Cover-Bild Fuchskind
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 17.06.2016
  • ISBN: 9783548612515
Annette Wieners

Fuchskind

Kriminalroman
An einem Herbsttag hört Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes hinter einem Grab plötzlich Babygeschrei. Sie gerät in Panik, denn sie fühlt sich an den Tag erinnert, an dem ihr Sohn zehn Jahre zuvor durch Giftpflanzen ums Leben kam. Doch der Säugling, den sie auf dem Friedhof entdeckt, ist unversehrt. Von den Eltern aber weit und breit keine Spur. Als wäre das nicht genug, wird auch noch eine Frauenleiche gefunden. Und Gesines Exmann steht plötzlich vor ihr. Hat er etwas mit der Toten zu tun? Gesine kommt der Wahrheit näher, als ihr lieb ist ....

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2017

gelungener zweiter Band

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Nach Kaninchenherz geht die Geschichte um/mit Gesine Cordes weiter.

Gesine findet einen Säugling auf dem Friedhof und wird an ihre eigene Vergangenheit, ihren Verlust (ihr Sohn starb durch Giftpflanzen, ...

Nach Kaninchenherz geht die Geschichte um/mit Gesine Cordes weiter.

Gesine findet einen Säugling auf dem Friedhof und wird an ihre eigene Vergangenheit, ihren Verlust (ihr Sohn starb durch Giftpflanzen, Gesines Abneigung gegen diese zieht sich auch hier durch das ganze Buch), erinnert. Wenig später wird beim Friedhof eine Frauenleiche gefunden. Gesines Ermittlerinstinkt meldet sich - hängen diese beiden Fälle irgendwie zusammen?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, man kommt auch wunderbar in die Story rein, wenn man den ersten Band nicht kennt, da immer wieder etwas von Gesines Vorgeschichte erwähnt wird.

Der Schreibstil ist schön flüssig, ich habe das Buch quasi "in einem Rutsch "durchgelesen.

Veröffentlicht am 01.12.2016

Toller Kriminalfall

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Fuchskind
Herausgeber ist List Taschenbuch (17. Juni 2016) und hat 352 unterhaltsame Seiten.
Kurzinhalt: An einem Herbsttag hört Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes hinter einem Grab plötzlich Babygeschrei. ...

Fuchskind
Herausgeber ist List Taschenbuch (17. Juni 2016) und hat 352 unterhaltsame Seiten.
Kurzinhalt: An einem Herbsttag hört Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes hinter einem Grab plötzlich Babygeschrei. Sie gerät in Panik, denn sie fühlt sich an den Tag erinnert, an dem ihr Sohn zehn Jahre zuvor durch Giftpflanzen ums Leben kam. Doch der Säugling, den sie auf dem Friedhof entdeckt, ist unversehrt. Von den Eltern aber weit und breit keine Spur. Als wäre das nicht genug, wird auch noch eine Frauenleiche gefunden. Und Gesines Exmann steht plötzlich vor ihr. Hat er etwas mit der Toten zu tun? Gesine kommt der Wahrheit näher, als ihr lieb ist ....
Meine Meinung: Auch, wenn ich den ersten Teil um die ehemalige Polizistin Gesine noch nicht gelesen habe, war ich von dem nächsten Teil richtig begeistert. Und ich hab gemerkt, man muss das Vorband nicht gelesen haben, denn es werden kaum irgendwelche Fragen aufgeworfen, die man nicht beantworten kann.
Diese Geschichte ist die von Gesine und der Polizistin Marina, die mir auch sehr sympathisch, die beiden freunden sich immer mehr an. Und Gesine vermisst stellenweise immer wieder ihre alte Arbeit und sie möchte gern wissen, wie es mit dem Findelkind weitergeht. Was ich sehr gut fand, es wurde eigentlich vieles bedient in dem Buch von Trauer, über Liebe, zu Hass, aber auch viele Geheimnisse.
Im Buch sind einzelne Pflanzen nochmal vorgestellt, es ging um die Giftigkeit und ich habe es mir durchgelesen und vieles wusste ich noch gar nicht. Ich weiss zwar nicht, in welchen Zusammenhang die Pflanzen zu dem Fall passen, aber ich fand es informativ. Ist mal was anderes.
Mein Fazit: Ich werde jetzt Kaninchenherz auch lesen, denn Fuchskind war sehr unterhaltsam, sehr humorig und der Kriminalfall war auch sehr präsent, auch mit einem schwierigen Thema. Ich vergebe 5 Sterne.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Fuchskind - Gesine Cordes ermittelt wieder

