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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2026

Nicht schlecht

Die Farm der Mädchen
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Zwei hochschwangere Frauen fliehen. Auf der Flucht bekommt eine ihr Kind, welches tot geboren wird. Auch die Mutter stirbt kurz danach. Die Polizei findet das Baby und stellt Ermittlungen an. Hannah ist ...

Zwei hochschwangere Frauen fliehen. Auf der Flucht bekommt eine ihr Kind, welches tot geboren wird. Auch die Mutter stirbt kurz danach. Die Polizei findet das Baby und stellt Ermittlungen an. Hannah ist erst kurz zuvor in den Dienst zurückgekehrt. Sie arbeitet an dem Fall, hat aber auch eine ganze Menge privater Probleme.

Ich fand das Buch an sich nicht schlecht. Die Geschichte ist spannend und nachvollziehbar. Der Schreibstil ist direkt und klar. Vieles macht neugierig und es werden auch interessante Sachen mit eingebaut. So z. B. die sehr spezielle Krankheit von Hannahs Vater. Allerdings war ich manchmal etwas irritiert über die Einschübe aus der Vergangenheit. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass sie dann irgendwas mit dem aktuellen Fall zu tun haben. So waren sie einfach nur nette Zusatzinformationen. In dem ganzen Buch wird auch immer auf einen vorherigen Fall verwiesen. Dieser klang ebenfalls sehr interessant. Ich habe mich gewundert, warum die sicherlich angedachte Reihe nicht mit diesem ersten Fall begonnen hat.

Trotzdem erteile ich eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Franz auf dem Berg

Apfelstrudel-Alibi
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Richter Moratschek hat einen Verdacht: sein Patenkind ist nicht an einem Bergunfall gestorben, sondern wurde ermordet. Und Franz bekommt den Auftrag, das zu untersuchen und aufzuklären. Dazu muss er nach ...

Richter Moratschek hat einen Verdacht: sein Patenkind ist nicht an einem Bergunfall gestorben, sondern wurde ermordet. Und Franz bekommt den Auftrag, das zu untersuchen und aufzuklären. Dazu muss er nach Südtirol, einer schönen Wirtin widerstehen und auf Bergen herumkraxeln. Alles nicht so einfach.

Die Geschichte in Niederkaltenkirchen und jetzt auch in Südtirol geht weiter Franz ist wie immer auf seine sehr eigene Art unterwegs und spannt auch wie immer Rudi ein. Die üblichen Katastrophen nehmen ihren Lauf und Susi ist als Bürgermeisterin in anderen Sphären unterwegs. Auch die weiteren Dorfbewohner geben wie immer ihren Senf dazu. Mit Paulchen ist eine neue, sehr schöne Figur in den Mittelpunkt gerückt, dafür muss man sich leider so nach und nach von der Oma verabschieden. Doch so ist das Leben und auch das Buch. Wie immer gut zu lesen, mit viel Humor und Freude auf den nächsten Teil

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Klein, aber fein: Auf nach Dresden!

MARCO POLO Reiseführer Dresden, Sächsische Schweiz
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Der Marco Polo Reiseführer über Dresden gehört zur Reihe der kleinen Reiseführer. Er ist absolut handlich und passt so in jeder Handtasche oder jeden Rucksack und ist leicht für unterwegs mitzunehmen. ...

Der Marco Polo Reiseführer über Dresden gehört zur Reihe der kleinen Reiseführer. Er ist absolut handlich und passt so in jeder Handtasche oder jeden Rucksack und ist leicht für unterwegs mitzunehmen. Beigefügt ist eine Karte in einem sehr vernünftigen Maßstab, so dass man auch unterwegs alles findet. Aufgeteilt ist der Reiseführer z. B. in Highlights, Sightseeing, Essen und Trinken, Ausgehen, aber auch Erlebnistouren. Dabei wird nicht nur in Dresden geblieben, sondern (kleinere) Orte in der Nähe werden ebenfalls vorgestellt und außerdem gibt es noch einen kleineren Abschnitt über die Sächsische Schweiz, die von Dresden aus problemlos erreichbar ist. Man merkt dem Buch an, dass es wirklich von einer Insiderin geschrieben wurde. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten werden auch einige eher unbekannte Sachen vorgestellt, gleiches gilt für Restaurants oder für das Shopping. Eben abseits der üblichen Touristenrouten. Das Buch ist sehr aktuell. Ich kenne Dresden doch ziemlich gut und kann daher bestätigen, dass die Tipps stimmen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Die Schrecken des Krieges

