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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2025

Teil 5 der Reihe

Die verschwundene Tochter
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Blake wohnt in London und arbeitet als Journalistin. Als ihre Großmutter gestorben ist, bekommt sie von ihr eine kleine Schachtel mit einer Skizze eines Kleides und einem Stück Stoff. Erst nimmt sie es ...

Blake wohnt in London und arbeitet als Journalistin. Als ihre Großmutter gestorben ist, bekommt sie von ihr eine kleine Schachtel mit einer Skizze eines Kleides und einem Stück Stoff. Erst nimmt sie es gar nicht wahr, aber als ihr Arbeitgeber in Schwierigkeiten gerät, schlägt sie vor, dass sie nach ihrer Urgroßmutter, der eigentlichen Besitzerin der Schachtel, forscht und dies als eine Reihe veröffentlicht. Sie ahnt nicht, was sie alles erleben wird…

Das Buch ist der fünfte Teil der Reihe um die verlorenen Töchter und ist genau gleich wie die vorherigen Bücher aufgebaut. Eine Urenkelin erhält diese mysteriöse Schachtel und forscht nach ihrer Großmutter. Dabei begleitet man eine Liebesgeschichte in der Vergangenheit und der Gegenwart. Normalerweise würde ich sagen, es ist ein wenig langweilig, weil man natürlich genau weiß, wie es enden wird. Trotzdem gelingt es der Autorin überraschend, die unterschiedlichen Geschichten, die auch jeweils in einer anderen Stadt spielen, sehr interessant zu gestalten. Wobei ich zugeben muss, dass mir die Geschichten in der Vergangenheit immer besser gefallen, weil es mir in der Gegenwart mit dem Verlieben und so weiter einfach viel zu schnell geht. Das ist auch meine einzige Kritik an diesem Buch. Dass vieles extrem in Kurzform und gerafft abgehandelt wird. Hier hätte ich mir etwas mehr gewünscht.

Doch abgesehen davon gibt es von mir ein Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Würdiger Abschluss

Auris. Puls der Angst
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Jula muss einiges verkraften. Ihr Vater wird zusammengeschlagen und liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Plötzlich kommt ihre demente Mutter und ist auf einmal gesund. Zwei alte Terroristen machen Jagd ...

Jula muss einiges verkraften. Ihr Vater wird zusammengeschlagen und liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Plötzlich kommt ihre demente Mutter und ist auf einmal gesund. Zwei alte Terroristen machen Jagd auf die gesamte Familie und wirklich nichts scheint, wie es ihr ganzes Leben gewesen war. Doch Julia weiß sich zu wehren…

Das Buch ist der Abschluss der Auris-Reihe und zum Ende hin wird es noch einmal richtig heftig, aber auch richtig spannend. So absolut nichts, was man bisher für richtig gehalten hat, ist das auch. Jede Person hat noch einmal ein besonderes Geheimnis und quasi in jedem Kapitel ändert sich alles aufs Neue. Hier ist es dem Autor gelungen, noch für viele Überraschungen zu sorgen.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Mord am Fließband

Todesinsel Rügen
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Rügen bzw. auch Stralsund wird von einer regelrechten Mordserie überzogen. Es trifft vor allem Frauen, die regelrecht ausgewdidet gefunden werden. Schwinka und sein Team müssen ermitteln und das unter ...

Rügen bzw. auch Stralsund wird von einer regelrechten Mordserie überzogen. Es trifft vor allem Frauen, die regelrecht ausgewdidet gefunden werden. Schwinka und sein Team müssen ermitteln und das unter Hochdruck, denn ein alter Feind von Schwinka mischt ebenfalls mit

Das Buch ist der 4. Teil der Reihe. Ich kenne nicht alle Vorgängerbände, kam aber trotzdem problemlos zurecht. Wenn man sich auf Rügen ein bisschen auskennt, kann man den verschiedenen Orten problemlos folgen und hat teilweise auch Bilder vor Augen. Fast bis zum Ende hat man keine Ahnung, warum die Taten geschehen und wie sie zusammenhängen. Das macht das Ganze doch spannend, zumal auch einige falsche Fährten gelegt werden. Insgesamt fand ich das Ende aber ein wenig zu viel und aufgrund der Verschiedenheiten (hier müsste ich zu viel spoilern) etwas zu überfrachtet und für mich war insgesamt auch noch nicht alles aufgelöst, sondern einige Sachen offen. Hier war wohl etwas zu viel gewollt.

