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Veröffentlicht am 07.01.2025

Uebel unterwegs

Uebel unterwegs
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Tina Uebel ist u. a. Schriftstellerin und Journalistin und erhält ein Stipendium für China, genauer gesagt für Shanghai. Sie beschließt, nicht dorthin zu fliegen, sondern die Reise per Landweg zu unternehmen. ...

Tina Uebel ist u. a. Schriftstellerin und Journalistin und erhält ein Stipendium für China, genauer gesagt für Shanghai. Sie beschließt, nicht dorthin zu fliegen, sondern die Reise per Landweg zu unternehmen. So startet sie nach mehrmonatiger Vorbereitung mit dem Zug von Hamburg aus über Bulgarien, die Türkei und noch viele weitere Länder nach China. Ihre Erlebnisse verarbeitet sie in einem Blogg. Wobei sie nicht der typische Tourist ist, der alle Sehenswürdigkeiten der besuchten Städte sehen will. Sie bevorzugt eher „skurrile“ Architektur und die Begegnungen mit Menschen.

Das Buch hat mir gut gefallen. An die etwas „schnoddrige“ Sprache habe ich mich gewöhnt. Ich hätte es zwar begrüßt, dass bei der Überarbeitung des Bloggs zum Buch ein paar mehr Artikel Einzug gefunden hätten, ein paar Wiederholungen gestrichen worden wären. So wurden einige Wendungen (wir sprachen andere Sprachen, verstanden uns zwar nicht, hatten aber viel Spaß) oder der Dauerwitz mit der Nachbarnationendisstasche quasi ständig erneut erwähnt und nutzen sich etwas ab. Doch insgesamt war es ein erfrischender Blick auf einige nicht unbedingt übliche touristische Länder und die dortigen Menschen, die unterschiedlichen Gepflogenheiten, Züge oder Mahlzeiten. Das machte das Buch richtig gut lesbar. Zuerst wollte ich „nur“ 3 Punkte vergeben, weil ich einiges bei den Berichten vermisste, doch im Nachwort erklärte die Autorin, warum sie gerade dies weggelassen hat. Das war für mich verständlich und so korrigierte ich meinen „Punktabzug“.

Zum Buch selbst möchte ich noch erwähnen, dass ich in letzter Zeit mehrere Bücher von Delius Klasing lesen durfte und mir die Ausstattung auch mit den Bildern immer sehr gut gefallen hat. Das traf auch auf dieses Buch zu. Einzige Anmerkung zu einer Verbesserung: Die Anmerkungen unten an den Seiten bitte ein wenig größer drucken, selbst mit guten Augen waren die nur schwer lesbar.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

18 - Zahlen des Todes

18 - Zahlen des Todes
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Leana hat ihren ersten Tag bei einer Spezialeinheit des LKA Düsseldorf. Nach 18 Jahren kehrt sie aufgrund familiärer und gesundheitlicher Probleme aus Südafrika nach Deutschland zurück und wird Leiterin ...

Leana hat ihren ersten Tag bei einer Spezialeinheit des LKA Düsseldorf. Nach 18 Jahren kehrt sie aufgrund familiärer und gesundheitlicher Probleme aus Südafrika nach Deutschland zurück und wird Leiterin dieser Einheit. Damit beginnen die Probleme, denn eigentlich Natalia diese Stelle bekommen. Sie lässt Leana deutlich ihre Abwehr spüren.
Doch gleich am ersten Tag wird ein Toter entdeckt. Während das Team mit den Ermittlungen beginnt, wird einen Tag später in Köln ein weiterer Toter entdeckt – genau so „hingesetzt“ wie der erste. Und es wird noch weitere Tote geben …

