Cover-Bild Schorsch
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Braumüller Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 112
  • Ersterscheinung: 01.10.2025
  • ISBN: 9783992003990
Stefan Soder

Schorsch

Der Bergbauer Schorsch begeht einen Raub. Das Opfer ist ein Deutscher mit einer Tasche voll Schwarzgeld im Auto. Ein scheinbar perfektes Verbrechen, denn das Opfer kann den Raub nicht zur Anzeige bringen, ohne sich selbst zu belasten. Umgeben vom zur Schau gestellten Reichtum eines mondänen Touristenstädtchens in den Alpen lebt Schorsch trotz diverser Nebenjobs in prekären Verhältnissen. Kaum sind mit der Beute ein paar Löcher gestopft, türmen sich Alimente, Kreditraten und sonstige Rechnungen erneut. Selbst der Hof ist in Gefahr. Er begeht weitere Überfälle, bis er an ein größeres Vermögen und an die Falschen gerät: Er erbeutet Geld von einem Holländer, der es für eine kriminelle Organisation abheben sollte. Die Beraubten und die Polizei sind Schorsch bald auf der Spur. Eine Spirale der Gewalt setzt sich in Gang, bis er schließlich nur noch eine Möglichkeit sieht, um aus der Sache herauszukommen.
Ein desperater, aus der Zeit gefallener Cowboy am Rande der Zivilisation. Raubzüge, ein Sheriff, Duelle, Verfolgungsjagden, eine Frau, die an einer reaktionären Männerwelt verzweifelt. Ein packender Roman über soziale Ungleichheit und die daraus geborene Verzweiflung – so archaisch wie gegenwärtig.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.11.2025

fesselnd

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Bei „ Schorsch“ von Stefan Soder handelt es sich um einen Roman.

Dieser Roman lässt sich flüssig lesen und der Einstieg ist mir leicht gefallen. Von Seite zu Seite steigt die Spannung , bis hin zu einem ...

Bei „ Schorsch“ von Stefan Soder handelt es sich um einen Roman.

Dieser Roman lässt sich flüssig lesen und der Einstieg ist mir leicht gefallen. Von Seite zu Seite steigt die Spannung , bis hin zu einem unerwartetem Ende. Hier hat der Autor mich wirklich überrascht.

Die Plotidee , soziale Ungleichheit etc. , wurde sehr gut umgesetzt. Dieser Roman regt auch zum Nachdenken an, ohne belehrend zu wirken.

Konnte mich gut in Schorsch mit all seine finanziellen Problemen hineinversetzen und seine Verzweiflung spüren. Seine Aktionen – toll und ich muss zugeben , dass ich der ein oder anderen nicht abgeneigt wäre....

Ich empfehle diesen Roman weiter.

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Veröffentlicht am 27.11.2025

Wenn das Geld fehlt

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Der Autor Stefan Soder beschreibt in seinem Roman eine Situation, aus der so oder so schwer herauszukommen ist.

Der Bauer Schorsch lebt mit seiner Mutter hoch oben am Berg auf seinem Bauernhof. Arbeit ...

Der Autor Stefan Soder beschreibt in seinem Roman eine Situation, aus der so oder so schwer herauszukommen ist.

Der Bauer Schorsch lebt mit seiner Mutter hoch oben am Berg auf seinem Bauernhof. Arbeit ist genug zu tun, aber mit dem Geld kommt er einfach nicht rund. Da sind die Alimente, die er für seinen Sohn Lukas zahlen soll und auch den Kredit, den er aufgenommen hat, um Fremdenzimmer dazu zu bauen, kann er nicht zurückzahlen.

Da kommt er auf die Idee, Leuten, die ihr Schwarzgeld von der Bank holen, dieses wegzunehmen. Dazu folgt er ihnen, bis sie anhalten, um z.B. zu tanken, springt zu ihnen ins Auto und verlangt das Geld.

Bis er an den Falschen gerät, das ist der Sohn eines holländischen Unternehmers, der lässt sich das nicht gefallen und schickt seine Leute, kommt dann sogar selbst und dann gibt es kein Halten mehr.

