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Veröffentlicht am 30.01.2025

Komisch

»Wenn Ende gut, dann alles«
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Der Möchtegern-Schriftsteller Tommi lebt mangels Geld in einem Wohnwagen und die ukrainische Putzfrau Svetlana hat er sozusagen von seinem Vater geerbt und sie putzt bei ihm. Als beide zusammen mitten ...

Der Möchtegern-Schriftsteller Tommi lebt mangels Geld in einem Wohnwagen und die ukrainische Putzfrau Svetlana hat er sozusagen von seinem Vater geerbt und sie putzt bei ihm. Als beide zusammen mitten im Wald ein kleines Mädchen finden, beginnt ein Abenteuer und die Suche nach seiner Mutter. Da sich scheinbar die Polizei nicht dafür interessiert.

Irgendwie ist das Buch komisch für mich. Ich kenne mehrere Bücher des Autoren-Duos und habe nach dem Lesen dieses Buches das Gefühl, Klüpfel war zuständig für die Abteilung Humor bei den Kluftinger-Büchern und nicht unbedingt für die Abteilung Spannung. Jedenfalls ist es das, was dem vorliegenden Buch für mich völlig fehlt. Natürlich, es ist weder als Thriller noch als Krimi beschrieben. Doch irgendwie will es zumindest ein Krimi sein. Doch dafür fehlt mir einfach zu viel. Und was das Lustige angeht, die Wortspiele mit der ukrainisch-deutschen Sprache und die Spielchen im Altersheim haben sich relativ schnell abgenutzt. Es fällt mir irgendwie schwer, das Buch zu empfehlen. Ich fand keinen rechten Zugang. Für mich war es allenfalls Durchschnitt.

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Veröffentlicht am 29.01.2025

Guter Abschluss

Die Töchter der Ärztin
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Inzwischen ist es das Jahr 1931. Die Töchter der Ärztin leben in Deutschland und den USA. Doch hier wie dort ist das Leben nicht einfach. In Amerika herrscht große Arbeitslosigkeit, in Deutschland kommen ...

Inzwischen ist es das Jahr 1931. Die Töchter der Ärztin leben in Deutschland und den USA. Doch hier wie dort ist das Leben nicht einfach. In Amerika herrscht große Arbeitslosigkeit, in Deutschland kommen die Nazis mehr und mehr an die Macht. Gleichzeitig gibt es auch innerhalb der Familie Probleme. Kinder werden geboren, Menschen sterben und für alles müssen sich Lösungen finden.

Das Buch ist der Abschluss der Reihe. Ein sehr gelungener Abschluss. Wie schon vorher steht zwar die Familie im Mittelpunkt, doch durch die Arbeit und die verschiedenen Personen geht es sowohl um die Medizin, ihre Fortschritte, aber auch ihre Schwierigkeiten. Aber eben auch um die unterschiedlichen Menschen, die kommenden Probleme der Juden und Homosexuellen z. B. Das alles wie gut beschrieben und sehr gut zu lesen. Am meisten hat mich das Nachwort berührt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.01.2025

Zu kalt

Ginsterburg
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1930 in der fiktiven Kleinstadt Ginsterburg beginnt auch hier die Herrschaft der Nazis. Die Menschen unterschiedlicher Profession und unterschiedlicher Klasse fangen an, sich mehr oder weniger mit den ...

1930 in der fiktiven Kleinstadt Ginsterburg beginnt auch hier die Herrschaft der Nazis. Die Menschen unterschiedlicher Profession und unterschiedlicher Klasse fangen an, sich mehr oder weniger mit den neuen Machtverhältnissen zu arrangieren oder sie auch auszunutzen. Das Buch springt dann in das Jahr 1940 und man sieht, was aus einigen der Menschen geworden ist und wie sich die Verhältnisse geändert haben. Noch krasser im Jahr 1945, mit dem das Buch endet.

