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Veröffentlicht am 14.04.2025

Licht und Schatten

Der Wolf im dunklen Wald
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Im Wendland gibt es eine große Jagd. Die örtliche Familie lädt alles dazu ein, was Rang und Namen hat oder mit ihr verbunden ist. Doch am nächsten Tag wird im Wald ein toter Mann aufgefunden. Carla beginnt ...

Im Wendland gibt es eine große Jagd. Die örtliche Familie lädt alles dazu ein, was Rang und Namen hat oder mit ihr verbunden ist. Doch am nächsten Tag wird im Wald ein toter Mann aufgefunden. Carla beginnt wieder zu ermitteln - auf ihre eigene, sehr unkonventionelle Weise. Und es wird nicht der einzige Mord bleiben

Das Buch ist der zweite Teil um die Reihe der Ermittlungen im Wendland. Es beginnt rasant und die Autorin schreibt wirklich sehr gut. So kommt am Anfang auch viel Spannung auf. Doch im Laufe des Buches war ich eigentlich mehr und mehr genervt. Zum einen, weil unheimlich viel Privates hineinspielte- fast mehr als den Ermittlungen. Zum anderen, weil ich immer mehr daran zweifelte, dass so eine Kommissarin in dem Zustand überhaupt auf Dauer ermitteln darf, auch wenn die Vorgeschichte sehr tragisch ist. Aber es gab so viel kaputte Figuren, dass es für mich einfach überhand nahm und nicht mehr glaubwürdig wirkte. Das Ende wiederum birgt eine mehr als überraschende Lösung und war gut durchdacht.

Alles in allem ist das Buch für mich dann leider eher Mittelmaß und konnte nicht restlos überzeugen

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Veröffentlicht am 14.04.2025

Nicht nur (N)Ostalgie

Die Kinder von der Fischerinsel
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Auf der Fischerinsel in Ostberlin entstanden zwischen 1969 und 1973 mehrere Hochhäuser. Das Wohngebiet war sehr speziell, weil dort viele Künstler, Wissenschaftler, aber auch Politiker und Angehörige der ...

Auf der Fischerinsel in Ostberlin entstanden zwischen 1969 und 1973 mehrere Hochhäuser. Das Wohngebiet war sehr speziell, weil dort viele Künstler, Wissenschaftler, aber auch Politiker und Angehörige der Staatssicherheit wohnten. Die Wohnungen waren für die damalige Zeit sehr modern und begehrt. Der Normalbürger außerhalb von Berlin wusste über dieses Wohngebiet nur wenig oder allenfalls nur etwas, was die dort wohnenden Künstler erwähnten. Das Buch behandelt eine Kindheit in dieser Zeit und sucht die Spuren der damals dort aufgewachsen Kinder.

Für mich ist es sehr gelungen. Nicht nur weil es natürlich mehr als nur einen Hauch von (N)Ostalgie weckt, sondern auch, weil viele Erlebnisse - auch wenn das Wohngebiet besonders war - in anderen Teilen der DDR auch so waren. Ebenfalls sehr interessant ist, wie unterschiedlich die Lebenswege der Kinder waren - vor allem auch nach dem Fall der Mauer. Die relativ kurzen Geschichten lassen sich gut lesen und geben einen realistischen Einblick in die damalige Zeit. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 09.04.2025

Guter Abschluss

Goldene Wege. Die Münchner Ärztinnen
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Inzwischen ist es das Jahr 1905. Die Freundinnen studieren endlich an der medizinischen Fakultät. Doch sie haben es immer noch sehr schwer. Fast alle männlichen Studenten legen ihnen Steine in den Weg. ...

Inzwischen ist es das Jahr 1905. Die Freundinnen studieren endlich an der medizinischen Fakultät. Doch sie haben es immer noch sehr schwer. Fast alle männlichen Studenten legen ihnen Steine in den Weg. Vor allem Fanny hat damit ihre Probleme, denn als sie sich für ihren Bruder ausgegeben hat, war sie sozusagen Beststudent und jetzt wird sie dargestellt wie der letzte Trottel. Elsa sucht immer noch verzweifelt nach ihrer Tochter und Änny verfällt mehr und mehr den Drogen. So gibt es eine Menge Probleme zu lösen

Das Buch ist der Abschluss der Trilogie um die drei jungen Frauen, deren Lebenstraum es ist, Ärztin zu werden. Band 1 fand ich sehr toll, den Zweiten schwächer und der Abschluss ist wiederum gut gelungen. Es werden verschiedene gesellschaftliche Probleme angesprochen und dem Genre gemäß gibt es natürlich auch Liebe und Leid und am Ende interessante Lösungen für viele der Probleme. Die Entwicklung der Frauen verläuft unterschiedlich. In ihrem Leben gibt es gute, aber auch weniger gute Männer. Es gibt gerade Wege und Umwege zum Glück und zum beruflichen Fortkommen. Ich hätte mir ein wenige mehr konkrete Medizin der damaligen Zeit gewünscht (als Beispiel: Ärzte „heilen“ Babys mittels Alkohol). Gut gefallen hat mir am Ende auch das Nachwort, das den Roman in die historischen Tatsachen einordnet.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Geisterhaft

Haus der Geister
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Es ist 1881 und in einer alten Villa vor den Toren der Stadt Dresden finden Seancen statt. Das Medium ist inzwischen sehr berühmt und bekannt dafür, wahre Dinge vorauszusagen und dafür kein Geld zu nehmen. ...

Es ist 1881 und in einer alten Villa vor den Toren der Stadt Dresden finden Seancen statt. Das Medium ist inzwischen sehr berühmt und bekannt dafür, wahre Dinge vorauszusagen und dafür kein Geld zu nehmen. Doch bei einer dieser Sitzungen verstirbt ein Teilnehmer. Kommissar Heller und sein Assistent Schrumm wollen der Sache auf den Grund gehen. Das ist nicht so einfach und wird regelrecht gefährlich

Das Buch ist der zweite Teil der Reihe um Gustav Heller. Mir persönlich gefallen die früheren Bände der Reihe aus der späteren Zeit etwas besser. Es liegt in erster Linie daran, dass ich dort mehr über das heutige Dresden erkennen kann, was in der jetzigen Reihe schwerer ist. Trotzdem ist wie immer viel Lokales eingebaut und das macht unter anderem den Reiz der Reihe aus. Die Ermittlungen laufen für heutige Zeiten sehr ungewohnt ab und sind nicht allzu spannend. Auch dieser Fall endet mit einer überraschenden Wendung und mit dem Beginn moderner Kriminalistik und auch Medizin. Von daher gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Fantasievoll mit Botschaft

Impossible Creatures – Das Geheimnis der unglaublichen Wesen
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Christopher ist bei seinem Großvater in Schottland und hält sich nicht an dessen Vorgaben. So landet er eher ungewollt in einem geheimen Archipel. Viele Inseln beherbergen geheimnisvolle Wesen und viele ...

Christopher ist bei seinem Großvater in Schottland und hält sich nicht an dessen Vorgaben. So landet er eher ungewollt in einem geheimen Archipel. Viele Inseln beherbergen geheimnisvolle Wesen und viele Gefahren. Er lernt ein fliegendes Mädchen kennen. Mal ist etwas besonderes und bringt ihn öfter in Lebensgefahr.

Das Buch hat mich sehr überrascht. Eigentlich bin ich überhaupt kein Fan von Fantasy-Romanen, doch dieser ist etwas Besonderes. Das beginnt schon mit dem wunderbar gezeichneten Cover und geht weiter über die Vorstellung der verschiedenen Fabelwesen. Da ist viel Fantasie im Einsatz, aber es werden auch alte Mythen und Sagen und deren Bewohner zum Leben erweckt. Das ist das besondere an dem Buch. Die Geschichte selbst ist sehr abenteuerlich, aber vermittelt auch wichtige Botschaften wie Freundschaft und Hilfsbereitschaft oder einfach nur Achtung gegenüber allen Lebewesen und der Natur. Von mir gibt es absolut eine Leseempfehlung

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