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Veröffentlicht am 12.06.2026

Spannender 1. Fall für Hannes Waldmann

Waldmann
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Oktober 2016: Hannes Waldmann macht mit seiner Familie Urlaub in Lagos, als seine Frau plötzlich auf dem Basar spurlos verschwindet. Er verliert an diesem Tag mehr als seine Frau: Er verliert jeden Halt.

August ...

Oktober 2016: Hannes Waldmann macht mit seiner Familie Urlaub in Lagos, als seine Frau plötzlich auf dem Basar spurlos verschwindet. Er verliert an diesem Tag mehr als seine Frau: Er verliert jeden Halt.

August 2023, sieben Jahre später: Johannes Waldmann wird am Vorabend seiner Rückkehr in den Dienst der Bonner Mordkommission an einen Tatort gerufen. Da ahnt er allerdings noch nicht, in welche Abgründe ihn dieser Fall führen wird. Ein Lokalpolitiker liegt mit aufgeschlitzter Kehle in seinem Appartement. Während er sich vor Ort ein Bild macht, jagt eine Frau in einem gestohlenen Polizeiwagen einem Audi nach. In ihm vermutet sie die junge Ukrainerin Zlata, die gerade noch mit dem Politiker auf einem Zimmer war.

Auch die Journalistin Pia Luninger, die eine Reportage mit dem Titel „Spurlos“ über Menschenhandel und Zwangsprostitution schreiben will, ist an dem Fall dran und ermittelt auf eigene Faust. Dadurch erhofft sie sich endlich den ersehnten Karrieresprung.

Bei seinen Ermittlungen stößt Waldmann auch noch auf die mysteriöse Suse und zusammen mit ihr und Pia dringen sie immer tiefer in die Machenschaften des Rings vor. Doch je näher sie der Wahrheit kommen, desto tödlicher wird die Jagd: Für Pia, die zu viel weiß, für Suse, die zu weit gegangen ist, und für Waldmann, der nicht noch einmal versagen darf.

Fazit / Meinung:
Das Buch hat 460 Seiten und ist in 4 (Bücher) Hauptteile mit insgesamt 63 Kapitel plus Prolog und Epilog eingeteilt. Fast jedes Kapitel hat eine Überschrift, aus der hervorgeht, um was es sich handelt, mit Orts- und Datumsangabe. Auch die Länge der Kapitel ist gut gewählt. Es lässt sich sehr gut lesen. Der Schreibstil ist flüssig und spannend.

Ein mega spannender Fall und sehr authentisch. Es zeigt, dass auch ein Polizist wie Waldmann "nur" ein Mensch ist, der sein eigenes Päckchen zu tragen hat. Aber auch das Thema „Menschenhandel“, „Zwangsprostitution“ und „Flüchtlingsfrauen aus der Ukraine“ ist sehr aktuell, gut umgesetzt und beschrieben. Teilweise sind dies Themen, über die man so in der Öffentlichkeit nicht groß diskutiert.

Erzählt wird es aus verschiedenen Perspektiven, mal aus der Sicht von Waldmann, mal aus der Sicht der Verbrecher und dann wiederum aus der Sicht der Journalistin Pia Luninger, so bleiben die Kapitel sehr spannend. Der Spannungsbogen wird dadurch ebenfalls gut aufgebaut. Mit der Zeit setzt sich das Puzzle, Stück für Stück, zusammen.

Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne !!

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Veröffentlicht am 12.06.2026

Spannender 1. Fall für de Cavallier und Bentalab

Léon und die Frau im blauen Kleid
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Es ist Mitte August und die Reichen und Schönen des Landen steuern auf das Highlight der Saison, den Sommerball in Monaco, zu. Die Vorfreude darauf wird je getrübt, denn am Strand von Nizza wird eine Frauenleiche ...

Es ist Mitte August und die Reichen und Schönen des Landen steuern auf das Highlight der Saison, den Sommerball in Monaco, zu. Die Vorfreude darauf wird je getrübt, denn am Strand von Nizza wird eine Frauenleiche in einem blauen Kleid angespült. Commissaire Léon de Cavallier, Adelsspross mit Faible für maßgeschneiderte Anzüge und teuren Autos, ermittelt nun zusammen mit seiner neuen Kollegin Nadia Bentaleb, die sich aus den Pariser Banlieues an die Côte d’Azur hat versetzen lassen. Die Ermittlungen führen beide ins Innere der High Society, wo Geld und Macht eine unheilige Verbindung eingehen mit Sex, Drogen und Korruption. Sie erfahren, dass es Nachts eigentlich keinen Schiffsverkehr gab, zumindest wurde keine Yacht zur Schifffahrt angemeldet. Was hat sich also auf dem Wasser zugetragen?

