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Veröffentlicht am 02.03.2026

Hart und grausam, aber auch mutig und kämpferisch

TINTE und SCHWERT
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Das Buch "Tinte und Schwert. Verwandlung" von Matthias Soeder bietet in Roman-Form einen eindrucksvollen und sehr bildgewaltigen Einblick in die grausame Zeit des 30-Jährigen Krieges.

Im Jahr 1618 möchte ...

Das Buch "Tinte und Schwert. Verwandlung" von Matthias Soeder bietet in Roman-Form einen eindrucksvollen und sehr bildgewaltigen Einblick in die grausame Zeit des 30-Jährigen Krieges.

Im Jahr 1618 möchte der junge Jacob Wolffen sein Leben der Kirche widmen und als Priesteranwärter die Hilfe für andere Menschen in diesen schwierigen Zeiten in den Mittelpunkt seines Schaffens stellen. Das er damit ausgerechnet in Zeiten der immer größer werdenden Aggressionen der Glaubensrichtungen Katholizismus und Protestantismus diesen Weg einschlägt ist ihm anfänglich gar nicht bewusst. Das ändert sich schlagartig, als beinahe seine gesamte Familie vom grausamen Leutnant von Hohenfels getötet wird. Jacob selber wird zum Dienst in der Gefolgschaft des für die Protestanten kämpfenden Adeligen gezwungen und erkennt seine Bestimmung, die ihn in einen Zwiespalt zwischen christlichem Glauben und Blutrache führt.

Der Autor Matthias Soeder erzählt anschaulich, teils an wahren, überlieferten Begebenheiten orientiert, teils mit künstlerischer Freiheit fiktiv entwickelt, die brutalen Lebensbedingungen, die im 17. Jahrhundert für lange Zeit das Leben der Menschen bestimmt und tausende Unschuldige in en Tod geführt haben. Er erzählt aber auch von der Hoffnung auf Gerechtigkeit und List, die zum Erreichen dieser Gerechtigkeit nötig sein kann.

"Tinte uns Schwert. Verwandlung" ist sehr gut lesbar und entführt den Leser in dunkle Zeiten. Das Buch macht Lust auf die hoffentlich bald kommenden Fortsetzungen.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Ein weiteres Highlight aus dem "Lost-Universum"

Lautlose Feinde
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Endlich ist es soweit - Kommissar Leander Lost heiratet seine Soraia. Aber das Verbrechen ruht nicht in Fuseta und Umgebung. Am Tag vor der Vermählung wird ein junges Mädchen entführt und ihr Großvater, ...

Endlich ist es soweit - Kommissar Leander Lost heiratet seine Soraia. Aber das Verbrechen ruht nicht in Fuseta und Umgebung. Am Tag vor der Vermählung wird ein junges Mädchen entführt und ihr Großvater, der als Zollbeamter am Flughafen gearbeitet hat, beim Versuch die Entführung zu verhindern, getötet. Alles deutet zunächst auf eine "normale" Entführung mit Lösegeldforderung hin, aber warum ist ausgerechnet die Tochter eines kleinen Ladenbesitzers ohne nennenswertes Vermögen das Ziel, und warum fallen die Forderungen so niedrig aus?

Es mehren sich die Ungereimtheiten und nicht zuletzt durch die Kombinationsgabe von Leander Lost decken die Beamten der Polícia Judiciária nach und nach eine tiefe Verstrickung des russischen Geheimdienstes in diese Angelegenheiten auf. Als dann auch noch fast das gesamte Team der Kriminalpolizei von Fuseta einem Anschlag zum Opfer fällt und Losts' frisch angetraute Ehefrau schwer verunglückt steht Leander Lost vor seinem schwersten und auch persönlichsten Fall.

Auch im siebten Band der "Lost in Fuseta"- Reihe gelingt es dem Autor Gil Ribeiro erneut die Leser innerhalb kürzester Zeit in seinen Bann zu ziehen und eine ebenso spannende, wie klug durchdachte Story aufzubauen, die bis zur letzten Seite fesselt und zum Mitfiebern einlädt. Ein weiteres Highlight der Erfolgsreihe, in der hoffentlich noch viele weitere Bände folgen werden.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Erst unterhaltsam, dann nervig

Nothing For UnGood
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John Madison, ein in Deutschland lebender Amerikaner, beleuchtet die Eigenarten der Europäer und speziell der Deutschen im direkten Vergleich zu den Amerikanern.

