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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.04.2025

Fesselnde Romantasy mit zarter Liebesgeschichte

The Half King
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The Half King hat mich mit seiner spannenden Mischung aus Magie, Geheimnissen und einer zarten, aber fesselnden Romanze in den Bann gezogen. Die Geschichte folgt Cerise Solon, einer angehenden Seherin, ...


The Half King hat mich mit seiner spannenden Mischung aus Magie, Geheimnissen und einer zarten, aber fesselnden Romanze in den Bann gezogen. Die Geschichte folgt Cerise Solon, einer angehenden Seherin, die zwar keine magischen Fähigkeiten besitzt, aber dennoch auserwählt wird, dem Halbkönig zu dienen. Dieser trägt den Fluch seiner Blutlinie, der ihn an seinem 21. Geburtstag verschwinden lässt. Zusammen mit ihm begibt sich Cerise auf eine Reise, um diesen Fluch zu brechen und deckt dabei Geheimnisse auf, die ihre eigene Identität betreffen.

Was mir besonders gefallen hat, ist die Entwicklung der Charaktere. Cerise ist eine Protagonistin, die sich nicht unterkriegen lässt und mit viel Mitgefühl für andere handelt, auch wenn sie selbst mit Unsicherheiten zu kämpfen hat. Die Beziehung zwischen ihr und dem Halbkönig Kean ist von Anfang an spannend, wenn auch eher zurückhaltend. Die zarte Anziehung zwischen den beiden wächst mit der Zeit, doch die spicy Szenen sind eher dezent und jugendlich gehalten, was das Lesegefühl angenehm macht. Das hat mir gut gefallen, obwohl ich die chemische Anziehung zwischen den beiden nicht so stark gespürt habe wie in anderen Romantasy-Geschichten.

Die Welt, die Melissa Landers erschaffen hat, ist detailliert und atmosphärisch, besonders die Magie und der Fluch des Halbkönigs sind faszinierend. Der Plot bietet einige unerwartete Wendungen, die mich bis zum Ende gefesselt haben. Der Schluss war besonders spannend, und der Epilog lässt Raum für Fragen, was für die Fortsetzung neugierig macht – auch wenn der Cliffhanger für meinen Geschmack etwas zu viel war.

Alles in allem ist The Half King ein gut geschriebenes Romantasy-Buch, das mit sympathischen Charakteren, einer magischen Welt und einem interessanten Plot überzeugt. Auch wenn die Romantik eher subtil ist und der Einstieg in die komplexe Welt zu Beginn herausfordernd sein kann, hat mich das Buch gut unterhalten und ich freue mich auf die Fortsetzung.

4 von 5 Sternen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.03.2025

Für Zwischendurch

Mismatch
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"Mismatch" hatte für mich Potenzial, konnte mich aber nicht wirklich fesseln. Die Grundidee – eine ehrgeizige Sportjournalistin und ein Basketballspieler mit Geheimnissen – klang spannend, aber die Umsetzung ...

"Mismatch" hatte für mich Potenzial, konnte mich aber nicht wirklich fesseln. Die Grundidee – eine ehrgeizige Sportjournalistin und ein Basketballspieler mit Geheimnissen – klang spannend, aber die Umsetzung ließ mich eher unberührt zurück. Besonders die Emotionen zwischen den Figuren haben mich nicht richtig erreicht, und das große Geheimnis von Austin hat für mich weniger Schlagkraft gehabt als erhofft.

Joyce war eine ambitionierte Protagonistin, aber ihre Hartnäckigkeit, Austins Vergangenheit aufzudecken, wirkte manchmal zu forciert. Austin selbst war ein grumpy Love Interest, aber für meinen Geschmack hätte seine Entwicklung noch mehr Tiefe vertragen können. Die Chemie zwischen den beiden war in Ordnung, aber kein Highlight.

Positiv hervorzuheben ist der angenehme Schreibstil, der die Geschichte flüssig erzählt, sowie die Themen rund um Frauen in der Sportwelt und mentale Gesundheit, die zwar angesprochen, aber nicht immer ganz ausgearbeitet wurden.

Insgesamt eine solide College-Sports-Romance, die kurzweilige Unterhaltung bietet, mich aber emotional nicht so mitgenommen hat, wie ich es mir gewünscht hätte.

⭐️⭐️⭐️💫 (3,5 Sterne)

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Tolle Geschichte

Bookish Belles – Liebe hat tausend Seiten
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Rezension zu „Bookish Belles – Band 1“ von Kelly Moran

Schon auf den ersten Seiten spürt man die warme, gemütliche Atmosphäre von Vallantine, Georgia. Die Stadt mit ihrem historischen Charme, der besonderen ...

Rezension zu „Bookish Belles – Band 1“ von Kelly Moran

Schon auf den ersten Seiten spürt man die warme, gemütliche Atmosphäre von Vallantine, Georgia. Die Stadt mit ihrem historischen Charme, der besonderen Bibliothek und dem Herzstück, einem alten Pfirsichbaum, schafft ein richtiges Wohlfühlsetting.

