Platzhalter für Profilbild

kleinschorschi

Lesejury Star
offline

kleinschorschi ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit kleinschorschi über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.01.2026

Dunkles Geheimnis und eine Stadt, die schweigt

Krähenauge
0

Die Urlauber Doris und Uwe Franke stoßen neben einem Traktor auf die Leiche einer brutal ermordeten Frau, über der sich Krähen wie dunkle Schatten über den Feldern sammeln — ein Fund, der die scheinbar ...

Die Urlauber Doris und Uwe Franke stoßen neben einem Traktor auf die Leiche einer brutal ermordeten Frau, über der sich Krähen wie dunkle Schatten über den Feldern sammeln — ein Fund, der die scheinbar ruhige Region erschüttert und die Kommissare Jürgen Lübbe und Jana Hammerschmidt geraten in einen Strudel aus Angst und alten Geheimnissen. Je tiefer sie in die Geschichte des Ortes eintauchen, desto deutlicher spüren sie: Hier wächst etwas im Verborgenen, genährt von Schuld und Vergessen. Und es fordert seinen Preis

Fazit / Meinung:
Das Buch hat 296 Seiten und ist in 37 Kapitel eingeteilt. Die Kapitel sind von der Länger her genau richtig. Unter jeder Kapitelnummer ist eine Unter-/Überschrift, aus der hervorgeht, um was es sich im einzelnen Kapitel dreht.

Der Schreibstil ist locker, flüssig und mega spannend. Das Buch lässt sich super gut lesen und ist sehr unterhaltsam. Mich hat es von der ersten Seite an gefesselt.

Jana Jürss entführt uns in das abgelegene Oolmensfehn – ein Dorf, das nicht nur schweigt, sondern seine Geheimnisse wie einen dunklen Schatz hütet. Der brutale Mord an einer Frau bildet den Ausgangspunkt einer beklemmenden Geschichte, in der weniger das „Wer war es?“ als vielmehr das „Warum hat niemand hingesehen?“ im Mittelpunkt steht. Die Krähen, die sich wie unheilvolle Vorboten über den Feldern sammeln, sind dabei mehr als ein stimmungsvolles Motiv – sie werden zum Sinnbild für Schuld, Verdrängung und das drohende Unheil, das über dem Dorf liegt.

Die Kommissare Jürgen Lübbe und Jana Hammerschmidt wirken glaubwürdig, bodenständig und menschlich. Sie treten nicht als allwissende Ermittler auf, sondern als Menschen, die sich Schritt für Schritt durch ein Dickicht aus Lügen, Schweigen und alten Verletzungen arbeiten müssen. Besonders überzeugend ist, wie ihre Ermittlungen immer tiefer in die Vergangenheit des Ortes führen und dabei nach und nach offenlegen, wie eng Gegenwart und alte Verfehlungen miteinander verwoben sind.

Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2026

Stilvolle Kunstgemälde in tödliche Realität umgesetzt

Der Bildersammler
0

Bei einem Abendspaziergang durch den Flüsterwald macht die Kunstrestauratorin Tessa von Linden in einer einsamen Kapelle eine schreckliche Entdeckung. In der Kapelle findet sie die grausam zur Schau gestellte ...

Bei einem Abendspaziergang durch den Flüsterwald macht die Kunstrestauratorin Tessa von Linden in einer einsamen Kapelle eine schreckliche Entdeckung. In der Kapelle findet sie die grausam zur Schau gestellte Leiche eines jungen Mannes. Das Auffinden erinnert sie an ein Gemälde, dass sie an den Heiligen Sebastian erinnert. Mit ihrem Fachwissen kann sie Kommissar Lennart Wiedemeyer und sein Team bei den Ermittlungen unterstützen. Denn es soll nicht die einzige Leiche sein, die sie, an ein Gemälde erinnert, auffinden. Der Täter ist den Ermittlern immer einen Schritt voraus und sein Meisterwerk ist noch lange nicht vollendet….

Fazit / Meinung:
Das Buch hat 432 Seiten und ist in 52 Kapitel plus Prolog und Epilog eingeteilt. Die Kapitel sind von der Länge her genau richtig. Ab und zu gibt es einen Rückblick, so sind wir Leser den Ermittlern etwas voraus. Hier erfahren wir dann, wie die Opfer zu Opfer geworden sind. Der Schreibstil ist spannen, sehr flüssig und es lässt sich sehr gut lesen.