Man merkt dem Buch deutlich an, dass der Autor die damaligen und die heutigen Zeiten vergleichen möchte. Der Ansatz ist sehr gut und das Buch ist auch gut lesbar. Der Stil ist interessant. Leider an manchen Stellen für meine Begriffe viel zu ausschweifend. Da werden Örtlichkeiten im Detail beschrieben. Leider trifft das auf die Menschen nicht zu. Und genau das ist meine Kritik an dem Buch. Die Menschen werden manchmal nur kurz vorgestellt, tauchen später ebenfalls nur für Momente oder gar nicht mehr in der Geschichte auf. Und irgendwie findet man zu ihnen keinen gefühlsmäßigen Zugang. Und dies ist mein Problem. Wenn man vor den damaligen Zeiten warnen will und Vergleiche zu heute zieht, muss man definitiv die Menschen über Gefühle erreichen. Das fehlt mir hier leider völlig. Sie kommen mir alle sehr kalt vor und teilweise hatte ich das Gefühl, dass alle irgendwie sehr speziell und gar nicht der Durchschnittbürger sind. Ein weiterer Kritikpunkt für mich ist, dass zwei der Figuren - nämlich Lothar und Erich - reale Personen sind. Darauf bin ich eher zufällig gestoßen und hier vermisse ich, dass im Anhang darauf eingegangen wird. So hat das Buch letztendlich leider meine Erwartungen nicht erfüllt.

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Veröffentlicht am 27.01.2025

Gute Fortsetzung

Savannah – Erwachen einer neuen Zeit
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Wir sind mittlerweile im Jahr 1740 und Nellie wird überrascht von ihrem Bruder Hannes, der zwei Jahre unterwegs war, um sie zu finden. Ansonsten geht es mit Savannah langsam aufwärts. Die Natur hält immer ...

Wir sind mittlerweile im Jahr 1740 und Nellie wird überrascht von ihrem Bruder Hannes, der zwei Jahre unterwegs war, um sie zu finden. Ansonsten geht es mit Savannah langsam aufwärts. Die Natur hält immer wieder eher unangenehme Überraschungen bereit, doch die Menschen haben sich eingerichtet und versuchen, ein besseres Leben zu bekommen

Das Buch ist der zweite Teil der Reihe um die Aussiedler. Auch hier wird die Geschichte insbesondere von und über Nellie erzählt. Die anderen Frauen, die mit ihr nach Savannah gekommen sind, werden zwar am Rande mit erwähnt, spielen aber keine Hauptrolle mehr. Das fand ich ein wenig schade. Trotzdem erfährt man gerade im ersten Teil des Buches sehr sehr viel über den Alltag der Menschen damals, die Schwierigkeiten, aber auch die schönen Seiten- Zum Ende hin wird es ziemlich abenteuerlich und man muss Abschied von vielen Menschen nehmen. Das war mir manchmal ein wenig zu viel und hätte für mich ein bisschen besser verteilt sein können. So ging es nämlich am Ende eher Schlag auf Schlag. Trotzdem ein sehr gutes Buch und ich freue mich auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 22.01.2025

Überzeugt nicht ganz

The Killer Profile
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Midnight arbeitet als Datenauswerterin und eine Art Profilerin bei einem großen Konzern. Bei der Auswertung eines Tests lässt das Ergebnis auf einen der schlimmsten Psychopathen und Killer schließen. Doch ...

Midnight arbeitet als Datenauswerterin und eine Art Profilerin bei einem großen Konzern. Bei der Auswertung eines Tests lässt das Ergebnis auf einen der schlimmsten Psychopathen und Killer schließen. Doch in der Firma wird ihr nicht geglaubt und stattdessen bekommt sie die Ansage, alles geheim zu halten. Doch sie hält sich nicht daran und begibt sich selbst auf die Suche nach dem Täter, der zwischenzeitlich bereits zweimal brutal gemordet hat


Das Buch konnte mich letztendlich nicht richtig überzeugen. Diese fiktive Firma, die Daten auf spezielle Weise sammelt und auswertet, war für mich völlig nachvollziehbar und ist wahrscheinlich in der Realität schon um Schritte weiter als im Buch. Was an sich schon ziemlich schrecklich ist. Leider fehlte dem Buch aber auch über größere Strecken die Spannung. Und keine der Figuren konnte mich tiefgreifend berühren. Am ehesten hatte ich noch Verständnis für den Killer, der in der Jugend eigentlich Hilfe und Unterstützung gebraucht hätte, seine Taten kann ich natürlich nicht gutheißen. Ansonsten sind alle Figuren relativ eindimensional und entweder der rettende Engel oder der absolute Verräter. Speziell bei dem Polizisten, der sich von einer Minute auf die andere von einem mitfühlenden Menschen zu einem käuflichen Subjekt entwickelt. Auch Midnight hatte außer ihre Fixierung auf ihre Schwester kaum andere Entwicklungen und die plötzliche Suche nach dem Täter mit Aufgabe aller ihrer Sicherheiten war mir nicht nachvollziehbar. Das Buch hätte eine richtig gute Geschichte sein können, aber leider kommt es so für mich nicht über Mittelmaß hinaus.

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