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INHALT:

Gesine Cordes war früher Polizistin, aber das ist lange her. Vor 10 Jahren verstarb ihr Sohn an Giftpflanzen und ihre Ehe mit dem Polizisten Klaus ging dadurch auch in die Brüche. Seit dieser ...

INHALT:

Gesine Cordes war früher Polizistin, aber das ist lange her. Vor 10 Jahren verstarb ihr Sohn an Giftpflanzen und ihre Ehe mit dem Polizisten Klaus ging dadurch auch in die Brüche. Seit dieser Zeit lebt sie in einem kleinen Wohnwagen und arbeitet als Friedhofsgärtnerin.

An einem nebligen Herbsttag findet Gesine auf dem Friedhof einen Säugling. Von den Eltern fehlt jede Spur. Kurz darauf wird an der Bushaltestelle des Friedhofes auch noch eine Frauenleiche gefunden, die zwar nicht die Mutter des Findelkindes ist, aber beide Fälle wohl miteinander zu tun haben.

Als dann auch noch der Pförtner des Friedhofes schwer verletzt in seiner Wohnung gefunden wurde, ist die Verwirrung erst einmal groß. Wie stecken diese 3 Fälle zusammen? Und warum taucht Gesines Ex-Mann auf einmal wieder auf?

Gesine fängt an auf eigene Faust zu ermitteln und befindet sich seit dem nicht nur einmal in Gefahr. Gesine wird verfolgt, es folgen weitere Morde und irgendwie ist immer ihr Ex-Mann beteiligt.

Was hat er mit den ganzen Fällen zu tun? In welcher Gefahr steckt Gesine und das Findelkind?

MEINUNG:

„Fuchskind“ ist der zweite Teil der Kriminalreihe „Ein Gesine-Cordes-Krimi“. Beide Bücher können aber getrennt voneinander gelesen werden. Man erfährt zwar immer wieder mal Bruchstücke aus dem 1. Band „Kaninchenherz“, aber es war nicht so, als hätte mir dadurch etwas an weiteren Informationen gefehlt. Den 1. Band werde ich aber auf jeden Fall noch lesen.

Der Krimi hat einen schönen Schreibstil und er lässt sich schnell lesen. Gerne möchte man wissen wie es weitergeht, da man immer wieder denkt jetzt weiß man wer der Täter ist und dann doch wieder verwirrt wird.

Zwischendurch gab es Informationen über Giftpflanzen, die aber nicht wirklich etwas mit dem Roman zu tun hatten. Da Gesines Sohn an Giftpflanzen gestorben ist, hatte es wohl mit ihm zu tun, aber die Informationen haben mich hier gestört. Erst dachte ich, das die Frauenleiche vielleicht auch an Giftpflanzen gestorben ist und es dadurch einen Zusammenhang gibt, aber das war leider nicht so.

FAZIT:

Der Roman hat mich sehr gut unterhalten, ich habe lange Zeit mitgerätselt und es war mir bis zum Schluss nicht wirklich klar, wer denn nun der Mörder war und wer das Kind ausgesetzt hat.