Es ist das zweite Buch mit der Kunsthistorikerin Tessa von Linden. Man kann dieses hier aber sehr gut ohne Vorkenntnisse des anderen Buches „Dunkeldorf“ lesen.

Das Buch ist spannend bis zum Schluss. Mich hat es sehr gut unterhalten und mit dem Ausgang hätte ich so nicht gerechnet. Gerade im letzten Drittel des Buches habe ich mich sehr heimisch gefühlt, da von meiner Heimat die Rede ist….

Von mir gibt‘s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.10.2025

Was geschah vor 15 Jahren in Camp Donkerbloem?

Der Trailer
0

Die Studentin Lisa Martin verschwand vor 15 Jahren, unter mysteriösen Umständen, auf einem abgelegenen Campingplatz in den Ardennen. Die Hamburger Kommissarin Frieda Stahnke lässt sich dazu überreden, ...

Die Studentin Lisa Martin verschwand vor 15 Jahren, unter mysteriösen Umständen, auf einem abgelegenen Campingplatz in den Ardennen. Die Hamburger Kommissarin Frieda Stahnke lässt sich dazu überreden, an einem True-Crime-Podcast teilzunehmen und über diesen ungelösten Fall zu sprechen. Sie ist gerade suspendiert und darf nicht offiziell ermitteln. Aber sie lässt dieser Fall nicht los und fängt dennoch an, darüber zu recherchieren. Allerdings ahnt sie nicht, was sie damit auslöst….

Zur selben Zeit hört auch Wout Meertens, ein schmieriger und vorbestrafter Barbesitzer aus Köln diesen Podcast. Auch er war zur selben Zeit wie Lisa Martin auf dem Campingplatz „Camp Donkerbloem“. Er sollte mit der Polizei reden, aber er bleibt seinem Motto treu, verurteilte Stalker tun so etwas nie. Er möchte sich damit nicht selbst belasten. Noch weiß er nicht, dass er damit nicht nur sich in Gefahr bringt….

Früher oder später trifft Frieda bei ihren Ermittlungen auf Wout und als sich ihre Wege kreuzen, wird beiden klar, dass sie nur gemeinsam herausfinden können, was mit Lisa Martin damals geschah. Dafür müssten sie sich jedoch vertrauen, was leichter gesagt, als getan ist…

Fazit / Meinung:
Das Buch hat 416 Seiten. Jedes Kapitel hat eine Ortsüberschrift und zum Ende hin eine Namensüberschrift, aus der hervorgeht, wo es gerade spielt, bzw. über wen es sich gerade handelt. Die Länge der einzelnen Kapitel ist gut gewählt. Der Schreibstil ist flüssig und mega spannend.

Der Autor schafft mit verschiedenen Cliffhangern am Ende der Kapitel für die nötige Spannung und dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Es lässt sich sehr gut lesen. Vor allem handelt es von einem Thema, das weiterhin sehr aktuell ist und so wahrscheinlich auch das ein oder andere Mal noch vorkommt.

Das Ende und die Auflösung hätte ich so nicht erwartet. Es hat mich doch sehr überrascht. Es ist der erste Teil einer Trilogie und endet mit einem Cliffhanger, der eine spannende Fortsetzung verspricht. Jedenfalls bin ich schon sehr gespannt darauf...

Von mir gibts eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.08.2025

Wenn die Vergangenheit in der Gegenwart plötzlich eine große Rolle spielt

Eine von uns
0

Während Gina mit ihrem Mann abends bei ihrer Freundin Laura ist, brennt ihr Haus ab. Doch zum Glück können sie mit ihren beiden Kindern bei ihrer Freundin Annie im Haus unterkommen, da diese sich momentan ...

Während Gina mit ihrem Mann abends bei ihrer Freundin Laura ist, brennt ihr Haus ab. Doch zum Glück können sie mit ihren beiden Kindern bei ihrer Freundin Annie im Haus unterkommen, da diese sich momentan auf einer Reise befindet und so haben sie das Haus für sich alleine. Als es bald darauf an der Tür klingelt und Mary auftaucht, die behauptet, die Haushälterin zu sein, stellt Gina das nicht infrage, denn Annie lobt ihre Angestellte in den höchsten Tönen. Allerdings hat Gina das Gefühl, dass Mary etwas zu verbergen hat. Zu allem Überfluss, bringt sie dann auch noch ihren Sohn Tyler mit und sucht ebenfalls Unterschlupf in Annies Haus, da sie angeblich von ihrem Ex-Mann Misshandelt wird. Doch schon kurze Zeit später wird Gina von albtraumhaften Erinnerungen heimgesucht – Erinnerungen an eine verhängnisvolle Nacht vor vielen Jahren. Doch der wahre Albtraum steht erst noch bevor...

