Profilbild von rainbowly

rainbowly

Lesejury Star
online

rainbowly ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit rainbowly über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.02.2025

Spannender Genre-Mix!

Der letzte Mord am Ende der Welt
0

Inhalt
Es gibt nur noch sehr wenige Überlebende. Sie leben auf einer kleinen Insel, die durch eine Barriere von dem tödlichen Nebel geschützt wird, der die restliche Menschheit bereits vernichtet hat. ...

Inhalt
Es gibt nur noch sehr wenige Überlebende. Sie leben auf einer kleinen Insel, die durch eine Barriere von dem tödlichen Nebel geschützt wird, der die restliche Menschheit bereits vernichtet hat. Als eine Wissenschaftlerin tot aufgefunden wird, schaltet sich jedoch die schützende Barriere ab und ihnen bleiben noch 107 Stunden bis die restliche Menschheit ausgelöscht wird.

Meinung
Wie soll man dieses Buch nur beschreiben und bewerten ohne zu viel vorweg zu nehmen? Denn ich war wirklich völlig überrascht vom Verlauf der Geschichte und ich denke genauso muss es sein. Es ist so viel mehr als ein Krimi, für mich ist es sogar eher ein Science-Fiction-Roman! Ich finde Bücher, die keinem festen Genre zugeordnet werden können, sehr faszinierend und so hat auch dieses Buch total meinen Geschmack getroffen.

Aber gut, fangen wir vorne an. Die Überlebenden haben sich ein neues Leben auf der Insel aufgebaut und sind damit auch sehr zufrieden. Sie leben als friedliche Gemeinschaft, bewirtschaften das Land und in ihrer Freizeit betätigen sie sich künstlerisch, jeder nach seinen Vorlieben und Talenten. Dieses Idyll wird eines Tages allerdings tief erschüttert, als eine Wissenschaftlerin tot aufgefunden wird. Erst glauben alle an einen Unfall, doch Emory zweifelt. Und deshalb beginnt Emory zu ermitteln. Gemeinsam mit ihr begeben wir uns auf eine aufregende Reise über die Insel, auf der es mehr Geheimnisse gibt als alle dachten.

Wir verfolgen hauptsächlich Emory, eine Dorfbewohnerin, die noch nicht so recht ihren Platz in der Gemeinschaft gefunden hat. Sie besitzt kein ausgeprägtes Talent, stellt schon immer zu viele Fragen und ist so etwas unbequem, selbst für ihre eigene Familie.
Es gibt aber auch einen Ich-Erzähler und hier habe ich einige Seiten gebraucht, um herauszufinden, wer da erzählt. Aber dadurch ergibt sich eine sehr spannende Erzählweise!

Einzig die Spannung, die durch den Zeitdruck hätte erzeugt werden können, kam bei mir nicht so rüber. Vielleicht, weil doch einige Dinge passiert sind, die recht viel Zeit in Anspruch genommen haben.

Fazit
Ein spannender Genre-Mix! Davon möchte ich gerne noch mehr lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.02.2025

Süße Geschichte

Bookish Belles – Liebe hat tausend Seiten
0

Inhalt
Rebecca kehrt in ihre Heimatstadt Vallantine zurück, weil ihre Großmutter verstirbt. Nachdem ihr Traum von der erfolgreichen Journalistenkarriere zerplatzt ist und sie die alte Bibliothek der Stadt ...

Inhalt
Rebecca kehrt in ihre Heimatstadt Vallantine zurück, weil ihre Großmutter verstirbt. Nachdem ihr Traum von der erfolgreichen Journalistenkarriere zerplatzt ist und sie die alte Bibliothek der Stadt gemeinsam mit ihren zwei besten Freundinnen geerbt hat, möchte sie sich dort ein neues Leben aufbauen. Ob der attraktive, aber mürrische Yankee, der nicht nur neu in der Stadt sondern auch ihr neuer Chef ist, ihr dabei helfen wird?

Sprache
Kelly Moran hat hier ein gemütliches Kleinstadtsetting geschaffen, das mir gut gefallen hat. Man fühlt sich dort direkt wohl, lernt einige der Einwohner und ihre kleinen Macken kennen und entdeckt gemeinsam mit Rebecca Altes und Neues.
Außerdem wird eine Erkrankung passend eingebaut mit der Rebecca zu kämpfen hat. Die Situationen waren für mich sehr realistisch dargestellt und haben mal einen anderen Aspekt in die Beziehung der Protagonisten gebracht.
Zusätzlich gibt es noch einige „magische“ Elemente, die mit den Mythen der Südstaatenkleinstadt zusammenhängen. Manche fand ich ganz süß, andere waren etwas zu viel.
Christiane Marx spricht die Geschichte toll. Ihre Stimme passt gut zur Stimmung und zu Rebeccas Person. Ich habe ihr gerne gelauscht.

