Wenn das Geld fehlt
SchorschDer Autor Stefan Soder beschreibt in seinem Roman eine Situation, aus der so oder so schwer herauszukommen ist.
Der Bauer Schorsch lebt mit seiner Mutter hoch oben am Berg auf seinem Bauernhof. Arbeit ...
Der Autor Stefan Soder beschreibt in seinem Roman eine Situation, aus der so oder so schwer herauszukommen ist.
Der Bauer Schorsch lebt mit seiner Mutter hoch oben am Berg auf seinem Bauernhof. Arbeit ist genug zu tun, aber mit dem Geld kommt er einfach nicht rund. Da sind die Alimente, die er für seinen Sohn Lukas zahlen soll und auch den Kredit, den er aufgenommen hat, um Fremdenzimmer dazu zu bauen, kann er nicht zurückzahlen.
Da kommt er auf die Idee, Leuten, die ihr Schwarzgeld von der Bank holen, dieses wegzunehmen. Dazu folgt er ihnen, bis sie anhalten, um z.B. zu tanken, springt zu ihnen ins Auto und verlangt das Geld.
Bis er an den Falschen gerät, das ist der Sohn eines holländischen Unternehmers, der lässt sich das nicht gefallen und schickt seine Leute, kommt dann sogar selbst und dann gibt es kein Halten mehr.
Sehr eindringlich wird sowohl die Not von Schorsch, als auch die Wut und Brutalität der Überfallenen geschildert.
Auch das Cover passt gut zum Text.