Punktabzug gibt es für die Informationen der Giftpflanzen, die zwar sehr informativ waren, aber mit dem Fall nichts zu tun hatten.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Noch besser als Kaninchenherz

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Die ehemalige Polizistin und Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes findet auf dem Friedhof an einem nebeligen Novembermorgen einen ausgesetzten Säugling. Sie kann das Kind gerade noch retten, doch dann zeigt ...

Die ehemalige Polizistin und Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes findet auf dem Friedhof an einem nebeligen Novembermorgen einen ausgesetzten Säugling. Sie kann das Kind gerade noch retten, doch dann zeigt sich, dass viel mehr als nur ein ausgesetztes Kind an diesem Morgen zu entdecken waren... Ein turbulentes Ermitteln, auch für Gesine, beginnt. Es werden alte Wunden aufgerissen und eine dramatische Jagd nach den Motiven hinter den begangenen Taten beginnt.

Mir hatte schon das erste Buch gefallen, aber dieses hier überzeugte mich noch mehr. Da die schwierige Geschichte von Gesine schon erklärt ist, fällt das Lesen leichter, da sie weniger unter Flashbacks leidet und der Schreibstil somit durchgängig sehr flüssig gelingt. Die Kapitellängen sind angenehm. Das Geschehen ist äußerst spannend und die Ermittlungen zu verfolgen ist extrem kurzweilig. Auch die emotionale Seite kommt z.B. bei der Beziehung von Gesine und dem Findelkind nicht zu kurz, wenn auch der Fall im Fokus steht. Die Charaktere, allen voran der, der Protagonistin Gesine, sind toll ausgearbeitet und interessant. Es war auch schön die bereits bekannten Figuren aus dem ersten Band wieder zu treffen und ihre Entwicklung zu verfolgen. Dies gilt nicht nur für die Nichten, sondern auch für Freund Hannes oder die Kommissarin Marina Olbert. Toll fand ich wieder die Erklärungen zu Giftpflanzen mit denen man sich in der Regel ständig umgibt und keinen Schimmer über ihre extreme Gefährlichkeit hat.

Achtung, wer Kaninchenherz noch lesen möchte (ist kein Muss, aber doch empfehlenswert) sollte dieses vorab lesen, sonst spoilert man sich nur selbst.

Sofern die Reihe fortgesetzt wird, werde ich auch den dritten Band lesen (und ich gehe mal stark davon aus, dass wir noch mehr von Gesine hören werden!)

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannende Fortsetzung von Kaninchenherz

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Die Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes findet an einem kalten Morgen ein Baby unter einem Strauch auf dem Friedhof. Sie muss schnell handeln, da es einen Krampfanfall bekommt und bringt es selbst ins Krankenhaus. ...

Die Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes findet an einem kalten Morgen ein Baby unter einem Strauch auf dem Friedhof. Sie muss schnell handeln, da es einen Krampfanfall bekommt und bringt es selbst ins Krankenhaus. Von der Polizei hört sie, dass in der Nähe des Friedhofs die nackte Leiche einer Frau gefunden wurde. Dann taucht auch noch ihr Ex-Mann auf, den sie seit der Scheidung nicht mehr gesehen hatte. Er arbeitet bei einer speziellen Polizei-Truppe in Georgien. Gesine, die vor zehn Jahren ebenfalls bei der Kripo gearbeitet hat, kann es nicht lassen und stellt selbst Ermittlungen an. Wie passt ihr Ex-Mann hier ins Bild? Hat er womöglich was mit der Sache zu tun? Oder ermittelt er hier ebenfalls?

Das Buch ist sehr spannend geschrieben, es hat mich sehr gut unterhalten. Ich habe auch schon den ersten Teil "Kaninchenherz" gelesen und das war auch ganz gut so, denn somit kennt man die Hintergründe ihrer persönlichen tragischen Geschichte. Man hätte das Buch aber auch gut ohne die Vorkenntnisse aus dem ersten Teil lesen können. Aber ich lese die Bücher einer Reihe am liebsten chronologisch nacheinander.