Charaktere
Ich mochte Rebecca und Graham gern, als einzelne Charaktere, sowie gemeinsam. Beide haben Vertrauensprobleme aufgrund von vergangener Enttäuschungen, die sie gemeinsam überwinden müssen.
Die Nebenfiguren sind unterhaltsam, allerdings auch recht stereotyp und man hat sie in anderen Geschichten schon ähnlich gelesen.
Mich haben an dieser Geschichte besonders die „Bookish Belles“ gereizt. Leider hat mir etwas der Buchmädchen-Vibe der drei Freundinnen gefehlt. Sie waren zwar in ihrer Jugend oft in der Bibliothek und beleben jetzt einen Buchclub wieder, aber für mich war keine richtig große Buchliebe spürbar, eher nostalgische Gefühle der Bibliothek gegenüber.

Fazit
Süße und unterhaltsame Geschichte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.02.2025

Spannende Reise durch Ägypten

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
0

Inhalt
Die Oliveras verbringen viel Zeit in Ägypten, doch Inez darf nie mit. Als sie dann vom Tod ihrer Eltern auf einer dieser Reisen erfährt, hält sie nichts mehr. Sie reist nach Ägypten, um die mysteriösen ...

Inhalt
Die Oliveras verbringen viel Zeit in Ägypten, doch Inez darf nie mit. Als sie dann vom Tod ihrer Eltern auf einer dieser Reisen erfährt, hält sie nichts mehr. Sie reist nach Ägypten, um die mysteriösen Umstände ihres Todes zu untersuchen, mit im Gepäck ein magischer Ring, den ihr Vater ihr geschickt hatte.

Gestaltung
Wirklich ein wunderschönes Buch! Die eleganten Gold-Veredelungen und der passende Farbschnitt machen das Buch zu einem kleinen Kunstwerk.
Auch innen findet man immer wieder Zeichnungen von Inez dargestellt, das macht das Buch schon besonders.

Sprache + Charaktere
Die Geschichte hat mich gleich auf den ersten Seiten gepackt. Man spürt sofort, dass Inez keine typische junge Dame der feinen Gesellschaft ist, auch wenn ihre Tante das gerne aus ihr machen würde. Ihr reicht es nicht Teegesellschaften zu besuchen und mit einer guten Partie verheiratet zu werden, sie will Abenteuer erleben. Und dabei ist sie wirklich sehr einfallsreich und findet immer einen Weg zu erreichen, was sie will, ohne Rücksicht auf Konventionen oder Erwartungen der Gesellschaft.
Man bekommt auch ein gutes Gespür für die Situation in Ägypten, wie die Besetzung durch die Briten das Land und die Menschen berührt.
Der fantastische Teil der Geschichte nimmt nur wenig Raum ein, was für mich gut funktioniert hat. Wer aber eine Fantasygeschichte erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein. Deshalb würde ich das Buch eher als historischen Liebesroman bezeichnen, als ihn ins Fantasygenre zu sortieren.
Die Geschichte ist voller Abenteuer, Lügen, Geheimnissen und ägyptischer Vergangenheit. Für meinen Geschmack hätte es noch etwas mehr Rätsel zu lösen und die Schatzsucherei etwas schwieriger sein können.
Die Liebesgeschichte war voller Spannungen und Konflikten, der Love-Interest leicht einzuschätzen. Das hat mir gut gefallen.


Fazit
Eine tolle Reise durch die Geschichte von Ägypten. Zum Highlight hat mir aber irgendetwas gefehlt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.12.2024

Gute Fortsetzung

In Case We Dare
0

Inhalt
Laurel ist eine der Anfängerinnen bei der angesehenen Anwaltskanzlei „Gold, Bright und Partners“. Sie gibt alles, weil sie durch diese Stelle den Neuanfang für ihre Schwester und sich sichern will. ...

Inhalt
Laurel ist eine der Anfängerinnen bei der angesehenen Anwaltskanzlei „Gold, Bright und Partners“. Sie gibt alles, weil sie durch diese Stelle den Neuanfang für ihre Schwester und sich sichern will. Als Aaron Bates ihr neuer Mentor wird und er sie auf einen wichtigen Fall ansetzt, scheinen sich ihre Chancen zu verbessern, wären da nicht diese verbotenen Gefühle für ihren Mentor.