Insgesamt kann ich jedoch eine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Gelungene Geschichte

Adelindis
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Im Kloster Bochaugia leben einige Frauen. Auch wenn es ein Kloster ist, leben sie relativ frei und orientieren sich nur an den Benediktinerregeln. Adelindis ist ein Findelkind und niemand weiß, woher sie ...

Im Kloster Bochaugia leben einige Frauen. Auch wenn es ein Kloster ist, leben sie relativ frei und orientieren sich nur an den Benediktinerregeln. Adelindis ist ein Findelkind und niemand weiß, woher sie stammt. Ihr großes Interesse an Wissen und alten Schriften bringt sie dazu, unter Anleitung lesen und schreiben zu lernen und ebenfalls Latein. Damit ist sie zur damaligen Zeit etwas Besonderes. Gerade für eine Frau. Doch das Kloster ist bedroht und so wird Adelindis zusammen mit einer Klosterschwester auf die Insel Reichenau geschickt, um aus dem dortigen Kloster die Abschrift einer alten Urkunde zu holen, die die Rechte des Klosters bestätigt. Doch kaum dort angekommen, stirbt der Abt und bringt damit Adelindis in Gefahr…

Das Buch ist eine mehr als nur gelungene Mischung aus realen Begebenheiten und Fiktion. Im Anhang werden sowohl die realen Personen, wie reale Orte und Begebenheiten erklärt, so dass man problemlos auseinanderhalten kann, was erdacht ist und was nicht. Vom Stil her ist das Buch sehr gut lesbar. In der Ich-Form geschrieben hat man einen Eindruck von den Geschehnissen und Gedanken aus Sicht der Hauptperson. Mir haben besonders die alten Bezeichnungen heute noch vorhandener Orte gefallen. Die Story selbst wirkt auf mich sehr realistisch und trotzdem spannend. Vor allem das Ende birgt mehr als eine Überraschung und der Autorin gelingt es, die Geschichte nicht im Kitsch enden zu lassen, sondern mit der Hoffnung, dass es möglichst bald eine Fortsetzung folgt.

Von mir gibt es absolut eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Vergessene Geschichte

Zypressensommer
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Julia lebt in Hamburg. Ihr Großvater ist Italiener und nach seinem Tod bekommt sie eine Art Zettel mit verschiedenen Aufgaben, die sie in die Toskana führen. Denn von dort stammt ihr Großvater und sie ...

Julia lebt in Hamburg. Ihr Großvater ist Italiener und nach seinem Tod bekommt sie eine Art Zettel mit verschiedenen Aufgaben, die sie in die Toskana führen. Denn von dort stammt ihr Großvater und sie weiß so gut wie nichts über die Familie. Bei ihrer Suche nach den Wurzeln lernt sie verschiedene Menschen kennen und erfährt viel über die 1940er Jahre und die Zeit der Nazis in der Toskana.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Zum einen ist es wunderbar geschrieben und vermittelt sehr viel von dem Zauber der Toskana. Auf der anderen Seite ist durch den Wechsel in Gegenwart und Vergangenheit auch eine große Spannung vorhanden, zumal die Geschehnisse in den 1940er Jahren für mich völliges Neuland waren. Ich wusste nicht, dass italienische Soldaten in Deutschland interniert wurden und was sie erlebt haben. Neben der fiktiven Geschichte wird darüber im Anhang berichtet und auch das hat mir sehr gut gefallen. Von mir gibt es absolut eine Leseempfehlung

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