Fazit / Meinung:
Das Buch hat 304 Seiten und ist 29 Kapitel plus Prolog und Epilog eingeteilt. Wobei immer mehrere Kapitel in einen Wochentag mit Überschrift in Deutsch und Französisch unterteilt sind. Die Länge der Kapitel ist gut gewählt. Es lässt sich sehr gut lesen. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Vorne im Bucheinschlag ist eine Übersichtskarte, die ich sehr hilfreich finde, und eine Beschreibung der beiden Ermittler. Auch die Gegend ist sehr schön beschrieben. Ich konnte mir die Gegend beim Lesen sehr gut vorstellen. Ein Krimi mit Spannung, der ein gewisses Urlaubsflair verbreitet.

Das Buch beginnt mit einem Hammer-Prolog – einer Todesanzeige des Commissaire Léon de Cavallier. Da war ich erstmal sprachlos. Sollte das denn schon der Anfang vom Ende des neuen Ermittlerteams sein?

Die beiden Ermittler könnten nicht unterschiedlicher sein. Léon de Cavallier gehört zu den Reichen des Landes und müsste eigentlich gar nicht mehr ermitteln und Nadia Bentaleb ist genau das Gegenteil von ihm und hat zudem auch noch eine andere Hautfarbe. Beide haben so ihre eigenen Ansichten des Ermittelns. Jeder hat ein kleines Geheimnis und es dauert ziemlich lange, bis sich beide aufeinander einlassen und gegenseitig vertrauen können.

Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der Lust auf den nächsten Fall der beiden macht. Ich kann es kaum erwarten, bis es wieder heißt: Der zweite Fall für de Cavallier und Bentaleb….

Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne !!

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Veröffentlicht am 18.05.2026

Jägerin oder Gejagte?

Nebelbeute
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Ein alter Fall um zwei vermisste Mädchen verschlägt Mila Weiss in die Berge. Lange genug hat sie Robert Walch im Gefängnis besucht und ihm auf ihrem Cello vorgespielt. Nun weiß sie, wo sich Johannes Toblach ...

Ein alter Fall um zwei vermisste Mädchen verschlägt Mila Weiss in die Berge. Lange genug hat sie Robert Walch im Gefängnis besucht und ihm auf ihrem Cello vorgespielt. Nun weiß sie, wo sich Johannes Toblach aufhält. Nun ist sie auf der Jagd nach ihm. Tief in den Bergen will sie ihn stellen: Johannes Toblach, ein Phantom aus ihrer Vergangenheit. Doch am Tag ihrer Ankunft wird eine Leiche in den Bäumen gefunden, gefangen in einem Netz aus Seilen. Und für Mila stellt sich die Frage: Ist sie die Jägerin oder die Gejagte? Stück für Stück kommt sie ihrem Ziel näher – bis sie plötzlich spurlos verschwindet.

Die Gruppe 4, geleitet von Jakob Krogh, macht sich sofort auf die Suche. Sie stoßen auf ein abgelegenes Bergdorf, in dem nur das Schweigen noch dichter ist als der Nebel. Das Team wird in das grausame Spiel eines Serienmörders verstrickt, der sich in den Schatten der Wälder verbirgt. Und ganz offenbar Mila in seiner Gewalt hat. Aber immer, wenn sie der Meinung sind, eine Spur zu Mila und dem Täter gefunden zu haben, platzt diese jedesmal wie eine Seifenblase. Denn die Spur zum Täter endet in einer Spur zu einer neuen Leiche, die sie als Täter in Verdacht hatten. So fangen sie immer wieder bei Null an. Allerdings müssen sie sich beeilen, denn so langsam läuft ihnen die Zeit davon. Schaffen sie es rechtzeitig, den Täter zu stellen und finden Mila….?

Fazit / Meinung:
Das Buch hat 384 Seiten und ist in 49 Kapitel plus Prolog und Epilog eingeteilt. Die Kapitel sind von der Länge her alle genau richtig, manche etwas kürzer, andere etwas länger, aber nicht zu lang. Der Schreibstil ist locker, flüssig und super spannend zugleich. Mich hat das Buch total gefesselt und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Gerade wenn man glaubt, die Zusammenhänge zu durchschauen, eröffnet die Geschichte neue Abgründe. Es ist spannend bis zum Schluss.

Aufgeteilt ist es diesmal in drei Hauptteile, die in „Mila“, „Jakob“ und „Morgen“ unterteilt sind. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel Verraten um was es in den jeweiligen Teilen geht. Sonst nehme ich die ganze Spannung vorweg und das möchte ich nicht.

Es ist der dritte Fall für Jakob Krogh und Mila Weiss. Man kann dieses Buch auch dann sehr gut lesen, auch wenn man die ersten beiden Fälle nicht kennt. Mila konzentriert sich hier auf einen alten Fall, den sie im Alleingang lösen möchte. Aber, ob ihr dies auch gelingt…?

Von mir gibt‘s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!!

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Spannung pur und eine Reise zurück in die 80er

Kollateralschaden
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Wilhelm Beck, ein gebrochener Ex-Kommissar, der nach belastenden Erlebnissen der Mordkommission den Rücken gekehrt hat, hat mittlerweile eine Wein- und Buchhandlung eröffnet und arbeitet nebenbei noch ...

