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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2024

Unter Verdacht

Mord stand nicht im Drehbuch
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Der Autor hat ein Theaterstück geschrieben. Nach der Aufführung wird es von einer Kritikerin der Sunday Times in Stücke zerrissen. Am nächsten Tag ist die Kritikerin tot und alle Indizien zeigen auf den ...

Der Autor hat ein Theaterstück geschrieben. Nach der Aufführung wird es von einer Kritikerin der Sunday Times in Stücke zerrissen. Am nächsten Tag ist die Kritikerin tot und alle Indizien zeigen auf den Autor. Doch der behauptet, unschuldig zu sein. Im Gefängnis bleibt ihm ein einziger Anruf und er entscheidet sich für Daniel Hawthorne ...

Eine interessante Idee, als Autor sich selbst unter Mordverdacht zu stellen. Es ist irgendwie schräg und doch wieder typisch für die Reihe. Es gibt verschiedene Verdächtige und das Ende ist wie immer ausführlich, aber ganz anders als gedacht. Insofern war das Buch wieder gut lesbar und hatte auch eine gewisse durchgehende Spannung. Was ich dieses Mal allerdings vermisst habe, ist der so typische Humor der Vorgängerbände. Das macht sie zu etwas Besonderem, was in meinen Augen diesem Band ein wenig fehlt. Trotzdem kann ich immer noch eine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 03.06.2024

Gute Fortsetzung

Verräterisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 10)
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In Lavandou wurde die Leiche einer Frau gefunden. Bestialisch ermordet und mit abgetrenntem Kopf. Die Ermittlungen laufen an und bald stellt sich heraus, dass es vor vielen Jahren schon einen ähnlichen ...

In Lavandou wurde die Leiche einer Frau gefunden. Bestialisch ermordet und mit abgetrenntem Kopf. Die Ermittlungen laufen an und bald stellt sich heraus, dass es vor vielen Jahren schon einen ähnlichen Fall im Ort gegeben hat. Der Täter wurde damals gefasst und sitzt seitdem in der geschlossenen Anstalt ein. Fieberhaft wird nach dem neuen Täter bzw. dem Nachahmer gesucht doch dann passiert ein weiterer Mord...

Das Buch ist der nächste Teil um die Reihe über Leon und Isabelle und eine gute Fortsetzung. Wie immer sind Land und Leute mit ihren Spezialitäten und Eigenheiten gut eingebaut worden. Wie immer sind die Ermittlungen nachvollziehbar und es gibt auch interessante Erklärungen. Es werden verschiedene mögliche Täter präsentiert. Allerdings muss ich sagen, dass ich sehr zeitig eine später bestätigte Ahnung hatte, wer es denn war. Trotzdem war das Buch gut lesbar und erhält von mir eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 30.05.2024

Zu wenig Spannung

Das Schweigen des Wassers
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Kurz nach der Wende: Kommissar Groth kommt von Hamburg zurück nach Mecklenburg-Vorpommern in eine kleine Stadt. Hier ist er als Kind aufgewachsen. Hamburg verlässt er nicht ganz freiwillig, weil es dort ...

Kurz nach der Wende: Kommissar Groth kommt von Hamburg zurück nach Mecklenburg-Vorpommern in eine kleine Stadt. Hier ist er als Kind aufgewachsen. Hamburg verlässt er nicht ganz freiwillig, weil es dort berufliche Probleme gibt. Hier ist er jetzt allerdings teilweise der Wessi, teilweise kommen seine Probleme mit. Als ein Toter im See gefunden wird, wird das schnell als Unglücks-/Selbstmordfall unter Alkohol abgelegt. Doch er beginnt zu ermitteln und gerät in einen Fall mit langer Vergangenheit

Das Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen. Der Anfang ist gut. Und es hat seine Stärken in der Beschreibung der Nachwendezeit mit den verschiedenen Problemen der Menschen, was z. B. den Abbau von Arbeitsplätzen, die Preissteigerungen und die neuen und alten Seilschaften angeht-Doch leider baut die Spannung des Anfangs mehr und mehr ab und ist gegen Ende hin so gut wie nicht mehr vorhanden. Mich hat eigentlich gar nicht mehr interessiert, wie der Fall ausgeht. Ich wollte einfach nur noch zu Ende lesen. Das ist schade, denn in dem Buch steckt viel Potenzial.

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Veröffentlicht am 27.05.2024

Erschreckend

Das Baumhaus
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Henryk und Nora fahren mit ihrem Sohn Fynn nach Schweden. Henriks Familie hat dort ein Ferienhaus ganz einsam mitten im Wald an einem See. Das Haus ist inzwischen ein wenig verwahrlost und die Aufräumarbeiten ...

Henryk und Nora fahren mit ihrem Sohn Fynn nach Schweden. Henriks Familie hat dort ein Ferienhaus ganz einsam mitten im Wald an einem See. Das Haus ist inzwischen ein wenig verwahrlost und die Aufräumarbeiten dauern an. Nach wenigen Tagen verschwindet Fynn spurlos. Trotz groß angelegter Suche wird er nicht gefunden. Erst Tage später läuft er in ein Auto. Trotzdem ist damit die Geschichte bei weitem nicht zu Ende...

Das Buch ist unheimlich spannend. Gleichzeitig aber auch erschreckend. Es ist richtig gut geschrieben und die Kapitel aus Sicht von Henrik oder Nora z. B. wechseln sich ab und treiben das Ganze stetig vorwärts. Bis was zum Ende hat man eigentlich überhaupt keine Idee, wer warum was gemacht hat und wie das alles zusammenhängt. Es ist so ein Buch, dass man einfach nicht aus der Hand legen kann. Gleichzeitig ist der Inhalt aber auch schrecklich, wenn man bedenkt was Menschen anderen Menschen antun können und wie lange das Auswirkungen haben kann. Von mir gibt es absolut eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 27.05.2024

Steigert sich stetig

Wenn sie lügt
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Norah hat lange in Dresden gelebt und ist nun in ihren Heimatort im Thüringer Wald zurückgekommen. Das ist ihr nicht leicht gefallen, denn vor dem Wegzug galt sie als „Freundin des Killers“. Ihr damaliger ...

Norah hat lange in Dresden gelebt und ist nun in ihren Heimatort im Thüringer Wald zurückgekommen. Das ist ihr nicht leicht gefallen, denn vor dem Wegzug galt sie als „Freundin des Killers“. Ihr damaliger schon Ex-Freund David hat zwei Jugendliche aus ihrer Clique ermordet und die Menschen gaben teilweise Norah daran die Schuld. David ist tot, doch bald erhält Norah eigenartige Drohbriefe, die scheinbar von David stammen. Wie kann das sein?

Ich bin in das Buch ein wenig schwer hineingekommen und habe die ersten rund 150 Seiten tatsächlich nur langsam gelesen. Ich kann wirklich nicht begründen, woran das liegt. Denn am Stil hat sich nichts geändert und der ist richtig gut. Die aktuellen Kapitel wechseln mit Rückblicken auf das damalige Geschehen und es werden einige Menschen als mögliche Täter präsentiert und man ist lange Zeit mit in der Suche involviert. Je weiter das Buch dem Ende zugeht, desto mehr steigert sich die Spannung und desto weniger konnte ich mit Lesen aufhören. So ist es dann insgesamt ein sehr guter Thriller geworden.

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