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Veröffentlicht am 14.08.2025

Magisch

Arlo Finch (1). Arlo Finch im Tal des Feuers
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Arlo ist 11 und hat schon einiges erleben müssen. Sein Vater ist untergetaucht, denn er wird von der Regierung verfolgt. Seine Mutter hat es deswegen sehr schwer, eine Arbeit zu finden. Deshalb hat sie ...

Arlo ist 11 und hat schon einiges erleben müssen. Sein Vater ist untergetaucht, denn er wird von der Regierung verfolgt. Seine Mutter hat es deswegen sehr schwer, eine Arbeit zu finden. Deshalb hat sie sich entschieden, mit ihren Kindern in ihre Heimat – dem kleinen Ort Pine Mountain in Colorado – zurückzukehren. Doch dort zweifelt Arlo erst mal an sich, denn er sieht eigenartige Dinge. Dinge, die es gar nicht geben dürfte. Und es wird richtig gefährlich für ihn. Doch da gibt es noch seine Freunde, die Ranger-Kinder. Sie gehören zu den Pfadfindern und helfen Arlo auch bei seinen „magischen“ Abenteuern.

Die Geschichte hat mich auf verschiedene Weise überzeugt. Zum einen ist da Arlo selbst, der eigentlich ein normaler Junge ist und sich auf besondere Weise bewähren muss. Seine Gedanken und Taten sind altersgerecht. Dann sind seine Freunde, die ihm zeigen, wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt auch in schwierigen und außergewöhnlichen Situationen ist. Eine gute Botschaft für die jugendlichen Leser.
Dazu kommt ein Schreibstil, der jungen Lesern gefallen dürfte. Ein Buch, dass auch Jungs zum Lesen anregen dürfte. Für mich rundum gelungen.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Nette Geschichte

Die Magischen Sechs - Mr Vernons Zauberladen
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Carter hat keine Eltern mehr und lebt bei seinem Onkel Sly. Von dem lernt er kleinere Zaubertricks. Nur ist Sly nicht unbedingt nur ein „Guter“, denn er nutzt seine Tricks für fiese Sachen. Irgendwann ...

Carter hat keine Eltern mehr und lebt bei seinem Onkel Sly. Von dem lernt er kleinere Zaubertricks. Nur ist Sly nicht unbedingt nur ein „Guter“, denn er nutzt seine Tricks für fiese Sachen. Irgendwann hat Carter davon genug und reißt aus. Er landet in Mineral Wells auf einem Jahrmarkt. Also direkt da, wo auch wieder mehr als getrickst wird. Doch Carter hat Glück, denn er findet Freunde, die ihn unterstützen. So werden sie die magischen Sechs.

Die Geschichte ist eher einfach. Die Kapitel sind kurz. Gut zu lesen, auch für jüngere Leser, die noch nicht so viel lesen möchten. Das besondere sind die eingestreuten Zaubertricks zum Selbstausprobieren. Und es geht nicht nur und ausschließlich um Abenteuer und Magie, sondern eher um Familie, Freundschaft, Ehrlichkeit und ähnliche Eigenschaften. Das hat mir gut gefallen.


Ganz zum Schluss natürlich noch ein Wort zum Cover. Das ist absolut gelungen und wunderschön anzusehen.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Abenteuer Zug

Der Welten-Express (Der Welten-Express 1)
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Flinn lebt mit ihrer Familie (Mutter und Geschwister) quasi am Ende der Welt. Die Familie ist sehr arm, es ist nichts los und Flinn kommt sich eher einsam vor. Sie vermisst ihren Bruder Jonte. Dieser ist ...

Flinn lebt mit ihrer Familie (Mutter und Geschwister) quasi am Ende der Welt. Die Familie ist sehr arm, es ist nichts los und Flinn kommt sich eher einsam vor. Sie vermisst ihren Bruder Jonte. Dieser ist seit 2 Jahren weg. Außer einer Postkarte gibt es kein Lebenszeichen.
Eines Tages hält auf dem Bahnhof ein Zug. Flinn fährt mit und erlebt magische Abenteuer, denn der Zug ist der Weltenexpress und mit diesem kann sie viele Länder besuchen und nach ihrem Bruder forschen.
Doch im Zug herrscht viel Magie und Flinn macht so einiges falsch.

Mir hat das Buch gut gefallen. Schon das Cover fällt auf. Aber die Geschichte ist gut geschrieben, denn trotz der Magie geht es eher um solche Sachen wie Schulbesuch, Freundschaften, Ehrlichkeit. Auch Flinns Freunde hatten es nicht einfach, sie ist also mit ihren Problemen nicht allein. Das liest sich sehr spannend und man begleitet sie gern in dem Zug. Natürlich erinnert einiges an Harry Potter, doch es ist kein reiner Abklatsch. Daher spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Haustiere

Tiergeister AG – Achtung, gruselig! (Tiergeister AG 1)
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Der kleine Dackel Arlik verirrt sich bei einem Gewitter im Wald und fällt in eine Grube. Dort trifft er auf Tiergeister. Diese waren mal Haustiere, die aus den verschiedensten Gründen gestorben sind. Sie ...

Der kleine Dackel Arlik verirrt sich bei einem Gewitter im Wald und fällt in eine Grube. Dort trifft er auf Tiergeister. Diese waren mal Haustiere, die aus den verschiedensten Gründen gestorben sind. Sie sollen lernen, Kinder zu erschrecken. Arlik will das nicht und sucht sich Tierfreunde, die ebenfalls auf seiner Linie sind. So gründen sie die Tiergeister-AG.

Ich fand das Buch richtig gut lesbar. Eine Mischung aus ein wenig Grusel (weniger als man erwartet nach dem Klappentext) und viel viel Freundschaft und netten (wenn auch nicht immer gut aussehenden) Tieren. Sicher sollte man die Kinder bei dem Buch beim Lesen begleiten, denn auch wenn der Grusel sich in Grenzen hält und der „Ich-Erzähler“ Arik eher niedlich ist, wird es bezüglich der Haustiere sicher einige Fragen geben. Doch insgesamt hat mir das Buch gut gefallen.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Unverständlich

Weit weg von Verona
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Jessica ist 13 und lebt in einem englischen Badeort mitten im 2. Weltkrieg. Sie fährt in eine Mädchenschule. Sie sagt immer die Wahrheit und hat dadurch keine Freunde.

Mir ist der Hype um das Buch und ...

Jessica ist 13 und lebt in einem englischen Badeort mitten im 2. Weltkrieg. Sie fährt in eine Mädchenschule. Sie sagt immer die Wahrheit und hat dadurch keine Freunde.

Mir ist der Hype um das Buch und die Schriftstellerin unverständlich. Ich konnte mit dem Buch nichts anfangen. Der Klappentext spricht von Jessica als eine junge Frau. Ein 13-jähriges Mädchen als junge Frau zu bezeichnen, finde ich absurd. Und den größten Teil der Geschichte auch. Ich habe mich immer gefragt, was es für eine Bedeutung hat. Die sogenannte Wahrheit, die Jessica spricht, war für mich eher die teils naive, teils freche und teils einfach ohne nachzudenken ausgesprochene Meinung eines normalen Teenagers (auch wenn das sicher zu der Zeit nicht so üblich war wie heute). Warum das zu etwas Besonderem hochstilisiert wurde, verstehe ich nicht – denn Jessicas Elternhaus ist eher unkonventionell. Auch die eingebildete Gabe, dass sie Gedanken lesen kann... ich habe immer weiter gelesen, weil ich dachte, da kommt noch etwas, aber ich wurde enttäuscht. Das war definitiv kein Buch für mich.

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