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philipp

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.03.2019

Kurzweilig

Der Limonadenmann oder Die wundersame Geschichte eines Goldschmieds, der der Frau, die er liebte, das Leben retten wollte und dabei die Limonade erfand
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Die Geschichte ist unterteilt in viele Kapitel, jeweils nur ca 3-10 Seiten lang - das kommt dem Etappenlesen ziemlich entgegen. In jedem Kapitel wird in etwas eine neue Figur vorgestellt (oder ein Ereignis).

Insgesamt ...

Die Geschichte ist unterteilt in viele Kapitel, jeweils nur ca 3-10 Seiten lang - das kommt dem Etappenlesen ziemlich entgegen. In jedem Kapitel wird in etwas eine neue Figur vorgestellt (oder ein Ereignis).

Insgesamt tröpfelt die Geschichte so vor sich hin, ist kurzweilig und bietet seichte Unterhaltung. Ein wenig nervten mich die Szenen aus der Unterhaltung, aber das ist vertretbar

Schönes Buch, werde mir auch mal (gerade als Hobbybrauer) Thömmes anderen Bücher näher ansehen.

Veröffentlicht am 09.01.2019

Sehr packende Story

NSA - Nationales Sicherheits-Amt
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Was wäre, wenn Babbage damals schon seine Analytical Machine hätte bauen können und den Nazis damit Computer und Internet im heutigen Sinne zur Verfügung gestanden hätte? Wir begleiten Helene und Eugen ...

Was wäre, wenn Babbage damals schon seine Analytical Machine hätte bauen können und den Nazis damit Computer und Internet im heutigen Sinne zur Verfügung gestanden hätte? Wir begleiten Helene und Eugen im NSA - einem Inlandsgeheimdienst, welches keine gesetzlichen Restriktionen unterliegt.

Das Buch ist spannend geschrieben, zum Ende kommt es immer weiter in Fahrt, zum Ende konnte ich es nicht mehr weglegen.

Viele Namen kommen einem bekannt vor, viele sind erfunden.

Einen großen Kritikpunkt habe ich allerdings: Es fehlt mir ein Epilog mit einer historischen Einordnung. Den Wenigsten dürfte klar sein, dass es Computer, wenn auch nicht im heutigen Sinne, damals schon gab.

Ja, man geht sogar heute davon aus, dass ohne die Technik von IBM, DEMOHA und Hollerith der Holocaust in der Dimension nicht möglich gewesen wäre ( https://de.wikipedia.org/wiki/IBMundder_Holocaust )

Veröffentlicht am 03.01.2019

Gut, wenn auch leicht kurz.

Das Lied des Quarktiers
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Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich zu dem Buch schreiben soll. Es ist, wie das Erste der Reihe Klasse, allerdings verhältnismäßig kurz. Es fühlt sich an wie eine Kurzgeschichte, die ein Sequel des ...

Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich zu dem Buch schreiben soll. Es ist, wie das Erste der Reihe Klasse, allerdings verhältnismäßig kurz. Es fühlt sich an wie eine Kurzgeschichte, die ein Sequel des ersten Teiles ist.

Drachen kommen nur noch am Rande in Form einer Bemerkung vor, ansonsten geht es wirklich mehr um das Zauberer(er)management - und, am Ende, um ein paar Quarktiere.

ABER: Gut und spannend zu lesen, daher noch 4 Sterne.

Veröffentlicht am 03.01.2019

Stereotypisches Rumgelaber

Das bisschen Hüfte, meine Güte. Die Online-Omi muss in Reha
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Renate Bergmann ist eine alte Frau. Sie ist so, wie sich der Autor Torsten Rode eine alte Frau vorstellt.

Renate Bergmanns Humor besteht aus ein paar wesentlichen Elementen:
- Sie ruft immer den Verwandten ...

Renate Bergmann ist eine alte Frau. Sie ist so, wie sich der Autor Torsten Rode eine alte Frau vorstellt.

Renate Bergmanns Humor besteht aus ein paar wesentlichen Elementen:
- Sie ruft immer den Verwandten Stefan an, wenn sie Probleme mit dem Computer hat. (Jeder Leser/Hörer fühlt sich nun mit Stefan verbunden).
- Stefan wird auch angerufen, wenn ihre Freunde Probleme mit dem Rechner haben.
- Fremdworte werden falsch ausgesprochen.
- Neue Dinge sind seltsam.
- Sie macht alles richtig, alle anderen immer falsch.
- Sexismus. (Männer müllen genetisch bedingt die Wohnung zu, da können die nichts für. )
- Rassismus. ("Hotten-Totten-Bing-Bong")
u.s.w.

Das Ganze ist absolut stereotypisch und wiederholt sich nach den ersten 10% des Buches.

Ich musste mich zum Ende durchquälen.

Veröffentlicht am 01.01.2019

Sehr schönes Gedankenexperiment.

Die Hungrigen und die Satten
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Europa hat mit Frontex die Grenzen endgültig dicht gemacht. Es gäbe für Flüchtlinge aus dem afrikanischen Raum zwar noch die altbewährte Schlauchbootmöglichkeit - die aber SO unsicher geworden ist, dass ...

Europa hat mit Frontex die Grenzen endgültig dicht gemacht. Es gäbe für Flüchtlinge aus dem afrikanischen Raum zwar noch die altbewährte Schlauchbootmöglichkeit - die aber SO unsicher geworden ist, dass sie unbezahlbar ist. So werden die Flüchtlingslager im nördlichen Afrika voller und voller.

Der Privatsender MyTV will in einem der Lager eine Reportage drehen, um ein IT-Girl als "Engel im Elend" zu inszenieren. Nach ein paar Wochen soll nun alles vorbei sein - aber der Flüchtling, der dem "Engel" vor Ort alles gezeigt hat, will um jeden Preis mit nach Deutschland - und als der Plan zu scheitern droht, zieht er andere Register.

Das Buch ist ein sehr spannendes Gedankenexperiment - an vielen Stellen ist schwarzer Humor zu finden, allerdings ist mir wirklich schleierhaft, wieso das Buch als "Satire" beworben wird...

Zum Ende:



[ Das Ende ist schlecht, wirklich. Es ergibt nicht einmal Sinn - und bei aller Detailverliebtheit vorher finde ich es mies, wie sich Vermes hier aus der Verantwortung ziehen möchte.]