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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2025

Solide

Grenzfall – Ihre Spur in den Flammen
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In der Nähe von Bad Tölz brennt ein Wagen scheinbar bei einem Unfall völlig aus. Die Ermittler finden darin einen Toten. Doch es bleibt nicht der einzige, denn auch auf österreichischer Seite brennen Häuser ...

In der Nähe von Bad Tölz brennt ein Wagen scheinbar bei einem Unfall völlig aus. Die Ermittler finden darin einen Toten. Doch es bleibt nicht der einzige, denn auch auf österreichischer Seite brennen Häuser und es gibt Tote. Alexa und Krammer ermitteln lange unabhängig voneinander, bis sie merken, dass alles zusammengehört.

Das Buch ist der fünfte Teil der Reihe und ist für mich zwar ein solider Krimi, gehört allerdings nicht zu den Höhepunkten der Reihe. Zum einen musste man möglichst die Vorgängerbände kennen, um die Zusammenhänge zu verstehen. Zum anderen war dieses Buch über weite Strecken extrem ruhig und mir fehlte persönlich die Spannung. Das Motiv ist zwar nachvollziehbar, allerdings die Umsetzung war mir dann doch irgendwie zu krass. Alles in allem würde ich keine Leseempfehlung aussprechen, aber auch niemanden vom Lesen abhalten.

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Solider Küstenkrimi

Kreidemord
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Im Kreidemuseum auf Rügen wird eine Frau ermordet aufgefunden. Es ist Julia Schorrer - eine ehemalige Polizistin - und sie wurde qualvoll mit der Kreide erstickt. Sie ist keine Unbekannte, denn eigentlich ...

Im Kreidemuseum auf Rügen wird eine Frau ermordet aufgefunden. Es ist Julia Schorrer - eine ehemalige Polizistin - und sie wurde qualvoll mit der Kreide erstickt. Sie ist keine Unbekannte, denn eigentlich wird seit 12 Jahren nach ihr gesucht, weil sie zusammen mit anderen Polizisten der Korruption beschuldigt wird. Schnell findet sich ein Hauptverdächtiger. Es ist Jan, leitender Kriminalbeamter auf Rügen und Mann von Hauptkommissarin Romy, die letztendlich die Ermittlung übertragen bekommt. Doch die Beweise scheinen eindeutig

Das Buch ist ein Teil einer längeren Reihe um die Polizistin Romy und auch problemlos ohne die Vorgängerbände zu lesen und zu verstehen. Es ist ein solider Krimi, der mit der Region punktet und die Besonderheit aufweist, dass hier ein Team am Werk ist, dass seine Arbeit versteht und insgesamt sehr sympathisch rüberkommt. Natürlich gibt es auch Probleme, doch die werden auf erwachsene Art gelöst. Das hat mir an dem Krimi gut gefallen. Die Spannung selbst ist allerdings nicht besonders hoch. Der Schreibstil ist ruhig und konzentriert sich durchweg vor allem auf die Ermittlungen. Vor allem wird ein sehr wichtiges aktuelles Thema mit den Fake-Meldungen/-Filmen/-Bildern angesprochen. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse regelrecht. Es gibt noch einige Überraschungen. Allerdings blieben für mich auch noch einige Fragen offen. Trotzdem gibt es von mir eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Schöne Geschichte

Die Brücke von London
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Es ist das Jahr 1749. Die Tuchhändlerin Juliana ist verwitwet und stellt kurz danach fest, dass ihr Ehemann sich mit einem Geld-Hai eingelassen hat, um seine Spielschulden zu bezahlen bzw. weiterspielen ...

Es ist das Jahr 1749. Die Tuchhändlerin Juliana ist verwitwet und stellt kurz danach fest, dass ihr Ehemann sich mit einem Geld-Hai eingelassen hat, um seine Spielschulden zu bezahlen bzw. weiterspielen zu können. Dieser will das Haus von Juliana. Dieses steht auf der berühmten London Bridge und hat als eines der wenigen Häuser einen direkten Zugang zur Themse. Juliana verweigert sich dem Ansinnen und um überleben zu können, beginnt sie mit dem Schmuggel von Stoffen und Lebensmitteln mit Unterstützung einer Bande von Kindern und Jugendlichen, denen sie eine Art zuhause gibt.

