Süße Geschichte
Bookish Belles – Liebe hat tausend SeitenInhalt
Rebecca kehrt in ihre Heimatstadt Vallantine zurück, weil ihre Großmutter verstirbt. Nachdem ihr Traum von der erfolgreichen Journalistenkarriere zerplatzt ist und sie die alte Bibliothek der Stadt ...
Inhalt
Rebecca kehrt in ihre Heimatstadt Vallantine zurück, weil ihre Großmutter verstirbt. Nachdem ihr Traum von der erfolgreichen Journalistenkarriere zerplatzt ist und sie die alte Bibliothek der Stadt gemeinsam mit ihren zwei besten Freundinnen geerbt hat, möchte sie sich dort ein neues Leben aufbauen. Ob der attraktive, aber mürrische Yankee, der nicht nur neu in der Stadt sondern auch ihr neuer Chef ist, ihr dabei helfen wird?
Sprache
Kelly Moran hat hier ein gemütliches Kleinstadtsetting geschaffen, das mir gut gefallen hat. Man fühlt sich dort direkt wohl, lernt einige der Einwohner und ihre kleinen Macken kennen und entdeckt gemeinsam mit Rebecca Altes und Neues.
Außerdem wird eine Erkrankung passend eingebaut mit der Rebecca zu kämpfen hat. Die Situationen waren für mich sehr realistisch dargestellt und haben mal einen anderen Aspekt in die Beziehung der Protagonisten gebracht.
Zusätzlich gibt es noch einige „magische“ Elemente, die mit den Mythen der Südstaatenkleinstadt zusammenhängen. Manche fand ich ganz süß, andere waren etwas zu viel.
Christiane Marx spricht die Geschichte toll. Ihre Stimme passt gut zur Stimmung und zu Rebeccas Person. Ich habe ihr gerne gelauscht.
Charaktere
Ich mochte Rebecca und Graham gern, als einzelne Charaktere, sowie gemeinsam. Beide haben Vertrauensprobleme aufgrund von vergangener Enttäuschungen, die sie gemeinsam überwinden müssen.
Die Nebenfiguren sind unterhaltsam, allerdings auch recht stereotyp und man hat sie in anderen Geschichten schon ähnlich gelesen.
Mich haben an dieser Geschichte besonders die „Bookish Belles“ gereizt. Leider hat mir etwas der Buchmädchen-Vibe der drei Freundinnen gefehlt. Sie waren zwar in ihrer Jugend oft in der Bibliothek und beleben jetzt einen Buchclub wieder, aber für mich war keine richtig große Buchliebe spürbar, eher nostalgische Gefühle der Bibliothek gegenüber.
Fazit
Süße und unterhaltsame Geschichte.