Sprache
Tess Tjagvad hat wirklich eine tolle Art Geschichten zu erzählen. Schon der erste Band dieser Reihe hat mir sehr gut gefallen. Rückblickend sogar noch etwas besser als Band 2, aber auch dieser Band hat mich gut unterhalten. Tess schafft es Gefühle zu wecken und erschafft großartige Wortbilder.

Charaktere
Laurel hat eine schwere Vergangenheit hinter sich und kämpft noch heute damit. Deshalb möchte sie mit ihrer Position als Anwältin Gutes tun, Menschen eine Stimme verleihen, die selbst keine haben. Nach außen wirkt sie taff und kühl, im Inneren ist sie aber oft unsicher.

Aaron ist der jüngste Partner der Kanzlei. Er hat viel gearbeitet, viele Fälle gewonnen und so schneller als andere die Karriereleiter erklommen. Doch dann war er für ein Jahr verschwunden und keiner weiß, was er in dieser Zeit getan hat. Er sieht Potenzial in Laurel, gibt ihr Chancen und entwickelt Gefühle, die nicht sein sollten.

Fazit
Eine unterhaltsame Geschichte, toller Schreibstil!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.11.2024

Sehr atmosphärisch

A Study in Drowning (A Study in Drowning, Band 1)
0

Inhalt
Effy ist die erste Architekturstudentin der Universität, würde aber viel lieber Literatur studieren. Das ist für Frauen aber unmöglich. Als sich ihr dann die Gelegenheit bietet das Haus ihres verstorbenen ...

Inhalt
Effy ist die erste Architekturstudentin der Universität, würde aber viel lieber Literatur studieren. Das ist für Frauen aber unmöglich. Als sich ihr dann die Gelegenheit bietet das Haus ihres verstorbenen Lieblingsschriftsteller neu zu gestalten, ergreift sie diese und reist in den vom Meer gezeichneten Süden des Landes.

Sprache
Ich habe diese Verknüpfung zwischen Fantasy und historischem Setting wirklich für mich entdeckt. Die Geschichte spielt in einer Fantasywelt, in Llyr. Sie hat ihre eigene Geschichte, Sagen und einen Funken Magie. Aber die meisten Menschen glauben nicht mehr an die alten Legenden. Und sonst fühlt sich die Geschichte einfach ein wenig aus der Zeit gefallen an. Auch die Natur ist unglaublich gut in die Geschichte eingebunden. Und in dieser Welt war ich sofort gefangen. Sie ist einfach unglaublich atmosphärisch.
Die Geschichte wird immer mysteriöser und man überlegt ständig was ist real und was nicht. Und ich muss sagen am Ende habe ich mir beinahe gewünscht, dass es keine magischen Elemente gegeben hätte. Denn so hätte die Geschichte auch funktioniert.
Trotzdem konnte mich das Ende und die Auflösung der Geschichte begeistern.

Was mir beim Lesen dieses Buches wieder einmal stark aufgefallen ist, dass ich keine langen Kapitel mag. Ich tue mich dann oft schwer, das Buch zur Hand zu nehmen, wenn ich nicht viel Zeit habe und ich höre dann eher am Ende eines Kapitels direkt auf, wenn ich weiß das nächste ist nicht mal noch kurz gelesen. Kürzere Kapitel entwickeln bei mir eher eine Sogwirkung.

Charaktere
Effy ist eine tolle Protagonistin. Ich habe ihre Begeisterung für Literatur und im Besonderen für die Geschichte „Angharad“ so gefühlt. Ich habe ihre Wut gespürt, dass sie als Frau in dieser Welt so eine schwache Stellung hat, dass sie nicht studieren kann, was sie will und einfach nicht ernst genommen wird.
Auch ihre innere Zerrissenheit konnte ich spüren, ob die Dinge, die sie sieht, die sonst niemand sieht, real sind oder nur Einbildung.

Preston kommt am Anfang der Geschichte nicht gut weg. Er erfüllt alle Klischees, die Effy von ihm erwartet. Doch schon bald merkt man, dass mehr hinter seiner Fassade steckt und er kämpft dafür, Effy, und mich als Leserin, eines Besseren zu belehren.

Es gibt aber außer diesen beiden tollen Figuren auch viele sehr unangenehme Charaktere. Und auch schreckliche Ereignisse werden nicht explizit auserzählt, aber doch erwähnt und spielen auch für die Story eine wichtige Rolle. Deshalb wenn euch bestimmte Themen triggern, unbedingt die Content Note beachten.

Fazit
Eine faszinierende Story!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere