiert und mit teilweise bisher unbekannten Wesen bevölkert. Ihre Sprache ist weiterhin flüssig und packend. Mir imponiert, dass Eyra dem Druck von Emberis standhält und wie sie ihn über ihre wahren Absichten täuschen kann. Wie fordernd die Götter der bösen Mächte sind, erfährt in diesem Band noch ein weiterer Charakter. Ich hoffe, der Druck wird nicht übermächtig. Auch frage ich mich, ob die bösen Götter nicht mehr als ein „Eisen im Feuer“ haben. Es bleibt also weiterhin spannend, wofür auch einige überraschende Wendungen und Verwicklungen sorgen. Neben meinem Liebling Theo ist es nun auch Belgor gelungen, meine Sympathie zu gewinnen und mich zu beeindrucken.

Band 3 beginnt mit einer kompakten Zusammenfassung der ersten beiden Teile, sodass ich mich sofort in der Geschichte wiedergefunden habe. Wir begegnen Misstrauen, Gefahren, gemeinem Verrat und einem folgenschweren falschen Verdacht. Am Ende ist die Gemeinschaft der Gefährten einen bedeutenden Schritt vorangekommen. Aber zu welchem Preis! Der Band endet mit einem üblen Cliffhanger, wie ich ihn gleichermaßen hasse und schätze.

Ich freue mich schon auf Band 4!

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Veröffentlicht am 20.08.2025

Magische Abenteuer in Frankfurt erleben

Der Siegelmeister
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Jeden Samstagabend erzählt Opa Michael seinem Enkel Jonathan eine Geschichte vor dem Einschlafen. Voller Vorfreude fiebert der Junge seinem Highlight der Woche entgegen. Jonathan liebt die Geschichten ...

Jeden Samstagabend erzählt Opa Michael seinem Enkel Jonathan eine Geschichte vor dem Einschlafen. Voller Vorfreude fiebert der Junge seinem Highlight der Woche entgegen. Jonathan liebt die Geschichten über den geheimnisvollen Siegelmeister Bernhard von Rabenstein und die mysteriöse Gemeinschaft Insignia Magicae. Erst Jahre später wird ihm klar, dass Großvaters Geschichten einen wahren Kern besitzen.

Jörg Erlebach ist mit „Der Siegelmeister: Nur der Tod bestimmt den Anfang“ ein spannender und magischer Auftaktband seiner neuen Serie gelungen, der mich sehr gut unterhalten hat.

Sieben Jahre später. Jonathan trauert um seinen Großvater. Michael Dumont wurde heimtückisch in seinem Haus ermordet. Wenige Tage nach der Gewalttat nehmen Freunde seines Opas Kontakt zu Jonathan auf. Das sind Julian Schwarzhoff, Kommissar bei einer Spezialeinheit der Polizei und Zenodot von Ephesus, ein betagter Bibliothekar, der dem Jungen einen Brief seines Großvaters aushändigt. Nach und nach wird Jonathan durch eigene Recherche und mithilfe von Julian und Zenodot klar, dass Michael Dumont, eigentlich Michael von Rabenstein war, direkter Nachfahre des legendären Bernhard und selbst das Oberhaupt der Siegelmeister. Sein größter Wunsch war es, dass sein Enkel in seine Fußstapfen tritt, doch leider kam er nicht mehr dazu, ihn für diese Aufgabe vorzubereiten. Stattdessen hat er Briefe hinterlegt, die Jonathan auf eine Art Schnitzeljagd durch Frankfurt führen. Gleichzeitig enthüllt ihm Zenodot die Existenz der Anderswelt, indem er ihn mit dem Kobold Stregar bekannt macht. Der junge Mann sieht sich neben seiner Trauer mit unglaublichen Fakten konfrontiert, die ihn sehr viel Kraft kosten. Doch nichts wird ihn davon abbringen, Julian dabei zu unterstützen, den Mörder seines Opas zu stellen. Der Kommissar vermutet den Täter in den Reihen der Siegelmeister. Einige Indizien stützen diese These. Genau zu diesem Zeitpunkt nehmen die Siegelmeister Kontakt zu Jonathan auf ...

Jörg Erlebachs Schreibstil liegt mir. Er ist flüssig und anschaulich. Das Setting gefällt mir besonders. Da ich die Stadt einigermaßen gut kenne, war es mir eine Freude, Jonathan und davor Michael auf ihren Streifzügen durch Frankfurt zu begleiten. Einige der Örtlichkeiten wiederzuerkennen, hat mir großen Spaß bereitet.

Jonathan und Michael, die Hauptcharaktere, waren mir von Beginn an sympathisch. Das Zögern des Großvaters war für mich gut nachvollziehbar. Nichts wies auf seinen baldigen Tod hin und er wollte Jonathan eine normale, unbelastete Kindheit und Jugend ermöglichen. Ich frage mich, ob der Mörder bewusst diesen Zeitpunkt für seine Untat gewählt hat. Den anderen Protagonisten fehlt es noch etwas an Tiefe und Hintergrund, was sich in den weiteren Bänden mit Sicherheit ändern wird.

Die Geschichte der Siegelmeister hat mich gut unterhalten. Vor allem gefällt mir die Mischung aus Alltags- und Anderswelt, die Magie, die verschiedenen Zeitebenen und die fantastischen Elemente. Wie es sich wohl anfühlt, plötzlich einem echten Kobold gegenüberzustehen? Das magische System, die Historie, Bedeutung und Erstellung der Siegel, was das Geheimnis der von Rabensteins ist und wie es dazu kam, erzählt uns der Autor auf unterhaltsame Weise und lässt allmählich die Spannung steigen. Nicht jedem mag dieser eher gemächliche Erzählstil und die Fülle an Informationen und Geschichte gefallen, mir aber schon. Nach einem kurzen aber heftigen Showdown wird der Fall schließlich lückenlos aufgeklärt und es bleibt Raum für eine Fortsetzung, denn am Horizont erscheint ein mächtiger neuer Gegner …

Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung an alle Fans von Urban Fantasy zwischen 12 und 100.

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