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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2026

Nicht ganz so spannend

Ungelöst – Die erste Zeugin
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Luisa war 5, als sie entführt wurde. Jetzt ist sie Studentin und sieht auf einem Suchplakat das Bild einer Frau, die sie von ihrer Entführung her kennt. Jetzt wird erneut ein kleines Mädchen entführt und ...

Luisa war 5, als sie entführt wurde. Jetzt ist sie Studentin und sieht auf einem Suchplakat das Bild einer Frau, die sie von ihrer Entführung her kennt. Jetzt wird erneut ein kleines Mädchen entführt und bei der Polizei übernimmt Ramin Brunner den Fall. Seinen letzten, bevor er in eine andere Abteilung wechselt. Und Luisa hilft ihm …

Das Buch ist der Beginn einer neuen Reihe. In der es später einmal um Cold Cases gehen soll. Mir hat das „Personal“ sehr gut gefallen. Es sind interessante Ermittler und gerade Grohmann scheint nicht so schlimm wie sein Ruf zu sein. Der Fall selber ist ebenfalls gut aufgebaut. Allerdings fand ich die Spannung nicht sehr hoch, das ist man von dem Autor sonst gar nicht gewöhnt. Trotzdem ist das Buch gut lesbar und noch über dem Durchschnitt. In meinen Augen ist zwar noch Luft nach oben, ich würde aber eine Fortsetzung definitiv lesen.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Hat Potenzial

Blutwild
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Vor sechs Jahren wurde Anka entführt und gefoltert. Ihr gelingt zwar die Flucht, doch das bezahlt sie mit dem Verlust eines Beines. Bald darauf verlässt sie den Polizeidienst. Doch jetzt passieren auf ...

Vor sechs Jahren wurde Anka entführt und gefoltert. Ihr gelingt zwar die Flucht, doch das bezahlt sie mit dem Verlust eines Beines. Bald darauf verlässt sie den Polizeidienst. Doch jetzt passieren auf einmal eigenartige Dinge, sie wird bedroht und erneut verfolgt und langsam zweifelt sie daran, dass der Täter wirklich im Gefängnis ist. Denn die jetzigen Sachen passen gut zu den damaligen Vorkommnissen.

Für einen Erstling ist das Buch wirklich gut. Es hat ein unheimlich großes Potential. Vor allem der Anfang ist sehr spannend. Danach flaut es etwas ab, in erster Linie deshalb, weil es viele Rückblenden gibt. Diese spielen in völlig unterschiedlichen Zeiten und gehören zu unterschiedlichen Menschen. Das verwirrt zum Teil. Auch weil man nicht erkennt, was davon wichtig ist und was nicht. Und einige davon verlieren sich quasi im Nichts. Das Ende bringt einige Überraschungen, aber auch eine Menge Zufälle und zwischenrein sind manche Sachen auch nicht ganz logisch. Zusammengenommen ist es immer noch ein gut lesbares Buch. Es gibt definitiv Luft nach oben, aber ich habe schon viel schlechteres gelesen.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Eine Reise durch Deutschland

Das geheime Leben der Deutschen
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Seine Leserreisen und seine privaten Urlaube führen Wladimir Kaminer quer durch Deutschland und so hat er in vielen Städten, die er besucht hat, seine Beobachtungen aufgeschrieben. Da geht es um skurrile ...

Seine Leserreisen und seine privaten Urlaube führen Wladimir Kaminer quer durch Deutschland und so hat er in vielen Städten, die er besucht hat, seine Beobachtungen aufgeschrieben. Da geht es um skurrile Feste, um spezielles Essen, außergewöhnliche Sprache oder besondere Menschen. Wie immer beobachtet Kaminer sehr genau und notiert viele komische Sachen, aber auch liebenswerte Begebenheiten. Das alles lässt sich gut lesen und oft muss man beim Lesen schmunzeln. Vieles ist ziemlich schräg und manches macht auch neugierig auf den Ort

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Weniger lustig, aber mit vielen Wahrheiten

Aber nach drei Strophen ist Schluss!
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Renate ist Weihnachten heilig. Das Fest wird nach alter Tradition zelebriert und daran lässt sie auch nicht rütteln. Dumm nur, dass im Herbst Bauarbeiten am Haus und in den Wohnungen beginnen und diese ...

Renate ist Weihnachten heilig. Das Fest wird nach alter Tradition zelebriert und daran lässt sie auch nicht rütteln. Dumm nur, dass im Herbst Bauarbeiten am Haus und in den Wohnungen beginnen und diese so lange dauern, dass das Fest wackelt. Aber Renate wäre nicht Renate, wenn sie sich nicht etwas einfallen lässt.

Das Buch ist ein weiteres in der Reihe um Renate Bergmann. Entweder hat man sich an die humorigen Ausdrücke von Renate gewöhnt, vielleicht sind sie aber auch tatsächlich weniger geworden. Ich empfand das Buch als nicht so witzig wie einige seiner Vorgänger. Trotzdem fand ich es als eines der besseren der Reihe. In erster Linie deshalb, weil Renate in ihrem hohen Alter viele Wahrheiten ausspricht und kluge Gedanken äußert. Daher gibt es von mir eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Schwächer

Im Château
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In Sarlat finden im Sommer Aufführungen statt, die eine wichtige Schlacht um den Kampf um die Stadt im Mittelalter zwischen den Engländern und den Franzosen nachstellen. Der Anführer auf französischer ...

In Sarlat finden im Sommer Aufführungen statt, die eine wichtige Schlacht um den Kampf um die Stadt im Mittelalter zwischen den Engländern und den Franzosen nachstellen. Der Anführer auf französischer Seite wird mitten in der Aufführung niedergestochen und schwebt in Lebensgefahr. Bruno erhält weitreichende Vollmachten, um alles aufzuklären. Doch nach und nach findet er heraus, dass vieles ganz anders ist und er in großen Teilen hinters Licht geführt wird

Eigentlich mag ich die Reihe. Bruno ist ein sehr sympathischer Mensch und über ihn erfährt man viel über das Leben, die Sitten und das Essen im Perigord. Anfangs waren es auch richtige Kriminalfälle, die er zu lösen hatte. Doch nach und nach ändert sich die Reihe und wird immer mehr zu einer Art Treffen verschiedener Geheimdienste. Es gibt so gut wie gar keine Spannung mehr und die Geschichten werden zwar inhaltlich immer aktueller, allerdings für meine Begriffe auch etwas unwahrscheinlicher, was die Örtlichkeiten und die handelnden Personen angeht. Ich finde das ein wenig schade, mir haben die früheren Geschichten besser gefallen.

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