Sehr eindringlich wird sowohl die Not von Schorsch, als auch die Wut und Brutalität der Überfallenen geschildert.

Auch das Cover passt gut zum Text.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Interessant mit gesellschaftlichen Hintergrund

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Bei diesem Buch geht es um Schorsch den Bergbauern.
Schorsch lebt in ärmlichen Verhältnissen und verdient nebenbei noch mit diversen Jobs sein Geld.
Trotzdem reicht es hinten und vorne nicht, also beschließt ...

Bei diesem Buch geht es um Schorsch den Bergbauern.
Schorsch lebt in ärmlichen Verhältnissen und verdient nebenbei noch mit diversen Jobs sein Geld.
Trotzdem reicht es hinten und vorne nicht, also beschließt er es den Reichen zu nehmen.
Es klappt tatsächlich wie am Schnürchen, bis er an den falschen gerat.
Er erleichtert einen reichen Holländer um eine sehr große Summe.
Da es sich um Schwarzgeld handelt nehmen die Holländer das selbst in die Hand.
Schnell wird Schorsch der Jäger selbst zum gejagten.
Wird es Schorsch gelingen sich durchzuschlagen?
Welche Rolle spielt die Polizistin Johanna?
Der Autor hat mit Schorsch kurz und klar einen guten Roman erschaffen.
Der Schreibstil ist sehr klar und verständlich.
Sehr schnell wird hier einem bewusst, wie ungleich doch die sozialen Schichten sind.
Ich war sofort im Buch und habe mit Schorsch gelitten gehofft gebangt.
Man konnte sich auch die Umgebung sehr gut vorstellen.
Schorsch der arme Cowboy reitend auf seiner Kuh.
Da es sich in meinen Augen auch um einen Roman mit gesellschaftlichen Hintergrund handelt, der auch zum Nachdenken oder vielleicht sogar zum Umdenken anregt, empfehlen ich Schorsch definitiv weiter.

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Veröffentlicht am 31.10.2025

- humorvolle, aber ernsthafte und bedrückende Tragikomödie -

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Stefan Soder - Schorsch
(Braumüller Verlag)

- humorvolle, aber ernsthafte und bedrückende Tragikomödie -

November 2006. Der wortkarge Bergbauer Georg "Schorsch" Obermoser lebt mit seiner Mutter auf einem ...

Stefan Soder - Schorsch
(Braumüller Verlag)

- humorvolle, aber ernsthafte und bedrückende Tragikomödie -

November 2006. Der wortkarge Bergbauer Georg "Schorsch" Obermoser lebt mit seiner Mutter auf einem schlichten Hof in den österreichischen Alpen. Unzufrieden mit seinem Leben, seinem Auskommen und sich selbst, will er teilhaben an dem ungerecht verteilten Reichtum. Einen Revolver hat er sich bereits besorgt. Also fährt Bauer Schorsch runter ins Luxus gewöhnte Städtchen, um die ausländischen Bankkunden beim Verlassen des hiesigen Geldinstituts zu observieren. Wenn er ein vermeintlich geeignetes Opfer ausmacht, verfolgt er es, um selbiges finanziell ein wenig zu erleichtern. Er muss die längst überfälligen Alimente für den gemeinsamen 12-jährigen Sohn Lukas, bei seiner gut betuchten Ex-Frau Marlies abliefern und ein paar überfällige Besorgungen machen. Der anspruchsvolle Beruf als Bergbauer und seine vielen Nebenjobs als Vermieter zweier Gästezimmer, als Jagd- und Fremdenführer, sowie als Skilehrer, werfen einfach nicht genug Zaster ab, für die Kosten, die sich himmelwärts aufzutürmen beginnen. Mit anderen Worten, dem Obermosers steht das Wasser bis zum Hals. Wegen fälliger Kreditraten steht auch noch der Mehrgenerationenhof auf dem Spiel. Das geraubte Geld ist also schnell aufgebraucht und neues muss her.