Mir hat das Buch gut gefallen. Erst mal vom Design her, aber auch vom Inhalt. Am Anfang die Probleme zwischen Leana und Natalia haben mich ein wenig genervt – vom Stil her. Hier gab es überwiegend kurze Sätze. Ein ständiges Hin und Her. Allerdings wurde es dadurch auch spannend und teilweise hektisch. Ich hätte nicht das ganze Buch in diesem Stil lesen mögen. Doch im Laufe der Kapitel änderte sich mit den Ermittlungen auch der Stil. Die Spannung blieb hoch. Ich kann nicht einschätzen, ob es so eine Spezialeinheit mit den technischen Möglichkeiten wirklich gibt, aber interessant war es auf jeden Fall.
Der Autorin ist es in meinen Augen gut gelungen, die Arbeit dieser Spezialisten darzustellen. Ebenso überzeugend fand ich die Darstellung des Täters und die Gründe (um niemanden die Spannung zu nehmen, gehe ich hier nicht in Details). Für mich war das absolut nachvollziehbar und hatte mein Verständnis.
Das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen, das nächste Buch ist für Herbst angekündigt. Ich freue mich darauf

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Veröffentlicht am 07.01.2025

In der ersten Reihe sieht man Meer

In der ersten Reihe sieht man Meer
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Alexander Klein, Mitte 40, will mit seiner Familie in den Urlaub nach Italien fahren. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und alle sind gestresst. Am letzten Abend setzt er sich mit etwas Rotwein ...

Alexander Klein, Mitte 40, will mit seiner Familie in den Urlaub nach Italien fahren. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und alle sind gestresst. Am letzten Abend setzt er sich mit etwas Rotwein vor ein altes Fotoalbum und als er erwacht, findet er sich als Teenager in den 80er Jahren wieder und fährt zusammen mit Eltern, Schwester und Oma nach Italien in den Urlaub ...


Zuerst fällt einem bei dem Buch das liebevoll gestaltete Cover auf. Eine Mischung aus Fotoalbum und Koffer und es sieht sehr echt aus, man prüft wirklich, ob das Foto geklebt ist. Auch die Kapitelüberschriften mit den Musiktiteln (wobei ich mir nicht sicher bin, ob die wirklich alle aus den 80ern sind) haben mir gut gefallen.

Die beiden Autoren müssen es sich wohl gefallen lassen, dass ihre Bücher immer an Kluftinger gemessen werden. Doch ich muss sagen, dieses Buch steht dem in nichts nach. Der typische Humor blieb erhalten. Ich habe das Buch an einem Stück gelesen und mich sehr amüsiert. Auch wenn es für mich nie so einen Italienurlaub gab, jeder hat wohl in der damaligen Zeit ähnliche Urlaube erlebt und erkennt in dem Geschilderten Züge der eigenen Familie, von Nachbarn oder Bekannten wieder. Wenn man sich heute Fotos aus dieser Zeit ansieht, fragt man sich oft, ob man an Geschmacksverirrung gelitten hat. Doch die Mode und die teilweisen Vorurteile waren halt damals so. Heute ist man - hoffentlich - klüger und kann darüber herzhaft lachen. Und man findet bei der Familie Klein wirklich viele Eigenschaften von Deutschen im Ausland wieder. Gut gefallen hat mir das Ende, hier möchte ich aber nichts verraten. Auf jeden Fall gibt es von mir eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Das Mohnblütenjahr

Das Mohnblütenjahr
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Nicole ist schwanger. Doch ihr Partner wollte kein Kind und so haben sie sich getrennt. Bei einer Untersuchung erfährt Nicole, dass ihr Kind wohl mit einem Herzfehler geboren wird. Sie soll in der Familie ...

Nicole ist schwanger. Doch ihr Partner wollte kein Kind und so haben sie sich getrennt. Bei einer Untersuchung erfährt Nicole, dass ihr Kind wohl mit einem Herzfehler geboren wird. Sie soll in der Familie forschen, ob es dort Herzkrankheiten gibt. Doch beim Kindsvater und der Familie ihrer Mutter gibt es keine. Ihren Vater kennt sie nicht, die Mutter spricht nicht darüber und alle denken, er ist tot. Nicole lässt nicht locker und so beginnt ihre Mutter, ihr nach und nach die Geschichte zu erzählen.

