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Drei kleine Buchläden am Ende der WeltDas Buch ist die Fortsetzung von „Der Buchladen am Ende der Welt“. Dort erzählt die Autorin ihre Geschichte (vor allem im jugendlichen Alter), die stark von Gewalt geprägt ist. In diesem Buch nun geht ...
Das Buch ist die Fortsetzung von „Der Buchladen am Ende der Welt“. Dort erzählt die Autorin ihre Geschichte (vor allem im jugendlichen Alter), die stark von Gewalt geprägt ist. In diesem Buch nun geht die Geschichte von Ruth weiter. Sie erzählt aus ihrem Leben und abwechselnd Geschichten aus ihren inzwischen drei Bücherläden. Es geht um ihre Tiere, ihr Engagement im Umweltschutz, aber auch um ihre Familie und Freunde. Es gibt sehr berührende Geschichten, aber auch ganz alltägliche und banale. Mir hat gerade bei den Geschichten außerhalb der Bücherläden ein wenig der rote Faden gefehlt. Sie springt in den Zeiten und in den Themen stark hin und her. Und manchmal habe ich mich gefragt, warum sie ausgerechnet dieses oder jenes Thema ausgewählt hat. Doch insgesamt gibt das Buch einen guten Einblick über den weiteren Verlauf ihres Lebens und ihres Engagements. Und als Leser ist man glücklich, dass es ihr besser geht (im Vergleich zu Buch 1). Sie erlebt immer noch genug Abenteuer. Mir gefällt, dass sie eine große Selbstironie besitzt und dies auch in den Geschichten gut rüberbringt. Das Buch ist auch gut geeignet für jemanden, der nicht so viel Zeit hat. Die kurzen Kapitel lassen sich auch mal zwischendurch lesen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.