Wilhelm Beck, ein gebrochener Ex-Kommissar, der nach belastenden Erlebnissen der Mordkommission den Rücken gekehrt hat, hat mittlerweile eine Wein- und Buchhandlung eröffnet und arbeitet nebenbei noch als Privatdetektiv. Als ihn seine ehemalige Kollegin Senta Fischer in den Fall der verschwundenen Studentin Anna Lorenz hineinzieht, beginnt eine ebenso spannende wie beklemmende Suche. Die Spur führt von einem Chemielabor über studentische Verbindungen bis hin ins Drogenmilieu Mannheims und schließlich in die DDR. Als Beck in die DDR reist, ahnt er noch nicht, in welche Gefahr er sich da selbst bringt...

Fazit / Meinung:
Das Buch hat 351 Seiten und ist in 22 Kapitel plus Prolog und Epilog eingeteilt. Jedes Kapitel hat eine Datumsangabe und alle sind von der Länge her genau richtig. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Mich hat das Buch total gefesselt und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Es ist spannend bis zum Schluss.

Beck ist kein strahlender Held, sondern ein Mann, der zwischen Rückzug und Verantwortung schwankt. Die Spannung wird kontinuierlich gesteigert, insbesondere durch die Entdeckung weiterer vermisster Studentinnen und die zunehmende Einmischung des Verfassungsschutzes. Hier zeigt der Roman seine größte Stärke: Er stellt unbequeme Fragen nach Macht, Kontrolle und moralischer Verantwortung, ohne einfache Antworten zu liefern. Becks Entscheidung am Ende wirkt daher nicht nur wie ein persönlicher Wendepunkt, sondern auch wie ein Kommentar zur politischen Realität jener Zeit.

Von mir gibt‘s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!!

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Täter oder doch Opfer?

Schorsch
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Bergbauer Schorsch, fasst aus finanzieller Not heraus einen folgenschweren Entschluss: Er begeht einen Raubüberfall. Sein erstes Opfer – ein Deutscher mit Schwarzgeld – scheint ideal gewählt, da er den ...

Bergbauer Schorsch, fasst aus finanzieller Not heraus einen folgenschweren Entschluss: Er begeht einen Raubüberfall. Sein erstes Opfer – ein Deutscher mit Schwarzgeld – scheint ideal gewählt, da er den Überfall kaum anzeigen kann. Doch was als „perfektes Verbrechen“ beginnt, entwickelt sich rasch zur Abwärtsspirale. Schorsch versucht, mit weiteren Überfällen seine prekäre Lage zu stabilisieren, doch stattdessen gerät er tiefer in Schwierigkeiten. Als er schließlich an das Geld einer kriminellen Organisation gerät, eskaliert die Situation. Polizei und Unterwelt sind ihm auf den Fersen, und der Ausweg wird zunehmend aussichtslos.

Fazit / Meinung:
Das Buch hat 112 Seiten und ist in 6 Hauptteile, die alle noch in weitere Kapitel eingeteilt sind. Jeder Hauptteil hat eine Überschrift, aus der hervorgeht, um was es sich handelt. Auch die Länge der Kapitel ist gut gewählt. Es lässt sich sehr gut lesen. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Das Cover des Buches ist ein Hardcover, das mit einem Schutzumschlag aus bedrucktem Plastik umhüllt ist. Was mir auch sehr gut gefällt, ist das eingearbeitete Lesezeichen in Form eines Fadens.

Erzählt wird es aus verschiedenen Handlungssträngen, die mit der Zeit zusammenwachsen. Zum einen handelt es von einem Brief, den Schorsch an seinen Sohn schreibt und zum anderen geht es um genau diesen Inhalt des Briefes was Schorsch erlebt hat und er für seinen Sohn aufgeschrieben hat. Die wörtliche Rede wird hier auch nicht „Gänsefüßen“ gesetzt, sondern der Text der wörtlichen Rede ist etwas eingezogen, was anfangs etwas verwirrend war.

Trotz des geringen Umfangs baut der Roman kontinuierlich Spannung auf. Jede neue Tat verschärft die Lage, jede Entscheidung bringt Schorsch näher an den Abgrund. Zumal er Täter und Opfer zugleich ist. Die Handlung folgt dabei einer klaren Eskalationslogik: vom kalkulierten Verbrechen zur unkontrollierbaren Gewaltspirale. Das sorgt für eine dichte, fast beklemmende Leseerfahrung.

Schorsch ist ein kompakter, intensiver Roman, der lange nachwirkt. Stefan Soder gelingt es, eine einfache Ausgangssituation in eine vielschichtige Geschichte über Schuld, Armut und gesellschaftliche Zwänge zu verwandeln. Wer kurze, aber eindringliche Literatur mit sozialkritischem Unterton und Western-Anklängen schätzt, wird hier fündig.

Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne !!

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