Rebecca ist eine zielstrebige, entschlossene Frau, die nach einigen Rückschlägen und dem Tot ihrer Granny in ihr Heimatstädtchen zurückkehrt und sich dort neuen Herausforderungen stellt. Gemeinsam mit ihren beiden Kindheitsfreundinnen will sie die alte Bibliothek wieder eröffnen – ein absoluter Traum für Buchliebhaber. Gleichzeitig tritt sie einen Job bei der lokalen Zeitung an und trifft dort auf Graham, den mürrischen Chefredakteur. Ihr Zusammenspiel bringt neuen Schwung in die Zeitung, und es war schön zu sehen, wie sich die beiden annähern. Die Dynamik zwischen ihnen hätte jedoch etwas mehr Feuer haben können.

Die Geschichte punktet mit einer tollen Freundschaft zwischen den drei „Bookish Belles“, charmanten Kleinstadt-Vibes und einer angenehmen, leichten Atmosphäre. Ein kleiner Kritikpunkt ist der Twist im Verlauf der Handlung, der mir etwas überzogen vorkam – wurde aber genauso schnell wieder aufgelöst.

Insgesamt ist es ein süßes, herzerwärmendes Buch mit einem schönen Happy End, das sich perfekt für zwischendurch eignet. Ich freue mich darauf, die Geschichten von Rebeccas Freundinnen zu lesen.

✨ 4/5 Sterne ✨

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Wieder grandios geschrieben

Teufelsspring
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Rezension zu Teufelsspring von Mario Bekeschus

Ein guter Krimi ist mehr als nur eine spannende Geschichte – er kann ein Spiegel der Gesellschaft sein. Genau das schafft Teufelsspring, der vierte und vorerst ...

Rezension zu Teufelsspring von Mario Bekeschus

Ein guter Krimi ist mehr als nur eine spannende Geschichte – er kann ein Spiegel der Gesellschaft sein. Genau das schafft Teufelsspring, der vierte und vorerst letzte Band der Krimireihe um Kommissar Wim Schneider. Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte gepackt: Der Mord an Joelle Winter und die düstere Verbindung zu einem Cold Case aus den 90ern sorgen für eine durchweg fesselnde Ermittlung.

Doch dieses Buch ist weit mehr als nur ein packender Kriminalfall. Mario Bekeschus hat es geschafft, gesellschaftlich relevante Themen wie queere Sichtbarkeit und Missstände in der Pflege authentisch in die Handlung einzubinden. Die queeren Figuren stehen nicht nur am Rand, sondern sind tief in die Geschichte verwoben.

Der Schreibstil ist packend, die Charaktere authentisch und mit einer großartigen Dynamik versehen. Wim Schneider und Rosalie Helmer haben sich für mich als grandioses Ermittler-Duo etabliert, und ich hoffe inständig, dass dies nicht ihr letzter Fall gewesen ist.

Teufelsspring ist ein Krimi, der nicht nur Spannung bietet, sondern auch Mut beweist – für Themen, die im Literaturbetrieb oft zu kurz kommen. Ein Buch, das fesselt, berührt und lange nachhallt. Ein absolutes Must-Read für alle Krimi-Fans!

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Solider Abschluss

Chasing Eternity
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Nach dem starken Start der Gray Wolf Academy-Trilogie hatte ich hohe Erwartungen an das Finale – doch leider konnte Chasing Eternity nicht ganz überzeugen.

Auch am Ende des Buches bin ich nicht schlauer. ...

Nach dem starken Start der Gray Wolf Academy-Trilogie hatte ich hohe Erwartungen an das Finale – doch leider konnte Chasing Eternity nicht ganz überzeugen.

Auch am Ende des Buches bin ich nicht schlauer. Die Handlung war oft verwirrend, und selbst nach der letzten Seite hatte ich nicht das Gefühl, wirklich alles verstanden zu haben. Ich hätte mir eine klarere Auflösung gewünscht, um die Reihe mit einem rundum zufriedenen Gefühl abschließen zu können.

Ein großes Manko waren für mich die detailreichen Beschreibungen der Kunstwerke – sie nahmen viel Raum ein, ohne dass ich mir die Bilder wirklich vorstellen konnte. Dadurch zog sich die Geschichte phasenweise und hat meinen Lesefluss eher gehemmt als bereichert.

Auch die Charaktere blieben für mich bis zum Schluss schwer greifbar. Ich konnte keine wirkliche Verbindung zu ihnen aufbauen, weil ihre Motive und Entwicklungen nicht immer nachvollziehbar waren. Besonders Arthur, der sonst immer einen Schritt voraus war, wirkte in manchen Momenten untypisch naiv.

Positiv hervorzuheben ist jedoch der Schreibstil von Alyson Noël – atmosphärisch und flüssig, sodass ich trotz meiner Kritikpunkte weiterlesen wollte. Auch die Spannung war stellenweise vorhanden, und einige Wendungen haben mich durchaus überrascht.

Insgesamt bleibt Chasing Eternity ein solides Finale mit einigen Schwächen. Wer die Reihe begonnen hat, wird sie vermutlich trotzdem beenden wollen – ein wirklich befriedigender Abschluss war es für mich aber nicht.

3,5 Sterne

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