TINTE und SCHWERT
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1618, der Dreißigjährige Krieg hat begonnen. Doch zu dem Zeitpunkt weiß noch niemand, dass er 30 Jahre dauern wird. Jacob wohnt mit seiner Familie in einem kleinen Dorf in der Nähe von Würzburg und wird ...

1618, der Dreißigjährige Krieg hat begonnen. Doch zu dem Zeitpunkt weiß noch niemand, dass er 30 Jahre dauern wird. Jacob wohnt mit seiner Familie in einem kleinen Dorf in der Nähe von Würzburg und wird bei einem Überfall verletzt. Seine Familie stirbt komplett. Er wird gezwungen, in die protestantische Armee von General Mansfeld zu gehen. Aufgrund seiner Schreibkenntnisse wird er befördert und beschließt, sich an Leutnant von Hohenfels zu rächen, der seine Familie umgebracht hat. Doch das ist nicht so einfach und geht erst voran, als er in Pilsen Anna kennenlernt, deren Mutter als Hexe angezeigt wird.

Das Buch handelt von den Anfängen des Dreißigjährigen Krieges. Zum größten Teil geht es um die Belagerung und die Eroberung von Pilsen. Das ist sehr anschaulich beschrieben. Die Schrecken des Krieges werden genau aufgeführt. Man merkt, dass der Autor in entsprechenden Vereinen mitwirkt, denn selbst kleine Details sind vermerkt. So als Beispiel: Wie werden die Zelte beheizt? Die Geschichte von Jacob und später auch Anna kommt mir manchmal ein wenig zu kurz. Ich hoffe, dass das in den beiden Folgebänden ausführlicher ist. Manche ihrer Entscheidungen waren für mich für die damalige Zeit zu risikoreich, ich kann mir schwer vorstellen, dass das wirklich möglich war. Aber ich kann auch nicht behaupten, dass es unmöglich ist. Und so verbuche ich das einfach auf Abenteuer und Spannung, und da gibt es im Buch einiges. Insgesamt ein sehr guter historischer Roman, für den ich eine Leseempfehlung ausspreche.

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Veröffentlicht am 21.01.2026

Ungewöhnlich

Das Signal
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Viola hat einen Unfall im Weinkeller und verliert ein Bein. Während sie versucht, wieder auf die Füße zu kommen, behandelt ihr Mann sie zwischen übervorsorglich und übergriffig. Er versucht, ihr alles ...

Viola hat einen Unfall im Weinkeller und verliert ein Bein. Während sie versucht, wieder auf die Füße zu kommen, behandelt ihr Mann sie zwischen übervorsorglich und übergriffig. Er versucht, ihr alles so leicht wie möglich zu machen, und gleichzeitig hindert er sie an vielen. Das kommt Viola komisch vor. Mit einer ungewöhnlichen Idee fängt sie an, ihn zu kontrollieren. Und auch andere. Und sie findet heraus, dass sie sehr gefährlich lebt...

Das Buch ist spannend und gleichzeitig auch ungewöhnlich. Ungewöhnlich von der Idee her. Die Hauptperson kann kaum das Haus verlassen und wird extrem kontrolliert und trotzdem weiß sie sich auf ihre Art zu wehren. Das zu verfolgen ist interessant. Und als Leser weiß man einiges mehr, wird aber gleichzeitig auch wieder auf einige falsche Fährten geführt und erlebt bis zum Ende hin noch Überraschungen. Daher gibt es von mir eine Leseempfehlung

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