Fazit / Meinung:
Das Buch hat 400 Seiten und ist in 57 Kapitel sowie Prolog und Epilog eingeteilt. Die einzelnen Kapitel haben eine gute Länge. Erzählt wird aus der Sicht von Gina und Mary, sowie gibt es immer mal wieder einen Rückblick, was damals in der verhängnisvollen Nacht passiert ist. Der Schreibstil ist locker, flüssig und es bleibt spannend bis zum Schluss.

Das Buch ist mega gut geschrieben. Die Geschichte hat mich so in ihren Bann gezogen, dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen konnte und so hatte ich es auch in kurzer Zeit durch. Gerade das letzte drittel hat es noch mal in sich. Hier kommt so einiges ans Licht, womit ich so nicht wirklich gerechnet hätte.

Die Autorin hat es zu jeder Zeit geschafft, dass ich aus dem Rätseln gar nicht mehr herausgekommen bin. So enden auch viele Kapitel mit einem Cliffhanger, dass einem gar nichts anderes übrig bleibt, als gleich weiter zu lesen.

Das Cover gefällt mir auch sehr gut. In Schwarz-Weiß gehalten mit dem Haus im Hintergrund und der Titel sticht in Rot schön hervor.

Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.08.2025

Neuer spannender Fall für das ungleiche Ermittler-Duo

Frau Appeldorn und der tote Kapitän
0

Durch Zufall lernt Mareike Appeldorn den gutaussehenden, charmanten Arne Carlsen, ein Kapitän im Ruhestand, kennen. Im Gespräch erzählt er ihr, dass er an der Ostsee einen Sohn und eine Ex-Frau hat, die ...

Durch Zufall lernt Mareike Appeldorn den gutaussehenden, charmanten Arne Carlsen, ein Kapitän im Ruhestand, kennen. Im Gespräch erzählt er ihr, dass er an der Ostsee einen Sohn und eine Ex-Frau hat, die dort Ferienwohnungen vermietet und sollte Mareike igendwann man mal dort Urlaub machen, könnte sie sich an seine Ex-Frau wenden. Während sie sich überlegt, ob er der Mensch sein könnte, mit dem die pensionierte Chefsekretärin ihren Lebensabend teilen könnte, muss der Kapitän zurück in seine alte Heimat. Aber er kehrt nicht wieder zurück. Er wurde ermordet!

Kurzerhand entschließt sie, nach Niendorf an die Ostsee zu fahren. Da sie aber zur Zeit einen lädierten Fuß hat, muss ihr Nachbar Herr Büyüktürk dran glauben und sie begleiten. Dort angekommen, versuchen sie gemeinsam, der Tat auf den Grund zu gehen. Sie kommen in der Ferienwohnung der Ex-Frau des Kapitäns unter und treffen auch auf seinen Sohn.

Haben die beiden womöglich etwas mit dem Fall zu tun? Am Strand treffen sie auf Gisela und Heinz-Josef, die sie bei den Ermittlungen unterstützen. Ebenfalls treffen sie auf Gunnar, einen alten Kollege des Kapitäns. Kann er Licht ins Dunkel bringen?

Mareike Appeldorn lässt nicht locker, bis der Fall aufgeklärt ist, und vergisst dabei auch trotz Wind und Meer niemals, ihren roten Hut zu tragen, der ihr diesmal sehr zu Hilfe kommt…..

Fazit / Meinung:
Das Buch hat 290 Seiten und ist in 18 Kapitel eingeteilt. Die Kapitel sind von der Länge her genau richtig und gehen nahtlos ineinander über. Auch hier ist die Nummerierung wieder in römischen Ziffern dargestellt. Gefällt mir persönlich ganz gut. Der Schreibstil ist locker, flüssig und es bleibt spannend bis zum Schluss. Es lässt sich sehr gut lesen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, da ich wissen wollte, wie es den nun weitergeht.

Frau Appeldorn und ihr Nachbar Herr Büyüktürk sind sich mittlerweile ans Herz gewachsen und haben diesen Fall sehr gut zusammen gemeistert. Auch wenn der wehrte Herr Nachbar anfangs nicht ganz so davon überzeugt war, diesmal an der Ostsee zu ermitteln.

Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere