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Veröffentlicht am 09.04.2026

Super Fortsetzung

Oxen. Pilgrim
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Nach den furchtbaren Ereignissen im Keller ist Oxen auf eine spezielle Weise traumatisiert. Er begibt sich auf eine Art Pilgerwanderschaft. Auf diese Weise kommt er langsam wieder ins Gleichgewicht, umso ...

Nach den furchtbaren Ereignissen im Keller ist Oxen auf eine spezielle Weise traumatisiert. Er begibt sich auf eine Art Pilgerwanderschaft. Auf diese Weise kommt er langsam wieder ins Gleichgewicht, umso mehr, als sein Sohn wieder engen Kontakt zu ihm aufnimmt und teilweise mit ihm mitwandert. Doch er muss das unterbrechen, weil ihn Margarethe Franck um Hilfe bittet. Sie ist vom Dienst suspendiert und ihr Ex-Chef Axel Mossman bietet ihr an, bei einem speziellen Deal, bei dem Finanzdaten eingekauft werden sollen, dabei zu sein. Doch das alles scheint einfacher als gedacht. Zumal sie immer noch auf der Suche nach den letzten Tätern aus dem Keller sind...

Das Buch ist eine sehr gelungene Fortsetzung der Reihe. Mir hat gefallen, wie Oxen sich quasi selbst versucht zu heilen. Das erscheint mir angesichts seines Charakters sehr realistisch. Auch der weitere Fall und die Ermittlungen in quasi eigener Sache sind sehr spannend und es gibt immer wieder überraschende Wendungen. Mein Fazit ist allerdings, dass ich nichts mit irgendeiner Art von Geheimdiensten zu tun haben will. Die Menschen dort wollen vielleicht gutes, aber die Methoden sind nichts, wofür man sicher hergeben sollte. Unabhängig davon ist das Buch aber sehr gut lesbar und ich freue mich auf die Fortsetzung der Reihe.

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Gute neue Reihe

Im Herzen so kalt (Ein Fall für Maya Topelius 1)
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In Östersund wird ein Umweltaktivist, der sich speziell mit dem Schutz des Waldes beschäftigt hat, erschossen. Aus Stockholm kommen die Ermittler Maya und Pär. Anfangs erhalten sie kaum Unterstützung, ...

In Östersund wird ein Umweltaktivist, der sich speziell mit dem Schutz des Waldes beschäftigt hat, erschossen. Aus Stockholm kommen die Ermittler Maya und Pär. Anfangs erhalten sie kaum Unterstützung, weder von den einheimischen Polizisten noch von den Menschen in Östersund. Doch das ändert sich mit der Zeit und so werden langsam, aber stetig Fortschritte erkennbar.

Das Buch ist der erste Teil einer bisher geplanten dreiteiligen Reihe. Mir hat es ja gut gefallen. Es ist ein klassischer Krimi. Ermittlungen sind nachvollziehbar, die handelnden Personen vielschichtig. Neben dem reinen Krimi-Fall werden einige gesellschaftliche Probleme angesprochen. Trotzdem geht es in erster Linie um den Fall. Gut eingearbeitet wurden die speziellen Eigenschaften in Schweden bzw. der Schweden. Aber es wurden eben auch kritische Sachen angemerkt. Alles zusammen ergibt eine gute Mischung. Die Spannung ist nicht durchgehend sehr hoch, aber immer vorhanden. Ich freue mich auf die Fortsetzung und gebe eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Absolut lesenswert

Die Briefträgerin
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Anna kommt mit ihrem Mann Carlo 1934 zurück in den Heimatort von Carlo nach Apulien. Anna selbst stammt aus dem Norden Italiens und ist für lange Zeit - eigentlich für immer – in der neuen Heimat die Fremde. ...

Anna kommt mit ihrem Mann Carlo 1934 zurück in den Heimatort von Carlo nach Apulien. Anna selbst stammt aus dem Norden Italiens und ist für lange Zeit - eigentlich für immer – in der neuen Heimat die Fremde. Trotz ihrer freundlichen Art wird sie nur schwer anerkannt. Ihre Entscheidung, als Briefträgerin arbeiten zu wollen, weil sie keine Stelle als Lehrerin findet, wird von vielen belächelt und zum Teil „verteufelt“. Carlo steht allerdings immer zu ihr und nach und nach findet sie Freunde und zumindest zum Teil auch Anerkennung.