"Was will die Bank denn mit dem Hof? Kommt dann einer von euch zum Melken und zum Ausmisten?" Zitat S. 44

In seiner 176 Seiten umfassenden Tragikomödie "Schorsch" bringt der, 1975 in Kirchberg in Tirol geborene österreichischer Schriftsteller Stefan Soder, die himmelschreienden Ungerechtigkeiten, die (nicht zuletzt) ein Leben als Bauer begleiten, in zu Papier. Kurze, verständliche, in Trostlosigkeit und Wehmut gebadete Sätze, sorgen für ein angezogenes Tempo. Hieraus entwickelt sich ein herzlich-schmerzliches Sozial-Drama und ein raffiniert geplottetes, turbulentes Unterfangen, das gänzlich ohne Klamauk auskommt. Stefan Soder, der heute als freier Schriftsteller in Wien lebt, setzt vielmehr auf nüchterne Situationskomik, hat dabei aber auch ein paar wahrlich harte Schockmomente in seiner Novelle "Schorsch" untergebracht. Man merkt dem Bergbauern den Unmut über die Situation in der er steckt und seine potenzierte Gereiztheit, die daraus zwangsläufig resultiert, nur allzu deutlich an. Als sich die Begebenheiten immer weiter verschärfen steht er mit dem Rücken zur Wand. Als ihm endgültig kein Ausweg mehr bleibt, zeigt sich der Schorsch durchaus wehrhaft und eine Spirale der Gewalt bricht sich Bahn.

Der Fulltime Jobber Schorsch bekommt von allen Seiten Schwierigkeiten und immer mehr Steine in den Weg gelegt. Ganz unschuldig ist er an seiner prekären Situation allerdings nicht. Der gutmütige Schorsch wird über den Tisch gezogen, nicht ernst genommen, veräppelt und für dumm verkauft. Alles dreht sich immer nur ums Scheiß Geld. Und das hat der Obermoser nun mal nicht. Ein paar Raubzüge später, beinahe zu einem Spezialisten für finanzielle Umverteilung geworden, kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall. Schorsch folgt einem jungen Mann mit gefüllter Sporttasche, als der in eine Limousine mit Niederländischem steigt und von der Bank zu einer nahegelegenen Tankstelle fährt. Mit einem Riesenbatzen Geld entkommt Obermoser. Vorerst, denn das Geld hat einen Besitzer, der es wiederhaben will. Und dieser Besitzer versteht keinen Spaß. Gläubiger, nervende Gäste, betrunkene Skifahrerinnen, die Bauaufsicht oder die Polizei sind da noch Schorschs geringste Probleme, denn nun hat der Bergbauer das organisierte Verbrechen am Hals. Der Vorfall beginnt nachhaltig zu eskalieren..., nur ganz anders als gedacht. Und allmählich stapeln sich die Leichen in dem kleinen österreichischen Seitental.

(Janko)

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Brutalität/Gewalt: 41/100
Spannung: 80/100
Action: 65/100
Unterhaltung: 85/100
Anspruch: 51/100
Atmosphäre: 70/100
Emotion: 66/100
Humor: 25/100
Sex/Obszönität: 04/100

https://www.lackoflies.com" target="_blank">https://www.lackoflies.com - Wertung: 84/100

https://www.lackoflies.com" target="_blank">https://www.lackoflies.com - Altersempfehlung: ab 15 Jahren (aufgrund einiger markanter Schockmomente)

Stefan Soder - Schorsch
Braumüller Verlag
Gesellschaftsroman / Thriller
ISBN: 978-3-99200-399-0
176 Seiten
Gebundene Ausgabe
Erscheinungstermin: 01.10.2025
EUR 22,00 Euro [DE] inkl. MwSt.

Weitere Formate:
ISBN eBook: 978-3-99200-400-3
Erscheinungstermin: 01.10.2025
EUR 19,99 Euro [DE] inkl. MwSt.

"Schorsch" beim Braumüller Verlag: https://www.braumueller.at/t?isbn=9783992003990

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