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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2024

Perfekt für Zwischendurch

Liebe kann doch jedem mal passieren
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Julie ist eine witzige, tollpaschige Frau die keine Zahnärztin sein will und zieht nach Brighton um ihrem Erbe, ihren Eltern und Beruf zu entfliehen. Sie muss nachdenken, sich bewusst werden was sie will ...

Julie ist eine witzige, tollpaschige Frau die keine Zahnärztin sein will und zieht nach Brighton um ihrem Erbe, ihren Eltern und Beruf zu entfliehen. Sie muss nachdenken, sich bewusst werden was sie will und herausfinden was sie kann. Sie mietet ein halbes Zimmer bei der alten Mrs. Gastrell und als sie ankommt ist sie erschüttert, denn sie hat einen Mitbewohner Alex. Ein halbes Zimmer ist wortwörtlich gemeint, beide haben 12,5 m² des 25 m² großen Zimmers gemietet. Für Julie ein Albtraum, ein fremder Mann in einer fremden Stadt mit dem sie ein Zinmer teilen muss. Ihr erster Impuls ist Flucht, doch weit kommt sie nicht. Nur ein Stockwerk tiefer ins Restaurant Little Italy. Von da an nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Der Schreibstil ist aus der Perspektive von Alex und Julie geschrieben und wir erfahren viele Dinge über beide.

Alex ist Anwalt, aber sehr unglücklich in seinem Beruf. Er ist ein netter zuvorkommender Mann, der für seine Großmutter alles tun würde. Er will ihr das Leben ermöglichen, dass sie in seiner Kindheit nicht hatten, doch als Anwalt hat er keine Zeit um sich um sie zu kümmern.

Trotz anfänglicher Missverständnisse kommen sich Julie und Alex schnell näher und erkennen das ihr erster Eindruck von jeweils gegenüberliegenden nicht stimmt.

Ich hatte das Buch in kurzer Zeit durch, kein Drama, kein hin und her, witzige Charakteren, schönes und gemütlich Setting. Ein toller Roman für zwischendurch zum abschalten, schmunzeln und entspannen. Nur das Ende war etwas schnell, doch da ich gesehen habe, dass es ein Auftakt zu ner Reihe wird - bin ich gespannt.

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Veröffentlicht am 17.05.2024

Interessantes Buch

Yellowface
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Ich kann nicht mal genau sagen, was alles in dem Buch vorkam. Es wirkt wie eine Autobiographie von June Hayward, sie erklärt wie sie das Buch ihrer "Freundin" Athena Liu 'stielt', es umschreibt und veröffentlicht. ...

Ich kann nicht mal genau sagen, was alles in dem Buch vorkam. Es wirkt wie eine Autobiographie von June Hayward, sie erklärt wie sie das Buch ihrer "Freundin" Athena Liu 'stielt', es umschreibt und veröffentlicht. Wir begleiten in dem Buch sie wie sie von June Hayward zu Juniper Song wird. Ihre Gedanken, ihre Gefühle, ihre Taten alles wird erwähnt.

Doch während wie June bei ihrem Weg begleiten erfahren wir vieles über Rassismus, die Buchbranche, die Verlagswelt, über Ängste und Verluste, über moralisch verwerflich Gedanken. Wer hat "Die letzte Front" geschrieben? War es nur Athena obwohl June alles dafür getan hat um es zu veröffentlichen.

Man wird mit June verrückt, man hält sie für verrückt, man kann mit ihr mitfühlen und sie verstehen. Es ist alles auf einmal.

Es war ein gutes Buch, die viele Fragen aufgebracht hat, die viele gesellschaftliche Dinge genannt und thematisiert hat. Es ist eine Mischung aus allem. Junes Wunsch gehört, gesehen und gelesen zu werden war bis zur letzten Seite spürbar, ihr Verlangen zu schreiben auch wenn ich selbst nicht schreibe, habe ich gesehen was es für sie bedeutet.

Mir hat die Geschichte gut gefallen, ich hätte mit der Komplexität so nicht gerechnet.

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Veröffentlicht am 13.05.2024

Interessante Geschichte

Honesty. Was die Wahrheit verbirgt
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Ich bin verwirrt.

Die Idee vom Buch fand ich super, es hat mich so neugierig gemacht und ich mag solche dystopischen Geschichten sehr gerne. Irgendwie hat mich das mit den Gefühlen abstellen ein wenig ...

Ich bin verwirrt.

Die Idee vom Buch fand ich super, es hat mich so neugierig gemacht und ich mag solche dystopischen Geschichten sehr gerne. Irgendwie hat mich das mit den Gefühlen abstellen ein wenig an die Welt von Nalini Singh erinnert. Nur das hier keine negativen Gefühle oder Gedanken, keine Lügen oder Hass existiert.