Das Buch ist absolut lesenswert. Zum einen erzählt es die Geschichte einer wahnsinnig interessanten Frau in einer Zeit, als es das Wort Feminismus noch gar nicht gab. Trotzdem lebt sie es und trifft viele Entscheidungen, die ungewöhnlich und in der Zeit auch mutig sind. Zum anderen wird aber auch eine Familiengeschichte über rund 30 Jahre erzählt und auch eine Geschichte über das südliche Italien der damaligen Zeit. Es werden viele Themen angerissen und man will einfach nur weiterlesen. Der Stil der Autorin ist geradlinig, aber mit viel Empathie. Die Geschichte versetzt den Leser gleichzeitig in eine andere Welt, aber ebenfalls in Probleme, die es noch heute gibt. Von mir gibt es absolut eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Guter Anfang einer Familiengeschichte

Der Gesang der See
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Ein kleiner Ort an der Westküste Norwegens im 19 Jahrhundert. Kristiane stammt aus einer Lotsen-Familie und hat ihrem Vater versprochen, dass der Lotsenberuf dort erhalten bleibt. Doch ihr Mann Anders ...

Ein kleiner Ort an der Westküste Norwegens im 19 Jahrhundert. Kristiane stammt aus einer Lotsen-Familie und hat ihrem Vater versprochen, dass der Lotsenberuf dort erhalten bleibt. Doch ihr Mann Anders bleibt auf der See und so wird sie gezwungen, bald zu heiraten, damit sie weiter einen Lotsen in der Familie haben. Damit hat sie ein nächstes Problem, denn sie hat sich in Fredrik verliebt, der Sohn in einer Kaufmannsfamilie ist. Um ihrer Familie gerecht zu werden, heiratet sie Lars

Das Buch ist das erste Buch der Autorin und wurde nachträglich in Deutschland veröffentlicht, als ihre späteren Romane große Erfolge wurden. Doch auch dieses Buch zeigt schon, dass die Autoren wunderbar schreiben kann. Es ist eine Familiengeschichte, aber gleichzeitig auch eine Geschichte um die Emanzipation der Frau. Obwohl das damals weder so genannt wird, noch erwünscht war. Kristiane ist eine besondere Frau und kämpft um möglichst viele Rechte. Damit eckt sie oft auch an. Interessant war auch, über das damalige Leben der Menschen und die Abhängigkeit von der Natur zu lesen. Eine Fortsetzung ist angekündigt und darauf freue ich mich auch. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Wer ist der Boss?

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie?
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Natalies Freundin liegt im Krankenhaus im Koma. Sie war am Abend vorher mit einem gutaussehenden Mann mitgegangen und wurde dann an einer Bushaltestelle entdeckt. Mehr zufällig erkennt Natalie den Mann ...

Natalies Freundin liegt im Krankenhaus im Koma. Sie war am Abend vorher mit einem gutaussehenden Mann mitgegangen und wurde dann an einer Bushaltestelle entdeckt. Mehr zufällig erkennt Natalie den Mann wieder. Es ist ein sehr erfolgreicher Unternehmer und Natalie kommt durch einen weiteren Zufall an einen Job als Putzfrau in seiner Villa heran. Doch dort herrscht eine sehr merkwürdige Stimmung und Natalie fühlt sich mehr als unwohl.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die meisten Kapitel werden aus Sicht von Natalie erzählt und man kann verfolgen, wie sie mehr und mehr merkt, dass die Situation sie eines Teils überfordert und andererseits sehr gefährlich wird. Eine unterschwellige Spannung ist ständig vorhanden und als Leser weiß man oft eine ganze Reihe mehr. Hat allerdings auch keine Ahnung, wie alles zusammenpasst und wer die Leute, die dort agieren, wirklich sind. Das Ende bringt eine Menge an Wendungen und Überraschungen und auch eine Art an Gerechtigkeit. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

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