„Das Mohnblütenjahr“ hat mich in Bezug auf die Vorgängerbücher etwas enttäuscht. Ja, auch dieses Buch ist gut und flüssig lesbar, eher leichte Unterhaltung. Aber vor allem im ersten Teil war ich oft gelangweilt und habe das Lesen unterbrochen. Gut gefallen hat mir die Geschichte von Marianne, der Mutter. Die Probleme zwischen Deutschen und Franzosen sind gut dargestellt und auch nachvollziehbar, die Erlebnisse von Marianne glaubhaft. Es gefällt mir gut, wenn in einem eher einfachen Unterhaltungsbuch auch so etwas angesprochen wird. Leider musste das Buch dann wieder in einem großen Happy End enden, alle Probleme wurden geklärt, alle Sorgen behoben. Vermutlich wird das von so einem Buch erwartet, aber ich finde trotzdem ein bisschen mehr Realität wäre ehrlicher. Alles in allem ist auch dieses Buch insgesamt gute Unterhaltung mit ein klein wenig Tiefgang und einem für dieses Genre typischen Ende. Ich habe schon schlechtere Bücher gelesen.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Endgültig

Endgültig
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Jenny Aaron war viele Jahre Mitglied einer Spezialeinheit der Polizei. Selbst unter den dort sehr guten Männern war sie noch eine der besten. Doch ein Einsatz in Barcelona läuft völlig schief. Ihr Freund ...

Jenny Aaron war viele Jahre Mitglied einer Spezialeinheit der Polizei. Selbst unter den dort sehr guten Männern war sie noch eine der besten. Doch ein Einsatz in Barcelona läuft völlig schief. Ihr Freund wird schwer verwundet, sie selbst ist nach einem Unfall blind. Der Täter entkommt. Mit Hilfe ihres Vaters, viel Training und eisernem Willen findet sie sich mit ihrer Blindheit ab und kämpft sich ins Leben zurück. Sie arbeitet weiter als Vernehmungsspezialistin bei der Polizei. Doch dann passiert in Berlin ein Mord und der Täter verlangt, dass er nur mit Jenny Aaron sprechen will. So kehrt sie in ihre alte Abteilung zurück und viele Wunden reißen wieder auf und die Vergangenheit holt sie ein.

Endgültig ist kein Krimi oder Thriller im herkömmlichen Sinn. Die Hauptfigur Aaron ist blind und hat trotzdem herausragende Fähigkeiten, einige nur wegen ihrer Blindheit. Die Erklärung, wie sie mittels Klicken „sehen“ kann, hätte ich im Buch sicher nur teilweise geglaubt, wenn ich nicht schon einen Bericht darüber im Fernsehen gesehen hätte. Einige der Erlebnisse von Aaron waren für mich trotzdem nicht ganz glaubhaft. Anfangs hatte ich auch Probleme, ins Buch zu finden. Da gibt es nur kurze Sätze, die man sozusagen „vor die Brust“ geknallt bekommt. Dadurch entsteht ein hohes Tempo, aber ich fürchtete, dass das ganze Buch in dem Stil läuft. Zum Glück nicht. Auch die oft wechselnden Blenden zwischen Gegenwart und Vergangenheit verschiedener Personen waren nicht immer leicht verfolgbar. Etwa aber der Mitte des Buches allerdings konnte ich auf einmal sehr flüssig lesen. Die Spannung war durchweg sehr hoch. Mir waren es manchmal ein wenig zu viele Nebenhandlungen, doch insgesamt ist es ein gutes Buch mit einer ausgewöhnlichen „Heldin“, die es einem nicht leicht macht. Insgesamt gebe ich am Ende doch eine Leseempfehlung.

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