Friede Freude Eierkuchen. Yiha! 🙌🏼

Doch so einfach ist es nicht und das weiß Mae am besten.

Sie wirkt aufgrund ihres "Defektes" von Anfang an recht labil und sehr auf ihren Bruder Nick fixiert. Im Laufe der Geschichte erfährt sie die richtige Wahrheit hinter der "Wahrheit" und es beginnt ein Kampf um Leben und Tod.

Also Thema fand ich super, Setting und Weltaufbau hat mir gut gefallen, doch ich hab ein paar Dinge einfach nicht verstanden bzw. ein paar Charakteren hab ich nicht ganz verstehen können.

Die Nebencharakteren wie Therese oder Jamar fand ich super erfrischend und zwei richtige Sonnenscheine.

Das Ende fand ich spannend und der Cliffhanger war super platziert.

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Veröffentlicht am 09.05.2024

Nicht meins

Poison Study
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Eine Todeskandidatin die statt am Galgen zu hängen, die neue Vorkosterin vom Kommandanten sein soll? Hört sich super an!

Der Schreibstil war zwar locker und einfach, doch irgendwie hatte ich das Gefühl ...

Eine Todeskandidatin die statt am Galgen zu hängen, die neue Vorkosterin vom Kommandanten sein soll? Hört sich super an!

Der Schreibstil war zwar locker und einfach, doch irgendwie hatte ich das Gefühl was zu übersehen. Lag wahrscheinlich daran, dass es in der Ich-Form geschrieben ist und man nur Yelenas Gedanken und Gefühle hatte.

Ich fand das Setting gut und die Idee der Geschichte mal was neues, doch irgendwie hat es mich nicht ganz überzeugt.

Yelena war eine gute und loyale Frau, die im Laufe der Geschichte stärker und selbstbewusster wurde. Über Valek kann ich jetzt nicht viel sagen außer das er ein scheinbar toller Killer ist, der ruhig und strategisch vorgeht. Ari und Janco fand ich als Nebencharakteren super, ihre Art sich um Yelena zu kümmern war sehr schön.

Im Klapptext wird zwar suggeriert, dass es zwischen Yelena und Valek heiß her geht, doch das ist jetzt nicht so der Fall - was nicht schlimm ist! Es ist sehr Slow Burn lasstig und auch eher am Ende des Buches.

Trotz des Magie Anteiles und der Neugier auf Yelenas Weiterentwicklung, denke ich nicht über eine Fortsetzung nach.

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Veröffentlicht am 03.05.2024

Man sollte sich seine eigene Meinung bilden

Haunting Adeline
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Oft hab ich gehört, dass das Buch ja sooo schlimm sein soll, so dunkel, düster, blutig und gewaltätigt. Jetzt kann ich es bestätigen. Es ist echt nicht ohne, ein Stalker mit einer verdrehten Moral, eine ...

Oft hab ich gehört, dass das Buch ja sooo schlimm sein soll, so dunkel, düster, blutig und gewaltätigt. Jetzt kann ich es bestätigen. Es ist echt nicht ohne, ein Stalker mit einer verdrehten Moral, eine Frau die trotz allem sich in ihren Stalker verliebt.

In den ersten 100 Seiten hab ich gedacht, dass Adeline ein paar Gehirnzellen zu wenig hätte. Sie fand ihren ONS der ne Waffe bei sich trug viel "sicherer" als ihren Stalker. Sie hat Angst, doch provoziert auch ihren Stalker immer mehr und weiter, sie wehrt sich anfänglichen zwar, doch ganz ungewollt ist sie dann irgendwie doch nicht. Adeline kämpft gegen Zade an, doch letztendlich unterliegt sie ihm.

Zade ist gefährlich, brutal und auf eine verdrehte Weise hat er sein Herz auf dem rechten Fleck. Also, wenn man das so sagen kann. Der Grund warum ich finde das er sein Herz auf dem rechten Fleck hat, ist das was er Beruflich macht, es wiegt sein Verhalten gegen Adeline zwar nicht auf - aber es ist irgendwie doch gut.

Ich glaube um das zu verstehen muss man bisschen moralisch verwerflich sein oder die Gedanken dazu zulassen.

Hier geht es nicht nur um Stalking sondern um düstere Themen wie Kindesmissbrauch, -entführung ect.

Es werden hier Dinge angesprochen, wo ich glaube das sie tatsächlich passieren - weltweit.

Ich bin irgendwie auf die Fortsetzung gespannt, doch habe auch bedenken weil meine Erwartungen etwas höher sind. Ich möchte wissen wie es Zade schafft, was mit Adeline passiert und vieles mehr.

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