Das ist anfänglich noch sehr unterhaltsam ...

John Madison, ein in Deutschland lebender Amerikaner, beleuchtet die Eigenarten der Europäer und speziell der Deutschen im direkten Vergleich zu den Amerikanern.

Das ist anfänglich noch sehr unterhaltsam und zuweilen lustig, wird mit zunehmender Seitenzahl aber immer eintöniger und unverschämter. Die Arroganz mit der Madison die "Überlegenheit" der amerikanischen Kultur, der amerikanischen Art den Alltag und überhaupt alles zu gestalten in den Vordergrund stellt, nervt irgendwann nur noch.

Wahrscheinlich soll das Ganze ein Stück weit Ironisch, satirisch und vielleicht sogar positiv provokativ sein, aber letztlich wirkt es an Ende nur noch unverschämt und übertrieben selbstverliebt.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Sehr dichte Atmosphäre, atemlose Spannung

Oxen. Interregnum
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Der siebte Band der "Oxen"-Reihe vom dänischen Bestseller-Autor Jens Henrik Jensen macht exakt da weiter, wo die Vorgängerbände aufgehört haben. Atemlose Spannung, äußerst dichte Atmosphäre, sowie verschiedene ...

Der siebte Band der "Oxen"-Reihe vom dänischen Bestseller-Autor Jens Henrik Jensen macht exakt da weiter, wo die Vorgängerbände aufgehört haben. Atemlose Spannung, äußerst dichte Atmosphäre, sowie verschiedene Handlungsstränge, die sich im Verlauf der Story immer weiter miteinander verweben und schließlich ein komplexes, aber hochspannendes Gesamtbild abgeben.

Eigentlich hatten der ehemalige Elitesoldat Niels Oxen und die Geheimdienstmitarbeiterin Margarethe Frank gedacht, der gefährliche Geheimbund "Danehof" sei nach den Maßnahmen und intensiven Bemühungen der vergangenen Jahre zerschlagen und die von ihm ausgehende Gefahr für den dänischen Staat gebannt. Doch der Ex-Geheimdienstchef Axel Moosman, der vorübergehend kommissarisch auf seinen Posten zurückgekehrt ist, klärt die beiden über die unschöne Wahrheit auf. Der Danehof reorganisiert sich und er könnte gefährlicher und mächtiger zurückkommen als er es zuvor jemals war. Die Verbindungen reichen offenbar bis in höchste politische Kreise.
Als ein Mitglied der neuen Führungsriege des Danehof ermordet aufgefunden wird, wird im Zuge der Ermittlungen schnell klar, dass ein finaler Showdown mit dem Geheimbund unausweichlich ist.

"Oxen. Interregnum" ist ein Thriller der Extraklasse - nicht mehr, aber auch nicht weniger!

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Ein Trauerredner wird zum Ermittler

Über die Toten nur Gutes
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Mads Madsen ist glücklich mit seinem Leben - er lebt in Schleswig-Holstein ein ruhiges Leben, arbeitet als Trauerredner und wird für seine zuvorkommende, einfühlsame Art geschätzt. Eines Abends gehen merkwürdige ...

Mads Madsen ist glücklich mit seinem Leben - er lebt in Schleswig-Holstein ein ruhiges Leben, arbeitet als Trauerredner und wird für seine zuvorkommende, einfühlsame Art geschätzt. Eines Abends gehen merkwürdige Dinge in seinem Umfeld vor und er findet eine geheimnisvolle Nachricht. Am nächste Tag erfährt er, dass ein alter Jugendfreund, der vor Jahren plötzlich aus einem Leben verschwunden ist, und mit dem er seitdem keinen Kontakt mehr hatte, gestorben ist. Mads will bei seinem Begräbnis die Trauerrede halten und beginnt sich mit dem Leben seines ehemaligen Kumpels zu beschäftigen. Das gefällt nicht jedem, denn im Leben von gab es Geheimnisse und unschöne Wahrheiten, die vielleicht auch mit seinem Tod zu tun haben könnten. Mads beginnt selbstständig zu ermitteln und gerät schon bald in einen Strudel von Ereignissen, die schließlich auch in selbst in Gefahr bringen.

Ein Trauerredner als Ermittler - eine geniale Idee. Die Figur des Mads Madsen ist toll herausgearbeitet und sehr sympathisch, die Storyline durchweg aufregend und die Auflösung schlüssig. Ein tolles Buch - spannend mit einer gehörigen Prise Humor..

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