Das Buch erzählt eine interessante Geschichte und das auf zwei Ebenen. Eine spielt im Jahr 1749 und die andere Anfang des 13. Jahrhunderts, wo das Christentum noch mit den allen Religionen kämpft. Anfangs hatte ich keine Ahnung, wie beides zusammengeführt werden kann. Doch am Ende ist dies gelungen. Überhaupt finde ich das Ende und die Lösung des Falls um Juliana ebenfalls sehr gelungen. Auch hier habe ich mich gefragt, wie das zu der damaligen Zeit ausgehen konnte. Dies ist gut beschrieben und vermittelt neben einer Mischung aus Abenteuer und Historie auch ein paar wahre Fakten zu der damaligen Zeit und vor allem zur London Bridge. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Familie

Hawaii forever?!
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Von klein auf schwärmt Hannah von Hawaii. So erhält sie auch bald diesen Namen als Spitznamen. Jetzt ist sie 16 und will in einer Woche für ein halbes Jahr als Austauschschülerin nach Hawaii fliegen. Sie ...

Von klein auf schwärmt Hannah von Hawaii. So erhält sie auch bald diesen Namen als Spitznamen. Jetzt ist sie 16 und will in einer Woche für ein halbes Jahr als Austauschschülerin nach Hawaii fliegen. Sie ist glücklich. Weniger glücklich ist ihre Schwester Zoey und ihr (Ex-)Freund Fernando. Zoey nimmt sich vor zu verhindern, dass Hanna nach Hawaii fliegt.

Das Buch ist eine schöne Familiengeschichte, bei der es darum geht, wie Geschwister zusammenhalten und sich vermissen. Sie ist in kurze Kapitel eingeteilt und an jedem Tag passiert etwas Ungewöhnliches, um die Abreise zu verhindern. Das ist fantasievoll beschrieben und nett illustriert und oft auch sehr witzig bei den Einfällen. Die Schrift ist groß und dadurch gut zu lesen – auch für noch nicht so geübte junge Leser. Neben der eigentlichen Geschichte geht es aber eben auch um Freundschaft und um Loslassen und neue Erfahrungen machen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Zu viel

Vor hundert Sommern
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Erzählt wird eine Familiengeschichte über 100 Jahre, beginnend in der Mitte der 1920er Jahre. Erzählt wird sie vor allem über die Geschichte der Frauen der Familie. Da ist Clara, die als Flaschenspülerin ...

Erzählt wird eine Familiengeschichte über 100 Jahre, beginnend in der Mitte der 1920er Jahre. Erzählt wird sie vor allem über die Geschichte der Frauen der Familie. Da ist Clara, die als Flaschenspülerin in einer Brauerei angefangen hat und es später zu einem Hundesalon bringt, da ist ihre Tochter Elisabeth, die jetzt als 94-jährig in ein Seniorenheim gekommen ist, wiederum um deren Tochter Anna, die als Bibliothekarin in der Verwaltung arbeitet und deren Töchter Annabel und vor allem Lena, die ihr Studium schmeißen will.

Ich lese gerne solche Familienromane. Hier wird die Geschichte aus drei Perspektiven erzählt, Clara, Anna und Lena. Ich hatte kein Problem, mich hineinzufinden. Allerdings konnte ich mich emotional nur schwer an die Figuren annähern. Da war Clara noch diejenige, mit der ich am meisten mitfiebern konnte. Anna war für mich zumindest in den Kapiteln verständlich, als sie Familie völlig überlastet hat. Es gab dann immer Lösungen, die plötzlich auftauchten. Für die beiden jüngeren Annabel und Lena fehlte mir oft das Verständnis, ich hatte das Gefühl, dass die Autorin alle aktuellen Probleme irgendwie mit unterbringen wollte und das wurde einfach zu viel, weil ich oft mich oft irgendwie belehrt fühlte. Das Buch war gut und flüssig lesbar, aber für mich war es irgendwie nicht das Richtige

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